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Freie Tribüne · 1919-06-21 · 23 (21.6.1919) · page 4

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Journal
Freie Tribüne
Volume
1 (1919)
Issue
23 (21.6.1919)
Date
1919-06-21
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite 4 Freie Tribüne Nr 23 baWyfomis'chje Gefangenschaft der kapitalistisch r€- gtertm Lanldeir btegjbit. Und dieses Kapitali, desseki Glesichifslzügie unis' so vertraut sin!d|; an aessieln, „HerzeWsjgiüte" wir nicht einieh1 Augenblick zweifeln cfürfleini, golr die Tendenz zeigjett, ausgesucht in einem so'ziaÜsttechlen Palästina Anlage zu sujcheki! Es ist sonnenjklär: Ein a priori spztalfetttsch eifei'zuirichtenjdes Palästina müßte an| der Tatsache djelr internationalen P,rivatwirts1chaft;sbr'dJtiung scheitern, miüßte ateo notwendig« die Beteiligung dies Faktors Kapital! auskehlte ßein uaildl daldfurcft jedle ernstliche uinld großzügige Ansiedelung unmöglich machen. Das» Kapital' wirdi, #reu s'einiem' intieristeh Wesen, ■dort Anlage suchen, wo de(r Pirpfit Winkt uhkJ1 sich nicht durdh nationale Schalmeien verlocken lassen. Doch1 wollte man selbst, verleitet djulrch das in der Pogromatmosphäre zvvieifelsohine verstärkte natiofltialle Gemieinschafts'gefühil, in einiem Anfalle von; Naivität an. die Bereitwillligkett d|es jüdischen Ka-, pitals glauben, sich' der jüdischen Arbeit zum Zwecke dies* Aufbaues eirijes1 glücklichen sozialisttsldhteln Gömieinwesens' zur VeHügiufcrg. zu stellen, so fwläre damit noch hinge nidhSt diie Stefluiig djes inteirnational'en Kapitals' g;eg!et>£b. Wäre esi vielleicht frü'hieir ein'miali mogHdh! geiwesjen, daß man eitre aoziallstisdhie Kolonie in Palästina fuhfiig gewälhireti Hieße-, so ist diejs1 im einelm; Zeitpunkte, wo es; mm' Sein, oder Nichtsein dejr kapftaltsitis'dWer* Wiritsöhäffeordkitinigi gelht, soliangie le» die Weltkapitalisteb!- fcfas'sie verbintdielrn kanb[, s'dhU'edhtibin ausjgeschlosseär. iDieWn die Tats'achie eines) sbzialüs'tts'dh'eh: Gemeiniwies'ensj an sich' kanh' int dteir dujrdhj die1 sozialle Revolluitioju eingelieitieten Zleitepoche fcumr als dass Umsichlgireifein! d|e|r s'oziallistts'dhien Weltflamme crkanfcit ivierdleln,. Das intiefrnatiofcialle, Kapital' das; scharfen Äuigesi ist lünld "sonst voii den. utn^eh'eueirltidhlstenJ ^Prläventivmaßnahim'en kiidhtt zuirü'dksdhlrieidkt, wird auf d&esielsf „Experimielnt" mit deir ganzen! ihm finnewlobhienld'en Wudhtiigkjejt rieagielrein. Bei der bestebendtemi Verflledhtünig; de|r Interiesseki, Ididsf interoationaleinj Kapital^ Wätte dalsi jüdis'cftie Kapital' — auidh1 dlann, wieWQ igluter Wi'lllje vo|raiu(s(g{elsie|tizt wi'rd;'(— 'keine akidere Wahl als! die ReilWeW cfc!s| intiernatiotialem Kapitals lüdkeiril'o's ztt( s'cMeßiem. Unidl wir! Utas blleibft e!b|e{tifalls nur ein Wjejgj offfehi: im die ReihetH dies/ interinat io;n|a J'jein ir e:vo"hiit äokulär e n P r o- 1!ie t a r i a t si 'ziu tnetlejnj. DariaiuH e|r|g!ibt: sidhl mit zwingender Konsequenz: Konnte mpini vor der sozialten Heivolbtioii, Idaran dlerikejn,, dlujrdb düe! Norimalisierunlg 'des jüdisidhlejn Wirts'dhlaftsüfebfenis1 in Palästina dfte KIasis|e|n,'s(criichltü^g lusnld ihleimjit diies Vorlbeld^giUingieini füll den gesunden Kfesls'einlcamipf .eirsft zu