Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 28 (26.7.1919)
- Date
- 1919-07-26
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nf. 28 Freie Tribüne Seite 3 Nr. 27, worin, es heißt: Genossen und Genossinnen! Anfang- August findet in Luzern ein Kongreß der Internationale statt. Wird es auch jetzt, nicht möglich sein, neben ihn einen Kongreß der gesamten sozialistischen Jugend zu stellen, so \vollen wir sozialistische Studenten, doch versuchen, das Band der geistigen Internationale w ieder zu knüpfen. Sendet Euere Vertreter zu einem sozialistischen Studententag nach Luzern, damit wir einander sprechen, einander kennen lernen! Wir werden in einen Austausch unserer Gedanken Treten und erstaunt und voll Freude erkennen, 'wie vieles wir gemeinsam (wollen Eine Stelle soll geschaffen werden, die unsere Arbeit verbinden wird. Wir, die Kultur-Radikale, die sozialistische Studentenjugend Deutschlands und Deutschösterreichs, wenden uns an Euch, Brüder, und rufen Euch zum Kongreß nach Luzern. 1 Arbeiterrat. B.-A.R. I Der B.-A.-R. Innere Stadt beschäftigte sich in seiner Sitzung vom 19. d. zunächst mit der Solidaritätskundgebung am 2(1. Juli. Genosse Krieger (K.-P.) charakterisiert das Vorgehen Friedrich Adlers in dieser Frage, lieber die Veranstaltung kam zwischen den Parteien ein Einvernehmen 'zustande, nach dem auch ein Vertreter unserer Fraktion int Namen des jüdischen Proletariates zu Worte kommen sollte. Dann wurde der Bericht über die Arbeit in den einzelnen Kommissionen erstatte;., aus dem zu entnehmen ist, daß die Kommissionen zwar den besten Willen zum Arbeiten haben, aber infolge technischer Schwierigkeiten ihre Arbeit noch nicht aufnehmen konnten. Es ist klar, daß ein revolutionärer Wille über diese Schwierigkeiten leicht hinweggeholfen hätte. Charakteristisch aber für die qualifizierte sozialdemokratische Mehrheit im Gemeinderat ist es, daß sie nicht einmal so viel Wohlwollen für ihre Genossen Arbeiterräte aufgebracht hat, um ihnen Lokale zur Verfügung zu stellen. Folgende Resolution, von den linken soz.-dern. Arb.-R. eingebracht, wurde dann einstimmig, ohne Debatte angenommen : „In den letzten Tagen, insbesondere am gestrigen und heuligen Tage wurde Wien mit Flugblättern judenhetzerischen Inhalts überschwemmt, die versteckt 'zu einer Pogromhetze animieren sollen. Diese von klerikaler und nationaler Seite ausgehende Aktion ist ein Symptom der Reaktion. Der B.-A.-R. Innere Stadt fordert den R.-jV.VA. auf, sofort umfassende Maßnahmen zu treffen und durch aufklärende Versammlung in allen Bezirken Wiens der Wirkung dieser volksverhetzenden Aktion entgegen zu (wirken. Dieser Beschluß (wäre in der dieustägjgen Arb.-Ztg. zu veröffentlichen." Die Kundgebungen am ZI. Juli. Die Parteileitung und die Fraktion der poale-'zionistischen Arbeiterräte haben es als ihre Pflicht erachtet, nicht nur durch Aufrufe und aufklärende Versammlungen das jüdische Proletariat für die internationalen Solidaritätskundgebung vorzubereiten, sondern auch am 21. Juli in den Bezirken, wo unsere Organisationen wirken, die jüdischen Arbeiter und Angestellten zu sammeln und den, von den Arbeiterräten veranstalteten Kundgebungen zuzuführen. Es twurde vereinbart, daß unsere Arbeiterräte im Namen des jüdischen Proletariates bei diesen Kundgebungen zu Worte kommen werden. Es folgen, mm die Berichte aus den Bezirken, in denen das jüdische Proletariat solidarisch seine Stimme neben den Vertretern des deutschen Proletariates erheben konnte: Leopoldstadt: Sammelpunkt War der große Theatersaal des Hotel „Stephanie".. Trotz des schlechten Wetters War die Beteiligung sehr rege. Gen. Bloch sprach über die Bedeutung des 21. Juli als des Tages der wiedererwachendeh Internationale durch die gemeinsame Tat zum Schutze der Räterepubliken Rußland und Ungarn und wies darauf hin, daß der Angriff des Ententekapitalismus gegen che Arbeiterstaaten an dem entschlossenen und einheitlichen Willen des geeinigten Proletariates der ganzen Welt zerschellen muß. Er verwies auf die besondere Bedeutung der auferstehenden Internattonale für das kämpfende jüdische Proletariat und