KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1929
- Issue
- Heft 6 (25.6.1929)
- Date
- 1929-06-25
- Page
- Seite 50 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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50 Wittkowski; wir beurlaubten unseren a. B. Lans Isakowski zu einer l. K. V. „Rheno-Silesia" und gewährter» unserm a. B. Lans G. Wolff Generalurlaüb. Eine Äktivitas von 9 Mitgliedern bedeutet für uns eine recht stattliche Anzahl, und auch der Keilerfolg dieses Semesters ist ein verhältnismäßig guter. Die rege Teilnahme der recht zahlreich anwesenden i. a. B. i a. B. an den Verbindungsveranstaltungen läßt auf einen guten Verlauf dieses Semesters schließen. Die definitiven Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: X: Fritz Levy, Frib. (XXX, F. M.) i.a.B. XX: Adolf Rubinstein, Frib. XXX: Bernhard Borkon, Frib. (XX) F. M. f.T.: XX F. M. f. C.: i. a. B. Kurt Aschkanasy, Frib (X, XX) Die Verbindungsarbeit besteht wie immer in der geistigen und körperlichen Erziehung und Festigung unserer Mitglieder. Erfreulich ist die Tatsache, daß wir auf Grund unseres Mitgliederbestandes auf die tendenzielle Arbeit unser Lauptgewicht legen können. Auch in unserer Außenarbeit können wir Erfolge verzeichnen. Wieder konnten wir die Stelle des 1. Vorsitzenden der C. V.-Iugendgruppe mit einem der Bbr. Bbr., Adolf Rubinstein, besetzen. Die Iugendgruppe konnte durch unsere rege Mitarbeit immer weitere Kreise erfassen. Leider ist das Verhältnis zum hiesigen K. Z.V. noch immer das gleich schlechte, was sich besonders in den unfairen und demagogischen Keilmethoden von seilen des K.I. V. zeigte. So unerfreulich dieses ist, so ist doch nicht zu verkennen, daß man auch in diesen Kreisen allmählich unsere Arbeit anerkennen muß. In der hochschulpolitischen Lage hat sich nichts geändert. Die hiesige „Freiheitliche Studentenschaft" ist leider durch ihre geringe Milgliederzahl ziemlich unbedeutend. Trotzdem werden wir nach wie vor dieser Gemeinschaft unsere Kräfte zur Verfügung stellen. Wir hoffen, daß die von uns den l. K.V. K.V. angegebenen Keiladressen Beachtung gefunden haben. Aeber den Erfolg, mit dem diese jungen Kommilitonen gekeilt sind, bitten wir um baldigen Bescheid. Nochmals weisen wir darauf hin, daß unsere neue Adresse „Münzstraße 22" ist und wir bitten, alle Schreiben und Benachrichtigungen dorthin zu richten. Biadrina,Darmstadt. Das Sommersemester begannen wir mit fünf Aktiven, worunter sich drei Brander befanden. Die definitiven Chargen und Wartschaften lauten: X a. B. Spittel (XX) (Bin.) XX a. B. Heilbrunn F.M.f.C. Kbr. Nauheim (Rh.-Pal., Nass.) F.M.f.L. Kbr. Rothschild (Stauf.) F.W. i.a.B. Jacobi (X) S.W. XX K. W. X Zu Beginn des Sommersemesters verlobte sich unser l. A.H. Offenheimer, dem wir an dieser Stelle nochmals herzlichst gratulieren. Trotz der kleinen Aktivitas hatte das Semester bis jetzt einen abwechslungsreichen Verlauf: Es begann mit einer Maibowlenkneipe, die sehr feuchtfröhlich verlief und einen besonders festlichen Anstrich erhielt durch die zahlreiche Beteiligung unserer A.H. A.H. und Kbr. Kbr. aus Frankfurt und Heidelberg. — Wir sandten einen Vertreter zum Stiftungsfest unserer l. K.V. „Rheno- Palatia" nach Würzburg und danken unserer l. K.V. nochmals für die gute Aufnahme. — Anläßlich des Stiftungsfestes einer verehrl. „Freie schlagende Verbindung Salia" legte unser