Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 24 (28.6.1919)
- Date
- 1919-06-28
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 2 Freie Tribüne Nr. 24 Die Sozial-Deraokratie aber, die es seit Jahr und Tag weiß, was von solchen briumenvergiffen^en v Ausstreuungen zn halten ist, hätte die Pflicht der kommunistischen Arbeiterschaft nicht in den Rücken zu fallen, sohdcrn dem gegenrevolutionären Bürgertum „Haltein!* zuznrufeft Die Sozialdemokratie, die aus eigener Erfahrun| weiß, daß die Sicherheit für den friedlichen Ausgang einer, Demonstration nur dann gegeben ist, wenn keine Wache provozierend aufgestellt wird, daß jedes Gewehr in der Hand eines Wachmannes unter dem Kommando eines Polizeioffizieres unbedingt von selbst los gehen muß, hätte die Pflicht, durch ihren Vertrauensmann in der Regierung (den Staatssekretär des Innern) dafür zn sorgen, daß kein Wachmann ein Gewehr in die Hand bekommt und keiner auf der Straße sich zeigt. Die Sozial-Demokratie, die genügend Gelegenheit hatte zu erfahren, daß nichts so aufreizend wirkt als „vorbeugende" Repressivmaßregeln, hätte die Pflicht die kommunistischen Führer in ihrer vorbereitenden , Ordnertätigkeit nicht zu stören. Dafür, daß die Führer in der Pulvertnraigasse lediglich zur Organisierung des Ordnerdienstes für Sonntag zusammengetreten sind, können wir lebendige, wahrheitsgetreue, unzweifelhafte Zeugen fuhren. Wir wollen hier keine engherzige Parteipolitik, sondern aufrechte sozialistische Klasseiipolitik machen. Es ist uns momentan keinesfalls darum zu tun, dieser oder jener Partei recht zu geben, sondern einzig und allein darum, die Wahrheit festzustellen. Wir appelieren daher an alle aufrechten, klassenbewußte Arbeiterräte unseren Antrag einhellig zu unterstützen. Antrag! , J. Der Wiener Kreisarbeiterrat wählt aus seinen Reihen eine siebengliedrige Untersuchungskommission bestehend aus Vertretern aller in dem Arbeiterrat konstituierten Fraktionen und aus ehrlichen, objektiven rechtskundigen Männern und zwar: 2 Kommunisten 2 Sozialdemokraten 2 Rechtsanwälte Die 6 Mitglieder wählen einen unparteiischen Vorsitzenden. Der Wiener Kreisarbeiterrat fordert sofortige Bestrafung .sämtlicher,unmittelbar Schuldigen das heißt sämtlicher auf die unbewaffneten Arbeiter feuernden, sowie zum Feuer Befehl gebenden Polizisten, ferner sofortigen Rücktritt des für die Verhaftung der Kommunistenführer verantwortlichen Staatssekretär und Polizeipräsidenten. 3. Sofortige Inangriffnahme der Abrüstung der von der Monarchie geerbten Polizei, sowie Stadtschutzwache und Uebergabe des Sicherheitsdienstes an die dem Proletariat treue Volkswehr. 4. Ausreichend staatliche Fürsorge für die am Leben gebliebenen Opfer, sowie für die Hinterbliebenen der Gefallenen. 5. Endgültige Lossagung von jeder, wie immer gearteten Verfolgung politischer Gegner. 6. Sofortige Aufhebung der Konfiskation der Darstellungen der kommunistischen Partei über die SonntagsvorgSföge und Entlüftung der ko1$or|feure dieser Sonderausgabe,, ferner, die für die ^önfisifttWtf , und Verhaftung Verantwortlichen zur Mechenscnaft zu ziehen. Öer Wiener Krejmbeiterrä't. erklärt, daß die. ^fer des bluti#fen Sonjntags im Kampfe füV .die sozialistische ßevolutiön gefallen sind! Ehre ihrem Andenken! Das Wiederbesiedlungsgesetz. W.erin es noch eimes Beweisfejs bedurft hätte für die klägliche Jdeenarmiut, welche uniscre hohe Natic>nalv.ersafn!mlun!Gf auszeichnet, so hätte die Verhandlung über das " Wiederbesieiclilungsgese^z das treffendste Beispiel hiefür geboten. Nichts' gelernt, und alles vergessien - d'as' war das charakferistisiche /Vlericrrral dieser BiejraitiU!n!ge,n. Wiedler hat es sich gezeigt, daß die Kioalitroin, mit de,n reaktionärjen agrarischem Parteien mur das eine Zeel hat, durch halbe Maßregeln iun'd schöne Worte die