Freie Tribüne
- Journal
- Freie Tribüne
- Volume
- 1 (1919)
- Issue
- 15-16 (1.5.1919)
- Date
- 1919-05-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 15-16 Freie Tribüne Stfte 3 Ländern wohl sdhiwiene Opfer, blutige Ausstände und iMaßregelungien giekostet, aber unbesiegbar blieb die hohie» befrieiende Ideie, die tffelrj Feier des 1. Maj vom ersten Tag innewohnte. In, Paris dachte niemand an ein« jährlich sich wiederholende Maifeien aber dier ständige Gegensatz zwischen Kapital und Arbeit machte dien 1. Mai zii; eineim Kampftag; zulteiniem 'Tagitder proletarischen Sammlung und Erhebung. Es ist in der Tat jein erhjebienjdes Gefühl yju. wissen, daß an, demselben Tag jdiePirolietarier aller Länder und Völker von'der gleichen Ideic beherrscht sind;, von der Idee dier Bdfreiungi der Arbeit aus dien Bandjen des Kapitals unidf der der Volksvierbrüderung. > ' Am 1. Mai 1890 wurde auch für das allgemieinie gleiche und direkte Wahlrecht demonstriert; 'diese Forderung ist durch die seitdem vollzogene Entwicklung! längst .überholt. In Deutschland und in DeutsChösteriieich ist das allgemeine Wahlrecht l'äjnigjst verwirklicht und diie im Gefolge des Weltkrieges einher gehe Ilde Revolution hat auch uen Frauen das Wahlrecht gebracht. Das Gleiche gilt von dem Achtstundentag,, der in einer Reihe von Ländern bereits leingjeiü'hrt wurde und in den anderein- Länldiern ibald iolgjen dürf te. Nur d|ie Völkeryarlblr üderung ist noch nicht .verwirklicht. Wir stehen nodh alle, unter idem Ein druck des mörderischen Weltkrieges, idessen Wirkungen noch auf: unserer Seele lasten, deir Völkeirnfaß, iges'Chürt durch jdie Imperialisteri all^er Ländjer,, verhindert nochi 'immer,;daß d^ei Völkjer sieh niH teinancKer versöhnen. Aber der rmpejalis'mlus ist durch djen Weltkrieg derartig ersichüttient wordien, daß ter seine frühere Kraft nie wieder (erlangen wird. ' Welch weiten Wieg wir sieit 1890 in der sozialen Entwicklung zurückgelegt habien, das lehrt uns' die Tatsache, daß vviä'breind1 ,am 1. Mai 1890 ganze, Regimenter und Brigadjen in Bereitschaft standen, um: im gegeibjeuien Augjen'bl'i'ck sich auf die ArbeitersChalft zu stürzen,, heute der 1. Mai, al'si gesetzlichelr Feiertaig; 'erklärt wlurde. 'Damals zitterte diie Bourgeoisie;u;ni i'hre^ Besitz, sie füchtete, daß di{e, Aribeiter am 1. Mai die feuerfestjen'Kassien erfrechen würden, deir damalige Ministerpräsident Graf Taaffe :m|eint!e im Abjgieordneten'hausie, in welbhem kein .ei'iniziger Sozialdemokrat saß, geistreich, daß; „le^was in dier Luft liege". -_- Wie iwjeit diie Bieuniruhi^ung reichfte, war daraus zu erschien, daß einzelne Bürgler ibjei dier Partelileitung; vertrauensvoll anfragten, wo sie am sichersten; ihre Ersparnisse hinterließen sollten. Aber der 1. Mai kam unjd veriging, oh'nie daß die Bourgleoisie ihr Eigen- H»tnr eiug|e|büßt hätte. Diie Arbeiter zogen, in Massen in den Prateir, wo sie von jeiner fremldsürachigien SoMa'teska umlauert eiriige Stunden sich ruhig umterhieliteji. Schlag 6 Uhr ^brachten sie, auf und zogen in geordneten Zügen heimwiärtis. Als die; Züge sich ani Pratersterri trafien, stijeßen die Arbeiter begeisterte Hocbrufc; aus, so ihrje Freude ausdrückend) daß die Feier ohhie Störung verlaufen warv Die Arbeiterschaft hatte einten großen moralischen Sieg errungen; dienn siejiatte gezeigt daß sie ohne Polizei selbst die öffentlichle Ruhte und Ordnung aufrecht erhalten kann, und die militärischien Vorbereitungen ganz überflüssig gewesen waren. Die späteren Ma'iffeiiern flößten der Bourgeoisie keine Angst mehr ein. Einzelne ünternehlmer; wagten es zwar ihnen Arbeitern dje Bef.eiligjting an;"2ver Maifeier zu verbiieteU. Äb'er umbringen konnten sie die Maifeier nicht, mochtlen sie sich noch so sehr angestrengt haben. An eine;besChäm(eii|de Einzelheit mag in diesem Zusammenhange erinniert sein. Als im