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Freie Tribüne · 1919-08-30 · 32 (30.8.1919) · page 3

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Journal
Freie Tribüne
Volume
1 (1919)
Issue
32 (30.8.1919)
Date
1919-08-30
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 32 Freie Tribüne Seite 3 der Staatsgerichtshof über die am Krieg Schuldige nicht aJles gut machen? Es ist ein altes, erprobtes Kabinett-Stück und die Sozial-Diplomaten im Reich gingen da entweder wieder auf den. Leim — oder ihrer köntre-revolutionären Aktion treu, suchen, sie wieder die Empörung der Votksmassen in ein. geschichtlich geordnetes Verfahren abzulenken. Man schleudert für Milliarden Lebensmittel auf den Markt und bietet außerdem dem Volke ein. grandioses Schauspiel: Generäle als Kriegsverlängerer und Angeklagte. Panem et circenses! Brot und Schauspiel! Das soll die Eroberung der deutschen Revolution sein, damit soll das re. volutionäre Empfinden der aufgewühlten Volksmassen eingelullt werden. Vergebens suchten wir die Hauptschuldigen dieses furchtbaren. Dramas auf der Anklagebank: die Scheidemann und Lenscb, die Legiens und Noske! Diese Revolutionäre haben bereits umgesattelt und in letzter Stunde sicli auf die Klägerbank geflüchtet. Diese Verwa n dlungsf ä h i gk e i t ist das einzige, was sie im Kriege zugelernt haben. Sie regen sich auf über die Vereitlung der großen Möglichkeit den Krieg noch im 'Jahre 1917 zu Ende zu führen und dem deutschen Volke -eine halbe Million seiner besten Söhne zu ersparen — und sie allein, die deutsche Sozialdemokratie jenseits von Passau ist der elementaren revolutionären Bewegung im Jänner 1918 in d;en Rücken gefallen, statt sie zu iciner friedensbriugenden Revolution, zu entfachen. Die Streikbewegung, die geeignet war, mit einem Schlage den Krieg lahmzulegen, haben sie verraten, und zertreten. Sie „scheuten Opfer" — und eine Isonzo-i Schlacht verschlang mehr als alle Revolutionen der Weltgeschichte. Wie feige Metzen buhlten sie um die Gunst von den vielen, allzuvieleu Hundeburgen. Lug- und Trugendorfc, feierten Wilhelm II. als Friedenskaiser, tanzten um Czernin, wie um das goldene Friedenskalb, feierten Wilson als den Dalai-Lama der Menschheit und die „Arbeiterzeitung" als seinen treuen Propheten. Sie alle krochein zu Kreuz vor der Militärkamarilla. Sie haben die ganze Zeit nichts unternommen, um den Krieg abzukürzen. Da spielt es schon keine Rolle, ob man im Reiche die Kriegskredite tatsächlich bewilligte und wir hier das Glück hatten nicht befragt zu werden und so sich 'weder durch ein Ja noch nurch ein Nein vor 'der Geschichte zu belasten; — aber vom „Vorwärts" bis zui „Arbeitcr-iZeitung" von Scheidemann bis Leutner geht eine einheitliche konterrevolutionäre Linie. Was verschlägt es. dal) nur die Gnossen im Reiche die verschiedenen kriegsverlängernden Friedensverträge mitratifizierten — aber wir alle haben untätig der Absen lach tu ng des finnischen Proletariates, der Zestämpfung und Aussaugung Ukrainas, der furchtbaren Demütigung des russischen Proletariates zugeschaut. Und es verbleibt als unverwischbares Schandblatt in der Geschichte der Menschheit — iumsomehr, da es ein Ruh. mesblatt werden konnte: im Jänner 1918 konnten wir dem1 Kriege ein Ende machen — aber auch diesmal war die Sozialdemokratie die Stütze der kapitalistischen. Gesellschaftsördnung. Sie