Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 44 (22.11.1919)
- Date
- 1919-11-22
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Se*e 4 Frefe Tribüne Nr. 44 Nach den hieranf vorgenommenen Wahlen einer Palästinakommission und eines Komitees zur Durchführung der ürabstimm n ug wnrde die Beratung geschlossen. Aus unserer Weltbewegung. Foale Zion in Osten. I. Rußland (Fortsetzung, siehe Nr. 41.) Was die Frage der nationalen Autonomie betrifft, wurde festgestellt, daß nicht die jüdisch-demokratische Kehilla den jüdischen Arbeitern genügen könne, sondern die jüdischen Arbeiterkomitees. Und tatsächlich wnrde später der Versuch zur Gründung solcher Arbeiterkomitees gemacht. In Gesprächen mit einigen Führern der Bätemacht drückten diese ihr vollkommenes Einverständnis mit den jüdischen Arbeiterkomitees ans. Was Palästina betrifft, brauchte die Konferenz diese Frage nicht zu revidieren, sondern nur die neuen Faktoren zu finden, welche in der jetzigen Epoche auf den Gang der jüdischen Emigration und auf die Kolonisation unseres Landes wirken. Die Konferenz suchte auf all diese neuen Fragen befriedigende Lösungen. Um praktische Palästinaarbeit zu beginnen, wurde eine Palästinakommission gewählt. Nach der Konferenz vergrößerte sich die Tätigkeit unserer Partei. Mit neusn, frischen Kräften, mit Vollmacht und bestimmten Direktiven ausgestattet, hat die Partei ihre Arbeit auf allen Gebieten entwickelt. Wir nahmen Anteil an den Wahlen in die Arbeiterräte. Ueberall in allen Arbeiterräten sind wir in großer Anzahl vertreten, in vielen von ihnen spielen wir die führende Rolle. Minsk und Bobroisk, die früheren Festungen des „Bund", wurden jetzt eine Basis für «nsere Entwicklung. Die Hauptzweige der gewerkschaftlichen Bewegung sind unter unserem Einfluß. Wir haben feste, starke, disziplinierte Organisationen. Wir machen den Versuch zur Schaffung von jüdischen Arbeiterräten. In das Initiativbüro der jüdischen Arbeiterkomitees, das wir geschaffen haben, schicken, alle jüdisch-sozialistischen Parteien ihre Vertreter. Wir projektieren auch einen jüdischen Arbeiterkongreß. An die Konferenz der dritten Internationale schickten wir ein Begrüßungstelegramm und erklärten unsere prinzipielle Bereitwilligkeit, in die dritte Internationale einzutreten. Es war 8chnld des schlechten Postverkehrs, daß unsere Vertreter zu spät kamen und so eine jüdische Repräsentanz nicht zustandekam. Bei der nächsten Konferenz der dritten Internationale werden wir bestimmt vertreten sein. Aktiv war unsere Tätigkeit auf dem Gebiet der praktischen P&lästinaarbeit. Wir haben Teile der jüdischen arbeitslosen Massen in Gärtner- und Landwirtschaftsanstalten organisiert und haben sie so für Palästina vorbereitet. Auch beschlossen wir die Gründung von Informations- und Emigrationsbüros für jüdische Arbeitslose. Zum Schlüsse soll noch eines Tätigkeitsgebietes gedacht werden. Die revolutionäre Stellung der rußländischen Partei hat sich nicht nur in Resolutionen, «sondern auch vor allem in Kampf und Tat gezeigt. In einer Zeit des Bürgerkrieges und blutigen Kampfes für die Arbeiterklasse, ist es Pficht jeder proletarischen Partei, auf der Wacht zu sein und alle Kräfte zu mobilisieren. Ja, wir haben es für unsere heiligste Pflicht gehalten, alle unsere Parteimitglieder, soweit sie kriegsdienstfähig sind, aufzufordern, in die rote Armee einzutreten. Wir führten eine Zwangsmobilisierung in der Partei durch und unsere Gruppen kämpften an vielen Frontteilen, wobei wir sehr viele unserer Genossen verloren. Möge uns die Erinnerung an sie stets als Vorbild bei unserer weiteren revolutionären Tätigkeit vorschweben! II. Litauen. Auch in diesem Fall kann ich nur einen kurzen Ueberblick über die politische Situation geben. Litauen ist heute sehr klein, da Wilna, Grodno und Bialistok von den Polen besetzt sind. Zur Zeit des Krieges, als die deutsche Okkupation jede politische Bewegung zu ersticken verstand, war' es auch unmöglich, unsere Organisation auszugestalten und am politischen