Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 44 (22.11.1919)
- Date
- 1919-11-22
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2827798-2827856-2827892--186-2828222- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
s'r. 44 Freie Tribüne Seite 3 Oer proletarische Palistinismus im Uchte der sozialen Revolution. i. In der Zeit, da der Zeiger der Weltenuhr auf die zwölfte Stunde zeigt, da in der Glut der Arbeiter- Weltrevolution die alte kapitalistische Welt an allen Ecken in Flammen aufgeht und auf ihren Ruinen die Grundlagen eines neuen Lebens, eines glücklicheren und schöneren Lebens gelegt werden, in einem Augenblicke, da die große Umwertung aller Werte vor sich geht, ist es die Pflicht aller proletarischen Parteien, ihre Programmforderungen zu überprüfen, um die veralteten auszuschalten, um sich von allem zu befreien, was nicht mehr den neuen Entwicklungsprozessen des Lebens entspricht. Die revolutionäre Arbeiterklasse erkennt überhaupt keine endgültigen Wahrheiten an, sie beugt sich nicht vor Götzen. So hat z. B. in der kurzen Zeit nach der russischen Revolution die Arbeiterklasse einigemal ihr programmatisches Gepäck geschüttelt und sie bekämpft, wofür sie gestern noch mutig eingetreten ist, heute schon mit ebenso großer Heftigkeit. Wir müssen anerkennen, daß es auch in den palästinischen Teilen unseres Programmes Argumente gibt, mit denen wir unsere territorialistische Politik begründet haben und die jetzt in Widerspruch zu den Tatsachen der sozialistischen Revolution getreten sind. Wir haben darauf hingewiesen, daß die Schaffung eines jüdischen Zentrums in Palästina nicht ein unantastbares Heiligtum, sondern nur ein Mittel für unseren sozialistischen Kampf darstellt. Palästina stand für uns niemals im Programmaximum, sondern im Programminimum. Das Bedürfnis nach einem territorialen Zentrum entsprang nicht einer Willenslaune, die aus kleinbürgerlich - zionistischen Stimmungen flösse, sondern war eine Antwort auf die elementar sich entwickelnden Prozesse in der jüdischen Wirklichkeit. Auf dem Boden der n a t i onalen Konkurrenz hat sich durch die nationale Isolierung aller Klassen und Stände im Lande eine ungeheuere jüdische Emigration entwickelt, die mit der eisernen Logik historischer Notwendigkeit die Bildung eines jüdischen Zentrums herbeiführt. Die nationale Isolierung innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft ist eine unleugbare Tatsache, ,mit der man rechnen muß. Alle Klassen und Stände waren interessiert an der Fortschaffung der jüdischen arbeitenden Massen: sowohl der Bauer, der infolge seines Bodenhungers das Verlangen hatte, daß seine Kinder in der städtischen Fabrik Arbeit finden, als das nichtjüdische Kleinbürgertum, dessen wirtschaftliche Positionen durch den wachsenden Kapitalismus zerstört wurden, wie auch die Bourgeoisie, welche in ihrem Kampfe um den eigenen Markt und als Verbreiterin der Losung: „Kauft nicht bei den Juden!" schon aus psychologischen Gründen die Juden nicht in ihre Fabriken aufnehmen konnte. Sogar die Arbeiterklasse war von Noch lange ist die Lehrerschaft nicht so,, wie sie sein soll. Die schnell eingerichteten Sorrimerkurse, in welchen die Lehrer nach den Grundsätzen der einheitlichen praktischen Arbeitsschule ausgebildet