Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 34 (13.9.1919)
- Date
- 1919-09-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Freie Tribüne Nr. 34 schaff, von den Arbeiterräten vor allem, die kräftigste Unterstützung des jüdischen Proletariats. Der deutsche Arbeiter wird klar erkennen, daß eine gewissenlose antisemitische Hetze ihn beirren will und abzulenken sucht von seinem gerechten Kampfe gegen die Prasser und Schieber, Kriegsgewinner und Schleichhändler. Er wird klar erkennen, daß der jüdische Ar beiter ihm Kampfgenosse und opferbereiter Mitstreiter ist! Er wird sich nicht beirren lassen und gradaus aufs Ziel losgehen: Zum Sozialismus, zur Freiheit und Freizügi7keit der Arbeit, die keine Ausweisungen kennt! * Die Fraktion der p o a 1 e z i o n i s t i sieh e n Ar bejterräte hat beschlossen, nachstehende Resolution den Arbeiterräten zur Beschlußfassung vorzulegen: Der ArbeiterraC stellt fest, daß während des Krieges und seither die kapitalistischen Schichten in immer steigen dem Maße dem arbeitenden Volke alle Lebensmögh'chkeiten entziehen. Durch Züchtung des Schleichhandels verteuern sie unerträglich die Nahrungsmittel, durch Aufrechterhaltung eines wahnwitzigen Wohnungsluxus fördern sie die allge meine Wohnungskalamität, durch ihre schamlose Prasscrei iberauben sie das Volk' seiner Existenzgrundlagen, höhnen sie seiner Not. In der Ueberzeugung, daß die Arbeiterrate zum Kampfe gegen diese Auswüchse des Kapitalismus •berufen sind, erklärt der Bezirksarbeiterrat II. unerbittlich entschlossen zu sein, dagegen alle geeigneten Mittel anzuwenden. Der Arbeiterrat erklärt, daß diese Maßregeln die Kapitalisten aller Gruppen ohne Rücksicht auf Nationalität, Konfession und Staatszugehörigkeit gleichzeitig und in gleichem Maße treffen müssen; er verwahrt sich dagegen, daß sich die Spitze bloß gegen ,,Fremde" richtet und dadurch die ,.Aktion" von vornherein aus einergemeinnützigen zu einer gemeinsjehädlichen wird;. l » Die kundgemachte Ausweisung richtet sich gegen die Fremden schlechthin, ohne Rücksicht auf deren soziale und ökonomische Stellung/, (Es besteht darum die dringende Gefahr, daß gerade die Schieber, Schleichhändler,! Preistreiber und sonstigen schädlichen Elemente, sich auch diesmal in Sicherheit bringen,, während die arbeitenden und armen ,,Fremden" die schuldlosen Opfer abgeben werden. Wegen der geringen tZlahl der in Betracht kommenden Personen und der gar nicht ins Gewicht fallenden Menge ihrer Behausungen wird die Wohniungslnot keine Erleichterung erfahren. Die Vorgeschützte „Erleichterung" des Arbeitsmarktes kann nmr durch (positive Maßnahmen zur 'Wiederanbahnung und Erhöhung der Produktion, nicht aber durch Entfernung und Schikanierung von, Arbeitern erreicht werden. Die Unterstützung1 der Arbeitslosen belastet unsere Staatsfinanzen nicht, da sie von den Nachfolgerstaaten, ersetzt Iwird. Der materielle Verlust, der der Republik aus der Nahrung'smittelbelieferung erwächst, erreicht lange nicht die Höhe des materiellen und moralischen Schadens, der aus: der Durchführung der /kundgemachten Abschaffungsverordnung zu erwarten ist. Die Verordnung ist geeignet, die gerechte Erbitterung der arbeitenden Massen über das' prasserische und luxuriöse Leben der Angehörigen der kapitalistischen Klasse in einen allgemein-nebelhaften Haß gegen ,,Fremde" oder „Flücht- linge" umzuwandeln, so den revolutionären Klassenkampf von seinem JZtiele abzulenken und reaktionäre Instinkte zu Feuilleton. „Jekel, der Schmied". Drama in vier Akten von David Pinsky, aufgeführt in der „Freien jüdischen Volksbühne am 30. August 1919. David Pinsky ist in letzter;Zeit in Wien mehrmals zu Worte gekommen. Seine „Aisik Scheftel" und „Der Schatz" waren vorige Saison im Repertoire des „Wiener Komödienhauses"; „Der Schatz" wurde auch im Wiener Carltheater gespielt; Pinskys „Familie Zwi" wurde von „Poale Zjon" aufgeführt; von den vier stattgehabten Aufführungen der ,,Freien jüdischen Volksbühne" . sind zwei ebenfalls David Pinsky zu verdanken: „Die Mutter" und „Jekel, der Schmied". Pinsky ist ein [Meister der Seelenanalyse, die er bis In die dunkle Sphäre des Unbewußten und Ungewollten zu verfolgen weiß. Seine Dramen sind vorwiegend Scelendramen, die nicht auf äußere Handlung, sondern auf die Innerlichkeit des seelischen Erlebnisses eingestellt sind. Das! seelische Erlebnis ist aber stets im Charakter bedingt, ist Ausfluß! des Charakters — so sind auch Pinskys Menschen charakterologisch meist ganz greifbar umrissen und nach bestimmter Richtung hin bis zum Typifcchen determiniert: Aisik Scheftel — der Träumer und Künstler, innerlich stets in eigener Atmosphäre schöpferischer Gedanken lebend, äußerlich durch elende Armut und Engherzigkeit der Umgebung am schöpferischen Ausleben verhindert; Ruchel, die Almune („Pie Mutter") — das Weibi als Mutter und,1 nur als Mutter in Konflikt mit anderen Tendenzen ihres Wesens; Reb Meische Zwi — die alttestamentarische Gottesfürchtigkeit, die tiefste Frömmigkeit, die in Gott lebt und stirbt; endlich Jekel, der Schmied — der ungeschlachte Sinnenrnens'ch in Entzweiung mit seiner ethischen Grundlage. „Jekel, der Schmied" scheint der dichterischen Konzeption nach einen gewöhnlichen Alltagskonflikt des Lebens darzustellen. Ein derber Schmiedgeselle lebt zügellos seinen entfesseln. Der Arbeiterrat verurteilt die antisemitische und reaktionär-chauvinistische Stimmungsmache, der der Erlaß entspringt, und die zu stärken er geeignet ist, und fordert den Schutz der jüdischen, proletarischen Bevölkerung, die allein von dem Erlaß getroffen wird. Der Arbeiterrat er innert an den auf der Reichskonferenz der Arbeiterräte gestellten und dem Vollzugsausschuß zugewiesenen Antrag Serpo'w auf Aufhebung der Beschränkung bei der Erwerbung der Staatsbürgerschaft durch Flüchtlinge, sowie an die von Genossen Fritz Adler einer unter Führung Sokal erschienenen Deputation der jüdischen Fraktion in den Bezirksarbeiterräten gemachte Zusage auf Behandlung des Antrages und urgiert dessen Erledigung. Der Arbciterral' erfüllt nur ein Gebot der internationalen Solidarität, die sich gegen jeden Fremden- und Judenhaß wendet, indem er beschließt, daß untor keinen Umständen Angehörige der arbeitenden Klassen, jüdische oder nichtjüdische Proletarier, mögen sie augenblicklich in Stellung stehen oder arbeitslos sein, ausgewiesen werden dürfen. Zur Stflctiholmsr Beratung. i. Seit der Stockholmer Verbandsberatung ist die Frage unseres Verbleibens in der II. resp. des Eintrittes in die III. Internationale aktuell geworden. In unserem Parteiorgan hat die Debatte über diese Frage begonnen, und es kamen zwei diametral entgegengesetzte Anschauungen zum Ausdruck, von denen die eine