Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 23 (21.6.1919)
- Date
- 1919-06-21
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 Freie Tribüne Seite 3 doch der Polizei sofort klar werden, daß man nicht Zeitungsausträgerirmen braucht, um die letzten Weisungen strategischen Charakters zu geben, oder erst über die Taktik zu beschließen; und noch dazu in einem so gut bewachten Loka;. wie es das in der Pulverturmgasse ist. Aber wie sehen die Beweise aus. die dafür sprechen 3»llen, laß ein Putach geplant war V Vor allem ist zu sagen, daß alle K a c hr i c h t en, ,die der Berichterstatter anfuhr:, von der politischen Abteilung des Polizeipräsidiums stammen und es ist sehr fraglich, ob der sozialistische Polizeipräsident und Stürgk'sche Hofrat Schober ebenso wie der Chef der politischen Abteilung Dr. Presser, welcher der k. u. k. Monarchie seine guten Dienste geleistet hat, als Vertrauensleute der Arbeiterschaft anzuseilen sind. Und wie ■diese Nachrichten zu bewerten sind, zeigt z. B. die über die Rotgardisten an der ungarischen Grenze: die Ternitzer Genossen haben sich davon überzeugt, und das wird von Genossen Frey und dem sozialdemokratischen Arbeiterrat Kampichler, der anwesend war, bestätigt, daß an der ungarischen Grenze kein .Rotgardist war. Die Nachricht von der Belohnung von 10.000 Kronen scheint von ähnlichem Werte zu sein. Gen. Frey sucht zu beweisen, daß die Vorbereitungen nach dem Freitag fortgesetzt wurden, indem er anführt, daß die bekannten Weisungen an die Initiativkomitee?; in der Nacht von Samstag auf Sonntag ausgegeben wurden. Aber es ist nicht erwiesen, ob diese Weisungen in dieser Nacht ausgegeben wurden und nicht schon früher, dann ob sie für den Sonntag ausgegeben wurden, da ja die Soldatenräte aller Bataillone erklärt haben, daß sie an der Konsignierung teilnehmen werden. Dann hat Gen. Frey am Sonntag vormittags, schon nach der Schießerei, einen Offizier in der Ebendorferstraße gesehen, der Ordonanzen empfangen und abgefertigt und Frey schließt .daran?, daß dieser der Organisator des Putsches gewesen sein müsse. Auf die Frage, warum er ihn . nicht verhaftet hatte, antwortet Gen. Frey, er hätte vom ersten Stock springen müssen; also eine Feststellung vom ersten Stock. Und .wenn dieser Offizier mit der Demonstration etwas zu tun hatte, liegt nicht die Vermutung näher, ihn als einen der vielen Spitzelkommandanten anzusehen? Dieses Märchen erinnert an die von den spartakistischen Dachschützen in Berlin. Wir haben hier alle Tatsachen aufgezeigt, die wie ein Beweis aussehen, denn, was sonst vom Berichterstatter und den anderen sozialdemokratischen-Rednern an Argumenten ins Treffen geführt wurde, ist nichts anderes, als eine Beschimpfung, geeignet, gegen die Kommunisten Stimmung zu machen und das Urteil zu trüben. So der stereotype Hinweis auf das Geld und die Mitwisserschaft der Ungarn. Gen. Adler bemerkt z. B. in Dentschösterreich wäre die K. P. nicht entstanden aus dem Bedürfnis nach einer solchen, sondern weil die materielle Grundlage vorhanden war, gewiß eine ausgezeichnete Erklärung von Seiten eines Marxisten für die in allen Ländern spontan enstehende kommunistische Bewegung. Die Verhaftung führt der Berichterstatter auf ein Mißverständnis zurück (das berühmte Mißverständnis), und es ist interessant, daß der Staatssekretär des Inner« diese Maßnahme zu rechtfertigen sucht, mit dem Druck der Polizeiorgane, „die e? nicht vertragen, keine Präventivmaßregeln zu ergreifen b e i i h r e r begreiflichen Nervosität, um Verwirrung zu stiften." Diese Maßnahme ist erfolgt ohne Wissen des Vollzugsausschusses und des Präsidenten Seitz, und der S.