Leben teilzunehmen. Brat später, vor ungefähr 8 Monaten, begann Litauen, sich von der deutschen Okkupation zu befreien; es wurde eine Koalitionsregierung mit sozialistischer Mehrheit geschaffen, mit dem Sozialisten Schlesewitsch an der Spitze. Die Taktik und die Methoden der Regierung waren höchst .sozialistisch"; alles was an Freiheit erinnerte, wurde vernichtet und im Keime erstickt. Nur dem energischen Druck der Arbeiter war os zu danken, daß endlich die Erlaubnis zur Bildung von Vereinigungen auf gewerkschaftlicher Basis gegeben wurde. In diesen Vereinigungen konzentrierte sich auch die politisch-rovolutionäre Tätigkeit. Die Arbeiterbewegung in Litauen ist noch sehr jung und arbeitet mit primitiven Mitteln; da das Land außerdem durch den Krieg wirtschaftlich vollkommen ruiniert ist, konnte Bich auch eine umfassendere politische Bewegung nicht entfalten. Die Arbeitslosigkeit vieler landwirtschaftlicher Arbeiter, die reaktionäre Gesinnung und Politik der Regierung, die strenge militärische Diktatur des Militärkommandos, alle diese Umstände riefen eine revolutionäre Stimmung bei den Arbeitern hervor. Am 18. September d. J. wurde ein Generalstreik zur Durchführung einer Reihe von politischen und Ökonomischen Forderungen proklamiert. Die Regierung gab nach, aber am Morgen nach dem Streike wurden die Streikführer und eine große Zahl von Arbeitern verhaftet. Dasselbe wiederholte sich in Lettland, mit dem wir in enger Verbindung stehen. Nach Anerkennung der Unabhängigkeit Litauens durch die Entente wurde die „sozialistische" Koalitionsregierung gestürzt und eine ganz rechte, reaktionäre Regierung gebildet, an der selbst die „christlichen Demokraten" keinen Anteil nehmen wollten. Man kann sich die Zusammensetzung dieser Regierung lebhaft vorstellen. Doch ist der jetzige Zustand wenigstens normaler und logischer als derfiühere, denn die Regiernngsmacht deckt sich jetzt vollkommen mit der militärischen Diktatur. Die „sozialistische* Regierung hat nur falsche Illusionen und vergebliche Hoffnungen in der Albeiterklasse hervorgerufen, indem sie ihr einredete, sie werde alle ihre Bedürfnisse befriedigen. Sonst waren alle tunktionen schön verteilt: die „sozialistische" Regierung hat immer wieder Versprechungen gemacht, das Proletariat immer wieder gehofft und der Militärkommandant immer wieder gehandelt, d. h. geschossen. Unsere Poale Zionbewegung ist noch sehr jung. Vor 5 bis 6 Monaten begann die Entwicklung unserer Parteiarbeit in Litauen. Mit Hilfe von russischen und polnischen Genossen wurden ungefähr 20 Organisationen geschaffen und die Verbindung mit Lettland hergestellt. Es ist auch nicht lange her, daß die erste litauisch-lettische Konferenz abgehalten wurde; einstimmig wurde die Resolution angenommen, sich auf den Boden der III. Internationale zu stellen. Größere Diskussion entwickelte sich bei der Frage der politischen Situation. Die „Gemüßigten" (ganz Rechtewaren auf der Konferenz überhaupt nicht anwesend) meinten, das litauische Proletariat sei zur Revolution noch nicht reif, man müsse den Parlamentarismus dazu benützen, die Arbeitern assen zu revolutionieren. Die „Linken" führten aus, Litauen könne eine große Rolle als Verbindnngsbrücke zwischen dem revolutionären Rußland und der wachsenden revolutionären Bewegung in Deutschland und Polen spielen. Daher sei es die Aufgabe des litauischen Proletariats, sich auf eine baldige revolutionäre Aktion vorzubereiten und ihre Entschließungen dieser Voraussicht anzupassen. Im großen und ganzen nahm die Konferenz die Resolution des linken Flügels an. Was die jüdischen Gemeinden betrifft, wurde beschlossen, den Versuch zu machen, an ihrer Stelle jüdische Arbeiter ko mite es einzusetzen. In Bezug auf den Weltverband stellte die Konferenz fest, daß das Verbandsbüro mit seiner Kompromißtaktik die litauisch-lettische Partei nicht vertrete and die Verbindung mit ihm nur zu Informationszwecken dienen dürfe. In Bezug auf Palästinaarbeit wurde beschlossen, die Agitation für den Palästinaarbeiter-Fonds