Jahre 1908 am 1. Mai im F*rater heiin „Braunen Hirschen", dem ZusammenTcunftsorte verschiedener Vereinigungen und dem Sitze der Parteileitung, auch: eine Gruppe von Poale-Zionisten sich einfand, erhob sich der Genosse Ludwig Bretschneidler, gegenwärtig Nationalität und Gemeindiei at, und wies die Eiiiidiring- Iinge hinaus. Südslaven, Italiener, Polen und Rutthenen durften im Garten bleiben, aber den jüdischen Arbeitern war dies viersagit. Und warum? Nun weil in Wien die Woglein djesl Antisemitismus damals höCh(g|in!gen, und Herr Bretschnjeider die Partei nicht im! den Sdhiein cr(er Judlenfrjeundlichkeit bringen wollte. Die internationale, revolutionäre und völkerbe'freienfde" Sozialdemokratie fürchtete durch .diel Anwesen fteit leinigier jüdischer Arbeiter kompromittiert zu werden. Wären einigte jüdische Bourgeois hingekommen, der Sozialdemokrat Bretschneider hätte dagegen nichts einzuwenden gehabt. Trotzdem hab'eh sich1 idie P,oal!e-Zionisten gleich den Arbeitern aller andjeren Nationen nachi wie vor an der Maifeier bjeteiligjt, denn sie wußten, daß eine! Weltidee durch dergleichen kleine Zwischenfälle nicht verdunlkelt werden k'anint. Der 1. Mai als Weltfjeiiertag, ist dor Vorbote! einer neuen Weltordnungi, in der es keine Vöikte/r erster und zweiter Güte, sondern einetii Bund freie^r und gTeich'berechtigitier Völker geben wird. Wenn es aucn Fange dauert, so kommien wir doch dahin. Wir wollen u|nsiere Bjetr achtun gen mit den; Worten Lassalles sChließeU, die ier im Jähre 1862 in Berlin zu» Arbeitern sprach : „"Ein Purpursaum färbt ro't und blutig den äußersten Horizont, das neuie Licht verkündend; Nebel und Wolken raffen sich auf, 'ballein sich zuis.am'mlen u(n(d werfen sich' dem Morgienro't entgegen, seine Srahlen momentan verhülltend, — aber keine Macht der Erde vermag das langsamje und majestätische Aufsteigen der Sönnie seifet zu hindern, die eine Stjulnide später aller Welt sichtbar hell und 'leuchtend und erwärmend am! Firmamient steht. Was eine Sturide ist, in dlem Naturschaustiiel eines jeden Tages, das' sind ein unid zwei Jahrzehnte in! 'dem noch weit imposanterien Schauspiel eines wel tg es chi cht Heben S onnle n auf gange s." .Einen soltehen wieltgfeschiichtlichen Sonnenaufgang erleben wir jietzt. Es wirdl nicht lange dauern un'd die soziale: Sonnie» wird ällie1 arbeiten dien Menschen mii jhrem1 goMienen Licht erwärmen. B. Als wir im November vorigen Jahres bei uns das ferne Beben einer Revolution seismographisch verzeichneten, fühlte ein jeder: dies sei im besten Falle bloß eine politische Revolution, die man zur sozialen Umwälzung weiterführen müsse. So meinte der Führer der am I. November in Ewigkeit glorreich eingegangenen „Linken" am Parteitag der d.-ö. Sozialdemokratie wörtlich: j,Was heute Regierung ist, ist in Wirklichkeit ein Revolutionsausschuß, ein Ausschuß, der die Revolution weiterzuführen hat. Unsere Genossen sind nicht als Beauftragte des Staates in der Regierung, die Staatsinteressen zu vertreten haben, sondern als Beauftragte des Proletariats, die proletarische Interessen zu vertreten haben. Das ist der Unterschied zwischen einem Ministerium im bürgerlichen Staate in ruhiger Zeit und der Uebernahme eines revolutionären Ministeriums, das nicht die Staats- interessen vertritt, sondern die Interessen der revolutionären Klasse, die diese Leute hineingeschickt hat." Es war sonach der damals obsiegenden Linken klar, daß die Revolution.bei ihrem ersten Kinderschritt^ nicht stehen bleiben dürfe, sondern bis zur sozial^M Revolution weitergehen müsse. "* Aber wie? Auf welchem Wege soll man die ) Revolution weitergehen lehren? Hier setzte die unheil- ( volle Verwirrung ein. < Man mag über die Fruchtbarkeit einer gemeinsamen Regierung mit den Bürgerlichen denken wie man will. Eines müßte jedoch sowohl den triumphierenden «Linken", als auch