Die Kreatur
- Journal
- Die Kreatur
- Volume
- 2 (1927-1928)
- Issue
- Heft 3
- Date
- 1927-01-01
- Page
- – (sequence 100)
- Language
- German
- Belongs to
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Stadien seiner Sinnesentwicklung selbständig in einer Umwelt leben müßte, „riecht" oder „wittert" also bereits zu einer Zeit, wo es weder durch Augen von weiß und farbig, noch durch Ohren von laut und leise, noch durch Geschmack von bitter und süß reden könnte und wo es vor allem kein Großhirn hat, durch das es solche Sinneseindrücke reflektieren könnte; es würde nur die einzelnen Gegenstände als solche riechen und wittern in einem. Wir haben damit also den sehr realen Hinweis auf ein ideales Vorbild eines Urtieres mit Sinnesorganen und Sinnesqualitäten, die den späteren, uns verständlichen nicht unmittelbar gleichen. MfTTELHl&N ZWiSWENHiRN *PiN£AL-UND 'WtiEJUMi EPITHELIALE. QUEkFALTE Fig. 2. Die Ausstülpung primärer Sinnesorgane am Vorder- und Zwischenhirn nach Durchlaufen der ersten Entwicklungsstadien. Schematisch. (Aus Wiedersheim.) Fig. 4. Schädel eines Reptils vom Ende des Erdaltertums. Aus Sandstein von Elgin in Schottland. Fp das Scheitelaugenloch; unten vorne o die beiden Normalaugen. (Nach Newton aus Zittel-Broili.) Verkleinert. Fig. 3. Scheitelauge der neuseeländischen Brükkenechse, unter einem dünnen Hautüberzug. Vergrößert. (Nach Spencer aus 0. Hertwig.) Fig. 5. Panzerfischschädel aus der früheren Phase des Erdaltertums, mit den oberen medianen Öffnungen zum Austritt derUrsinnesorgane. DieSeitenöffnungen wahrscheinlich Kiemenspalten. (Aus Patteu.) Verkleinert. 348