für den sofortigen Austritt aus dem Verbände, die andere für unbedingtes Verbleiben in demselben spricht. Wenn ich 'im Rahmen dieser Diskussion das Worl nehme, so deswegen, weil ich es für notwendig halte, einige Tatsachen klarzulegen, deren Erkenntnis mir die Voraussetzung für die Behandlung dieser Frage zu sein scheint. Zunächst: warum haben wir uns zu einem Weltverband zusammengeschlossen? Der Grund hiefür liegt in der eigenartigen ökonomischen Lage des jüdischen Proletariats in allen Ländern, das — in allen Ländern fast gleichartig — eine minimale Beteiligung an der Urproduktion [und der Produktion von Produktionsmitteln aufweist, sich vielmehr auf die Produktion von Konsummitteln beschränkt. In der kapitalistischen Wirtschaft wächst aber die Produktion von Produktionsmitteln auf Kosten der Produktion von Konsummitteln immer mehr, so daß infolgedessen die jüdische Arbeiterschaft aus der Produktion ausgestoßen und zur Wanderung gezwungen wird. Die nationale Verschiedenheit macht es den jüdischen Arbeitern schwer, in den anderen Zjweigen der Produktion Beschäftigung und Erwerb zu finden und zwingt sie so zur Auswanderung. 'Schon aus dem Gcsagteu ist es klar, daß diese Wanderungen nicht den Weg nehmen können., den sie bis jetzt genommen, nämlich in kapitalistisch höher entwickelte Länder, sondern in agrarische und halbagrarische. Wenn nun Angehörige anderer Völker zu Wanderungen gei zwungen sind, so haben sie ihr€n Staat, der ihnen entweder die Einwanderung in eigene Kolonien ermöglicht, oder die Interessen der Eingewanderten ün anderen Staaten, auf Grund der Gegenseitigkeit zu wahren imstande ist. Dem jüdischen Volke ist dies versagt, weil €s keinen eigenen Staat hat. Aber mit der fortschreitenden Demokratisierung der Länder wird die Lösung der Judenfrage in demokratischem Sinne, die in allen Ländern gleichmäßig auftaucht, zu einer Frage der internationalen Demokratie. Nicht bloß die Juden verschiedener Länder haben ein brennendes Interesse an ihrer Lösung, sondern die Staaten selbst. Die Lösung kann nur Sinnen bis er sich eines Tages von einem ihm überlegenen Mädchen angezogen fühlt. Eine arme Waise im Hause ihrer Verwandten, in sich gekehrt, resigniert, glaubt dieses Mädchen die Werbung des Verrufenen nicht abschlagen ^u dürfen. Sie errät wohl auch mit offener Seele die bessere Seite seiner Natur und wlird seine Frau. Der Zügellose, wird wie umgewandelt: ein liebe- und rücksichtsvollster Garte, bald auch ein glücklicher Vater. Aber der Teufel in ihm ist bl'oß verbannt, nicht endgültig getötet,, er lauert nur auf den gelegentlichen Augenblick und springt hervor, als gerade die Frau im Wochenbette liegt. Er hat die Gestalt der schönen, sinnlich verführerischen Nachbarin und Jekel erliegt. Bald, aber rafft er sich auf, verjagt die Verführerin, versöhnt sich mit seiner Frau. Ende gut — alles gut. Ein Alltagskonflikt und eine Alltagslösung des Konflikts. Diese durchsichtige Konzeption ist aber vom Dichter zum Problem vertieft und erweitert. Jekel erhält Züge der unsterblichen Don JuanHGestalt, einer der tiefsten Symbolisierungen der Weltdichtung. „Rastlose Liebe" — um *in Stichwort Goethes zu gebrauchen — ist das Wesen Don Juans, von außen angesehen: #,Krone des Lebens — Glück ohne Ruh' — Liebe, bist du!" Von höherer — mcmetaphysischer — Warle aus geschaut: Don Juan ist ewiger