Vertreter bei der Totengedenkfeier einen Kranz nieder und wohnte auch dem Festkommers bei. Einige Bbr. Bbr. folgten der Einladung unserer l. K.V. „Bavaria" zu einem wohlgelungenen Damenfest. Ferner waren wir mit zahlreichen Bbr. Bbr. auf der Semesterantrittskneipe unserer l. K.V. „Nassovia" vertreten. Aber auch der interne Verbindungsbetrieb gestaltete sich vielseitig, da täglicher Paukboden, wöchentliches Sportoffizium und häufige Spielabende die Bundesbrüder vereinten. Zu dem am 17. Juni in Würzburg stattsindenden Pauktag mit einer verehrl. „Salia" stelle»» wir fünf Partien. Aktiv meldete sich bei uns unser O.V. G. Simon; weitere Keilaussichten bestehen leider nicht. Zu unserem 26. Stiftungsfest am 6. und 7. Juli erwarten wir zahlreiche Bundesbrüder und Kartellbrüder mit ihren Damen. Rheno-Palatia, Würzburg. Die ersten Wochen unseres Ende April eröffneten Sommersemesters standen im Zeichen der Vorbereitungen zu unserem 10. Stiftungsfest, das wir in den Pfingsttagen feierlich begehen konnten.. Wir können mrt Stolz und großer Freude sagen, daß unser Fest voll und ganz gelungen ist und alle beteiligten Kreise durchaus befriedigt hat. Nach außen hin galt es, Ansehen und Bedeutung des K. C. in Würzburg zu festigen, die Stellung, die wir in der hiesigen Philisterschaft rnnehaben, fester zu begründen. Denn erst dann ist unsere Verbindung ui Würzburg gesichert, wenn wir einen Stamm hrer ansässiger Rheno-Palaten bekommen. Auf diesem Wege brachten uns — wenigstens nach unserem Ermessen — die Veranstaltungen unseres Stiftungsfestes ein gutes Stück weiter. Und das nicht zuletzt durch die Unterstützung unserer l. K. V. l. K. V., deren zahlreiche Vertreter als Gäste zu begrüßen wir die Freude hatten. Bei dem Festkommers chargierten unsere l. K.V. l. K.V. Lhurinyia, Bavaria,Sprevia, Licaria, Rheno-Silesia, Nassovia, Rheno-Guestphalia und Vineta. Einen Vertreter hatten entsandt Neo- Friburgia und Viadrina-D. Wir danken an dieser Stelle nochmals unseren l. K.V. l. K.V. Nach innen ermöglichte das Fest ein Zusammensein unserer A. H. A. H. und Bbr. Bbr., die einst hier studiert, nun wieder ein fröhliches Wiedersehen miteinander in der alten Kilianstadt feiern konnten. Eine große Zahl A.h. A.H. und Bor. Bbr. waren aus dem ganzen Reiche unserem Rufe gefolgt. Wir durften A.H. A.H. mit ihren Damen willkommen heißen und hatten die Freude, vier Gründer der Rheno-Palatia bei uns zu sehen. Allen unseren Bbr. Bbr. sei für ihr Kommen gedankt. Sie haben einen neuen Beweis ihrer Bunoesbrüderlichkeit geliefert, gemäß den ersten Worten unseres Wahlspruches: fidelibus fidem. Nun ein kurzer Ueberblick über die Veranstaltungen des Festes: Am Freitag vor Pfingsten wurde das Fest durch einen Begrüßungsabend eröffnet. Sonnabend früh stieg der Generalkonvent der Verbindung, worauf uns gemeinsame Mittags» und Kaffeetafel gemütlich vereinte. Am Abend fand der Festball statt, zu dem der größte Teil der eingeladenen Philrsterschaft erschienen war. Unsere Aktiven führten mit freudiger Unterstützung einiger Couleurdamen zwei einaktige Lustspiele auf, die großen Beifall fanden. In dem einen, das unseren a.F. Reichmann zum Verfasser hatte, erregte unser a. B. Bukh mit ferner unübertrefflichen Komik wahre Lachstürme. Wir tanzten bis 3 Uhr früh in sehr feuchtfröhlicher Stimmung. Am Sonntag vorm, tagte der Generalkonvent des A. H. V., während die aktiven