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KC-Mitteilungen · 1929-06-25 · Heft 6 (25.6.1929) · p. Seite 51

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1929
Issue
Heft 6 (25.6.1929)
Date
1929-06-25
Page
Seite 51 (sequence 7)
Language
German
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51 und inaktiven Kbr. Kbr. und Bbr. Bbr. einen Eouleurbummel durch die Stadt machten und mit der Mannigfaltigkeit ihrer Farben — es war der erste Pfinstfeiertag und somit für die anderen Verbindungsferien — berechtigtes Aufsehen erregten. Es folgte wieder gemeinsames Mittagbrot. Am Abend stieg der Festkommers, der für alle Beteiligten durch die Reden unserer A. H. A. h. und der Vertreter der geladenen Vereinigungen äußerst eindrucksvoll verlief. Besonders erwähnt sei die Rede unseres l. A. H. P. S. Meyer, dem Dichter unseres Bundesliedes, der als Gründer uns von den Geburtsstunden unserer Rheno-Palatia erzählte, der nur aufs neue begeisterte für unser Ideal: den Kampf für unser angestammtes Recht, das Verbundensein durch das Band mit vielen, vielen Gleichgesinnten und das hohe Lied der Bundesbrüderlichkeit. Der Montag Vormittag sah uns bei einem feuchtfröhlichen Frühschoppen auf der Steinburg. Am Dienstag fand zum Abschluß ein Exbummel mit Damen nach Kitzingen statt. Bis Mitternacht vergnügten wir uns bei Bowle und Tanz. Das war der Verlauf unseres zehnten Stiftungsfestes, zu dessen Gelingen zum größten Teil die bewährte Leitung unseres interimistischen Erstchargierten Rudolf Süßmann beigetragen hat, dem wir zum Dank bei seiner Dechargierung das Kreuz in Klammern verliehen. Gleichzeitig wollen wir nicht vergessen, noch einmal unserem l. A. £j. Kurt Schendel zu danken, der uns bei unseren, Vorbereitungen in gewohnter tatkräftiger Weise unterstützte. Lassen wir am Schluß den üblichen Semesterbericht folgen. Wir haben mit 14 Aktiven die übliche Zahl eines Würzburger Sommersemesters. Eine l. K.D. Sprevia beurlaubte zu uns die a.B. a.B. Iacobsohn und Caro und überwies uns die a.F. a. F. Dombrower und Wiesner. Eine l. K.V. Thuringia überwies uns a.F. Lippmann. 2n dankenswerter Weise meldete sich Fuchs (Thur. i.a.B.) bei uns wieder aktiv. Zu Beginn des Semesters meldete sich Herr stud. Phil. Ernst Reichmann aus Beuthen. O.-S., aktiv. Die definitiven Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: X Gerhard Jacobsohn (Sprev.) XX Heinz Albert Caro (Sprev.) XXX Richard Fuchs (Lhur. i.a.B.) F.M. f.C. Rudolf Süßmann (Lic. (XXX) i.a.B., Rh.-Pal. (XXX.X, F.M., X) i.a.B.) F. M. f. T. a.. B. Herbert Löb F.W. XX Sp. W. XX S.W. XXX K.W. a.B. Paul Schnitzler E. R. E. R. X, A. H. Weikertsheimer, i. a. B. heldt, a. B. a. B. Buckh, Pollak. Es ist nicht notwendig, zu betonen, daß unsere Aktivitas eifrig Fechten, Schwimmen, überhaupt Sport treibt, dabei aber nicht die wissenschaftliche Arbeit vergißt. Wir hoffen, daß die weiteren Monate des Semesters genau so harmonisch verlaufen wie der erste, auf daß wir alle oft und gern an dieses Sommersemester in Würzburg zurückdenken. A. H. D. Friburgo - Ghibellinia. Die Generalversammlung des A. L. V., die bei Gelegenheit des Stiftungsfestes unserer l. Verbindnng am Sonntag, den 28. Juli, vormittags!0 h. c. t., im Gasthaus zum Schwanen in Freiburg stattfindet, hat folgende Tagesordnung: 1. Geschäfts, und Kassenbericht. 