Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 33 (6.9.1919)
- Date
- 1919-09-06
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 33 Freie Tribüne Seite 3 ici unterschieder worden: die Kritik an den einzelnen Handlungen oder Unterlassungen des Verbandsbüros; mit dieser einzelne und verschiedene Gegenstände betreffenden Kritik wird ohne Rücksicht darauf, ob ein kausaler Zusammenhang besteht oder nicht, die Frage der II. und III. Internationale -redankenlos vermengt; schließlich wird mit noch größerer Leichtfertigkeit und Gedankenlosigkeit einfach der Bestand des Verbandes in Frage gestellt, oder gar kurzerhand negiert. Die erstere Kritik fet notwendig, sie wurde immer geübt und mag in allen Punkten das Richtige treffen, daraus aber darf nicht ein Mister Gallimathias entstehen, der da die Ueberschrift trägt: Das ist die Folge der II. Internationale! Nieder mit dem Weltverband! # Konkret hält die Kritik vier Tatsachen fest. Die erste Tatsache betrifft die Mitarbeit im Zionistischen Aktionskomitee, sie wurde jedoch schon auf dieser „mißratenen" Beratung dahin erledigt, daß beschlossen wurde, ,,den Vorschlag der Londoner zionistischen Konferenz, einen Vertreter tiiit beschließender Stimme in das «große Aktionskomitee m entsenden, abzulehnen." Der zweite Vorwurf wird dem 'Verbandsbüro darum gemacht, weil es:/f.die Einladung nicht proletarischer, jüdischer Verbände' zur Teilnahme an einer Vertrteung des jüdischen Volkes bei den Friedensverhandlungen in Brest Litowsk nicht ablehnte/' 1 ' i Der Sinn ist nicht verständlich. Woher haben denn die ^nichtproietarischen jüdischen Verbände" das Recht genomtuen, uns nqch Brest-Ljtowsk einzuladen? Hat Kühlmann,, Czernin oder Trotzki ihnen das Recht, andere einzuladen,, eingeräumt? Und worin besteht denn eigentlich die Schuld des Verbandsbüros? in einer Nichtablehnung/? Wessen? Eines Verführerantrages auf Jdje Unschuld!? (Geriet die Unschuld .auch in Verlust oder nur in Gefahr? Nein, der Sinn dieses Vorwurfes ist ebenso unklar, wie der ganze Satz.. Der dritte und vierte Vorwurf betreffen das Begrüßungscelegrarnm an Wilson und den Appell au die Entente, gegen die Pogrome in Polen einzuschreiten. Beide Vorwürfe, namentlich der letztere» das sei hier offen und deutlich zugegeben, sind berechtigt. Aber was folgt daraus? Einfach, daß hier Fehler gemacht wurden, die nicht hätten gemacht werden sollen. Wollen darum die Artikelschreiber und deren Nach-, nein Vorbeter, etwa behaupten, daß hier die bessere Einsicht nur bei dem vorhanden ist, der auf den Boden von Moskau steht und der sich vom Weltverband losgesagt hat? Nun es sei dem Schreiber dieses, bei dem Beiides nicht zutrifft und der ein bedingungsloser Anhänger des Weltverbandes ist, gestattet, anzuführen, daß er, als nach dem Lemberger Pogrom' von bürgerlicher Seite der Appell an die Entente um Intervention erwogen und angeregt wurde, es als selbstverständlich gehalten har„ dieser Anregung entgegen zu treten'. Man braucht also zur besseren .Einsicht weder eine Absage an die II. Internationale noch an unseren Verband und Jedermann,, dejr es ehrlich meint, •wird es ablehnen, aus, den Fehlern des Verbandsbüros einen Strick für den ganzen Verband zu drehen; Aufgabe der Kritik ist es, die Fehler rücksichtslos aufzudecken, damit Ab. hilfe geschehe, nicht aber die Abhilfe durch Negierung des Verbandes unmöglich zu machen. Denn Sache des °" Vierbandes ist es<, 