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Freie Tribüne · 1919-08-02 · 29 (2.8.1919) · page 3

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Journal
Freie Tribüne
Volume
1 (1919)
Issue
29 (2.8.1919)
Date
1919-08-02
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
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Nr. 29 Freie Tribüne Seite 3 Deklaration abgeben (wird, von E n g 1 a nd geschützter palästinensischer Bürger 'werden soll. Für die palästinensischen Bürger gilt diese „Protektion" auch im Ausland. Ausländer, jüdische Gesellschaften ausgenommen, dürfen in Palästina nicht mehr als 10 Mo rgen Boden besitzen. Die Verwaltung ruht in Händen der en glische n Regierung, die jedoch zum großen Teil jüdische Beamte, die vom jüdischen Rat vorgeschlagen iwerden, berufen wird. Es Wird klar, worauf die englische „Protektion" hinausläuft: die englische Regierung- „wird zum Teil jüdische Beamte berufen, jedoch liegt die Verwaltung in den Händen der englischen Regierung". Das ist nicht anders zu verstehen, als daß die englische Regierung sich nicht weigern \vird, auch jüdische Beamte, zur Ausbeutung Palästinas als einer englischen Kolonie, zu;benützen. So sieht die von Wcitzmann und SokoloW verheißene Selbstverwaltung aus. Was die Maßnahme gegen die Monopolisierung des Bodenbesitzes betrifft, wäre sie entschieden zu begrüßen, wenn unter „jüdischen Gesellschaften'" gemeinnützige oder gemeinwirtsehaftlichc Gesellschaften zu verstehen sind. Wir müssen aber entschieden dagegen protestieren, daß jüdische Gesellschaften, die Kapitalinteresseu verfolgen, größere Bodenflächctt erwerben könnten. Wir müssen bei dieser Gelegenheit betonen, daß 'wir gegen jedes Ausnahmsgesetz sind, selbstverständlich auch dann, 'wenn es den Juden zum Vorteil gereicht. Wir iwerden diese Ausnahmsgesetzc bekämpfen, ebenso wie wir hier gegen Ausnahmsgesetze kämpfen, die gc gea die Juden gerichtet sind. Wir verlangen für die jüdischen Einwanderer in Palästina, ebenso wie in der ganzen Welt, ihr elementares Recht auf Arbeit und ihren Arbeitsertrag, wollen, aber dieses Recht auch für Einwanderer anderer Nationalitäten gewahrt wissen. Die jüdischen Arbeiter Averden sich nicht als Bundesgenossen Englands in seiner Kolonialpolitik mißbrauchen lassen. Die Judenhaß bei Austerliti. Wir haben schon längst au den revolutionären Geist der ,.Arbeiter-Zeitung" zu glauben gründlich verlernt. Sie hatte so oft Farbe gewechselt, daß mau von ihr nicht mlehr proletarische Konsequenz verlangen 'kann. Aber was sich im1 „Blockierten Wien", dem Leitartikel der ^Arbeiterzeitung*', breitmacht, übersteigt alles bisher an den Aermsteu der Armen, an den galizischen Flüchtlingen, Verbrochene, Der Doppelrenegat Austerlitz bringt es zusammen, in einem Atemzug das Judentum und den Sozialismus schmählich zu verraten. Für ihn sind die Flüchtlinge, wie für vulgäre Antisemiten, eine homogene Schleichhändlermasse. Er — der Mithetzer und Mitschuldige an diesem Flüchtlings p o gj.r'o m e, der schon Jahre hindurch1 schändlich s c'h l e i ch h a n d e 11 mit dem neuesten g-a.ngbaren „echt Wiener" Artikel, indem er 'unaufhörlichgeglen die ^Kriegsopfer" „v o l'k-s t ü r m e 11" — kann natürlich1 nicht verstellen-, daß die galizischen