wurden, waren nicht imstande, die Lehrerschaft so schnell auf die gewünschtte Hohe zu erhetfen, obgleich allein die Petrograder Kurse von 6000 Lehrern besucht wurden. Jetzt bereisen Instrukteure ganz Rußland und helfen den Lehrern an. den einzelnen Orten, die neue Schule einzurichten. Beim Kommissariat besteht eine besondere Ausbildungsabjteilung. Im Winter wurde eine gründlichere Vorbereitungdes Lehrpersonals vorgenommen. Es fand ein Kongreß statt von Vertretern der verschiedensten Lehrer-Vorbereitungs-Anst alten: von Lehrerseminaren, pädagogischen Instituten usw. Auf dem Kongreß der Hörerschaft der Lehrer-Vorbercitungs-Institute, auf welchem auch Vertreter des Kommissariates anwesend waren, wurden Vertreter für eine Kommission zur Reorganisation der Lehrerinstrtute gewählt. So wurde das Schelaputinschc Institut unter Erneuerung der Lehrerschaft in eine pädagogische Akademie umgewandelt, welche auf völlig anderer Grundlage erbaut War. Im früheren Jckatcrinen-lnstititft wurden Vorbereitungskursc für Lehrer der Einheitsschule gegründet nrfft Werkstätten aller Art. Auf diesen Kursen arbeiten Lewigan, Bronski und andere Vorkämpfer der einheitlichen, praktischen Arbeitsschule. Auch in der Provinz werden Lehrervorbereitungskurse aller Art gebildet. Man gründet schnellstens überall Lehrerbibliotheken, um die Lehrer mit Literatur zu versorgen. Ihr Gehalt ist erhöht worden, und überhaupt werden sie endlich aus diesem Bettlcrdasein emporgehoben, in dem sie solange schmachteten. Jetzt weht ein neuer Geist in der Lehrerschaft. Der Rat der Volkskommissare spart nicht mit finanziellen Mitteln für die Sache der Volksbildung: allein im Jahre 1918 waren für diesen Zweck neunmal soviel ausgesetzt als unter der provisorischen Regierung und achtfcehnmal mehr als das letzte Mal unter der Zarenherrschaft. Dazu kommen noch die Summen, welche in der Provinz direkt für diesen Zweck ausgegeben wurden. Aus der Provinz Zugereiste erzählen, daß dort stellenweise ein förmlicher Wettstreit herrsche, welcher von den einzelnen Kreisen die größten Mittel für die Sache der Volksbildung auszugeben imstande sei. solchen Stimmungen nicht frei, wovon die Beziehungen zwischen deutschen unditalienischen Arbeitern in Deutschland, zwischen Amerikanern und Chinesen in den Vereinigten Staaten Zeugnis ablegen. Die jüdischen arbeitenden Massen konnten sich also im Lande nicht proletarisieren und waren zur Auswanderung gezwungen. Diese konnte die jüdische Frage in den kapitalistisch entwickelten Ländern nicht lösen, weil die wandernden Massen in die geschlossene Landwirtschalt nicht eindringen konnten und demzufolge in der Industrie Unterkunft suchen mußten. Die Emigrationsländer hatten für sie die Eigenschaften der Auswanderungsländer. Der Wanderstrom konnte sich aber auch infolge des Arbeiter¬ und Handwerkercharakters der jüdischen zum Unterschiede vom Landwirtecharakter der nichtjüdischen Auswanderer nicht in die rein agrarischen Länder ergießen. Aus all diesen Ursachen entstanden in dem halb agrarischen und halb kapitalistischen Palästina günstige Bedingungen für die Entstehung eines jüdischen Zentrums. Allmählich konnten die jüdischen Emigranten in die höheren Zweige der Produktion eindringen. Ganz elementar entwickelten sich normale