'zu tun w!as das Verbandsganize bei. geteilten Meinungen;, seine Majorität will. Das {gilt in jeder konkreten Frage und gilt auch in der Frage der II. und III. Internationale. Das verstanden auch unsere Wiener bolschewikisehen Poale-IZionisten, die auf der Parteiberatung im April beschlossen, bei der Weltkonferenz, den nach ihrer Meinung ratsamen Anschluß an die III. Internationale zu beantragen- Zki beschließen hatte also die Weltkonferenz. Ein eigenen ä c h t i g e s Hände 1 n einer Organisation gibt es nicht. Das war bis zur letzten Woche selbstverständlich, so selbstverständlich, daß, noch auf der Stockholmer Beratung, die eine Weltkonferenz nicht ersetzen, sondern vorbereiten, sollte, unsere Wiener Delegation, die mit dem Antrag au/f Anschluß an Moskau in der Minderheit geblieben war, nicht auf den Gedanken des eigenmächtigen Handelns kam, sondern, forderte, daß das Verbandsbüro unseren Antrag (d. h. den der Wiener Delegation) auf die Tagesordnung der nächsten Avelfkonferenz setzt. Der Bericht (Fr. Tr. Nr. 31) stellt noch mit offenbarer Genugtuung fest, daß es „nach Kampf gelang, dies durchzusetzen." Auch das ist korrekt, Weifc das letzte Wort dem Verbands-?auzen, bezw, seiner Majorität vorbehalten bleibt. Gilt diese Selbstverständlichkeit eine Woche später nicht mehr? Die '„Kritik" hört /da .auf 4mißraten zu sein, sie wird einfach erfinderisch, um kein stärkeres^ aber angebrachteres Wort zu gebrauchen. Sic will nämlich entgegen der Wiener Delegation und dem Bericht in der ,Fr. Tr!" naive Gemüter glauben machen, daß auf ihrer Seite, auf Seite der Kritiker G. £ K, die Majorität steht. Man höre: „Die Majorität der hei der Beratung anwesenden Delegierten stellte also in Wirklichkeit eine nicht sehr bedeutungsvolle Minderheit des jüdischen Proletariats dar." Ebenso wird dann später von der „Eigenbrödelei einer ^Utf ial lsmeh rh eit auf einer schlecht vorbereiteten und mangelhaft beschickten Konferenz" gesprochen. Darum wollen (wir, ohne hier die meritorische Seite der frage: II. u. III. Internationale auch nur zu berühren, nur feststellen, welche Bewandtnis es) mit der Majorität des jüdischen Proletariats, der nicht sehr bedeutungsvollen Minderheit und der ZufaUsmehrheit hat. Ein großes jüdisches Proletariat und demgemäß eine bedeutende jüdische Arbeiterbewegung gibt es in Amerika, im Bereiche des Sowjetnißland und im Bereiche des' neuen Polen. Nicht nur 'wegen der politischen Gegensätzlichkeit von Amerika und Rußland ist das jüdische Proletariat Polens das zahlenmäßigen Stärke und der Massenhaftigkeit unserer dor tigen Partei. Das jüdische Proletariat und die poalezionistische Partei Polens aber ist — heute genügt die negative Feststellung — weder an Moskau angeschlossen noch, und darauf kommt es an, von unserem Weltverband ausgetreten. Unsere Genossen in Polen sind stets weil von jedem Opportunismus gewesen und der Opportunismus im Verband wird an ihrer Unentwegtheit ebenso wie an ihrer Organisationsstärke gebrochen. Aber sie sind ein Teil des Allweltlichen jüdischen sozialistischen Arbeiterverbandes ,Poale^Zion", weil darin, in der Interritorialität der jüdischen Arbeiterbewegung, der organisatorischen nicht minder, ,wie in der programmatischen, eine fundamentale Grundlage des Poalezionismus liegt. Von einer - Lossagung aber ist keine Rede! Die Partei Polens, somit ,ydie überwiegende Majorität der in unseren Reihen stehenden jüdischen