Flüchtlinge zünf' Großteil aus Arbeitern und Angestellten bestehen und daß diese Aus- Weisung Menschen trifft, die fünf Jahre;an allen Fronten für Wiens Ruhe geblutet haben, daß sie fünf Jahre hier für den heimischen Kapitalismus geschuftet, sich durch Entbehrung aller Art ihre armselige Einrichtung zusammen, rackerten — mun gan'z brutal von ihrem1 Arbeitsplätze Weggeschleudert werden. Und klingt es nicht wie Teufelshohn, den sich nur ein Renegat, wie Austerlitz crlau- Zaubcreicn, kann den Erkenntnisdrang des strebenden zum Schweigen bringen. Gordins Mazik Mephisto (in „Gott, Mensch und Teufel" hat für seinen gottesfürchtigen Toraschreiber ein, ganz eigenes jZaubermittel: das Geld — das unbedingt verfängt und 'zugrunde richtet, dabei aber auch das Dralm'a aus der Höhe der zugrundeliegenden Konzeption in die Nj.ederu.ngen des Alltags fallen läßt und so aus der Tragödie ein Rührstück imacht. Es ist sehr charakteristisch: Gordin, kennt vorwiegend nur einen dramatischen Gegensatz, der sich inv Familicnkonflikt erschöpft. Es ist nämlich jener Zwiespalt, der durch die Haskala (Aufklärung) ins jüdische Leben hineingetragen, Wurde. Gordin war selbst in Rußland eifriger 'Kämpfer für die Haskala und diesen Kampf zeigt er uns auch variierend in seinen. Dramen auf dem Boden der jüdischen, Familie. So Iwerden von ihm die Kontraste: Bildung- — Dünlkeh Väter — Söhne, am häufigsten verkörpert. Und bei dem besonderen jüdischen Familiensinn und Empfindlichkeit für alles Entzweiende auf diesem Boden, bei der" Zerrissenheit, die der Golus! in sich" birgt, wird diese Problematik auf der jüdischen Bühne niemals auf die breitesten, jüdischen Schichten ihre Wirkung verfehlen, Jakob Gordin Iwar ein Mann der Tat, der bloß durch (zufällige Verkettung von Umständen zur dramatischen Dichtung kam. Seine Verdienste sind trotzdem auch hier sehr groß. Das vorgordinsche jüdische Theater in Amerika war im' (wesentlichen ein Varietee für allerlei wilde Improvisationen und lose Operetten, Gprdin hat den ersten Schritt zur literarischen jüdischen Bühne getan. Die zwei wichtigsten Voraussetzungen eines jüdischen Theaters: ein jüdisches Repertoire und ein jüdisches Theaterpublikum — sind von Gordin erst ins Leben gerufen. Mehrere Stücke von ihm werden wohl durch ihren volkstümlichen Charakter und_ die dankbaren Einzelrollen, die sie enthalten, zum' Bestände jeder jüdischen Bühne noch lange gehören müssen. Durch Gordin ist die Idee des jüdischen Theaters zum ersten Male außerhalb der jüdischen Kreise bekannt geworden: in, Rußland ist besonders die Gestalt der Mirele Efros durch die hervorragende Darstellung der berühmten jüdischen Schauspielerin Kaminskaja populär geworden, die unseren Dichter selbst im Moskauer Theater zu Worte kommen ließ. Gordin steht aber nur am Beginne der jüben darf, der an die berüchtigten mittelalterlichen Pfefferkorn^ erinnert, wenn er den Flüchtlingen zuredet, es wäre für sie besser, in ihre Pogrom-Heimat zurück-, zukehren. Die galizischen Städtchen sind in Rauch und Qualm aufgegangen, damit Niederösterrcich vom eigentlichen Kriegsgreuel verschont bleibe. Ja, von Austerlitz kann man alles erwarten: Auch Verrat an dem Heiligsten: dem Asylrecht f Jü r Verfolgte! Ab*r warum schweigt Fritz Adler, warum