forderte alle auf, g e g e ln den E n t e n t c k a p i t a 1 i s^m.u.s, r'ü r cl i IL ii t e r e p ujj 1 i k e n, f Ii r den Völkern efreienden internationalen S o z i a 1 i s m u s u n d f ü r die YV e 1 t r e v o 1 n t i o n, zu demonstrieren. Die Versammlung formierte sich dann in einen eindrucksvollen Demonstrationszug und ging unter Vorantragung von Fahnen und mehreren Standarten durch die Taborstraße, Kaiser Josef-Straße, Ausstellungsstraße bis zu den Versammlungsorten des gesamten Proletariates der Lcopokl- -stadt. In 'zwei Sälen, bei Kadermann und beim ,,Marokkaner", sprachen die Vertreter des deutschen Proletariates. Beim- Kadermann Gen. Mett und Gen. Emmerling im Namen der sozialdemokratischen, Genossin Friedländer im Namen der kommunistischen Arbeiterschaft, und Gen. Nagler im Namen des jüdischen Proletariates. Die sozialdemokratischen Genossen verwiesen auf die Bedeutung des einheitlichen Willens des internationalen Proletariates und seiner Kampfbereitschaft gegen den machtgierigen ■Eiltentekapitalismus, der nicht nur das eigene Proletariat, sondern auch fremde Völker unterdrücken will. Die Genossin Friedländer betonte die Notwendigkeit der Tat, wie sie durch das* opfervolle Ringen des Proletariates Rußlands und Ungarns siegreich bekundet wurde, und forderte das deutschösterreichische Proletariat auf, kraftvoll und einig in die Reihen der Weltrevolution und der internationalen Einheitsfront des Proletariates zu treten und nicht nur gegen den Ententekapitalistmis zu demonstrieren, sondern auch tatkräftigst das eigene Schicksal im Kampfe für $en Sieg des Sozialismus in die Hand zun^timefi. Dann sprach im Namen des jüdischen Proletariates Gen. Nagler Erhobenen Hauptes und flammenden Herzens horchen wir in die weite Welt und fühlen mit Begeisterung, wie überall, im Proletariat aller Länder, ein Wille deutlich wird: der Wille zur gemeinsamen Tat. Und dieser gemeinsame Wille zur Tat schafft sie, läßt sie erstehen, die uns zum Siege führen wird: Die I n t e r na t i o n a 1 e der T a t. Schweres, bitteres Erleiden waren die letzten fünf Jahre für :iins. Wir sehen es heute ganz klar und müssen den» Mut haben, es uns einzugestehen: Wir haben es erlitten, weil wir das Gemeinsame aus dem Auge verloren hatten, weil der Blick nur reichte bis zur Grenze des eigenem Landes. Wir müssen uns sagen, wir hatten den großen internationalen Gedanken vergessen und darum konnte der Weltkrieg kommen — Aber heute glüht das große gemeinsame Ziel leuchtend in unserer Seele, wir treten bewußt dafür in den Kampf. Wir sehen, über alle Grenzen und Widerstände, wir sehen über alles hinweg das sozialistische Ideal und wir streben ihm!zu mit unserer ganzen Kraft! Die neu auferstandene Kraft der proletarischen Internationale wurzelt tief im gequälten Herzen der ganzen arbeitenden Menschheit. Wir sind uns bewußt geworden, daß wir die Kraft haben, einig und geschlossen für den Sozialismus zu kämpfen und |zu siegen. Wir tragen stolz und frei die rote Fahne. Nichts soll den Ruf übertönen: Es lebe die Weltrevolution, es lebe die Internationale der T a t. Genossen! Wenn ich heute als Sprecher des jüdischen Proletariats zu Euch komme, so ist es, um Euch zu sagen, daß die jüdischen Arbeifer gemeinsam mit Euch kämpfen Wollen, für die Freiheit der Arbeit. Das jüdische Proletariat der [ganzen Welt wird Seite an Seite mit dem1 internationalen Proletariats kämpfen, bis zum Siege des Sozialismus. Die jüdischen Arbeiter, die nicht nur den Kampf gegen die eigene Bourgeoisie ausfechten muß, sondern auch der blindwütenden, konterrevolutionären Reaktion, die in Pogromen das Fortschreiten der Weltrevolution ersticken will, ausgeliefert ist, sehen ihr Fleil nur im Sozialismus. Und daher denken (wir stolz an unsere kämpfenden Brüder in Rußland und Ungarn. Wir grüßen sie nicht nur —;wir wollen ihnen kämpfend bei Seite stehen. Denn wir wissen: s i e sind die Vorkämpfer, und ' wir folgen ihnen und halten hoch die internationale, völkerbefreiende, proletarische Solidarität! Durch den Kampf zum Siege des Sozialismus! Die Internationale muß die Menschheit sei n! In der