Sucher und sucht nach jenem Weibe, das ihm nie gegeben ist zu finden; ihn treibt die Sehnsucht nach der idealen, nach der absoluten Weiblichkeit. Eine Art Ahasver, nimmermüde, stets „unterwegs" (wie Taddäus Rittner sein Don Juan-Drama betitelt hat). Goethe hat in seinem Faust mit genialem Tiefblick diesen unstillbaren Drang zur Weiblichkeit mit ebensolchem Drang 'zur Erkenntnis verbunden und zugleich mit höchster Erkenntnis erreicht sein Faust auch das .Ideal der Schönheit: die schöne Helena. David Pinsky ist durchaus jüdischer Dichter, nicht bloß deshalb, weil das äußere Milieu seiner Kunst jüdisch ist, sondern wesentlich weil die jüdische Psyche und das jüdische Ethos die Grundlage seines Schaffens bilden — beides ebenso unumstößliche Tatsachen, wie es der jüdische Golus und die hebräische Bibel sind. So wäre man von vorneherein sehr gespannt: ein jüdischer Don Juan! Ein Problem der darin bestehen, daß es den Juden möglich gemacht wird, ihre wandernden Massen auf einem bestimmten Territorium: zu konzentrieren. Wir haben uns also zusammengeschlossen, um den Kampf für die Lösung der Judenfrage interterritorial zu führen, um die internationale Demokratie von der Notwendigkeit ihrer Lösung auf internationaler Basis zu überzeugen und die internationalen Garantien, für die Schaffung eines Kolonisationszentrums zu erlangen. Aus dieser Quelle entspringt unsere Allvveltlichkcit, die wir im Gegensatz zum „Bund" immer betonen. Der organisatorische Ausdruck unserer Allweltlichkeit war eben unser Zusammenschluß zu einem Verband und unser Bestreben, in der sozialistischen Internationale nicht durch diie Sektionen der einzelnen Länder, sondern, als einheitlicher nationaler Verband vertreten zu sein. Das Verbandsbüro sollte sowohl die Vertretung des Verbandes nach außen wie den Kontakt unter den einzelnen Ländern aufrechterhalten. Das Gefüge unseres Verbandes ist nun vom Kriege nicht verschont geblieben; zunächst! verhinderte er den Kontakt des Verbandsbüros mit den größten Parteien, den Parteien der Länder mit der dichtesten jüdischen Siedlung, und machte so das Büro, das eigentlich der Diener der Parteien hätte sein sollen, sozusagen zu ihrem Herrn und zum einzigen Exponenten ihrer Politik. Diese ist aber, da das Büro nur in Verbindung mit den Parteien der westlichen Länder stand, im Geiste der Parteien dieser Länder geführt worden, die eine Minderheit der im Verbände organisierten Arbeiter darstellen. Dies wäre an sich noch nicht zur Krise des Verbandes geworden, trotzdem! es klar war, daß die Mitglieder des Verbandsbüros in einer Reihe von Fragen ihre Vollmachten überschritten haben. Der Krieg hatte aber noch eine andere Erscheinung zur Folge: die Spaltung des Proletariats in zwei Teile, von denen der eine beirrt Zusammenbruch der kapitalistischen Macht die Konsequenzen der Stuttgarter Resolution ziehen zu sollen glaubte und auf die Ergreifung der politischen Macht hinarbeitete, der andere für die Teilung der Macht mit der Bourgeoisie eintrat Dies mußte natürlich auch auf unseren Verband einwirken, von dem der eine Teil sich zum Kommunismus, der andere zu den Satzungen der II. Internationale bekennt. Organisatorisch kommt dies zum Ausdruck in der Frage, ob unser Verband sich an die zweite oder dritte Internationale anschließen soll. II. Unsere Partei in D.