Der jüdische Wille
- Journal
- Der jüdische Wille
- Volume
- I (1918-1919)
- Issue
- Heft 2 (Juni 1918)
- Date
- 1918-06-01
- Page
- – (sequence 66)
- Language
- German
- Belongs to
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Germania Judaica. Herausgegeben von M. Brann u, A Freimann. <Schriften, herausgegeben von der Gefellföhaft zur Förderung der Wiflenfcbaft des Juden* tunis.) Frankfurt a. M., Verlag von J. KaufFmann* 1917. Bd. I, L Broich. Preis 64— M. Aus dem Arbeitsplan für das Gefamt« werk: »Die G. J. hat die Aufgaben, alle Landfdiaften und Orte des Deutfchen Reiches, wo von den älteften Zeiten bis zu den Wiener Verträgen jüdifche An« fiedelungen beftanden oder hervorragende Juden gelebt haben, in alphabetifcher Reihenfolge zu verzeichnen und deren Gerichte und Leiftungen auf Grund der Quellen in möglichft knapper Form gemeinverftändlich darzuftellen.« Der vorliegende 1. Teil des Werkes umfaßt die Orte und Landfdiaften von A—L (Aachen—-Löwenberg), und die Zeit bis 1239. Ein Buch von wiflenlchaftlicher Sach« lichkeit, überaus lehrreich und intereflant. E. C Eine Menfchlichkeit an ftch, gibt es nicht,- fondern der lebendige Menfch kann eben nicht anders als in einer gegebenen Volkseigentümlichkeit und in einem be« ftimmten Kulturzug Itehen. Mommfen, Rom. Gefch. Bd. III,« S. 468 Einzelheiten Israel befitzt zwar keine Weinberge mehr, aber fein ewiges Gefetz befiehlt noch heute den Kindern diefes Volkes, das Feit der Weinlefe zu feiern. Eine Rafle, die noch das Feft der Weinlefe feiert, obwohl fie keine Trauben mehr fammeln kann, wird und muß einft ihre Weinberge wieder zurückgewinnen. Weldi eine erhabene Unerbittlichkeit des Gefetzes! Welch eiferner Gehorfam! Welch ein unbezähmbarer Trotz in diefem Volke! Disraefi, Tancred <V, 5) Berichtigung. Zu unserem Bericht über die jüdifcße Gartenßaufiedfung in Leipzig bittet uns Frau Frieda Sternberg-Pinner um Aufnahme fol« gender Berichtigung: »Die Gartenbau« lehrerin Fräulein Bambus iCt keine Paläftinenferin, wie es verfehentlich in Ihrem Referat hieß, fondern die Tochter des verftorbenen Berliner Zioniften Willy Bambus, die infolge ihrer Erziehung ihre landwirtfchaftliche pädagogifche Aus« bildung von jeher auf Palältina eingeteilt hatte. Ich möchte nicht, daß ihre Tätig« keit in Paläßina in den Jahren 1906/07 und 1913/1914 verkannt, fondern grade als Pionierarbeit einer Berliner Jüdin gewürdigt wird.«