rettete den Staat und die Kriegsfurie konnte weiter rasen. Ja! in den Tagen von Brest-Litowsk, wo alles zur Sozialdemokratie hinauf schaute, von ihr die erlösende Tat erwartete: der Soldat an der Front, der Bauer im' F{e[lde, ja die Bürgerschaft selbst — in diesen Tagen wurden unsere Sozial-Reivolutionäre zu Sozial-Liquidatoren. Jung und unerfahren waren die, die die Flammen des JännerAufstancles entfachten. In ihrer Naivität erhofften sie vno den bewährten und erprobten Führern: die Führung und Fortführung. Aber hinter dem Rücken der Streikenden wurde mit der Regierung paktiert, die Gesellschaft beruhigt und die Revolution im' Keime erdrosselt! Wer war der währe Kriegsverlängerer? Können wir dem1 Hetzendorf und Hindenburg nur die „Verlängerung" zum Vorwurf machen? Sie wollten ja immer Krieg, vor dem Krieg und nach dem Frieden! Krieg ist ihr Handwerk, der Moloch, ihr Abgott, dem sie Treue bewahrten bis zum leizten Blutstropfen des deutschen Volkes — aber Friede ist ja das Ziel der Sozialisten. Haben s i e dem' Frfeden gedient? Ist die Sozialdemokratie nicht blutbefleckt.? > Sie war das Feigenblatt der imperialistischen Schandtaten vor dem Volke, sie war die Nacht wächterin, die Stütze der Gesellschaft während des Jännerstreiks und jetzt versucht sie die junge deutsche Revolution unter Begleitung von Staatsgerichtskomödien und Nos'keschen Sturmhelmen schön ruhig zu Grabe zu tragen! Sie wollte nicht die Dornenkrone eines Revolutionärs, so ist ihr die Narrenkappe feiger Memmen zu teil geworden.nPie Menschheit hätte sie segnen können, sie konnten im Jänner 1918 den Frieden bringen — sie haben sich aber für den Krieg entschieden — so wird ihnen die Menschheit fluchen und kein Gerichtshof auf Erden wird sie vor der Geschichte reinwaschen! Sie haben geheult mit den Wölfen, als die letzteren auf der Jagd waren — auf der Völkerjagd — jetzt winseln sie wie feige Hunde und nach bewährten Diebsparole: Haltet den Dieb, rufen sie nach dem Staatsgerichtshof! Pfui Teufel! Auf der Tagesordnung des Kreisarbeiterrates waren die Fragen der Approvisionierung gesetzt. Wer sollte glauben, daß sich daran ohne jede Mitwirkung der Kommunisten eine ernste politische Debatte über die Frage: Diktatur oder Demokratie entwickeln würde. Eine Debatte zwischen dem gesamten Kreisarbeiterrat auf der einen und dem Staatssekretär des Innern auf der anderen Seite. Wer würde es noch vor acht Tagen für möglich gehalten1 haben,' daß in der Frage: wieviel Macht der Arbeiterra;t an sich nehmen soll nicht Kommunisten gegen Sozialdemokraten, sondern der sozialdemokratische Kreisarbeiterrat gegen den sozialdemokratischen Parteivorstand auftreten wird. Und all dies, obwohl die Kommunisten durch ihre Abwesenheit geradezu aufgefallen sind, und der gesamte theoretische Generalstab der Sozialdemokratie der Sitzung ferngeblieben ist. Es handelte sich ja ,,bloß" darum, wie män den Schleichhandel wirksam bekämpfen, ob man das Rucksackverkehrsverbot aufrechterhalten und in welche/ Weise die Arbeiterräte bei der Approvisionierung, bei der Neuorganisation der Wirtschaft (,.m i t")wirken sollen. Der Kampf entbrannte eben darum, weil .die Arbeiterräte der selbstverständlichen Meinung waren, daß die Arbeiterräte-Organisation im eigenen Wirkungskreise s e 1 hfis t |i n i t i a t o r i s c h auf dem Gebiete der Approvisionierung wirken soll. Der Staatssekretär des Innern hingegen meinte, die Arbeiterräte dürfien bloß bei der Dur c|h f ü h r u n g der v o n d ein gesetzlichen B chörden verfügten Maßnahmen m i t wirken. Die wirtschaftliche Frage der Approvisionierung mußte naturnotwendig zu der politischen Frage, welche Rolle die Arbeiterräte bei der Regelung, bzw. dem1 Neuaufbau der Wirtschaft spielen sollen,, führen.' 