auf weitere Basis zu stellen und ein Emigrations-Informationsbüro zu gründen. Auch wurden Genossen nach Palästina delegiert, um schnellstens genane Berichte zu überbringen. Infolge der politischen Zustände tritt unsere Tätigkeit besonders in der Kulturarbeit hervor. Auf unsere Initiative wurde gemeinsam mit dem „Bund" eine jüdische Kulturliga geschaffen, die sich mit schöpferischer Kulturarbeit unter den jüdischen Arbeitermassen zu beschäftigen hat. Die revolutionäre Bewegung wächst und die Militärdiktatur verstärkt sich; die Zwangsmobilisierung und die Arbeitslosigkeit haben die innere Lage aufs äußerste zugespitzt; es werden Vorbereitungen getroffen, die Worte in Taten umzusetzen. Und die jüdisch-proletarischen Parteien nehmen an der revolutionären Bewegung einen großen und aktiven Anteil. Ich schließe meinen Bericht und begrüße die deutschösterreichische Bruderpartei als den revolutionären Flügel des jüdischen Arbeiter-Weltverbandes Poale Zion. Konferenz der palezionistischen Partei Ost- (Fortsetzung siehe .Freie Tribüne* Nr. 40). Dem von Genossen Wadhmiann erstatteten Bericht entnehmen wir, daß die Plartei in Ostgaliziien 5000 Miitglie-' der in 28 Städten zähÜt. In gewerkschaftlichen Fachgruppen der Partei sind in Lemberg 2500 Arbeiter organisiert. In der Provinz sind besonders die Gewerkschaftsgruppen in Przemysl, Drohobycz1, Boryslaw und Rohatyn erwähnenswert. Sonstige Positionen der Partei sind: 11 Jugendorganisationen mit 600 Mitgliedern, 9 Konsumvereine, 4 Arbeiterküchen, 1 Arbeiterkinderheim, 4 ProdufctivgenossensChaften. Leidet die Entwicklung der Gewerkschaften infolge der herrschenden Arbeitslosigkeit, so wird jede politische Arbeit der Partei durch die wütende Reaktion der polnischen Behörden unterbunden. Viele Genossen wurden verhaftet und interniert, Yiele andere stehen unter dauernder Aufsicht der Polizei, eine Reihe von Organisationen wurde aufgelost* die meisten haben Mitglieder verloren; genügt doch an manchen Orten die Denunziation, jemand sei PoaIe->Zion, um ihn in Haft zu bringen. * Den größten Raum in den Debatten der Konferenz nahm die Frage der politischen Taktik; und der Stellung zur Internationale ein. Im Referat, (wie in der ganzen Diskussion kam die größte Unzufriedenheit mit der II. Internationale zum; Ausdruck. Die über diese Frage angenommene Resolution stellt die „Möglichkeit" der sozialen Revolution fest, auf deren Dauer der bewußte revolutionäre Wille des Proletariats großen Einfluß ausübe. Aufgabe sei darum! der dauernde, unversöhnliche Klassenkampf mit allen Mitteln und an allen Fronten." Die über die III. Internationale verbreiteten Vorurteile, theoretische Unklarheit, die Macht der „Parteitradition" und die ,!,Autorität der Führer", verhinderten eine entschiedene Stellungnahme und bewirkten die Annahme der an die Beschlüsse der Stockholmer Beratung sich lehnenden Sätze: „ . . . Die Internationale muß die oberste Leitung des proletarischen Kampfes werden und deshalb mit ausführender und exekutiver Macht bekleidet *vei.. den. Sie soll die Internationale sozialistischer Aktion werd» und muß deshalb alle Kompromisslertnm, allen Opportt» nismus ablegen. Die Konferenz fordert unser Verbandfetmirt» auf, innerhalb der Internationale in diesem Geiste zu wirken Die Konferenz ist überzeugt, daß die Spaltung des Pro letariats seinem Kamp/c «chadert, und spricht den Wimset aus, daß das Verbandsbüro im' Sinne der gegenseitigen Artnäherung und der Vereinigung beider Internationalen wirke". Aus den Debatten und dem Beschrusse ließ sich deutlich erkennen, daß auch in Ostgali/.ion die wirklich revolutionäre« Elemente innerhalb unserer Bewegung, besonders in. den industriellen Gebieten im Wachsen sind, und in nicht zu langer Zeit eine entschiedene Erklärung für die III. Internationale sich erwarten läßt. Daß der Meinungskamlpf in dieser Frage innerhalb der Partei sehr ernst geworden ist, beweist der Leitartikel des „Jüdischen Arbeiters", der der Freude Ausdruck gibt, daß es gelungen ist, eine