revolutionäre Kraft der Massen zu paralysieren. Das deutschösterrieidhisdhie Proletariat erhebt die Forderung nach Enteignung der großen Qnmdr herrti, der Klöster und Stifte. Die Forderung geirrt abe r nicht dähim, an Stelle d;er al ten Latifundienbesitzierr.kleinie Bauern; und Händler zu setzen, anstatt ddir wenigen größten Ausbeuter dre!s' Volkes, viele kleiinie egoistische Bo^emibesitzer zu plazieren, die in itifterhörter Wieise mit ihrem Pfunid wuchern. Der enteignete Grund1 un!d Bodeni gehört m erster Linie dier landarmen Proietari'erbevölkertinig der Großstadt. Hier hätten sich dient Volkswirtschaft l.er ungeahnte Perspektiven iejröffnet. Das1 Problem! dier; Brot- und Arbeitslosigkeit harrt den Lösung:, die ihm nur wenden kann' d'ulriclh d^e Proklamiiierun'g dieV allgeinieirien Arbeitspflicht und Schaffunjg dinier Nä'h'rarmiee, die vorwiegend landwirtschaftliche, auf die Jritenis'ivierung der Bodenproduktion gerichtetie Arbeit zu Risten bätttfe:. jn? Rahmen der Nahra^ineie ■könnten alle gestrandetem Existenzien, deren (eis1 besonders inr jü'disdhen ProHetariat so viele; gibt, wieder d'eir Urproduktion zjüigefüWrt weirdie^i1. E^ie meiu'e ih'ö'h'erc Forrri d!er kol'lek'tivien Arbeit wlüridle eh'ts't'ehcin unid die BfovöHkerunig wle|nifgfefi:^:ils! vo[r .äußerster Not, be« \vah!rt werden. Doch um das durdhziulfiühre'n,, wiärje vor allem anderem die Bleseitigung de,s! ^daktianairpti Krärnerg!eist!els' inotwieindig, dfer Djeüt'sfdhfoisitfeirirleiilcfh! beherrserft utnld idessjefn' hödhstlen Aüstauisörv le'beln die Nationalversammlung darstellt. Angesichte der erzrjeaktiönlänen Tencfoiiz von der diie Natioinalversa'mim'liujnjg durchJdirungjen %t, kainln1;es' iuris auch nichlt w!uinderne!hlm|en, daß jüdis'dhe Proletarier von äkt Bewerbung um enteigneten Boden voUstätaJig., Äg^faossen sind. . Wir erneben foeinf nutzlosen rhetorjschen Protest wir ajr>pelliep£ft Wicht an Gewfesieih, die nidht ^omäinden sind. Wir harten nur. So gewiß -es fei, daß. diese Nationalvets'ammlunjg der Entwicklung; miüfelig nächhinkt, so gewiß ist es, daß sie in nitcM zÜ ferner Zeit von dfer enttäuschten Bevölkcrujnig! verlassen, zu Artöstetreichs ruhmlosem Plunder geworfen werden wird. Wir aber warten auf dc,n Tag der Gerechtigkeit, auf das Erbe der Enterbteln. Aus dem polnischen Hexenkessel. Der Pogromkurs der P. P. S. Also sprach1 Daszyndri im1 Sejm über Pogrome1. Wir müssen an Wunder glaubien. War er doch derjenige, efer süc'h stets bemühte, die Pogrome zu rechtfertigen, ja er hat ja siellfblst du reih solfche Re|den, wie iefite berühmte unjd bierütihtigte in Krakau, dazu beigetragen, die für Jujdeinexzesse entsprechende Atmosphäre zu schaffen. Es genügt., nur auf d,i,e Haltung seib,es Leibo;rgaits „Naprzod" zum Lemberger Pogrom und auf sein (DaszynskisO Z.eter und Mordio-Sch 1 agen über die „jüdische internationale Verschwörung" als Ursache der Minoritätsk lausei' hinzuweisen. Nuh war auch steine fte.de danach1: P|Ogrjom£ hat es in Plpfen überhaupt nidht giegeben. Es sind Jbfloß ,/uiiisfch|uidige Barbier, spiel'erieien". Pin'sk üin;d IKielcfe s'&id längst in Vergessenheit geraten — Lida unld Wilha sin(d Mißverständnisse im KriegjsJgebiet. Und Czeiisitodhau, Zawiercze und DhieHm — idas sin|d nur Exzesse. NätürHidh ist unser Held gegen Exzesse, denti sie bringen nicht das gewünfsldhite Resultat. Die Teuerung wiädist nodh meihr. Inzwislchen macht diäisins Ausland leinen ß'ch'lieldhte»! Eindruck un(d die „Ehine des nationalen Parizersa wir$ befleckt. Die P. P,. S. versteht noch; immer nidht das Wds'en der piogromie, 'düiej die Frudht des Ausna'hlmls'zustjalnd'es isÜildi indiem isidin das: gjanze Land und Ida® jüdis'dhie Volk befände{n. Iii|die;m die P. P.S. die tiätigkeit d!er Arbeiterräte paraiiyslert, stärk11 slie die Reaktion und dlaimit derfejni Pjolitik1 