2. Bericht in der Lausfrage; hierzu Antrag des Vorstandes: „Die G. V. beauftragt und bevollmächtigt den neu zu wählenden Vorstand, nach sorgfältiger Priifung aller notwendigen Voraussehungen ein Laus für die Verbindung zu erwerben." 3. Bericht über wichtige Ehrenräte im abgelaufenen Geschäftsjahr. 4. Entlastung des bisherigen und Wahl des neuen Vorstandes. 5. Verschiedenes. Bei der besonderen Bedeutung der Lausfrage ist die persönliche Anwesenheit recht zahlreicher A. L. A. L. dringend erwünscht. A.H.B. „Bisurgia". Der Visurgentag 1929, das 10. Stiftungsfest unseres A. h. V., liegt hinter uns. Drei Tage — ein Dreiklang voller Harmonie und Schönheit. In langen Monaten vorbereitet, ungeduldig erwartet, in wenigen Stunden durchlebt. Wir Visurgen haben den Geburtstag unseres Bundes würdig und im Sinne unserer Tradition gefeiert. Es war ein Fest, wie nur Visurgen es feiern können. Das haben auch unsere Gaste neidlos anerkannt. Hamburg gab den Rahmen, wie er kaum schöner und begeisternder gedacht werden kann. Sonnenschein vom strahlend blauen Himmel grüßte die 23 Bundesbrüder, die sich mit ihren Frauen (— und Evchen, der. Braut —) zusammenfanden. Die gewaltige Schönheit der Stadt und ihrer Umgebung packte uns alle wie mit Zaubermacht. Dem konnte sich keiner entziehen. Alle äußeren Eindrücke aber wichen vor dem wahrhaft beglückenden Gefühl der Wiedersehensfreude. Wer das nicht miterlebt hat, kann sich schwerlich eine Vorstellung davon machen.. Die Freundschaft unserer Studentenjahre lebt, ja, sie ist vielfach vertieft und abgeklärter geworden. Wir wissen, daß wir zusammengehören, und daß das Band, das uns umschlingt, weit mehr als diese zehn Jahre überdauern wird. Wir haben mit Bedauern eine Reihe von Bundesbrudern vermißt, von denen wir wissen, daß sie uns wahre Freunde sind. Wir hoffen, daß diese ui kommenden Jahren zu allen Bisurgentagen erscheinen, wie alle es gelobten, die in Hamburg waren, und die zum großen Teil nur unter ganz großen persönlichen Opfern zu uns kommen konnten. — Wir haben beschlossen, künftig den Visurgentag immer Pfingsten zu feiern. Der Tagungsort wird durch Rundfrage ermittelt. Für das nächste Jahr stehen einstweilen Köln und Dresden in Wettbewerb.. Das Programm des diesjährigen Visurgentages ist allen Bunoesbrüdern bekannt. Angefangen mit der Begrüßung im Uhlenhorster Fährhaus an der wogenden Alster bis zum Abschiedsabend bei dem liebenswürdigen Dr. Jonas übertraf eine Veranstaltung die andere an Harmonie und Gemütlichkeit. Die traditionelle Bowlenkneipe unter Kurt Grünbaums bewährter Leitung, in Anwesenheit des G.A.-Vertreters Kbr. Dr. Urias, in Anwesenheit unseres Gründers Hermann Salomon und einiger befreundeter Hamburger Kartellbrüder, nahm den gewohnten Verlauf. Wirklich begeisternde Reden, frohe Lieder, eine Fidulität ä la Richard Nathan und die Teilnahme unserer Bundesschwestern schufen echte Visurgenstimmung. Der „alkoholfreie" Generalkonvent des nächsten Tages brachte zunächst nach Erstattung des Geschäftsberichts die Wiederwahl des alten Vorstands: Kurt Grünbaum, Rose, Paul Goldschmidt. Die Beiträge wurden in bisheriger höhe festgesetzt. Es wurde über den Ort des nächsten Visurgentages debattiert. Ferner wurde eine Kommission eingesetzt,

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