schaffen, slo; leigft das Problieimi bie^iitle) wleslentlidW andeirs. Niöbt Kllastelew-, s'öridlern k l'asils'lelnjlosiei Wiiritisldhaft stelhtt Welujtie im Brletnnpunkte! Idjejr sözialfeki: Revollution,. Diesje Loisuinlg dlesi in.tiernatiohia'lteln; ir£voluitioin|änen Prole-;tariat|es! wird unis! auldh' b^ djelr Relguliierung |d|er; jüdlslcihlelni Emigiration nadh) Pallästihia und d[e:m' Aufbiau idmer Wäirts'dhaft' dloirl|s|eilb!s!t zur Prodüktivielrunig kfesi jüdis'dh'eii Vollkleis1 leiten. Unsere Fordleru|nig nlädh1 .einem soziallisltis'dhlemi Palästina kanln1 sidh nur äDsl der Ausfluß diies'iear Lofeiulnig). diar|s|tellen und tfa'hler nülr auf ddm' M;uftt|e|rJ)[o^(e!n d^r söziallen Revo- Dutiom erlhoblen w(e|rld|en. Die jüdisdhie Arbeiterschaft kann, sidh! zur RealSsiielrjUinig dies'er Fordefutog nur, auf d^;e Madht der s'oiziällejni Rejvoluttiion stützen, Üie aWlein limsltan'd'e ist, 5>allie| natiobalön Probleme, audfo diasi hieikellsltie! — das! jüjdji'sidhlei — radEk!al; zu lösien". Jiedjes! Lavieren1, jedes Piaktieiren in Sdlies'er Beziehuinlg mit d|er bürigeirlidhielnj Ktosie wäre njdhjt nur Verrat anl der Sache der r evölfu/tio riä;r|efnj Ktit^rnationale, siondjerjn nacb dem1 blefr eitfes Ausjgefülhlrtien eiln WidersJprudfo in sidhl s'elb'st und nutzlos1. Ulnselr Ziel m,uß dSeminadhi unentwieigt festst,e!hleb : Mit dem injterniatioinalien Proletariat für dile, Befreiung aller Natioö!ön, für die Befreiunigl deir jüdlisdhleln Nation ulnid für die Fireihieit dör jüjdfiis'clh|elrx Arbeit m PiaHastina. Die Erkenntnis^ daß lleitzteiries in1 der Richtunig uwsiereir nationallen utnä sozialen Befr[eijujn;g liegt, bat sich! erfireulidhlei%eisle in den Reibe n des' toternattonate Proletariates' be|reitsi Ba'hn gebjrochefei. Oer flpbciteppat in Polen. Die 'Ent'wicMung Pollens! zur Frleiheit und Selb- Btt'änldiglc'eit nah'm ganz eigemtümlidhe Formen ajn|. Danlk dem: Zusammenbruch der Zentirälimädhte und »dferj iiblr auf den Ferse'n fol!gem(d!eb "Revolution wurmte pfoBen uitabhiängig — u'nB iki diesiem iso foligeirlsjdhlwleren Uebergangsmioment bSlUjete sich eine Arbeiter- und Bauiemkoalitiortslrcgierung; Moraczewelküs1. Man wür(d!e aber fielhllgeßen, wienn miata sie 'Arbeiteruln(d Bauiejrnrßgierung ne^^l[r^^e|n, würde. Formiell waren in ihr diiei Redhitlstsozialtssten und radikale Bauerngfruppe (Thfujsultatter) vertreten. Materiell battie sie nidht die fäktisdhle Madhlt, xm dfa konterrevolutionäre Bourgeoisie niederzuringen. Sie^ blltflete zwar die VoÖcstmaliz auls' ihren P,a)rteianbän- ,glern — gleichzeitig aber fär|djejrte sie die Armee, »die vollständig in ]diein| Häfeidlen der imperialistisldh'- dha.uivinistis'dhien Weiß4Qai(d{ist)en liaig. Dieste seltsamie; KoalStion einer Baujernunld' Arbeiterregierjuing, die kein«? Wulrzell fassen kionnte, derfc^ Tätigkeit dureb klie Sabotage 'der Regielrung paraHysaient wundie, ,und Wie nidht Produkt idteir heimisbben proletarisdhjenj Revolution war mußte über kurz oder lang zusammenbrechen. Ebenso wie die politische Unabhängigkeit Polens waren auch di^ Arbeiterräte nicht Produkt einer inrjerc« Revolution. Sie sind dem diringend!eln Bedürfnisse entstanjdcn, dfie in acht Plarteien gesipaltenen Proletarier Polenjs zur Wahrung gemeinsamer Inferielssen zu vereinig|cn. Die