'ZJurn» ersten Mal ist der Wiener Kreisarbeiterraat von seiner Tradition — stets mit der Regieruugi [gegien die Kommunisten — abgewichen und hat sich scharf gegen rechts gewendet.' Die Existenz einer Arbeiterräte-Organisation allein genügt schon, um dieselbe in Konflikt mit der bestehenden kapitalistische!; Wirtschaftsordnung zu bringen. i , i Wir gehören nicht zu denen, die in der Aushebung, einer Spielhölle die unmittelbare Aufgabe der Arbeiterräte erblicken. Wir; konstatieren jedochmit Befriedigung, ' daß wo- und auf welchem Gebiete immer der Arbeiterrat in das tägliche Leben der bürgerlichen: Welt tatkräftig eingreift, er das gesamte Bürgertum gegen sich1 aufbringen muß. Und in diesen* Sinne sflid;wir mit Genossen Eldersch' vollkommen -einig, daß das Nebeueinander-Bestehen einer mit aller gesetzlichen Machtvollkommenheit ausgerüsteten bürgerlich-sozialistischen Regierung- und einer tatsächlichen, Madht besitzenden Arbeiterräte-Organisation, ein .Ding,.,der Unmöglichkeit ist. Mans,.mag .d^nta.^^{romra^r. >,,S^iaK. demokrat sein und keinen bolschewistischen Id^eu huldigen; die Frage: Wer regiert? die Koalitionsregierung oder die Arbeiterräte muß dann von selbst, ob man sich dessen bewußt ist oder nicht, auftauchen. Wenn die „Arbeiter-iXeitung" die Fragestellung des christlichsozialen Bauernrates StöCkler mit einem jovialen Lächeln abgetan glaubt, so wird Genosse Eldersth „iten Anlaß haben, sich darüber Gedanken zu machen* Warum derselbe Arbeiterrat, der im Kampfe gegen die Kommunisten ihm stets durch Dick* und Dünn gefolgt ist, nunmehr beim leisesten Versuch, die Kompetenz des Arbeiterrates anzu~ zweifeln, sich einmütig gegen ihn erhob. Genosse Eldersch sagte doch dem Arbeiterrat nur allzu vernünftige Dinge, wie: daß man in der kapitalistischen Wirtsthaftsofdnüngi den Schleichhandel selbst durch energisches Zupacken der Arbeiterräte nicht aus' der Welt schaffen kann; daß (Jebergriffe de? Arbeiterfäte dem Ansehen der Institution schaden; daß das Rucksackverbot die Not nicht lindern, sondern die Teuerung steigern wird. Der Arbeiterrät wollte ' aber von all dem nichts hören, und jubelte Genösset! Maurer zu, als' er an die Worte Friedrich Adlers: der Arbeiterraft möge sich stets s'oviiel Ma^cht nehmen, als er selbst für wünschenswert erachtet, erinnerte. Vergebens war diesmal die in den großen Debatten mit den Kommunisten so glänzend bewährte Argumentation des Gen. EldersCh: „Es, müsse vor allem die Produktion hergestellt werden, die man dann später sozialisieren wird": vergebens ermahnte Gen. Eldersch: langsam mit den Bür Brüchen zu verhandeln; und nicht unnötig die Gegensätze zuzuspitzen; vergebens mahnte er ,,auch in Vöslau Ordnung zu machen". Der Kreisarbeiterrat hat für den Ministergedanken: die Tätigkeit der Arbeiterräte durch' die Unterordnung derselben unter verschiedene Polizei- und Wucher ämter zu legitimieren, kein Verständnis' aufgebracht. .Vielmehr pflichtete er Gen'. Maurer bei, als derselbe meinte: in diesem Falle möge