Arbeiterschaft" gehört zum Verband und dort wird die Frage der Ii. und1 III. Internationale gelöst Werden!. Wir verkennen durchaus nicht, daß die Krisis der Internationale auf unseren Verband die entsprechende Wirkung haben mußte. Aber welche Augenauswischerei, uns einreden zu wollen, daß er nicht mehr existiere! Er besteht ebenso wie seine Fehler. Ausschlaggebend aber sind seine Leistungen, vor allem seine Exfstenz selber. Mußte doch auch die Wiener Delegation, in Stockholm, abgesehen von vielen^, zum Teil berechtigten Vorwürfen feststellen: Es ist dem 'Büro gelungen, die Einheitlichkeit der jüdischen Arbeiterbewegung im Kampfe für soziale und nationale Befreiung Vor aller Welt zu veranschaulichen und somit seine große Aufgabe zu erfüllen. Dadurch hat das Verbandsbüro die ganze Welt in ihrem Verhalten zum jüdischen Volke günstig beeinflußt und hat speziell die meisten. sozialistischen Parteien dahin gebracht, ihre Auffassung in der jüdischen Arbeiterfrage radikal zu ändern. Trotzdem negieren (unsere Kritiker den Verband und ihnen nach, nein im Leitartikel voran marschiert die „Fr. Tr." Nr. 32, mit einem Kübel Hohn und Spott über die ^auferstandene P.-Z- Internationale", wobei im selben Atemzuge unser Verband von derselben delikaten Hand dieselben Gänsefüßchen erhält wie der;,heilige" Völkerbund. Und dies ungeachtet der eben abgedruckten Feststellung! Darum sei hier Ivtor dem frevlen Spiel gewarnt, das mit oder ohne Absicht geeignet ist, den Gedanken der Interterritorialität des jüdischen Proletariats und dessen organisatorische Verkörperung, den poalezionistischen Weltverband zu diskreditieren. Denn die Poale-ZJion Wiens, die Organisation einer Stadt (trotz des Namens Deutschösterreichs), deren Verhältnis zu unserer Bewegung in Polen wohl mit Bruchteilen der ersten' arabischen Zahl : ausgedrückt"werderriiötfnte; ttätteir'ohne' Verband kein Recht auf Existenz als Partei. Darum müssen Wir die selbstmörderische Taktik von vornherein zurückweisen. Es gibt keine. Extratouren und Sprünge aus dem Verband. Trotz allen Schwierigkeiten können wir nur bestehen im „Allweltlichen jüdischen sozialistischen Arbeiterverbande Poale^ion!". Sani SokaL üus der Internationale. Polen Dieser äußerste Exponent des imperialistischen Westens hat die historische Aufgabe auf sich genommen, der Sturmbock zu sein, \vie auch der Schutzwall des Ententekapitaiis-- mus gegen den sozialistischen Osten. Ausgerüstet mit einem funkelnagelneuen, echt preußischen Militarismus, dessen vornehmste Taten nicht hur in großangelegten Pogromen, sondern auch im Kleinkriege des Bartabseheidens' und Unsichermachens der Garnisonsstädtcheu und Nebenlinien des Eisenbahnnetzes zu erkeninen s.ind, „befreit" er vom1 bolschewikischen Joche alle (die Völker über Wiluo und Minsk hinaus, die sich sicherlich nach dem unersättlichen polnischen Expansionsdrang und Imperialismus sehnen. So ist also die junge polnische Republik der Brennpunkt der kontrerevolutionäreu Rüstungen gegen das sozialistische Rußland geworden. Dort haben die Koltschak- und Denikin-Armeen ihre Vertretungen und Werbebureaus. Dort fließt der breite Strom1 aller versprengten Sklaven des Absolutismus des 2Wen <u.nld des Kaisteirs, der russischen Offiziere und Berufsmilitärs, der 'deutschen Junker lund Schloß barone zusammen. In 'aller Eintracht sammeln sich die Feinde von gestern: die Polen, die Russen, die Deutschen,, um im Wettstreit