-E., der davon erfuhr, hat dem Staatssekretär ganz bestimmte Vorstellungen gemacht und die Enthaftung verlangt. Vor allem,,ist hier die Frage aufzuwerfen, wer eigentlich in Deutsehö'sterreich regiert, der Polizeipräsident Schober, oder die verantwortlichen Mitglieder der Regierung. Im übrigen war beabsichtigt nur das Direktorium zu verhaften, und es hat der Polizei scheinbar nicht mißfallen auf einmal 130 Funktionäre zu ergreifen, deren sogenannte Perlnstrierung bis zum nächsten Mittag dauerte. Aus all dem geht klar hervor, daß die Kommunisten keinen Putsch beabsichtigt, sondern eine Versammlung wollten, sodaß die Frage nicht sein kann, wie sie der Berichterstatter gestellt, ob die Regierung das Recht habe sich zu verteidigen, sondern, ob das Proletariat damit einverstanden ist, daß seine Vertrauensmänner in der Regierung ein Polizeisystem decken, daß eine proletarische Demonstration mit einer so unerhörten Maßnahme wie der Präventivfestnahme von 130 Menschen zu verhindern. Der Einwand, daß die Kommunisten selbst Gewalt anwenden, wenn sie zur Herrschaft kommen, wenn aber gegen sie Gewalt angewendet wird, sich auf die Demokratie zurückziehen, ist nicht stichhaltig. Die Kommunisten haben niemals geleugnet, daß sie nötigenfalls Gewalt anwenden, aber die Sozialdemokraten arbeiten ja mit dem Argument, das Proletariat müsse auf den Sozialismus verzichten im Interesse der Demokratie, im Interesse der freien Meinungsäußerung. Das Proletariat muß jetzt wissen, daß diese Demokratie auf die Diktatur der alten monarchischen Polizeiherrschaft hinausläuft, daß es die Versammlungsfreiheit bezahlen muß mit 16 Toten und 100 Verwundeten. Das Entscheidende aber ist, daß die Teilnehmer ohne Waffen bei der Versammlung erschienen sind, daß die Demonstration ins Landesgericht, eine Deputation entsendet haben, alles das mußte bei dem ausgebildeten Spitzelsystem dem Oberbefehlshaber der Abwehrmaßnahmen bekannt sein, sodaß unbedingt die Vermutung nahegelegen sein mußte, daß sie auch ins Polizeipräsidium eine Deputation entsenden wollte, nicht es erstürmen. Wie ist es also zu rechtfertigen, daß man ihnen den Weg dorthin mit GewehrUinfen versperrt hatV Der Berichterstatter hat nichts erzälilt über die schrecklichen Grausamkeiten, die die Polizei verübt, noch hat der Untersuchungsausschuß festgestellt, wie es sich mit dem Gratisbier verhält, das der Polizeiwache in der Nacht vom Samstag auf Sonntag zukam, noch wie es kommt, daß die Wachmannschaft zufällig an diesem Sonntag weiße Kokarden und Kornblumen auf den Kappen trugen. Das erscheint uns von entscheidender Wichtigkeit für die Aufklärung der Vorgänge am Sonntag, deswegen muß ein paritätisch zusammengesetzter Untersuchungsausschuß alle diese Tatsachen weiter untersuchen, damit in Hinkunft nicht Proletarierleben Mißverständnissen zum Opfer fallen. Vom Ergebnis der Untersuchung; ist es abhängig, ob das Proletariat nicht noch weitere Konsequenzen, als die der Berichterstatter gezogen, ziehen wird. Wir wollen nicht, daß ein Urteil über die eine oder andere Partei gesprochen wird, aber es muß alles unternommen werden, dam.it in Zukunft Menschenleben geschont