sich doch der Arbeiterrat überhaupt auflösen. Nicht einmal das tüchtige Eingreifen der Genossin Emmy Freundlich, die die Lösng der Approvisionierungsschwierigkeiten von der eigenen Tüchtigkeit und Klugheit der Arbeiterräte abhängig machte, konnte einen Umschwung herbeiführen. Selbst die dezidierte Versicherung der Genossin, es möge ihr nur jemand sagen, wo man Kohle nimmt und das ganze Problem» der Produktion ist gelöst, vermöchte den Arbeiterrat niCht zu überzeugen, «" < Die Frage: Wer in Deutsdhösterreich regieren soll — die Arbeiterschaft oder die Bourgeoisie — ist gegen den Willen des hiezu bestellten Berichterstatters seitens des Approvisionierungsausschusses auf die Tagesordnung gesetzt. Mit Recht meinte Gen. Trebitsch: wirtöchafjfcliche Fragen sind wirtsdhaftspolitische Fragen und es gilt zu Wahlen: zwischen der bolschewistischen Idee von der Machtvollkommenheit der Arbeiterräte und der demokratischen Republik. Ins' Alltägliche--/ übersetzt: entweder wir beharren1 auf radikaler Lösung der1 Approvisionierungs!-: und sonstiger Virtschäftlicher Fragen und; sparten.;; den7' Arbeiterra^ mit * der hiezu?•notwendigen^ Machtvol'fk^ -wirveir-T *' ziehten auf eine befriedigende Lösung unserer brennendsten wirtschaftlichen Probleme und haben dafür eine „demokratische" Republik. im Eine denkwürdige Tagung des Wiener Kreisarbeiterrates •erlebten wir am Dienstag, den 19. August. Die erste Sitzung, die nicht, wie gewöhnlich, von einer Kommunistenhetze ausgefüllt war, die erste, rein sachliche Aussprache, in der beinahe alle sozialdemokratischen Arbeiterräte gegen die Koalitionsregiererei, konkret gegen den sozialdemokratischen Staatssekretär des Innern energisch aufgetreten sind. Wir sind keine Freunde der „Ueberredungsstrategie", wir fühlen uns jedoch verpflichtet, die deutsChösterreiChisehe Sozialdemokratie auf diese erste Auseinandersetzung zwischen Kreisarbeiterrat und Staatssekretär gänz besonders aufmerksam zu machen. Der Kampf Sowjet-Rußlands. Nach der Schmach, die die vereinigte Reaktion dem Antlitz der Menschheit durch die Niederknüppelung der ungarischen Arbeiterrepublik zugefügt hatte, war in der gesamten bürgerlichen Presse die Nachricht von dem bevorstehenden Zusammenbruch Sowjet-Rußlands zu lesen. Die Pressekauaille, welche nach einem Danteschen Worte: Niemals stillt die ungeineß'ne Gier Die nach dem Fraß mehr hungert als zuvor hat nicht Recht behalten. Im Gegenteil. Trotz aller Anstrengungen, Weiche die Gegenrevolution, unterstützt von allen imperialistischen Mächten, an den russischen Grenzen macht, ist: es ihr nicht gelungen, wesentliche Erfolge zu erreichen» Der mit bedeutenden Mitteln vorbereitete Angriff der englischen Flotte gegen Kronstadt wurde restlos abgewiesen. Die englischen Mannschaften sind einem .Kriege gegen Sowjet-Rußland durchaus abgeneigt. Eine Abteilung Matrosen, die in Southampton eingeschifft werden sollte, verweigerte den Dienst als sie erfuhr, daß es gegen Sowjet-Rußl'and gehe. Laut der Botschaft1 des Präsidenten Wilson an den Senat wird AÜmiral Koltsehakl in Sibirien von bolschewistischen Aufständischen arg bedroht., Es besteht die Gefähr, daß die Bahnverbindungder Gegenrevolutionären mit Wladiwostok dauernd unterbunden wird. Die Bevölkerung Sibiriens, welche von den Japanern und den zarentreuen schwarzen Hundert Koltschaks nach alter vorkriegirischer Methode ausgesaugt wird, ergreift jede Gelegenheit, um \g.