polnischen! Arbeiter Avarien organisiert in der p„ F. S. (Fraktion), I.Pf. S. linke, S. D. \K, l'. L.. Cb. D. (christlichdemokrat.) und N. Z. R. (nationaler Arb!eiterverL bantd). Die jüdischen Arbeiter gruppierten srdW beim Bunid, Vereinigten (die aftein SS und.Sejmisten), Poale-Zion und ein( geringer Teil bei der Zirei- Zion. Ebenso wie die politische war auch die gewerkschaftliche Bewegung nadh Parteiriehtunigcti aufgebaut. Die Parteien fiihdett untereinander einjen erbitterten B'rUid'erkampf um die Herrschaft üticr die 'proletarischen Seelen - inzwischen stärkte sidh die Reaktion. So konnte, es nicht weitergehen. So bipeten sich bald da, bald ,t!/ort Arbeiterrate, um. pUe chaotische Situation für die proletarische Sache auszunützen. Nac'hidlemi die Pf. P. S. Linke mit der Sozialdemokratie (Sv D. K. P. L.) sich in eine kommunistische Partei fusionierte, enjtsIUriid in der letzteren eine Partei, die dien Arbeiter rat Polens auf revolutionäre Bannen trieb. Nun magman ja über den Kommunismus decken Wie man wil'l, aber wenn imah bfeH'enkt, daß diel offizielle P;. P. S., verstärkt in ibrem' reaktionär|e|ni Inhalt, duirdh nujrrapatriotisdhe galizistchle Genos[se!n| mit Daszynski an d|er Spitze, e:kie |wa|h!rhafttg konterrevolutionäre Politik führt, so biJU'et zumindest die pollnische komimunistis'dhe Bewegung das Sammelbecken der ehrlidhen revolutionäre:n Elcm;dnte desi pollnisdhlett Proletariates1. Sie ist es( au;dh', die deir Arbeiterrat in diesemj 'reaktionärsten alliier Länder, Kilas die eigenen VoIkisim!as|9ien afe Kanc*üefn(futter mißbraudht, um1 die wa'hnwitzig'sten Begierden der poi1nis'dhien sBouirg;eoisie zu, veirwirkltdhlen, zu revolutionären Aktionen aufpeits'cht. Ukiki da kommt es' sdhon se'h'r oft vor, da;ß; e® die P. P. S. ist, die. Besic'bllüsse desi Arbeiter|rates mißadhtend, eine eng,- hlerziige Partieipolitik fühirt. Angesidhtfei dieser Stel- Üuing der Mehr'hleitslsozialisten — die, nidht immer die Mebrlhlefit in den Arbeit erraten bilden — sind auldh die revolutionärlen jüdisdhen Sozialisten (B,u*iid, Vereinigte, Roale -Zion) geziwiunigen — obwohl sie linksi-international'istisfdh! oriiehtieirt äin(d oder eben) dlesbalb —, mit den Kommunisten zu gehjen. Für diese Stleilliuing der jüdf^sdhlen Sozialisten in PokH zuir soiziallen Revolution ko'mmen nodb injn:eirpolittsdh!e Momente in Betracht. Die Situation in Polen wird einerseits1 für die hlerrsdhlen]d|en Klassjen, die slidhi in' eiWe^m' imperialistischen Rausdh btefündlen, immer komplizierter. Dtp Pogrome sind nicht me|hir das veirlläißlidhe Mittel, die Erregung der "Vol'kslmassien auf N;eb|e|ngie leiste; abzullenkern, an|d!erseit&i klar^i' die Bourgeoisie vonj iWns nidht l'asisien, weil siiej einen Sütiideir^jock für ihre Verbrechen und Kriege zur Selbstverteidigung ben'ötigit. Das; Plrol'etariat befinfdet sich' noe'b am Sc'h!ei(d|emann-Weig. Aber der Krieg an allkn Frcbtenj ~ gegien Rusjsien, Ukrainer, balld! gegen Tschechen und Deutsche, bald igeigen Juden auf Nalewki, Korrupte u'njd Kazimer — und diie unfähige VeirwaKtxvng, d|ie die Synthiejse der zaristis'dhien 'Ro'h}eit, des preußischen Uieb^rnnuties! und der altösterreichisdh'en Sch'lamiperei als Erbsdhaft übieirnahm, bringt das Lan(d an den RanMl dessi Ruins1, a-usj d'emi nju;r! ie\ pirotüetarisdhle Revolution den Wieg, zur Wiederaufriidhltuntg eines gesunken friedlichen Lebens Weiste11 kan|n. Die Arbeitierträte sind1 beiute die einztgön TrilbüneW der Versitiändiigungi s'ije schulen da$ ProHariat der beiden. Nationen ,und alller Richtu^geinj für die Eroberung der politisidhien Gewalt benuf'si Veirwirk- Hchung des Sozialismus in Polen. Ast. flusterlitz und Omowski. Dem Chefredakteur der „Arbeiter Zeitung", Abgeordneten Friedrich Anstel*litz, wurde ein Bericht von der Pr o t est Versammlung so zial i st i s c he r Studenten gegen die Pogrome vorgelegt. Er hatte aber dafür keinen Raum in den Spalten des sozialdemokratischen Organs. Auf die Frage warum denn die „Arbeiter Zeitung" nichts gegen die Pogrome schreibe, antwortete er zynisch: „Ich weiß von keinen Pogromena. Daß D m o w s k i, der geistige Urheber der Pogrome, von Pogromen nichts wissen will — wundert mich nicht — wer soviel Schuld an diesen Blutbädern auf sich geladen hat — will nicht gerne daran erinnert werden. Aber die selige Unwissenheit, in der sich so wohl ein Redakteur einer „ Arbeiter Zeitung" fühlt, gehört zu den stillschweigenden Verbrechen, die man durch ein Unterlassen mitversehuldet. Auster Ii tz gehört zu den glücklichen, die noch nichts von Judenmetzeleien in Polen vernommen. Diesen Dank glanbt er schnldig zu sein an das Haus Daszynskis. Lemberg, Kielce, Lida, Pinsk, Wilno — das ist für ihn eine terra incognita. Er weiß noch immer nicht, obwohl Paderewski und Haller beruhigende Aufrufe erlassen, Daszynski im Sejm und Saworowski im Warschauer Arbeiterrat von einer polnischen Schande sprachen, — er weiß noch immer nichts, obwohl Van-Kohl im holländischen Parlament Anfragen an die Regierung stellt und Branting das internationale Gewisse« der P. P. S. aufzurütteln sici. bemüht. Ach wären es Hotentoten oder Botaluden, danm würde es schon wimmeln von Protesten in der „Arbeitf. Zeitung41. Ja, Genosse Austerlitz hätte sich ja leicht informieren können — wenn nicht bei der internationalen sozialistischen Presse, zw der er wahrscheinlich seit der Amsterdamer Judenresolation wenig Vertiauen hat — be* seinen Geistesbrüdern in puncto Judenfrage — beim stockkonservativen „Czas", beim ultra-chauvenistischen „Naprzöd4* und sogar bei dem auch-sozialistischen Warschauer hRobotniku: wo wir nach langen und furchtbaren Blutbädern einen Leitartikel gegen die Pogrome erlebten. Nun irrt sich Genossey Austerlitz, wenn er meint, ein Bericht über eine Protestversammlung der Studenten, in der alle Richtungen aller Nationen teilnahmen, unaktuell wäre. Daß die Pogrome nicht von der Tage9oidnung verschwinden, dafür sorgt schon der polnische Hooligan samt seinem intellektuellen Presseeinschlag. Sie sind zur permanententen Sensation geworden. Er könnte ja darüber berichten, wie seinezeit über dem Lemberger Pogrom in den Tagesneuigken zwischen der „Tramway-Fahrkarten-Erhöhung** und „krepiert denn der Amtsschimmel nicht? Inzwischen Genosse Austerlitz hüllt sich in die Toga der Unwissenheit — verstoppt seine Ohren wie Dmowski et tutti quanti, um den blutigen Schrei eines gepeinigten und gemordeten Volkes, nicht zn vernehmen, daeseine wohlverdiente spiessbürge» liehe Ruhe stören könnte. Er glaubt so selig zu werden wie die Unwissenden, in dem ihm der