werden. Was,1 hiernach geschah war furchtbar, wie ein| hösier, wdl|der Tramm. Die Anweseinjdiein schlugen Rieb Schatibne mit ihreinj Stiefeln so kräftig, daß je!dier SChflag widerhallte, afei wiä'rie e<r gießen ein| Heenes Faß igefübrt. Sie! zjeMrjtien anj sieinent Bart mß grubenj ihre Näg|e1! m sfeirtie Ajuige'n und rissiei" sie auls den HöhUen; sie sluchtenj die empfindlich'- stien Körperteile ninjd rissje'n1 sie heraus. Der Körper zitterte, fieberte!, waatf un(d schlliäinjgieltie isiCh, während sich idie ZlälhJnje immer feister zusammendrückten uind immer tiefer in das Flleis'Ch drangen. Da plötzlich ein deutlich vernehmbares Krachen! Waren es die Zählne, die Fuißknodhien oder beides zusammen? — Waissiflenka brüllte die ganze Zleit wie ein an^esdhjoissen'es1 Wilid. — Wie lange das1 gedauert, wußten die Anwesenden nicht; sie kamienj erst zu!r Besinnung, als) sie merkten, daß Rieb Sdhadhines Körper nicht mehr zappelte. Ein Blick im slein Gesicht machte sie erschauern. Di;e tauigen, .groß, riujnjd uind klebrig, baumelten neben den blutigen Höhle«, dasi Gesiebt war unkenntlich, der Bart ein nasser, blutgetränkter Kfampen unti die Zlähite, krampfhaft in den Fuß gedruckt, fllets'chtien wie bei hinein toten Raubgier. Waslsillenka w'amjd sich1 noch immer' — nidht mehr ftni Stuhlle, sondern auf dem' Bodjen — s£in Körper sjdWliänigelte sidh, aus sleiner Brust drang) ein dumpfes langgezogenes Rödheln, seine grauen, sonst klekien) Augen waren1 groß uiVd matt. Er war von Sinirue^, Mit einem „Gott stehe uns bei" stürzten die zwei Gesellen auis denn Hause. In den Gasisen wütete die schreckliche Pagromfurie und ihr GeschO übertönte das Wimmern eines Lebenden, der Unter «!en Bisse«1 "eines Toten verröchelte. Der blutige Sonntag, Die zu einer Kundgebung vor dem Rathaus von der kommunistischen Partei aufgerufenen Proletarier fanden sich, Kopf an Kopf den gewaltigen Platz füllend, in einer unübersehbaren Masse ein. Um 10 Uhr waren am Rathausplatz etwa 15.000 bis 20.000 Demonstranten anwesend. Selbst dem Stimmungsberichterstatter der N. Fr. Pr. mußte das Fehlen jeglichen „lichtscheuen Gesindels halbwüchsiger Jungens* u. dgl. aufgefallen sein. Die Menge bestand aus ernsten, besonnenen Menschen, mit deren Stimmung die zwar offenbar improvisierten, aber keineswegs aufreizenden Reden durchaus nicht im Kontrast standen. Die Mitteilung von der Verhaftung der gesaraten Führung — die bei einer deutschnationalen oder christlichsozialen Manifestation zweifellos zu Akten wilder (fast möchte ich sagen: berechtigter) Empörung geführt hätte — löste selbstredend lebhafte Erregung aus, aber die ausgegebene Losung: „wir ziehen zum Landesgericht und schicken eine Deputation hinein" stellte den Kontakt zwischen den Rednein und den Versammelten wieder her. Das „Lied der Arbeit" singend, ohne Pfeifen, Schreien und Johlen zog die ungeheure Menschenmasse vors Landesgericht. Nach wenigen Minuten erschien die Deputation auf dem Balkon und teilte den Wartenden die Erklärung des Direktors mit, daß die Inhaftierten dort nicht untergebracht seien. Die Parole „wir ziehen zum Polizeigefangenenhans" wurde von vielen Seiten laut und war auch selbstverständlich; von den Polizeikordons auf dem* Maximilianplatz hatte wohl die Mehrzahl oder überhaupt niemand eine Ahnung. Der Zug setzte sich ruhig singend in Bewegung, marschierte die Universitätsstraße hinab und ergoß sich in alle