Beziehungen zwischen Dorf und Stadt, laut denen der jüdische Landmann für die jüdischen Städter und umgekehrt produzierte, Beziehungen, wie sie nur in Palästina existierten. Und diese Momente brachten es dahin, daß das jüdische Proletariat an der Schaffung dieses Zentrums aufs äußerste interessiert ist, das das jüdische Leben produktivieren würde und das allein dem jüdischen Proletariat die Möglichkeit gäbe, energischer und realer seinen Kampf um den Sozialismus zu führen und sich nicht nur mit der Rolle eines Agitators zu begnügen, der infolge seiner Schwäche unfähig ist, als selbständiger Faktor Wirkung auf das politische Leben zu üben. Aus all diesen Ursachen mußte die jüdische Arbeiterklasse den Prozeß regulieren, die Entwicklung beschleunigen und durch ihren Kampf um Freiheit der Einwanderung und Kolonisation in Palästina im Sinne der Schaffung eines Zentrums wirken. Dies war in Kürze die Stellung zum Palästinaproblem in der Zeit der kapitalistischen Ordnung. Aber jetzt? Die soziale Revolution ist doch kein Traum mehr, sondern eine reale Tatsache, mit der gerechnet werden muß. Wenn aber die Revolution eine Tatsache geworden ist und der Sozialismus nicht mehr irgendwo in Utopia liegt, sondern schon unmittelbar im Leben verwirklicht wird, wozu braucht man jetzt Palästina? Wir wollen es ja nicht aus Liebe und Verehrung für Urmutter Rachels Grab, sondern als eine Vorbedingung zum Sozialismus, der das Recht auf Arbeit dekretiert. Es müssen doch also auch die Motive der ,Nichtindustrialisierungtt, der „nationalen Konkurrenz" u s. w. fortfallen und vor allem kann doch nicht jetzt die jüdische Bourgeoisie das Zentrum schaffen, da sie ja als Trägerin des Kapitalismus ihre Funktionen verloren hat? In der Analyse der Triebkräfte der sozialen Revolution werden wir die Lösung der schwierigen Probleme finden, die jetzt im Gesichtskreis des proletarischen Palästinismus erschienen sind. Palästina. 1. Arbeitergenossenschaften in Palästina. Die (genossenschaftliche Arbeits- und Siedlungsform gewinnt eine imfmer größere Bedeutung im Leben der jüdischen Arbeiter Palästinas, sowie im/ Kolonisationswerk im allgemeinen. Neben den älteren Versuchen, Arbeiterkolonien auf genossenschaftlicher Grundlage, also kooperative Großbetriebe zu schaffen, haben sich insbesondere während des Krieges die Arbeitsgenossenschaften' entwickelt. Es sind kooperative Akkordgruppen, die die Ausführung bestimmter Arbeiten übernehmen. Bei ländlichen Arbeitsgenossenschaften handelt es sieh zumeist um die Uebernahme der Pflege fruchttragender Pflanzungen ofder auch um die Vorbereitung von neu erworbenen Grundstücken für spätere Ansiedlung. Nach dem hauptsächlichen wirtschaftlichen Zweck kann man darum folgende Arten der landwirtschaftlichen Arbeitergenossenschaften unterscheiden: a) die Siedlungs'genossenschaftcn oder kooperative Kolonien; b) die Vorbereitungs- oder Ameliorationsgenossenschaften; c) die Arbeitsgenossenschaften für Ackerbau und Gemüsebau, die letzten bestehen zu einem großen Teil, aus Arbeiterinnen; d) sonstige Arbeitsgenossenschaften. Im letzten Wirtschaftsjahre 5679 bestanden in Palästina insgesamt 31 Genossenschaften der 4 Arten mit 466 Arbeitern und Arbeiterinnen, die ein Areal von 17.000 Dunum (1700 Hektar) bewirtschaftet