g|e^eh<- übier den Judfen, die z,u Pogromen füht;eh; muß. Dje jüdisdhe Nation ist nidht ajtiierkannt utid damit audh1 die national'ein! Iotieiressein djes judisdhen Prolletanates'.' Die nodW nidht zujm vollen Bewußtsein nierarigereifte polfnisldh'e A'rbleiterm'asse wird geg^n djen iüdlis'chen Sozialist|eln als deh Komfmunisten par excel'lance und Ptoienfeibd aufgeh'etzt. Das Hinauswerfen der Juiden aus' diem'WlIodiawker u. Ostrowzer Arbeiterrat seitens, der P. P. S.isch'en Meh!rheit — Feuilleton^ Literatur und Kunst. ^Freie jüdische Bühne". „Die Mutter", Drama in 3 Akten von David P i n s k i. Eine Frau von 50 Jakren, die Witwe ist, heiratet einen Mann von 50 Jakren, der Witwer ist. Bildet diese Situation — allgemein angesehen — ein tragisches Motiv, das-den Dichter zur Gestaltung verlocken könnte? Nein, von da aus ließe sich eher eine mehr, oder minder glückliche Eeise ins Land des Philistertums unternehmen, welches Land bekanntlich ganz an den Ufern des Komischen blüht. In der Tat, auf diesen» Motivenkreis des Alltags finden wir in allen Litetaturen eine große Zahl von Komödien aufgebaut. David P i n s k i lebt aber in einer besonderen Athmosphäre. Von ganz spezifischen Gefühlen der Intimität und innersten Verbundenheit ist diese Athmosphäre durchdrungen. Familienbande sind hier die stärksten und heiligsten Bande, der Name Mutter klingt hier wie nirgends anderwärts. So bieten sich auch unserem Dichter tragische Zusammenhänge eigener Natur. Ruche 1 Lewin, die Alumnen1) ist eine glückliche Mutter, der es selbstverständlich ist, in der Liebe zu den Kindern gauz aufzugehen. Auch den Kindern ist diese Hingabe Selbstverständlichkeit: sie nehmen sie hin, sie fordern sie als ihr unbedingtes Recht. Aber in ihrem jugendlichen Egoismus des Lebensdranges verwunden sie ihren mütterlichen Stolz, der.keineswegs vorurteilsfrei ist; die intime Verbundenheit erhält einen momentanen Riß . . . Die stets bloß Mutter gewesan ist, wird jetzt zur Frau, zur guten Frau für den guten Mann. Aber sie kann eben über der Frau die Mutter nicht vergessen, sie kann auch nicht beides in friedlichen Einklang bringen nnd geht an diesem merkwürdigen Zwiespalt zu Grunde. Wie Ibsens Peer Gynt seine sterbende Mutter in eine Welt des Glückes hineintäuscht, so geht auch P i n s k i s jüdische Mutter dahin mit lächelndem Antlitz in freudigen Gedanken an die fernen Kinder, mit den Worten im Munde: „sie werden kommen sie werden kommen." Es ist eine vorwiegend jüdische Tragik, dem Boden des festen jüdischen Familienlebens und seiner Vorstellungen entsprungen. ») Wittwe. Die Mitwirkenden, Kl. Bell nicht ausgenommen, waren alle auf der Höhe ihrer Rollen. Frau Siegler steht die abgehärmte Muttergestalt P i n s k i &, viel besser als Hirschbeins pfiffige Reisl, die sie voriges Mal gemimt hat. Herrn Sieglers Abraham Salkind war von vornehmer Diskretion, von geschmackvoller Unaufdringlichkeit. Herr J. Mestl und Frau L. Weintraub-Graf als lebenslustige, trotzig verwöhnte und doch rührend liebende Kinder der Alraunen, waren trefflich zusammengespielt, bloß in ihrer äußeren Erscheinung etwas störend. Künstlerisch als zu schwach nuanciert empfanden wir den ersten Akt der Aufführung. Weder das Tempo der Darstellung noch der passende Stimmungston, die Stimmungsatmosphäre, waren richtig getroffen, was aber in unserem Falle sehr wichtig ist, dehn Pinskis „Mutter" ist ein Seelendrama, ohne jegliche Handlung, bloß auf die Innerlichkeit des seelischen Erlebnisses gestellt. Solche Dramen bieten stets große Schwierigkeiten bei der Aufführung. Man denke nur, was für eine Klippe es für eine „Nora"-Aufführung bedeuten mag, den Uebergang von der Nora der ersten zwei Akte zur ganz anderen Nora des dritten Aktes glaubhaft zu machen. Komplizierte seelische Emotionen und Verwicklungen lassen