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Der jüdische Wille · 1918-10-01 · Heft 4-5 (Oktober 1918) · page 58

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Journal
Der jüdische Wille
Volume
I (1918-1919)
Issue
Heft 4-5 (Oktober 1918)
Date
1918-10-01
Page
– (sequence 58)
Language
German
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268 Krojanier, K. C.-Geifr llcfie Fühlungnahme den Kontakt mit dlefer lebendigen Volksftrömung mit alt ihren Kräften herbeizuführen. Die Einheit der jüdifchen Jugend, der Schicht, die berufen ift Träger unferer nationalen Erneuerung zu werden, fteht auf dem Spiel. Sie iß notwendig als ftärkfte Verkörperung unferer völkifdhen Einheit. Mannigfach find die Formen und Bestrebungen, die in der jüdifchen Jugend^ bewegung Deutfchlands entftanden find, doch das eben ift das Unzulängliche dielW aus dem Gallith geborenen Erfcheinungen, daß iie ein Bild unferer nationale» Zerklüftung bieten. Es ift an der Zeit, daß die jungen Zioniften Deutfchlands. in fruchtbaren Gedankenaustaufch mit Palältina und dem Often treten, daß fie fick bewußt werden, nur ein Teil der die ganze Welt umfalTenden zioniftifchen Jugend^ Bewegung zu fein. Dann erlt kann die fruchtbare Idee der Erlöfung des Volk««, und des Landes durch die Arbeit, die Wiederbelebung der hebräifchen Sprache und die foziale Gemeinfchaft, Eigentum der gefamten jüdifchen Jugend werden. ßerfin B. ÄrwfitÜD. K, C- GEIST Ein Beispiel von der anderen Seite.*) Die K. C,^er haben bittere Klage geführt, daß wir uns bisher nicht in der Öffentlichkeit mit ihnen befaßt haben. Der Grund dafür lag eigentlich auf der Hand. Da wir es nämlich nichr für lohnend hielten, lediglich um des K. C.^Geiftes willen, fo wenig Geilt: und fo bekämpfenswert er uns auch fdieint, Mühe und Spefeß einer öffentlichen Zeitfchrift auf uns zu nehmen, da wir aber anderer-=- feits fchon unferer eigenen Erziehungsarbeit wegen die Auseinander^ fetzung mit dem K. C. für geboten erachteten — blieb uns nichts, anderes übrig als in unferem internen, nur für Bundesbrüder be^ ftimmten Organ über den K. C. von Zeit zu Zeit zu fagen, was. wir als Nationaljuden über ihn notwendig fagen mußten. Niemand wird darin etwas Anftößiges finden,- am wenigften die K. C.^er felbft, zumal auch fie ein nur für Verbandsmitglieder beftimmtes. Organ herausgeben, in dem es ihnen natürlich freifteht, über ihre Gegner zu fagen, was fie von ihrem Standpunkt aus für richtig halten. Um aber harmlofe Außenfeiter, die den Tatbeltand nicht nachprüfen können, das Grufeln vor dem K. J. V. zu lehren, be^ zeichneten fie in der Öffentlichkeit tinfere internen Hefte, die fie fick durch nicht aufgeklärte Machenfchaften zu beforgen wußten, al« »Geheimberichte« von Verfchwörern und ihre Verfaffer als »Helden im Halbdunkel«. Alles war darauf angelegt, uns vor Außen^ Hebenden als lichtfeheue und Verbrecherifche Feiglinge zu mißkredU fieren, deren finßere Lehren Tich vor der hellftrahlenaen K. C.-Sonne wicht ans Tageslicht getrauen können. Inzwifchen hat die Entwicklung unferes Kartells es mit fick gebracht,' daß auch wir mit einer Zeitfchrift an die Öffentlichkeit: *) Der Auffatz ift bereits im Augufr gefdhrieban«

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