haben. Davon waren 2 A u ff o rs t un gs g e n o s s en s ch a f t e n, •eine übernahm die Bepflanzung der KarmePAbhänge mit Waldfichten, eine zweite die Vorbereitung einer Baumschule (in Nachlath- Jehudah bei Rischon) von 300.000 Eukalyptus- und anderen Bäumen. Eine A m e 1 i o r a t i o n s g e n o s s e n s c h a f t von 22 Arbeitern übernahm die Trocknung des sumpfigen Geländes in Merchavia. Die wichtigsten, hauptsächlich auf Getreidebau be. ruhenden G e. n o s s e <n s <c hafte n befinden sich auf den Ländereien des Jüdischen Nationalfonds, davon sind die in Mei'chayi a (Ebene Israel) und D a g a n i a (am Tiberiassee) die bedeutendsten kooperativen Großbetriebe im' Lande, in Ben-Schemen und Huldah werden die Oliven- und Mandelpflanzungen des Herztw&ldes; in Gan-Schtnuel (bei Chedera) ein Orangengarten von Genossenschaften« bewirtschaftet. Auch diese drei Pflanzungsgenossenschajften widmen sich zu einem großen Teil dem Getreidebau und Ben- Schemen hat auch eine bedeutende Milchwirtschaft. Die Gesamtzahl der Ackerbau- und Pflanzungsgenossenschaften beläuft sich auf 16 mit 233 Mitgliedern, die eine Fläche von 15.000 Dunam bebauen. Mit Ausnahme der genannten. Betriebe auf N. F.-Boden sind diese Genossenschaften zumeist Okkupationsgruppen zur Vorbereitung des Bodens für spätere Ansiedlung. Ferner bestehen 12 Genossen, schaffen für Gemüsebau, mit 145 Mitgliedern, die ein Areal von rund 1580 Dunatn bearbeiten. 2. Die Tätigkeit des Palftstina-Arbeiterfonds. Das Arbeitssekretariat, die Palästinavertretung des Jüdischen Sozialistischen Verbandes Poale Zion, veröffentlicht seine Bilanz per 1. Juli 1919. Sie gibt einen guten Ueberblidk der Wirksamkeit des Palästina-Arbeiterfonds, dessen Mittel von dem Arbeitssekretariat verwaltet werden. Die Einnahmen des Arbeitssekretariates betrugen zirka 8500 Pfund (rund 210.000 Frcs.), die hauptsächlich aus Mitteln des Palästina- Arbeiterfonds stammen. Die; Ausgaben beliefen sich auf nahezu 8000 Phmd (Frcs 200.000). Davon waren nur kaum 5000 Frcs. in Geräten ur/d in 3 Bauplätzen am Karmel für ein Gesundheitsheim auf den Namen des Verstorbenen Poale Zion-Führers Borochow und für ein Arbeiterhaus in Haifa investiert. Die Haupttätigkeit des Arb.-Sekretariats bestand in der Finanzierung der verschiedenen genossenschaftlichen, gewerkschaftlichen und kulturellen Unternehmungen, der jü, dischen Arbeiterschaft Palästinas in Stadt und Land, sowie in der Erhaltung der Arbeitsbüros in Jaffa, Jerusalem; Haifa, Tiberias und Saffed. Die letzten 2 lB(üroS Wurden nur für die Kriegszeit geschaffen, als der Verkehr zwischen den einzelnen Landesteilcn infolge der kriegerischen Vorgänge äußerst erschwert war. Folgende Zahlen geben einen interessanten Einblick in die Tätigkeit des Palästina-Arbeiterfonds» Es wurden Kredite bewilligt: an die Landarbeiterverbände in Judäa und Galiläa 823 Pfund (Frcs 21.000), an 9 ländliche Genossenschaften für Getreidebau 2545 iPfund (Frcs. 64.000), an 7 Gemüsebaugenossenschaften und an 2 Aufforstungsgruppen 230 Pfund (Pres. 6000), Städtische Produktiv, genossenschaften, und zwar Schneider, Schuhmacher, Tischler, Schlosser, Bauarbeiter, Brunnenbohrer, Drucker, Steinhauer, hauptsächlich in Jaffa, Jerusalem Und Haifa, erhielten Betriebskredite