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Jüdische Schulzeitung · 1929-11-15 · Heft 11 (15.11.1929) · page 2

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Journal
Jüdische Schulzeitung
Volume
5 (1929)
Issue
Heft 11 (15.11.1929)
Date
1929-11-15
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite^ 2 Tiere. Schabbos). Dem 4. Bild Schabbos ist eine zusammenhängende Schilderung des Schabbos zugrunde j gelegt. 6. Dazwischen sind die Sprechübungen S. 31—34 zu behandeln. 10. Hierauf S. 15—18. 11. Dann S. 35—39. Dazwischen Leseschwierigleiten. 2. Teil. Allgemeines. Mer den 1. Teil (Fibel) gründlich durchgearbeitet hat. kann ohne weiteres zum 2. Teil übergehen. Die Kinder verfügen mit Hilfe der Sprechübungen derartig lebendig über ihren Wortschatz, datz sie ohne besondere Schwierigkeiten die Hebungen im 2. Teil lesen können. Ein Kind, das die beiden Teile meines hebräischen Buches stofflich und grammatikalisch beherrscht, wird mit dem 5. Schuljahr jedes leichte Stück im Pentateuch und Gebetbuch mit Verständnis lesen (..übersetzen") können. Die neu austretenden Wörter (s. Wörterverzeichnis S. 76) sind abzuschreiben. Schwierige Sätze stehen in Klammern. Sie können weggelassen werden, ohne datz der Zusammenhang gestört wird. Bei der Wiederholung kann man sie beliebig dazunehmen. Aus Rücksicht auf den geschlossenen, einheitlichen Aufbau sind im 2. Teil die Stücke nicht nach der Schwierigkeit geordnet. Dem Grundsatz vom Leichten zum Schweren soll durch entsprechende Auswahl Rechnung getragen werden. Aus dem 1. Abschnitt (Pentateuch) wühle man zunächst Uebung 5. 6, 7 (4., 5. und 6. Schöpfungstag) und Uebung 15 (Abraham und die Götzen). Bei dem religiösen Jahr ist dem Grundsatz vom Leichten zum Schweren durch die alljährliche konzentrische Behandlung Rechnung getragen. Hebungen 18 und 21 werden durch motorische und mimische Darstellung erleichtert. Für den Anfang eignen sich ferner: . ) - . Hebung 24: Segenssprüche. - Uebung 26: Woche. Uebung 27 und 28: Schabboß. ‘; Uebung 31: En kelohcnu. - Uebung 34: Däs Iahr. . Uebung 37. 38. 40: peßach. Uebung 41: Omer.; Uebung 42: Lag beomer. Uebung 51: Simchas Tora. Uebung 54 (1. Hälfte) und 55: Chanukka. Uebung 56: Chamischo ossor. Pentateuch. Der 1. Abschnitt des 2. Teils umfatzt die Urgeschichte (Schöpfung bis Abraham). Inhaltlich ist bereits den Kindern dieses Gebiet aus dem Geschichtsunterricht des 1. Schuljahres bekannt. Die beigegebenen Bilder erleichtern die Einprägung des hebräischen Textes. Aenderungen des Urtextes wurden nur aus methodischen Gründen vorgenommen. Gebete. Die Gebete sind in das religiöse Jahr hineingearbeitet. Sie können nach den örtlichen Schulverhältnissen gekürzt und erweitert werden. Religiöses Jahr. Das Kind soll das religiöse Jahr milleben und miterleben. Die Festtage sind in einem besonderen Abschnitt zusammengestellt und werden zur geeigneten Zeit behandelt. Der Stoff ist in den verschiedenen Schulfahren konzentrisch zu erweitern. Also: Anfangs behandle man konkrete, sinnlich fatzbare Dinge: später bespreche man die symbolische Bedeutung der Bräuche und die geschichtliche Seite der Feste. Nummer n Z. B.: riDEK Was itzt man am nCD? Was siehst du auf dem "NO'Tisch? Oder: am kann man folgende Begriffe behandeln und als Merkworte schreiben lassen: Cot? dp oi') D’D' * non - m»n san Jrftru nypn Jnynn!q'~ot!nypn •©is? - tnaio nb'nm mvo Sp rachlehre ist kein selbständiger Lehrgegenstand und wird in Verbindung mit den übrigen hebräischen Lehrgegenständen (MIN und rten) unterrichtet. Der gesamte Lehrstoff für alle Schuljahre ist in meinem Sprachhest auf wenigen Seiten zusammengestellt. Für die Grundschule genügt das folgende „Einmaleins" der Grammatik (2. Teil, S. 69—75): а) Bildungsbuchstaben (2. Teil. S. 69 und 70). Hierauf ist besondere Sorgfalt zu verwenden. d) Abwandlung des Hauptwortes mit dem persönlichen Fürwort. Musterwort D1D. c) Konjugation des Zeitwortes im Musterwort NM. б) Feststellung des Wortstammes. e) Häufige unregelmätzige Formen des Zeitwortes. Diese werden gelegentlich gefühlsmätzig ein« geprägt. In meinem hebräischen Lehrbuch ist die Grammatik nicht in den Text hineingearbeitet. Es bleibt dem Lehrer überlassen, jederzeit die grammatischen Regeln zu ent» wickeln und zu üben. Besondere Formen sind zunächst durch Refhenbildung („Parallelschaltung") nahezubringen. Z. B. usw.H S. 69 oder Uebung 31. oder Zusammenstellungen wie: lsch-ischoh, naar-naaroh, jeled-jaldoh, por-poroh auleh-auloh, ezim, ss’forim, bonim, horim, n'orim ssussim, n’orauss, chalaumauss, porauss, aufauss jodajim, raglajim, enajim, osnajim. (5.74) Wajauchal, wajaumer, wajowau, waj’woredi (S.79) Nischmaur, niwneh, naaßeh, nerdoh Bei der Zusammenfassung ist systematisch zu verfahren. („Hintereinanderschaltung"). „Systematik" ist in unserem Unterricht ein verkanntes und darum geächtetes Wort, gerade wie „systematische Religionslehre" durch Mißbrauch in Verruf gekommen ist. Bei der Abfassung des Textes habe ich mich nicht ängstlich auf einzelne sog. leichte grammatische Formen beschränkt. wie: "j^n HM "IM Kinder lernen durch Reihenbildung ebenso leicht: 1>1 'N'l lv-S'1 Hierbei benütze man die Tabelle der häufigen Zeit- Wörter II S. 74 und 75. Durch Reihenbildung werden alle grammatischen Formen in einfacher Weise ohne jede Schwierigkeit gefühlsmätzig eingeübt. Z. B. Leideform, es wird gehütet werden stschomer. . Ebenso: feroeh, jerozeh, jiachoma, jipoked, jisocker Merksätze: Kaascher ossoh, ken jeosseb lau kaascher fiten mum boodom ken jinossen bau Oft sind Gedächtnishilfen von guter Wirkung, z. B. Pualformen. Puak — wurdest. Kennzeichen:unter dem 1. Stammbuchstaben, u (uh!) als Ausruf (Interjektion) ist Ausdruck des Leidens. Jüdische Schulzeitung.

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