Seitengassen die zum Gebäude in der Eiisabethpromenade führten. Doppelkordons der Polizei und der Stadtschutzwache standen in allen Gassen, „Gewehr bei Fuß4. Man sah's: diese Menschen mif ihrem „Gewehr bei Fuß" waren sich ihrer Pflicht bewußt l Das Gesetz republikanischer Ordnung, wie sie die glorreiche Koalition erstrebt, hat befohlen: wir gehorchen' Mit erhobenen Händen ging der Teil der Demonstranten in der Hörigasse auf den Kordon zu und versuchte die Wache zurückzudrängen; die Bewaffneten sprangen zurück, hoben die Gewehre, luden blitzschnell. Jeder, der das Funkeln dieser Augen gesehen, jenes Funkeln, das man im Kriege als Zeichen der Entschlossenheit, im Frieden als solches der Bestialität bezeichnet, wußte, daß Furchtbares bevorstand. In rascher Folge fielen auch die ersten Schüße, denen ein lebhaftes Geknatter des Salvenfeuers folgte. Die ersten Fliehenden stürzten gegen den Votivpark. In der engen Gasse konnte jedoch die zusammengeknäulte Masse angsterfüllter Menschen sich schwer lösen. Und so fielen die erbarmungslosen Salven in den dichtgedrängten Strom Fliehender, die immer und immer wieder gegen die mit Toten, Verwundeten, mit Strömen von Blut und herzerschütterndem Angstgcschrei ihren Weg Zeichnenden, losprasselten. Nun, da die Straße die Vielen, vielen in ihrem Blute sich walzenden Proletarierkinder bedeckten, hörte das-Schießen auf und zwischen den einzelnen angstverzerrten, wildgehetzten Menschen sprengten berittene Polizisten mit dem Säbel in der Hand und hackten mit einer erbarmungslosen, ierischen Wildheit auf diese Unglücklichen los, die nur den Wunsch hatten, sich in Sicherheit zu bringen. Man hat auf Unbewaffnete geschossen! Man hat in die fliehende Menge geschossen. Man hat aas Fenstern auf diese provozierten Demonstranten geschossen! Warum aber haben diese berittenen Unmenschen sich mit ihren Schlachtmesse rti an den ohnedies Unschädlichen, um ihr Leben Rennenden, vergriffen!! Ich will dieser jämmeilichen, vermenschlichten SchlächtermascMne der Polizei, die im Alltag durch Höflichkeit den Schmutz , ihres Gewerbes vergessen machen möchte, wahrhaftig nicht unterschieben, die offenbarte, entartete Blutrunst sei nur Mittel zu jenem idealen Zweck gewesen, der, geschürt nul gepredigt von der Reiehspost und Arbeiterzeitung, sich im Begriffe „ Ausrottung dieser Schädlinge* verdichtet — nein! Zur Ehre dieser Unmenschen glauben wir den Mitteilungen der inhaftiert gewesenen Führer der Kommunisten, daß nicht der fnror teutonicus die Triebfeder dieses Mordens gewesen, sondern die Bierprämie und das sonst Verabreichte in den gewissen Gasthäusern. Wir haben fünf schreckliche Jahre hinter uns, aber wir haben die Gefühle für Jammer un«t Ekel trotzdem noch nicht verloren! Begreift, daß das Abschlachten wehrloser, fliehender Menschen euch den Makel von Mördern anhaftete! Begreift, daß es keine „Schlacht in der Hörigasse" gab, sondern eine ^Schlachtung in der Hörigasseu, daß euer Sieg, ihr Schützen und Reiter, sofern das Stöhnen und Schreien der Verwundetet!, Sterbenden und Fliehenden ihn euch nicht für alle Zukunft verbittert, vom Ekel aller Gerechten, von der Scham aller Kulturmenschen, von einem Ueberroaß von Trauer eurer eigenen Proletarierbrüder begleitet wird! Die Forderung nach einem sozialistischen Palästina. Die unbedingte Fordje(riung krach einem sozialistischen Palästina erscheint ih; Ermianigieiiung; gewisser, des' folgenden