schweigt der Reichsvollzugsausschuß, der die Interessen der gesamten Arbeiterschaft zu vertreten hat? Sieht er noch immer nicht, dqß diese Ausweisung auf Grund eines Gesetzes ivom Jahre 1854 und diese Juden-, hetze bei Austerlitz ein Sieg der Kontrerc'volution ist, die sich dadurch von einem sehr revolutionären Teil der Arbeiterschaft, dem jüdischen Proletariat, ,.cntlasten" will! ,,A d I e r ist kein N a p o 1 e o n, e r wird n i.c.h.t s j egen bei Austerlitz" sagte einmal ein Jüdischnationalcr. — Das stimmt voJl und ganz auch für heute und für Fritz. Bei solchen Adlers und Austerlitz' kainu der Sozialismus nicht siegen. Aber das revolutionäre Proletariat wird „zusehends" sehender und wird über die ^Adlers" und „Austerlitz'", die Deckmäntel der Reaktion, hinweg in Deutschösterreich eine wahre internationale Arbeits- und Ktulturgemeiuschatt errichten. Politische Sciiaunisclilägerei. Wir haben an die Redaktion der „Wiener Morgenzeitung" nachstehende Berichtigung gesandt: „In, dem Berichte des Abgeordneten Stricker, über die politische Lage, Morgenzeitung" Nr. 191, vom 31. Juli 1919, heißt es, daß ein Vertreter der Poale Zion zu einer Unterredung mit der Regierung in Angelegenheit der beabsichtigten Ausweisung zugezogen War und dieser habe erklärt, die Poale-Zion habe nur ein Interesse an den manuell Arbeitenden, die hinter der Drehbank oder hinter dem Ladenpulte als Angestellte stehen. Demgegenüber stellen wir fest, daß von den drei Vertretern unserer Partei, die alle in die Debatte eingegriffen hatten, keiner den genannten Standpunkt vertreten hat, vielmehr haben alle Redner betont, daß sie an der Ausweisung von Schleichhändlern, Kriegsgewinnern und sonstigen Schiebern vom Hotel Guth bis Imperial gar keinen Anstoß nehmen, sich jedoch energisch dagegen verwahren müssen, daß Opfer des imperialistischen Krieges, arbeitsunfähige Arme, die der staatlichen. Fürsorge überantwortet sind, ferner die geistig oder manuell produktiv Arbeitenden oder Arbeitslosen, der Willkür der Polizei ausgeliefert werden." Es gehört; schon zu den. Verdrehungskünsten ganz besonderer Art, wenn die jüdischen „Nationalste," die niemand um Rat fragt, es sich herausnehmen, aus einer im Interesse der jüdischen Flüchtlinge unternommenen Aktion, für ihre Winkelpolitik Kapital zu schlagen. Wer jetzt noch in diesem aus bürgerlicher G'schaftelhuberei und dem politischen Tatendrang von .Studentenverbindungen hervorgegangenen „Nationalrat" den Sachwalter der Juden sieht, hat den Vertreter den er verdient. Zur selben Stunde, als der Abgeordnete Stricker mit seinem Einfluß und seinen „Erfolgen" prahlte, wurde das Ausweisungsdekret kundgemacht. In letzter Stunde]aben unsere, an kompetenten Stellen intervenierenden Genossen erfahren, daß die Kundmachung zurückgezogen wurde. Wird wohl Herr Abgeordneter Stricker neuerlich Gelegenheit haben mit seinen „Erfolgen" zu prahlen? Vor dem Forum der selbsternannten jüdischen Nationalräte wird er seinen verdienten Beifall auch finden. Wir vergönnen es ihm. Mit Verdrehungskünsten wird er jedoch ziemlich kurzlebige Lorbeeren sich ergattern. Und freut er sich der Belehrungen, die uns angeblich der Staatssekretär erteilen mußte, so wollen wir ihm nicht Gleiches mit Gleichem