den regierenden „Rechten" der deutschösterreichischen Sozialdemokratie von vorneherein klar sein: Mit der November-Revolution, mit der teilweisen Ergreifung der politischen Macht, hat das Bürgertum — im Gegensatze zum Proletariat — jedwedes Interesse an der Fortführung der Revolution yerloren (wenn es überhaupt jemals daran Interesse hatte), vielmehr muß es naturnotwendig darnach streben, die Revolution sobald als irgendmöglich zu liquidieren. , Aus dieser tatsächlichen Situation ergaben sich,{ damals zwei Möglichkeiten. Entweder man führt dicA Revolution weiter — dann muß man das allein öliv/Q die Bürgerlichen machen — oder man arbeitet zusammen mit ihnen, dann muß man von vorneherein auf Revolution verzichten, ja man muß sie vielmehr liquidieren. Das tat man auch. Man verzichtete auf jede selbständige Aktion des Proletariats, obwohl man sehr gut wußte, daß einzig und allein das Proletariat zu revolutionärer Tat befähigt sei. Man schritt zur Wahl der Nationalversammlung, das heißt zur Verankerung des bereits „Errungenen", zur Sanierung des Bestehenden. """ War die Tagung des Konvents, die die Errun- - genschaften der im ersten Anlauf bereits abgeschlossenen großen bürgerlichen Revolution sichern sollte, eine zweifellos revolutionäre Tat, so bedeutet die Tagung der Nationalversammlung nichts anderes, als die Errichtung einer gesetzlichen Barriere gegen .-die*"" noch im Anfangsstadium befindliche soziale Revolution. Die Wahlen in die Nationalversammlung sind unter solchen Umständen doppelt gefährlich. Und plötzlilch fuhr er auf und schrie mich an: „Wissen Sic denn, was d>er erste Mai ist? . . Winsen Site, . . Wiesen Sie ...?"•, . ■ -^ i t i Zurück zur Natur. Oeffnet die Pforten Eurer Kaminern und Kelleiv Ihr Enterbten aller Ort«, <u,nd strömt hijnaus in den blüh enden Maien! Und freni|d, fremd fühlt Ihr Euch mit Euren bleichen Gesichtern und krummen Rückejn in all der leuchtenden Freiheit und trunkenen Lebenslust. Un'd doch ist dijes Eure Welt, ist geschaffen für Euch, wie. Ihr?iir «ie, unia nicht jene der dumpfen Fol'terstuben der Fron der ruhlosen Tretmühlen des Sklavendienstes! Menschliche Sklaven des Menschen! Nicht kennt dietN)atur Gleiches in ihrem R/eiche. Dem1 Menschen, der „Krone der Schöpfung" war es vorbehalten, difc widernatürlichste, ruchloseste Epoche dier Naturgi'escluchlte zu sch|affen: die der Unterdrückung des einfen Lebewesens einer Gattung durch d/us andere, des Manschen durch den Menschen! Schon frühzeitig hatlte ihn seiwe wachsende Intelligenz gelehrt, Wesen des Pflanzen- und Tierreiches in seinen Dienst zu stellen. Doch als es beg|ann, „Rind, Pferd und Hund in sein Joch zw spannen, da war der Schri!tt zur Versklavung s*e,in;er eigensten Brüder nilcht mehr fern un'd so der Gru|ndsttein zu je|-, ner fluchwürdigen Entwicklung gelegt, welche die Ausgeburten der Hölle zeugte: Massenelend un-d Massenmord . . . Nel^ij keinen Schritt wjeüter auf diesem Wege! In all den finsteren W'inkeln dier Entarjtung der Welt erstehe der Schrei wieder: „Zuir(üc'k zur Natur", zur Natur, die Raum und Nahrung hat für Alle, der dife bewußte Ausbeurtung und Unterdrückung fremd i«st. Am Tage xfcs Maifesjles, da ein einziger Wille die ersten erwachten Teile der Menschheit allerorten ins Grüne führt, entkeime er allen Herzen, verwurzle un|d sprieße und giehe nimmer wieder unter! Doch noch ist die Zeit ntch't gekominjen, da ein gujter Willle allein die Geschichte regiert. Noch .rag;t das Sysjten^ das der Trajgö'dik der Menschheit entsprossen und sie zum Höhepunkt geführt haj, noch ragt es mit drohiendeii Zwingburgen in die erwathendt Menschheit hinein. Darum. ißt es fn|it dum Schrei der Siehnsuchft noch nicht getan. JEri sei nur der aufrüttelnicte S(turm\vind, der nie sich legende/ der alle Herzen und Wüllen wach hält, auf daß 'sie nicht' erschlaffen in „erbarmlicheui Behagen", auf daß sie sich: bereiten zu» erlösenden Tat! Denn Sturm auf die Z w i n g bur g e n d ,e r Men^schh eilt muß die -zweite Losung heißen, die zur Erlösung führen so,H! Schon sind ihrer die [ersten gefallen. Schon sind auch die hierzulande in ihnen Grundvesten erschüttert. Doch di'e 'meistlen übrigen trotzen scheinbar noch den hcranbrausenUen Volksmassen. 