-Oe. hat sich :auf ihrer letzten Parteiberatung als auf dem Boden der III, Internatibnalje stehend bekannt; den Anschluß an die III. Internationale konnte die Partei als einzelne nicht vollziehen, weil wir nur als allweltlicher Verband vertreten sein wollten. So bekam der Parteivorstand die Weisung, bei der nächsten Weltkonferenz den Antrag auf Eintritt in die III. Internationale zu stellen. Damit wollten wir auch eine Spaltung des Verbandes vermeiden. Seit der Parteiberatung ist aber ein wichtiges Ereignis eingetreten: die Genossen in Rußland erklärten sich als außerhalb des Verbandes stehend und übernahmen die Initiative zur Gründung! eines neuen. Die Gründe, welche unsere russischen Genossen zu diesem' Schritt bestimmten, waren uns bei der mangelnden Kommumikation unbekannt^ Unsere Delegation zur Verbandsberatung bekam' also üic Weisung, Schritte zu unternehmen, um die rußländischen Genossen zum Wiedereintritt in den Verband zu bewegen und mit ihnen zusammen für den Eintritt in die III. Internationale bei der Weltkonferenz einzutreten. Die Stockholmer Beratung hat aber zwei Tatsachen zu Tage gefördert: erstens hat sie Weltliteratur im Spiegel jüdischer Kunst, durch das Medium des jüdischen Ethos gebrochen. — Ein jüdischer Werther — ist nicht im mindesten verwunderlich, ist auch sclion geschrieben worden. Ein jüdischer Ahasver —- ist in allen Literaturen in allermöglichsten Variationen heimisch, die jüdische Christusgestalt beherrscht die gesamte Kunst und Literatur als Symbol absoluter Reinheit, göttlicher Unbcdingtheit des Lebens. Aber ein jüdischer Don Juan?. Wenn auch die Don Juan-Gestalt metaphysisch — wie erwähnt — gerechtfertigt erscheint, so bedeutet sie doch ethisch die Tendenz zum' steten Durchbruch der wichtigsten moralischen Bande (des menschlichen Zusammenseins. Extremer Egoismus und Egozentrismus bilden die psychische Grundlage Don Juans1, der stete Wille zur Sünde und zum Verbrechen sind die treibender, Momente seines Daseins. Man wird da unwillkürlich an die „wütende blonde Bestie'4 Nietzsches erinnert, der auch als Kennzeichen vornehmer Rassen und Individualitäten ihre „Gleichgültigkeit und Verachtung gegen Sicherheit, Leib, Leben, Behagen, ihre entsetzliche Heiterkeit und Tiefe der Lust in allem Zerstören, in allen Wollüsten des Sieges und der Grausamkeit" nennt. Luther soll einmal von seiner Zufluchtsstätte auf der Wartburg das charakteristische Wort: „Sündige nur los" in die Welt gerufen haben .... Die Sünde als permanenter Zustand, ja eine Art Wohlgefallen an der Sünde — das wird wohl zu den Gruudelementcu jener Weltanschauung gehören, der die Don Juan-Gestalt entwachsen ist. Von da aus ist auch Don Juan als Idealgestalt sehr wohl begreiflich, begreiflich auch die leichte Märtyrerkrone, die ihm gewöhnlich verliehen wird. Von da aus tritt aber diese Idealgestalt der Weltliteratur in einen schroffen Gegensatz zu den Grundtendenzen jüdischer Lehre, Weltanschauung und der* geheiligten Traditionen des Familien- und Gemeinschaftslebens. Und deshalb hat's auch mit unserem Jekel eine ganz eigene Bewandtnis. Nicht gleichsam seelenlos und abwesend wie Don Juan schreitet er über die Leichen der Weiber — er ist auf Kampf mit seinem „Teufel" eingestellt und hat dafür eine feste Burg in der jüdischen „Schul", in die er sich zum äKST* Sammelt für den 5000 Kronan-Fonds der» „Freiere Tribüne"» <M&