vergelten, was zu billig wäre. Er wird schon notgedrungen sich von den arbeitenden Massen des jüdischen Volkes be- Miren lassen müssen, wessen Solidarität die Zukunft verheißt, die des internationalen Proletariats oder die der amerikanischen Milliardäre Schiff, Marshall et consortes. Jüdischnationale Lügen. Auch die „Morgenzeitung" vom 1. August (Nr. 192) scheut keine Lüge zur unsauberen Ausschrottung der Flüchte lingsfrage für politische Reklame. So schreibt sie an (zwei Stellen, daß die Regierung mit dem Abg. Strickler und den drei jüdischnationalen Gemeinderäten den Beschluß der Regierung, sämtliche Flüchtlinge auszuweisen,, besprochen hat. Nun Waren bei der Besprechung aüßer den Regierungsvertretern, w e i Vertreter unserer Partei, ein Vertreter der Fraktion poale-zion istisch er Ar b ei t e r r ät e, der deutschfreiheitliche G e m e i n d er a t S c h w a r z - H i 11 e r und A b g. S t r i c k e r. Preisfrage : wo waren die drei j ü d i s c h n a t i onalen Gemeinderilte? 1 Ja, wissen denn die Herren, die sich als „politischer Faktor" ausgeben, daß auch j ü d i s ch n a t i o n a 1 e Lügen kurze Beine haben? Zionistischer Terror. Die jüdischen Bürgerlichen Wollen im Kampfe gegen das Proletariat nicht hinter den nichtjüdischen Bürgerlichen zurückstehen Auch sie kämpfen mit den Waffen des Geistes. Beweis dessen folgende Szene, 'die) sich am' 20. VII..am Grabe Herzl's abgespielt hat. Am Döblinger Friedhof wurde die „Freie Tribüne" verkauft. Ein bürgerlicher Student der angibt.'jdcür AnöicSht VzülpeinS, daß die1 Lösung des ijiüdisidhen Proj-i blems tintrennbar mit detail Siege des Sozjalislmus! verbunden ist. kaufte eine Num'mer und blätterte darin. Da kam1 auf ihn/ der Obmann des jüdischen Hochschulausschusses> stud. med. L'i lienf eld 'zu, nahm' ihm die Zeitung aus der Hand und zerriß sie. , I ' Darüber empörte sich der dem Hochschulausschusse angehörende Mediziner Jakob Landau und stellte sjch dem1 Verkäufer djer „Freien Tribüne" als Zeuge für dieses, jeden anp ständig fühlenden Menschen empörende Benehmen zur Ver. dischen Theatergeschichte und das ist durchaus, kein schlechter Beginn. Bedenken Wir nur, daß Talente von ähnlicher Geistespriigung Wie Gordin .auch auf dem Boden der kunst- und traditionsreichsten Bühnen Europas neben den Klassikern bis auf -derr heutigen Tag ihre Geltung behalten haben, — is'o dürfen wir wohl zum zehnten Todestag unseres dramatischen Pioniers die Hoffnung aussprechen: das Problem des jüdischen Theaters und des jüdischen Dramas wird glücklich gelöst werden. „Uhn a Heim" Drama in vier Aktien von Jakob Gordin, aufgeführt am 24. Juli 1919 zum zehnten Todestage des Dichters in der Freien jüdischen Bühne. Das Stück spielt in, Amerika, im Milieu eingewanderter Juden. Das Problem der Heimlosigkeit steht da zur Dis-, kussion. Es ist ein Familiendrama und Heim bedeutet hier zunächst Familie, denn um die Feste des Familienlebens wird da gekämpft. Jeder der Beteiligten ist da auf seine eigene Weise heimlos: Aibi Riwkin, hat sich selbst und seiner Frau das Heim zerstört. Bassi Steinberg, die ihm dabei mitgeholfetai hat, tat es in Sehntsuc'ht nach einem' Heim. Bei Riwkins Nachbarn — ^bei den Weiß — vernichtet die abenteuernde Frau selbst das Familierihteim, Mrs. Hamilton