-egen ihre Peiniger zu revoltieren. So ist es der Sowjet-Regierung gelungen, ein Insurg/entenheer aufzustellen, welches7 gegen Ostsibirien operiert.. Eine starke Abteilung bewegt sich von Nordsibirien gegen Tomsk. Der nicht mehr zu verhüllende Rückzug Koltschaks von Omsk hat alle Welt von dem' unaufhaltsamen Vprdrängen der Roten Armee überzeugt^ In. der Auffassung* der nur den Erfolg als Argument wertenden Imperialisten vollzieht sich mählich eine Wandlung. Man ist heute nicht mehr geneigt, in Koltsehak den „Erlöser" Rußlands zu sehen; ebensowenig in Denikin, der übrigens ebenfalls von bolschewistisch orientierten Aufständischen bedroht wird und dessen „Marsch nach Moskau" sich alsi Bluff erwiesen, hatv In den. Kreisen der Ententsozialisten ■ h_t der Sturz der Arbelfer'Heirschaft in Ungarn ernüchternd gewirkt; man sieht jetzt, da es zu Spät ist,'ein, welch' ein Verrat am ungarischen Proletariat begangen wurde, und1 immer stärker wird die Forderung, die Regierungen; zu einem Einvernehmen 'mit Sowjet-Rußland zu zwingen. Erst nach dem Friedeusschlu,ß" wird das russische Proletariat der Welt beweisen können, welche Fülle von Wohlstand und Schönheit in einem Sozialistischen Gemeinwesen sich entfalten kann. Die Soziallsiernng der Kohle in England. Das politische Le'ben .in England wird jetzt vom i'rublem der Vergesellschaftlichung der Beiwerke, insbesondere der Köhlengruben, beherrscht. Im< Parlament ist ein heftiges Debattieren für und! wider die Nationalisierung der Bodenschätze. Obgleich es weder im' ,,Haus der Gemeinen" noch1 im Oberhaus eine Stimme gibt, die das gegenwärtige System' verteidigen würde> ist'doch eine; gewisse Tendenz zur Verzögerung der radikalen Lösung nicht zu verkennen, Die Bergwerkseigentümer sind eben zu lauge und zu bequem, ander Krippe gesessen, um ihre Position so ohne weiteres aufzugeben. Alle Fachletue, selbst die aus dem gegnerischen Ltger, sind sich darin einig, daß die 'Zugehörigkeit der mehr als 'i(KK) Kohlenbergwerke an 1500 Privatbesitzer eine einheitliehe, rationelle Betriebsführung unmöglich macht. Viele. Betriebe werden durch die Halsstarrigkeit ihrer Eigentümer in einer Weise gleleitet, die mit den technischen Errungenschaften der Gegenwart nichtin . Einklang stehen. Sie "entbehren der nötigen technischen Einrichtungen und Vervollkommnungen, die den Ertrag der Köhlenflötze vervielfachen würden. Die Tatsache, daß die Investierung von Kapitalien zur Förderung der Produktivität der Kohlengewerke, von der Erkenntnis) dein Willen und der Laune einzelner Privatpersonen abhängt, hat der englischen Öffentlichkeit die Gefahr vor Augen geführt, welche in der mangelhaften Förderung eines so wichtigen Existenzmittels, wie es die Kohle für England bedeutet, gelegen ist. Einen besonderen Grund fi/tr den jetzt alle Schichten der englischen Gesellschaft beherrschenden Wunsch nach Vergesellschaftlichung der Kohlengewerke, bildet das un, zulängliche System der Verteilung der Kohle an die keinen Verbraucher und Haushalte., Tatsächlich wurde Kohle hauprsächlich für die gtoßen Abnehmer und den Export produ- _________ _ ziert" ,)er Lonn ist a^er aucn nicnt ausgeblieben. Der Huf'den Tisch eines jeden jüdischen Arbeiters und Angestellten gehört die . „Freie Tribüne". =====-=_-_--_-_^^

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