zweiten, Versammlung beim „Marokkaner" sprachen die Genossin Emmy Freundlich und Gen. Trebitsc'h im Namen des sozialdemokratischen, Gen. Enders im Namen des kommunistischen und die Gen. Sokal und Rosenmann im Namen des jüdischen Proletariates. Die sozialdemokratischen Redner protestierten gegen den Schmachfriedeu, von St. Germain, wiesen auf den Klassencharakter der Unterdrückungsmethoden des Entcntekapitalismus und begrüßten das internationale Proletariat,' das siclr einig tund geschlossen zur Tat, zum Kampfe gegen den Kapitalismus und für die sozialistische Gesellschaftsordnung aufraffte. Der kommunistische Redner begrüßte die im Kampfe für den Sozialismus siegreich fortschreitenden Proletarierstaaten, Rußland und Ungarn und feierte den 21. Juli als das Aufleben des einigen Willens des internationalen Proletariates, um gegen die Anschläge des Ententekapitalismüs gegen die Sowjetrepubliken zu kämpfen und in einer einheitlichen Front mit ihnen für die soziale Weltrcvolution einzutreten. Gen. Sokal sprach im Namen des jüdischen Proletariates und drückte die Kampfbereitschaft desselben für die erhabenen Ziele des Sozialismus aus. Die Hoffnungen der jüdischen Arbeiterschaft Waren seit jeher auf den Sieg der proletarischen Internationale gerichtet. Da die Internationale jetzt durch die Tat auferstanden ist, begrüßt sie das jüdische Proletariat., und stellt sich begeistert und opferbereit in ihre Reihen auf dem Wege der Wettrevolution im Kampfe gegen den Kapitalismus, der seine gierigen Hände auch gegen die Proletarierstaaten Rußland und Ungarn ausstreckt, und für den Sieg des völkerbefreienden Sozialismus. j Gen. Rosenmanu verwies auf die Pogrome und die Reaktion in Polen, in dem Staate, der Legionen gegen den russischen Proletarierstaat im Auftrage des westlichen Ententekapitalismtis in die Frontf sendet. Das jüdische Proletariat leide darunter unsäglich und erwarte die einzjge " Rettung von der sozialen Weltrevolution. Dje gewaltigen Proletariermasscn aus beiden Versainntlungssälen formierten sich dann zu einem imposanten Demonstrationszuge, der sich durch die -Hauptstraßen der Leopoldstadt bewegte. Vom Tegetthoffdenkmal sprachen die Genossen Stanek, Walz und Mett, im Namen der sozialdemokratischen, Genossin Friedläuder im Namen der kommunistischen und Gen. Nagler im Namen der jüdischen Arbeiterschaft. Die Redner riefen nochmals zu Bewußtsein die große historische Bedeutung dieses Tages der Internationale und forderten die stets Wache Kampfbereitschaft unter der roten Flagge der Weltrevolution. Gen. Nagler sprach im Laufe seiner Rede, unter dem herzlichen Beifall der deutschen Genossen, auch einige Sätze in jiddischer Sprache zu den jüdischen Arbeitern, in denen er besonders die hohe Bedeutung dieser einigen und großen Kundgebung: der Solidarität, des jüdischen, und deutschen Proletariates feierte, die die beste Gewähr des Siegfes des Sozialismus ist.- Innere Stadt. Schon um 9 Uhr vormittags war der Sammelplatz Werdertorgasse trotz des heftigen Regens überfüllt. Die Arbeiter und Angestellten ordneten sich nicht nach ihrer Parteizugehörigkeit; es \vurde eine einheitliche Front gebildet und die Teilnehmer gruppierten sich riach ihren Berufen, was auch unsere Genosseu der Bezirksgruppe Innere Stadt getan haben. Um halb 10 Uhr vormittags verließen die Teilnehmer — ungefähr 6000 an der Ziihl — den Sammelplatz und begaben sich durch den Franz Josefs-Kai, Morzinplatz auf den Hohen Markt, wo die ersten Reden gehalten wurden. Von hier begab sich der immer größer werdende £ug über die Kärntnerstraße, Opern ring auf den Neuen Markt und von da auf den Graben. Alle Redner betonten, daß Tier 21. Juli ein Festtag; aber zugleich auch ein, Kampftag cles Proletariats sei, das Proletariat protestiere an diesem Tage gegen den Gewaltfrieden, gegen die in- und ausländische Bourgeoisie und gegen die Anschläge des Ententekapitalismus auf die Proletarierstaateu Rußland und Ungar,n. Im Namen der kommunistischen Arbeiterräte sprachen die Genossen Eisler, Dr. Frank und Neumann. Im Namen der sozialdemokratischen Arbeiterrätc Genosse Eisinger, Genosse Breitner