'Aber auch ihre Zeit ist nah! <, Dann aber ist die Wjelt ffle.i, dann wird sie wahr, die Rückkehr zur Natur! Nicht zur NaUir der Unkultur un'd Barbarei. Aber zu jenijr, da die Melodien der Konzertsäle und das Dröhnen der Maschinenhallen, die Worte der Bühnen und das Pochen der Dampfhämmter, nijcht mehr gestört' von den wehen Schi kien luijngernMer und leidender Menschen, harmonÜsch zusammenfließen zur herrlichen Hymne der Mens'.'hliei't, d*er fre ie n Mensc hheit .... : M. A. Sch. Dawid Pinski. (Zu seinem 25jährigen dichterischen Jubiläum.) Mit dem WlaChstum des KlassenlVewuß.tseins der jüdischen proletarischen Massien im Osten' und in Amerika, in der Glut des Klassenkampfes sproß aus den Tiefen unausgesprochenen sfeeli'sCheu Erlebens das schöpferische W'ort der jüdischen Literatur. Viele Sänger und hingebungsvolle. Spredier sind dem jüdischen Volke erstanden. Am innigsten jedoch mit dem Leben und Streben, Kämpfen und Hoffen des jüdischen Arbeiters war David Pinski verbunden, dessen 25jähri'!ges künstlerisches Jubiläum wir jetzt fetern. Er. der es verstanden hat, diie ganze dramatische Lebendigkeit und Wucht, die in den Tiefen der proltftarijsdhein Massen schlummerten, djer ' es vermochte, diie tragischen Schatze aus der Seeje des jüdllschen Arbeiters zu heben und in starken (szenischen Pichtungen der Welt zu übergaben, wirft am heuti.gcn (W|e.Itfteiei|tag|e der Revolutionsmaien aus dem Festjubel der Massen auch die Grüße für sich heraushöreif/ In Wien wurde Pinskis Künstlerjubiläum durch die Aufführung von „Eitsik Scheftel" im Komödienhause gefeiert.. Eihi jüdisches tA IrbeiteiUrama Uiennt es der Dichter, ufc' es i st eine Tragödie der schöpferischen Kräfte der jüdische!'] Masse. Eisik front hart und unverdrossen bieim Wiebsltuhjj denkt nicht, daß er ausgebeutet und armselig, in den hineinlebt, weil in seinem Kopfe Ideen schlummern, die <zul Gestaltung drängen; Von der Maschine, die er isedienft.-" seine Ei findergabje zu der Maschine, die er schaffen. muü] Stehlen muß er sich und seinem harten Leben die armsietil ^gen Stunden, um seine Maschineniideen verwirklichen zu köul nen Erbaut, werden sie ihm T&il'e seines Lebens. An ihneii§ hängt er, als wären sie seine Kinder. Beim Bau der 3. Maschine ereilt ihn das Schicksal, Er fühlt es: Nur iifoch zwei! Stundjen un/J das njeue Werk. is^P vollendet. Aber di'e findet er nicht in der Enge seines Lebens, i;n der Not sein(es Sklaven/dienstes. Und da s'tetgt es in ihm auf u'qild {schreit hinaus den wahrhaft tiei'ieh, menschlichen, allzu menschlichen .Schrei nach der Erlösung-. Aus J der Enge seiinfer Gebundenheit ringjt sich statt des Aufbau-T enden, das ihm verwehrt, das Zerstöre n d c, das sein/; dem Vollenden nahes letztes 'Werk, seine beiden früherei ihn selbst in den Abgrunti reißt. Leuchtet die aufgehende Sonne der Erlösung^ \ ser Tragödie des schöpferischen jüdischen Arbeit diie kleine Skizze: „Unser erster Mai" lieisJ Morgenröte der Zukunft und der freitn Tat aufleuchten sehen! Es wäre wünschenswert, wenn man den 1 des jungjü^tiischen Dramas des öfteren ,.Uf die deu&chej Buline bringen würde. Um die Aufführung von »Els*k SchefJ tel« hat süch der Geinossfe Scharrer b^onlJ'erä Verdient geJ macht. Hoffentlilch wird es ihm' geli»-#u' d'te' inuti^ve zu| weiteren Aufführungfen dieser -Aitr xu &e^en- Das Palästina-Amt in Wien lÜtßt zur Jubiläumsfeier am 8. Mai im Komödienhause den „Sch^2" von David Pinskil mit Rudolf Schil'dkraut in Szene setzei^ N*