Dank der blutrünstigen polnischen Kruschewans beschieden wird — aber er vergisst, daß ein Redakteur einer sozialistischen Zeitung sich selbst durch das Nicht¬ Handeln an den Schand-Pranger stellt. Sudifdie Arbeiter und fingefteitte f Die Lebensmittel- und Bekleidungsnot drückt die Arbeiter und Angestellten am schmerzlichsten. Der Einzelne kann ihr nicht abhelfen. Wohl aber ist es möglich, in gemeinsamer Organisation in einem Konsumverein Lebensmittel und Bekleidung zu beschaffen. Diese Aufgabe wird den jüdischen Arbeitern and Angestellten durch die großzügige Hilfsaktion der amerikanischen Judenheit erleichtert. So drängte alles dazu, daß die jüd. soz. Arbeiterpartei „Poale Zion" die Konsumgenossenschaft für Jüd. Arbeiter und Auge* stellte r. 6. m. b. H. Wien, II., Taborstrasse 44 (Eingang Blumauergasse) ins Leben rief. Hunderte von Mitgliedern haben sich bereits angemeldet. An die Anderen ergeht der Ruf, im eigenen Interesse sich ungesäumt anzuschliessen. Die Einschreibegebühr beträgt K 10. —. Anmeldungen mündlich und schriftlich beim Obmann: Samuel Reiß, II. Untere Donaustraße 11 (Gassenladen), Telephon 44549, in der Zeit von 2 bis 5 Uhr nachmittags oder bei M. Schon*, II. Lassing Leitnerplatz 2, I. Stock, Telephon 47229, in der Zeit von 9 bis 3 2 Uhr Vormittage und 2 bis 6 Uhr nachmittags. Für den Aufsichtsrat: Für den Vorstand: Dr. Bienenzucht Dr. Bloch ReiS Vorsitzender. Kassier. Obmann, Voranzeigen. Jüdische sozialistische Arbeiterpartei Poale Ziont Deutschösterreichs. Montag, den 23. d.M. und Freitag, den 27. d. M. werden im Saale des Hotel Arko, II. Rote Sterngasse 7 a, Parteiversammlungen zur Diskussion über die Verbandsberatung stattfinden. Beginn pünktlich halb 7 Uhr. Erscheinen Pflicht! Eintritt nur mit Legitimationen. Jüd -sor. Arbeiterpartei Poale-Zion. Bezirksorganisation Leopoldstadt, Cafe' Stephanie, II., Stephaniestraße 2. Mittwoch, den 25. Juni, 7 Uhr abends, Vortrag des Gen. Alexander: „Geschichte der jüdischen Arbeiterbewegung iu Rußland. Freitag, den 27. Juni. 7 Uhr abends: „Politische Wochenübersicht.u Verband jüdischer Invaliden und Heimkehrer in Wien. Alle Invaliden und Heimkehrer (ohne Rücksicht ihrer Staatsangehörigkeit) mögen sich zwecks Wahrung ihrer Interessen beim Organisationsausschuß melden. Ort: Cafe" Stefanie, II., Stefaniestraße 1. Sprechstunden täglich 2 bis 5 Uhr nachmittags. , II. Sammlung der „Allg. Jüd. Arbeiterbibliothek«, Wien. Gesammelt durch Gen. Jente Golschmied K 136.—, durch Biron K 117.—, durch Samuel Leitnes K 78.—, durch Enzer K 60.— durch Abraham Friedmann K 60.—, durch Goldfischer-Schwamenthal K 60.—, durch Joel Fuß (im jüd. padagogium) K 30.—, durch Rosen K 15—, durch Salomon Leitoer K 12.—, durch Marguli« K 4.—. Zusammen K 632.—. Die Genossen, die Ihre Sammelbogen noch nicht abgeliefert haben, werden gebeten, dieselben im Laufe dieser Woche abznliefern. ßMia>Äi».A Berichtigung. In unsere vorige Reaenison (Pr. Tr. Nr. 22) hatteu sich folgende Druckfehler eingeschlichen: anstatt „Pie gier* lies tSiegleru, anstatt Kunst Leben -f- I lies Kunst Leben + X. 5atnmcU Abonnenten für £ner Blatt? Herausgeber and verantwortlicher Redakteur Arnold Deutsch Druck von Josef Hoyer, Wi«, IX., Ueebienstenirtwo-J 8

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