von rund 900 Pfund (Frcs. 22.500), wobei zu bemerken ist, daß zur Vermeidung der bekannten Tendenz derartiger Kooperativen, sich' in geschlossene Aktiengesellschaften umzuwandeln, das Inventar dieser Genossenschaften vertraglich Eigentum des Palästin;a-Arbeiterfonds bleibt. Für öffentliche Arbeiten wurden 135 Pfund (Frcs. 3500) bewilligt, r'ör Konsumgenossenschaften in Jaffa und Haifa 136 Pfund (Frcs. 3600), für die Arbeiterkrankenkasse 335 Pfund (FrCs. 8400), für Arbeiterküchen und -Heime sowie Leihkassen 152 Pfund (Frcs'. 3800), für SelbstschutzzWecke und den „Haschomer" rund 560 Pfund (Frcs. 14.000) und für andere kleine Darlehen, hauptsächlich während der Kriegskrise 565 Pfund (Frcs. 14125). Die krisenhaften Vorgänge während der Kriegszeit, die politische Verfolgung der jüdischen Arbeiterbewegung durch die türkischen Behörden, insbesondere der Poale Zion-Partei, ihrer Presse, sowie der Wächterorganis'atioH „Haschomer", haben von dem' Palästina-Arbeiterfonds große Opfer verlangt. Allein die sogenannte Damaskus- Periode von Oktober 1917 bis Oktober 1918 erscheint in der Bilanz mit nahezu '70.000 Fresj., einschließlich fder sehr empfindlichen Kursverluste, und die unvorhergesehenen und außerordentlichen Ausgaben in Verbindung, mit den militärischen Vorgängen in derselben' Zeit figurieren mit rund 8000 Frcs. in der Bilanz. Schließlich wäre hervorzuheben, daß der Palästina-Arbeiterfonds' durch Garantieleistung 5 |anderen Arbeitergenossenschaften (einer kooperativen Maschinenwerkstätte und einer Tischlerei im iH-affa, ferner einer landwirtschaftlichen Masichinengenossenschäft und zwei Drucker, genossenschJaften) Kredite im! Betrage Von 60.000 Frcs. verschafft hat. Alles in allem ein Bild vielseitiger, vornehmlich wirtschaftlicher Tätigkeit, deren Hauptzweck es ist, der jüdischen Arbeiterschaft im Lande das Eindringen in neue Produktionszweige, vor allem in das neue Gebiet der Lanjdwirtschaft zu ermöglichen, die genossenschaftliche Methode auf dem Gebiete der Produktion und des Konslums kräftig iu fordern und die gewerkschaftlichen und kulturellen Organisationen der Arbeiterschaft im Lande in ihrer Selbsttätigkeit zu unterstützen. ■") in der Schlußsitzung vom 15. ds. kam die Organisationsfragen zur Verhandlung. Im Referat wurde die Notwendigkeit der Änderung des Organisationsstatutes betont, um die reibungslose Arbeit der Parteiinstanzen zu ermöglichen. Auch die Einfügung von Bestimmungen über die wirtschaftlichen Institutionen erwies sich als nötig. Der Korreferent besprach die voraussichtliche' politische Entwicklung, die den Umbau der Organisation auf ganz neue Grundlagen bediuge, und stellte den Antrag auf Schaffung von Gruppen aktiver Genossen zur Durchführung der Parteiarbeit Nach angeregter Diskussion, die sich hauptsächlich um diesen Autrag und um die Art der Einflußnahme auf die wirtschaftlichen Einrichtungen drehte, wurden die Antrüge beider Referenten und einer Resolution Serpow angenommen, die die Umbildung der wirtschaftlichen Institutionen in von den Beschäftigten und den tätig sich interessierenden Genossen autonom verwaltete G/emeinsehaftsbetriebe empfiehlt. *) Siehe Kr. Tr. Nr. 4-2-4H. Auf den Tisch eines jeden jüdischen Arbeiters und Angestellten gehört die „Freie Tribüne".; . .