noch fciähler zu> besfcrjdchjen- Öier, Voirauss;etzunigen imehr ieiinjei prinzipielle als ejteie praktisch' durdhlühirtbäre. ' Pirä'kfeldh!Jdüirlqhführib!ar istt sie, iwie ich im fiol^njtfeji da^tju^imidh) bfemühefc werde, hur im Rahmen, d|er' sb/zialilsitis'dh^n Weltrepub'l'ik. .Wir b)ejg(egn|eji zwar de;mi ' iuriÖe'dfc^en:'' vora'us'ls'iet'zluitn'igss'Jlliolsileb Glauben afcii ein; sozialistisches' Palästina vielfach! auch In den Rieihfifci; der bürgerlichen Zionismen, doch isü Idieis' bßi der Ibtekannten psychisehleU Verfass'unlg ledneis: Tejliesj der bürgi^rlichieln Zionismen fciidhfc wieder vjerwiuitiderlkih. Eigentümlich berührt .dieser Wuindergilauib'e, wenjn er von ma<r xi st i seh Deinkieinjdieii gefielgt, gepflegt uin;d verbrieitet mrdi Man: 'm|U|ß: dariüb|eistaune^, daß .ei'rae igewissiej Pis'ydiloisie — m|enh!en) wir sie . Idie miessianisltischie — Wlllsielhleindie iVlensdh'cii; Kin!d|er ctesl Taigies in das Dunkjd! tidjeir, b!odMois|e;r Mystik hiniabstoßien karni. Auf leiinlmiai 'hiört jedes! Sudhein! nach den gies'dhiidhltidhlen Notwletrdligikeitenj iiiach' der Verkettung dter Dmjgle;, dieto ka;u$'al!.Zus;ammenh'angie auf. Man s'chtt'dkt die! Vernunft zum! Tienfej! und fährt ziumi Wunldlefr^bibi .... So;un)d Webt anders l'äßt sidhi's erklären, wetui, wie ,es bleute vielfadhi aiuidh! vionpoalie zionisftisidher Sieitie igesdiiieblt, kapitaWis'dhlew Öftren gepredigt wird: das sozialiis'tisich.e Paläisittna. Warurty fragten wir,, sollen die Klajs[s|eng|eg|eWsiätze, die überall nur diuirch Krassienkampf, alnrdi .U|qbe,riwind;uta^ tunfli u|n!d viol'lständ'igie Bie'steitigiun^ dieir eiiiien Klas'se tiliurch die alnfdlere; aus' deir Weif igelsdiäfft Wiersen können, in Palästina ainft;e,ris; gleartei sein? Es wird giesagt, Piallä's,tiln|a.,is|e!i ©inivroblesm sui geneiris. Ziugegelbleln. Ab|e|r iä'ncfejrjt idiies an der jg r .itta-ti! 1' e g e ndien Änsdiauungi übfeir diefi Klassienkamipf? Es wiird W;eiters ^ete'agt, Palästina miüssle e|rst ige baut werden, es liege demnach in uiiisierar Hand, statt eines kapitalistischen n:n(d sozialMteebes Gebäude zu errichten. Die so spredhien verkennen völlig die einfache Tatsadhie, daß Palästina nicht auf de'm1 Mom'de, sondern auf dieir Erde, gebaut weqdai soll, daß es daher aus diem Komplexe dler internationalen Bezie'hungen, wie sie leider Gottes auf Eirden nodh bestellen, nidht hierausgieirisseo werden kahftt uinldi daß idlie auf Erd|e,n htelnrfechienWieii alllgemieineinl wirtschaftlichen Gesetze auch Palästina in ihireta! Madhtbereidh1 ziehen wiejrdjen; dies erst reicht, wo es; sich um dein Aufbau eines G e m e i n w eseii.s! handelt! Zu diesem! Zwecke siinjdi ja vor allem zwei Dinge erforderlich: e'inwanjdernid^e Menschen und einiwandierndes Kapital1. Beijc'ie Faktoirieu sind durdb einandier bedingt hiängen in i'hlrer Lebentsfä'higikeit voneinander ab. Glaubt ftiun jemianjd, diaß das Kapital inmitten einer auf Pir i v,a t e ig|eti'- tum1 he ruhende:n We 11 vvi>i*ts cb-a ft in efa s o z i a H s t i is' che's Palästina ein wandern wird? Wir elrlieben >es hier täglich, wie das Kapital in fieberrtdeir Angst vor eii^r angeblich sozialistischen Regierung, die wahrlich njoch lange keine: sozialistis'che Wirtschaft bedeutet, sich, geschmückt!mit der goldenen Malrtynerkrone, ii idüe Auf den Tisch eines jeden jüdischen Arbeiters und Angestellten gehört die „Freie Twiii««^^