des weißen Hasses die Waffen gegen den gemeinsamen Feind, den roten Proletarierstaat im Osten, zu schmieden. Die bei Kriegs- und Standrecht gegen alles Fremde rücksichtslos abgeschlossene ostpreußische Grenze öffnet sich leicht und weit und brei,t vor 'den Scharen der zu den Fahnen der Kontrerevolution eilenden deutschen und russischen Soldaten, die, meistens bestochen und durch große Geldzuwen dung und noch größere Versprechungen bis( ins Innerste korrumpiert, kein anderes fäiel wissen, als raubeni, morden, sengen. Es ist ein groteskes Schauspiel, wie gleichzeitig der begehrliche polnische (und deutsche Militarismus Gewehr bei Fuß gegeneinander stehen und wegen des fetten ostpreußischeu Bissens und wegen' des1 Danziger Hafens aufeinanderlauernH während deutsche und polnische Soldaten „Schulter an Schul ter" gegen das rußländisch'e Proletariat ziehen. Eine Blüte der kapitalistischen Völker-Vlerhetzung und -Verbrüderung. * Noch nicht genug an dem! Der aunexionslüsterne Im ausschlaggebende, sondern auch und vor allem wegen seiner perialismus der polnischen Schlachzizen treibt noch merk würdigere Blüten. Wir sehen die polnische Reaktion im Kampfe gegen die Revolution. Die ermordete russische Rote-Kreuz-Mission, die ermordeten Letten und WeißruSsen, die Pogrome gegen die „bolschewistischen" Juden, die Drangsalierungen der eigenen Arbeiterbewegung, Verhaf tungen ain allen Ecken und Enden, Willkür der Soldateska; Kriegsrecht, Standrecht Zensur, Einstelfungen von konrmünistischen Blättern ik ff., bis zum weißen Terror und gleichzeitig Versuche, die nach dem Rückzug der ttn garischen Roten Armee geflüchteten Volksbeauftragten der sfÜ:oi'w1ak js ch e n Räterepublik mit Oel'd und Waffen zu unterstützen, um den jungen tschechoslowakischen Impe rialismus zu unterhöhlen. »' Diese wahnwitzige. Verwicklung geht aber weiter. Alle Waffen sind dem tollgewordenen Chauvinismus recht, wenn er. nur die eigene Machtsphäre erweitern, immer neue Aus beutungsobjekte ergattern k;ann. Das klassenbewußte, oberschlesische Proletariat steht in dauerndem Kampfe gegen die Scheidemann- No^ke- Reaktion. Auf die Repressalien der mehrheitssozialistischett „Ordnungs"-garden flammen in den Kohlengruben Streikt auf, lodert Volksempörung, glüht revolutionärer Kampfes wille und opferbereite Tat! An allen kontrerevolutionären Fronten, der deutschen ..sozialistischen" und der polnischen Y,P. P,. S. N.-De-kischeir (Polnische sozialistische Plartei und Nationaldemokraten> grollt Empörung: ,,Die Spartakisten — — —!" Die weiße. Ordnungsbestie Noskes, sucht in Strömen Blut den prok. tarischen Kampf zu er&äufeni. Die P, O. W. (Polinischer Kriegsschutz), diese Schöpfung der polnischen Mehrheits Sozialisten, marschiert über die Grenze und sucht am revo lutioniircii Feuer die eigenen Annexion»- p 1 ii n e zu schmiede n. Gleichzeitig halten Ententekapitalisten die Gelegenheit für gegeben, ihre Hand auf das w i e h t i g s t e K o hleuze n t r n m Europas, zu legen u u d s o d i e Ketten um die g es a in ten p r o d u z i e r e n den Schicht e n E u r o pa» noch enger zu schlingen. Wohl der höchste Triumph, des kapitalistischen Chaos! * Die eigenartigste Rolle spielen dabei die polnischen Mehr heitssozialisten, die P. P. 6. Welche politischen Abenteuer hat schon diese .internationale" „sozialistische" Partei mit gemacht! Im Uebertrumpfen laller reaktionären Klassen und Schichten, Parteien und1 