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KC-Mitteilungen · 1929-06-25 · Heft 6 (25.6.1929) · p. Seite 49

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1929
Issue
Heft 6 (25.6.1929)
Date
1929-06-25
Page
Seite 49 (sequence 5)
Language
German
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49 mann über „Wesen und Berechtigung des Kor-- porationsstudententums" und unser l. a.B. C. E. Katz über „Heimatrecht der deutschen Juden" sprachen. Lin Damenoffizium auf dem „Iägerhäusle" hielt uns bis zum späten Abend bei Bowle und Tanz fröhlich vereint. Der gute Kaffee und der schöne Heimweg am Schloßberg entlang sorgten nachher für die nötige Erfrischung. Unsere Semester-Antrittskneipe nahm einen durchaus würdigen und befriedigenden Verlauf; wir konnten bei dieser Gelegenheit außer unseren l. A. H. A. £j. und befreundeten Gästen aus der Freiburger Philisterschaft auch die Vertreter einer verehrlichen Freiburger F. W. V. begrüßen. Die definitiven Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: X Heinz Lewin, h. V. XX Kurt Lefevre, Sp. W. F.W. XXX Hans Ringer, K. W. F.M. f.C. Klaus Dreher g.M. f. T. Joachim Gerber .W. Alfons Silbermann. Im Vorstand des Asta sind wir in diesem Semester nicht vertreten, dagegen wurde unser Asta-Vertreter in die Wirtschaftshilfe gewählt. Die Sammlung für das Verbindungshaus hat in den letzten Monaten so gute Fortschritte gemacht, daß wir die berechtigte Hoffnung haben, noch in diesem Semester das uns angebotene „eigene Heim" für unsere l. Verbindung erwerben zu können. Hierzu ist es aber unbedingt erforderlich, daß die bisher säumigen Bundesbrüder auch das ihrige zum Gelingen des Werkes beitragen. Zeichnungen für das Freiburger K.C.-Haus sind zu richten an den Vorsitzenden des A.H. V. Dr. Erwin Rosenow, Berlin SW 61, Bette-Alliance-Str. 23, Zahlungen an unseren l. A.H. Dr. Siegfried Hein, Freiburg i. Br., Friedrichstraße 45 (Postscheckkonto Karlsruhe i. B. Nr. 31024). Unser diesjähriges Stiftungsfest wollen wir am 27. und 28. Juli feiern. Weitere Nachrichten werden hierüber noch erfolgen. Das Semester verspricht, auch weiterhin einen schönen Verlauf zu nehmen und zur Befestigung der Stellung unserer l. Verbindung Neo-Frrburgia beizutragen. Thuringia, Breslau. