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Jüdische Schulzeitung · 1932-07-15 · 7 (15.7.1932) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Schulzeitung
Volume
8 (1932)
Issue
7 (15.7.1932)
Date
1932-07-15
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Seite 5 Nummer 7 ' \ Jüdische Sch ülzeitung Hebrittfche Ausdrücke und Redewendungen für den Unterricht im Hebräischen Von M. Abraham, Berlin. (Fortsetzung.) .Lesen a) Nikro. Mi rauze l’has-diil? Has-chel likruu. K’ro atto. Ad kau. Ad kon. Ainaud. Hafssek. Ho l-o. Hamsdiedi. K’ro aud. Haussef likrau. Hakkorauw lau. Isdi adiare ochiw. Al pi ho-Olef Bes. s K’ro aud pa-ani es lianiinillo liuadtarauno, es bammisdipot : hasdisdiolein. Chasuur al haddow’or hoadiaraun. b) Hat-oino. N’giuo. llat-oino u’diauno. llahat-omo lau n'diauno hi. Hat-em milra, mil-el. c) (Lau) korosso hetew. (Lau) liit-amto lietew, k’haugen-, koro-uj. Dabber dibbur borur. Maddua e-n’dio mat-im korouj. Mi rauze I’ssakk6n? Atlo kaure Tat b’jausser.; Oledio lilmaud bisdikido Wir wollen lesen. Wer will anfangen? Fang zu lesen an. Lies du. Bis hierher. Halt an. Weiter! Fahre fort! Lies weiter! Der nächste. Einer nach dem andern. Nach dem Alphabet. Lies noch einmal das Wort, den ganzen Satz.. letzte Wiederhole das letzte Wort. Betonung. Richtige Betonung. Die Betonung ist nicht richtig. Betone die letzte Silbe, die vorletzte Silbe. Du hast (nicht) gut gelesen. Du hast (nicht) gut betont,' (nicht) richtig, nach Gebühr. Sprich-deutlich. Warum betonst du nicht richtig? Wer will verbessern? Du liest zu langsam. Du mutzt recht fleißig üben. a) N’ssargem. Targem. Sefer B’reschis, Perek kaf-bes, Possuk olef. Borischauno millo w’millo. Ätto es kol happossuk. ' Ad ssausf happossuk. ' Targem es happossuk lrnbbo. d) £fau omadnu (possaknu, hifssaknu)? Adisdiow rauzim onu l’hamsdiidt. Tdiillo millim baud'daus. Atto millim adiodaus ■m’kuschsdioraus (m’dmbboraus). Liw’ssauf mischpot scho- Mi mikkem fanden l'ssargem es kol happorosdio? c) Ad hedion higganu bappa-am hoadiarauno. (Howo) nadiasaur al liapporosdio hoadiarauno, m ipposs u k tes-wo w ad possuk jod-tes. 6 su scb’gio m’zujo battargum «diel Dowkl. Mi ranze l’nassaus l’ssargem es kol happ’sukim hoele b’li 10. llebersetzen Wir wollen übersetzen. . Uebersetze. 1. Buch Moses. Kapitel 22, Satz 1. Zuerst Wort für Wort. Jetzt den ganzen Satz. Bis zum Ende des Satzes. Uebersetze den folgenden Satz. Wo sind wir stehen geblieben? Wir wollen jetzt fortfahren. Zunächst einzelne Worte. Jetzt einige zusammenhängende Worte. Schließlich einen ganzen Satz. Wer von'euch kann den ganzen Abschnitt übersetzen? Wie weit sind wir voriges Mal gekommen? Wir wollen den ^letzten Abschnitt wiederholen, von Satz 15 bis Satz 19. Welcher Fehler (Frrtum) findet sich in Davids Uebersetzung?. Wer will versuchen, alle diese Sätze ohne Fehler zu. übersetzen? (Fortsetzung folgt.) Neuerscheinungen auf dem Gebiet der Psychologie 9. Schreiben a) Bau ledt gesch el Komm -, geh tritt zur Tafel, hulluadt. Kach es haggir (hakkir- Nimm die Kreide zur Hand, taun) b’jo-decho. K’ssauw' al halluadi es Schreibe an die Tafel das luimillo .... Wort..., es asdier aumar. eledto. was ich dir sagen werde. K’ro es asdier koss'awto. Lies, was du geschrieben hast. Kadi es hassTaug. Nimm den Schwamm. M’diauk es asdier ko- Lösch aus, was du geschrieben ssawto. hast. , b) Atto uiditauw kullouu. Jetzt werden (wollen) wir alle schreiben. .8simu es hammadiberes Legt das Heft -, es hammadiboraus die Hefte es inadibart’diem euer Heft -, es madib’ruusseehem al eure Hefte auf den Tisch, hasdidiuldiou. Maddua e-n’dio kaussew? Warum schreibst du nicht? Ha-eu l’dio et-, jad et? Hast du keine Feder? keinen Federhalter? Ha-e-n’dio jodiaul lim- Kannst du deinen Federhalter zuu es jad e-tedio? nicht finden? LHaj sdiodiadito aussoh Vielleicht hast du ihn zu Hause b’wcssedio. vergessen. Mi jochuu-l Tliasdi-il lau Wer kann ihm eine Feder et? ' borgen? SsLinu es hammuspeg al Legt das Löschblatt auf das Gehakkossuw. schriebene. Luppa-um hubbo.o Zum nächsten Mal werdet ihr tidit’wu sdi’te sdiuraus. zwei Reihen schreiben. Adi bidissow noki w’jofe. Aber sauber und schön geschrieben. Von Studienrat M. Simon. Der Behaviorismus, eine erperimentelle Forschungsrichtung, die sich das Studium des Verhallens — Behaviour — zur Aufgabe gemacht hat. stützt sich auf geschickt ausgedachte Versuche. Besonders fruchtbar wird die Methode der Behavloristen da. wo ein Zurückgreifen auf die Selbstbeobachtung unmöglich ist. also im frühen Kindesalter. Es ist daher zu begrüßen, wenn nunncehr deutsche Uebersetzungen zu den Hauptwerken dieser psychologischen Richtung oorliegen. John B. Watson: Psychologische Erziehung im frühen Kindesalter. Leipzig 1911. Verlag von F. Meiner, brosch. 4.50 tfJl, ist ein Buch, das jede ernsthafte Mutter lesen sollte, umsomehr, da jedes wissenschaftliche Beiwerk fortgelassen ist. und nur die Gebiete berührt werden, die die praktische Erfahrung betreffen. Nach der Lektüre dieses Buches ist man eigentlich erstaunt, wie wenig der Durchschnittsgebildete über die Entwicklung des Kindes bis zum dritten Lebensjahr Bescheid weiß. Daher sagt der Verfasser mit Recht: „Ueber Pflanzen und Tiere sind wir unterrichtet, weil wir sie zum Gegenstand des Studiums gemacht haben, das Menschenkind war bis vor kurzem ein Geheimnis." Der von Watson empfohlene radikale Empirismus wird wohl von den meisten Forschern in Deutschland abgelehnt. Anlage und Instinkt spielen bei den Behavioristen kaum eine Rolle, so werden denn Kinder nicht geformt, sondern gebildet. Alithin fällt den Eltern eine ungeheure, kaum tragbare Aufgabe au. Allerdings gewinnt man auf Grund des von Watson gebotenen Beweismaterials die Ueberzeugung. daß die Erwachsenen für einen großen Teil der kindlichen Reaktionen verantwortlich gemacht'. .werden

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