Gruppierungen Polens durch na tionalistisChe, antisemitische, imperialistische und annexio nistische Exzesse Meister, haben sie es vermocht^ mit Franz Josef und dem Obersteh Nationalkomitee den; Weltkrieg zu machen; mit Karl und Wilhelm und dem Rat der Stände Polens Unabhängigkeit zu bauen; im Kampfe mit den Bol- - schewiki das ^pölnis'che" Wilrid, das „polnische" Minsk; das ,,polnische" Littauen und .Weißrußland von der Sowjetmacht zu Gunsten der polinischen Eigentümerklasse, der Groß1 grundbesitzer, zu ^befreien". Während die Revolution an der Ostgrenze Polens um! den Proletarierstaat gerungen hat, hat die P* P'. S. das Proletariat zum' Kriege gerufen und in Le gionen, den Schöpfungen des „Genossen" Pilsudski, des ,,Helden der Revolution'^, organisiert gegen die Ukrainer und Tschechen und nun gegen die Deutschen um Obersclilesieu. Was schert sich die PI Pf. S. darum, tliü das Proletariat, das polnische un'd das deutsche, sich WecLr nach der ,.soziali stis'chen", deutschen iRepublik' des Scheideniann-Noske-Ebert sehnt, noch zur nationaldemokratischen Unabhängigkeit' der polnischen Republik? Daß das Proletariat um die eigene ' Macht opferfreudigst ebenso gegen die deutsche, wie' atich gegen die polnische Reaktion kämpft? Daß das Proletariat die Räteherrschaft aufbauen will, überzeugt, daß diese völkerbefreiend und erlösend, den nationalen Haß und' Hader ausmerzen und Freiheit und Gerechtigkeit aufbauen wird? Dafür hat die R|. P{ S. keine Ohren und keine Augen. Sie'ruft das Proletariat auf 'die Straße und alle ihre . Koryphäen: die Das'zynski und Jablonski. witt Perl, und wie sie dort alle heißen, rufen sich heiser nach dem1 unabhängigen Polen, der Mutter, die um1 ihr Kind, 'das oberschlesische ringt, 'aber kein Wort hört man von: den sozialistischen Rednern über Sozialismus, Revolution, Freiheit des Proletariats und Zier trümmerung des Kapitalismus. Und will tfcr kommunistische Redner das wahre Wesen der 'Npt der Stunde den lauschenden Massen zurufen, wird er bald unter der wohlwollenden Duldung der P. P'. S.-Führer verhaftet und weggeführt. , Die P. P, (S. vermochte es den Arbeiterrat zu sprengen, sehend, wie Tag um1 Tag das revolutionäre Bewußtsein der A\assen sie hinwegzufegen drohte. Die l\ P S. vermochte die Einheit des Proletariat« in der Stunde des Kampfes zu gefährden. Sie wird es aber nicht vermögen, das Proletariat in den Krieg zu führen, um den Kapitalismus und die Reaktion, die polnische, die deutsche und die alliierte1, triumphieren zu lassen. Die unterirdische, kraftvolle Arbeit der Kom munisteu eint die Massen mit revolutionärem Geist und revolutionärem Kampfeswillen. - 'Der Tag ist nicht fern, aii dem der tollgewordene polnische Imperialismus, der nach Ost und West, Nord und Süd iseine Fronten ausdehnt, sich selbst, wie einst: mach Brest-Litowsk der preussische, das 'Grab schaufeln wird, und da Inn wird das unter - i r d i s c h g a is a m m e 1 t e, k 1 a s s e n b e'wfu ß t e. Pro I e t a r i a t cl e n letz ten S c h 1 a g f ü h1 r e u. Rußland. Die 'Sozialdemokraten aller Länder können sich nichf geuugtun an Solidaritätserkläruugen und Sympathiekundgebungen 'für die russische Räterepublik. In der Tat aber sehen sie ruhig zu, wie die Machthaber der siegreichen, wie der besiegten Staaten die junge sozialistische Republik im Blute Auf den fisch eines jeden jüdischen Arbeiters und Angestellten gehört die , , 1 1 „Freie Tribüne11. ■