und Genosse Arbeitel, der als Vorsitzender des Bezirksarbeiterrates Innere Stadt die Demonstration am Graben mit kurzen Worten geschlossen hat. Im Namen der Herrschaftslosen sprach Genosse Großmann, ferner ein Genosse der Volkswehr, der im Namen der Volkswehr die Viersicherung gab, daß die Volkswehr jeden Augenblick bereit ist, dem Rufe des Proletariates zu folgen und gegen den gemeinsamen Feind zu kämpfen. Am Neuen Markt sprach x im Namen des jüdischen Proletariates Gen. Wattenberg. „Der 21. Juli 1919 Kvird einen Markstein bilden in der Geschichte der sozialen, Weltrevolution. Als vor fünf Jahren der blutige Weltkrieg ausbrach und an Stelle des belebenden Klassenkampfes der tötende Burgfriede einzog, da frohlockten alle die verstockten und offenen Gegner des Proletariates, daß nunmehr die proletarische Internationale zusammengebrochen darniederliegt. Nun ist der 21. Juli das erste freudige Zeichen, die erste Tat der auferstehenden Internationale, der Verbrüderung und Solidarität, der kraftvollen Bekundung der internationalen Tat. Wir grüßen unsere zum Kampfe für den Sozialismus rüstenden Brüder in Ost und West und geloben ihnen, nicht nachzulassen im Ringen gegen den machtgierigen Kapitalismus, der seine Hand gegen die proletarischen Sowjetrepubliken Rußlands und Ungarns ausstreckt. Das gesamte Proletariat Europas folgt dem Rufe der Weltrevolution. Ihm schließt sich .auch das jüdische Proletariat, das zweifach* und vierfach bedrückt ist nicht nur von der eigenen Bourgeoisie, sondern auch durch den .von dem Ententekapitalismus als Henker des russischen Arbeiterstaates bestellten polnischen Imperialismus, der durch blutige Pogrome die revolutioniärc Erregung der Massen niederdrücken will. Das jüdische Proletariat 'erklärt heute feierlich, daß es an der Seite der proletarischen Brüder aller anderen Völker kämpfen wird jfür den Sieg des Sozialismus. Der heutige Tag legt' den, Grundstein für die Einheitsfront des Proletariates in der Internationale der Tat. Ich rufe daher: Es lebe die internationale Tat vi e s Völker befreien den S o z i a 1 i s m u s!u Brigittenau. Im Bissing-Saale versammelten sich die jüdischen Arbeiter und Angestellten, wo an sie Genosse H i t n i k eine Ansprache über die Bedeutung des 21. Juli für das internationale Proletariat und forderte die jüdische Arbeiterschaft auf, sich in den Dienst des aktiven Sozialismus zu stellen. Dann (zogen sie mit unserer Fahne und unseren Standarten zum Sachsenplatz, wo uns die dritte Tribüne zur Verfügung gestellt wurde. Genosse J u r i s hielt eine längere. Ansprache, in der er auf die W.andlun^i in der euro1« päischen Arbeiterschaft hinwies, die wieder den Weg zur Internationale der Tat heimgefunden hat. In den heißen Augusttagen, des Jahres 191-1 vergaß das Proletariat aller Länder au das „vereinigt Euch". Es hieß damals: Proletarier aller Völker, mordet Euch! Das russische Proletariat Iwar das erste, das das Eis gebrochen, hat, indem es durch Selbstbefreiung vom heimischen Kapitalismus den Weg;zum Frieden und zur Freiheit gefunden hat. Ihm folgte das ungarische. Nun rüstet sich der Ententeimperialismus gegen die Räterepubliken, nicht aus Liebe zur .Demokratie, sondern aus Haß gcjgcn den Sozialismus. Nun ist die internationale Solidarität erwacht in dem Bewußtsein, daß jede Niederlage des Proletariates in irgend einem Lande eine Niederlage der Internationale —- jeder Sieg ein Sieg der Internationale sei. In dem Chor der Völker erschalle nun lauch die Stimme des unterdrücktesten Proletariates, des jüdischen,. Auch 'wir hätten unsere besonderen Wünsche und Forderungen vorzubringen. Aber diesmal — obwohl wir in diesem Freistaat vogelfrei sind — wollen 'wir die Harmonie dieses Festtages einer einheitlichen revolutionären Front nicht stören. Wir hegen aber die tiefste Hoffnung, daß im Feuer der sozialen Weltrevolution auch unsere Freiheit erblühen wird. — Dann sprach von unserer Tribüne ein Kommunist zu den Genossen. Wir formierten uns wieder zu einem1 Zaige, dem sich die Kommunisten) Auf den Tisch eines jeden jüdischen Arbeiters und Angestellten gehört die „Freie Tribüne".-