versteht überhaupt nicht und will auch nicht verstehen, was Heim ist. Und im Hintergründe dieses Heimlotejein^ geinäldes steht abtönend der greise Reb Jankew Elchunon, über alles Getue der umgebenden Welt erhaben, in eine eigene Atmosphäre der Gewißhle,it gehüllt: bald — bald sind Wir alle in Erez Israel — das sagt ihm1 apodiktisch die kabbalistische Zahlenmystik, der er obliegt. In dieser Gestalt erweitert sich greifbar der Rahrnen unseres Dramas: das Problem der Heimlosigkeit fließt in das der Heimatlosigkeit ein, beides hängt ja innig zusammen. Das jüdische Familiendrama Wird zur Tragödie des jüdischen Golusleben*- Im Mittelpunkt der Handlung steht eine jüdische Frau aus de!m Osten. Bas -Schewa kommt aus Rußland nach Amerika und findet dort ihren Mann, der schon früher ausgewandert ist, ihr innerlich entfremdet: Aibi Riwkin ist von der Zivilisation der neue?i Heimat derart berührt, daß er mit der alten jüdischen Sitte zerfällt; eine Neigung für eine Frau gleicher Gesinnung entfernt ihn noch mehr von seiner Vergangenheit und seiner Familie. Bas:-Schewa ist aber zu stark mit ihrem ganzen Inneren in der guten alten Sitte verwurzelt, um die nüchternen Folgen ziehen zu können. Sie geht an der Veränderung zugrunde. Es ist eine tragische Gestalt im Hebbelseheu Sinne: tragisch ohne sogenannte tragische Schuld. Das Drama als Kunstwerk birgt einige auffallende Schwächen, am auffallendsten die einer unzulänglichen inneren Motivierung. Man denke an die sonderliche Situation der Frau Steinbergim Hause der Riwkins. Man wird ti.i unwillkürlich an eine (sehr ähnliche Situation in Gerhart Hauptmanns „Einsame Menschen" erinnert, wo aber das merkwürdige Verhältnis in dem' ideal gerichteten und dabei leicht pathologisch gefärbten Charakter des jungen Gelehrten — Johannes Vockerat — begründet ist. Wie reimt sich aber eine derartige Lage in unserem Drama mit den Charakteren, des Aibi Riwkin und der Frau Steinberg, die überhaupt keine Charaktere, keine charaktcrologisch determinierten Individualitäten sind? Die Aufführung war durchaus befriedigend. Besonders hervorzuheben ist Frau Siegler, die alle inneren Intentionen der von ihr verkörperten Hauptgestalt glücklich zum" Ausdruck brachte. Ergreifend wirkten zwei Bilder: der spontane Uebergang vom traditionellen Gebet des „Lichtbentschen" zum freien, Herzenserguß der Bedrängten au ihren Gott und Beschützer und die Wahnsinnszene der am Leben Irregewordenen. — Herr I. Reißnraun schuf eine trefflich ^iinrissene Charaktergestalt, nur blickte leider hie und da eine Neigung zum Chargieren durch. Bei Herrn Streng äußerte sich diese Neigung schon ganz merklich und sein Philipp Weiß mutete zu lächerich und armselig an, daß man seiner flatterhaften, Frau viel verargen könnte. Herr Streng mag wohl in seiner Auffassung der Tendenz des Dichters nahegekommen sein, er War in seiner Art sogar gut schöpferisch und veredelnd ist diese Art vgewiß nicht. Herr Siegler war geziemend reserviert. Auch alle anderen Mitwirkenden haben sich im guten Zusanunenspiel ihrer Aufgabe vollkommen gewachsen gezeigt. Dr. L~tz. Auf den Tisch eines jeden jüdischen Arbeitersund Angestellten gehört die; " "" " „Freie Tribüne".

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