Spaltung zu Verhindern. Die Stellung der Parteimehrheit zur inneren Po Ii - tik entsprach ebenfalls "Sern Geisfite der II. Internationale und äußerte sich in der Annahme einer Resolution, Jdie die Anwendung des „Selbstbestrmmungsrechtes" der Bevölkerung Ostgaliziens, die allein dem Lande Frieden bringen könne, sowie volle bürgerliche Gleichberechtigwg" und „nationale Autonomie" für die jüdische Bevölkerung;, Ostgaliziens fordert. Ferner wurden die Beschlüsse der letzten gesamtösterreichischen Parteitage über die Grundfege» der nationalen Autonomie bestätigt. Bedeutsam waren auch Diskussion und Beschlüsse Ei*n Punkte: „Emigrationsfrage und Palästinaar-- b e i t". Es zeigte sich, daß die weitaus überwiegende Mehr_ heit gegen den Gedanken an eine Möglichkeit des Ztfeammenwirkens mit dem jüdischen Bürgertum ist. Es wurde der Beginn selbständiger Tätigkeit für Palästina und zur Regulierung der Auswanderung beschlossen. Zur Frage der Beteiligung am' Zionistenkongreß wurde folgende ResohBtio« angenommen: „Die jüdische Frage ist ihrem Wesen nach ein sozial, wirtschaftliches Problem, ist mit allen anderen soziarwirt. schaftlichen Problemen der kapitalistischen Ordnung or_ ganisch verbunden und kann n<ur durch den gemeinsfctnet Klassenkampf des jüdischen mit dem Proletariat der ganzen Welt gegen die jüdische und alfweltliche Bourgeoisie gelöst werden. Klassenkampf ist unser Weg nach Palästtina... Im! Prozeß der sozialen Revolution, die einen permanenten und erbarmungslosen Klassenkampf darstellt, vertieft' sich die Kluft zwischen jüdischem1 Proletariat und jüdischer BtDjur_ geoisie, verschärfen sich die Gegensätze in einen* Maße, dasi ein Zuslainrnengehen für keinen Fall möglrch macht. Von diesem Gesichtspunkte aus beschließt die Parteikonferenz, sich an dem Zion istenkongreß weht zu beteiligen. * Die Parteikonferenz beweist, wie wejit nach links1 ejch die jüdische Arbeiterschaft Ostgaliziens entwickelt hat, wie ischarf sich die Klassengegensätze zuspitzen. Wir können vom1 natürlichen Fortgang dieser Entwicklung entschfedietee revpjutkmäre Betätigung' erhoffen. Voranzeigen. Bezirksorganisatioa Leopoldstadt. Samstag, den 22. d., im Lokale des jüdieehen Arbeiterbildungsvereine 8, II., Blumauergasse 1/I„ 6 Uhr abends, Vortrag Rewutsky: Die jldfeche Arbeiterschaft und Palästina. Sonntag, den 23. d., 3 Uhr nachm., im Lokale des jüdischen ÄrbejterbildungsvereineSj IL, Blnmanergasse 1/1, Vortrag S i n g e r über Heine und nachfolgende gemütliche Unterhaltung. Gäste willkommen! Akademischer Verband jüdischer Sozialisten Poale Zio» Sonntag, den 23. d, 3 Uhr nachm., im Lokale des Cafe* Stephanie, IL, Stephaniestraße 2, Vortrag N a g 1 e r über Proletarische Kulturarbeit. Spenden. Gen. Hirschler und Locker spenden je K 10.— flfcr de* aPlästinaarberterfond, anläßlich der Verehelichurtg deö Qe». Starer mit Frl. Anita Schmidt. Gen. Chaim Zipkin und Gen. Gusti Merdler empföhle» sich als Verlobte. Statt Karten speridje IQ K Pl Ifl Ii P. AI F. und 5 K Arb^Küche. Wien, im November 1919. Meinem lieben Freunde Gen ChJaim Zipkin gratuliere herzlichst zur Verlobung mit Gen,. Gusti Merdler, spende 10 K P. F. und 5 K Arb.JKüche. Isidor Hanflfcg. Meiner Freundin Gusti Merdler gratuliere herzlich** Äutf Verlobung mit Gen. Chi, Zipkin und spende 5 K P. F. PWiti Lefwjenhleck. . ■ Ich gratuliere herzlichst dem Gen. Chaim Zipki» mr Verlobung mi[t Gen. Gusti Merdler. Spende 5 K P, F„ Mersch Weinlös. Moses Tarlowski gratuliert dem Gen. Hitnik zur Geburt seines Sohnes und spendet K 10. -. P. F. Zur Verlobung des Gen. Pinkas Glück, Tarnöw, gratuliert herzlichst Chaim Henig »nd, spendet K 10.— P. F. Zur Verlobung des Herrn Pinkas ölöck Tarnöw, gratuliert herzlichst Familie Henig. K 5.- P. F. Sammelt Abonnenten für Euer Blatt! Herausgeber und verantwortlicher Redakteur Arnold D e u t s h Äbonnenten-Blod(5 und Sararaclbögcn im partciscKretariat, 11., Glodjwgaw Kr. 6, Tür 17. „Central«, Druck- und Verlagsanstalt (vorm. 3. Höver), Wien, IX., Liechtentteinitrafie 3.