sich eben nicht auf der Bühne durch — noch so treffliches — geradliniges Dialogisieren zum wirkenden Ausdruck bringen. Nur das Leben wirkt in chaotischer Unmittelbarkeit, in der Kunst bedarf es zur Erzielung einer Wirkung gewisser Mittel. Und diese sind umso wichtiger, je innerlicher die dramatischen Vorgänge sind — will sagen: Caveant cousules! „Jud Süß" von Leon Feucht wanger, Schauspiel in 3 Akten, Uraufführung im Wiener Komödienhaus am 17. Juni 1919. „Jud Süß" ist ein treffliches Kintschauspiel, mit allen Merkmalen dieser Gattung: Zufälligkeiten, Intriguen, Bösewichten, Geheimniskrämerei, dazu noch mit einem racheschmiedenden Juden im Zentrum der Handlung. Ohne wesentlichen Einfluß auf diese könnte hier aber an Stelle des Juden — sagen wir — ein Türke gesetzt werden. Nur unterbliebe dann die Association mit Shakespeares Sheylok und — in dieser Entfernung — vielleicht noch mit Gutzkows Uriel Acosta. Aber Sheyloks Rachegelüste sind innerlich und äußerlich genügend motiviert, also psychologisch durchaus begreiflich — abgesehen von der so vielfach umstrittenen Wahrheit oder Unwahrheit einer derartigen Rachelust. Sheylok ist auch vom Dichter mit großer Kunst in eine höhere Sphäre des Volksrächers gehoben. Der Jude Feuchtwangers ist bloß ein intriguierender Höfling, dem man einen tieferen inneren Kampf auch selbst in Schildkrauts Darstellung nicht zutraut, dem nur noch sein Judentum einen übrigen Anlaß zur Intrigne abgiebt. Uebrigens erweist sich bald — nach der Logik der Abenteuerromane — daß der Jude Süß Sohn eines Christen ist. Gerächt muß aber trotzdem werden — und das geschieht nämlich an dem Herzog selbst — an dessen Hofe Süß alle Geschäfte — die, Befriedigung der exotischen Gelüste des Despoten miteingeschlossen — untertänigst besorgt und zwar, nachdem derselbe auch die Tochter seines trenen Dieners nicht verschont hat. Der Rächer wird zum Tote verurteilend geht in den Tod nach einem peinlichen Melodrama im Gefängnis.unter Mitwirkung des witzelnden Henkers, unter Jammern und Fluchen einer Geliebten und Segnungen des . . . Frankfurter Rabbiners. Intriguenstücke verzichten grundsätzlich auf innere Motivierung, die wird eben durch die ärgere Intrigue ersetzt. Das deutsche Iutriguendrama aus der Klassikerzeit hat wenigstens einen hervorstechenden sozialen Hintergrund: so Lessings „Emilia Galotti", Schillers an Intriguenelementen überreichen Jugenddramen, besonders #„ Kabale und Liebe" und „Don Karlos" — gm „Jud Süß" kommt ein derartiger Vorteil nicht zur Wirkung, wiewohl Anklänge dafür vorhanden sind: das soziale Motiv ist hier aber nicht durchgreifend genug. Schlechte Stücke enthalten oft anziehende Rollen für hervorragende Schauspieler, denen sie auch ihre Aufführungen hauptsächlich verdanken. In der Tat, Schildkrauts Kunst ließ auch hier in packenden einzelnen Momenten und Bildern die innere Unzulänglichkeit der dichterischen Gestaltung vergessen. Aber der Künstler sei gemahnt: was das Jüdische anlangt, so liegen nicht derartige Gestalten in der Richtung seines Wesens. Dieses ist vielmehr — die Wurzeln des jüdischen Seins selbst wiederspiegelnd —■ auf zwei Momente eingestellt: vor allem auf die Verkörperung der quälenden Antinomien der jüdischen Galuthpsyche und auf deren dialektische Prägung („Ich bin ein ganz gemeiner Jud") und ferner auf das intensiv Starke und Wuchtige des alttestamentarischen Gottesjudentums. Und beiden diesen Seelen in des Künstlers Brust sin.d merkwürdigerweise die sanftesten Untertöne eigen: nur ist es einmal Gebrochenheit und Zermürbtheit des Getretenen, das andere Mal — Weisheit des Uebeilegenen. Aber was hat Feuchtwangers Jude mit all dem zu tun! Schade um die Kräftevergeudung. Es war doch alles in allem viel Lärm um nichts. Dr. L—tz. MC" Sammelt für den 5000 Kronen-Fonds der „Freien Tribüne". "3M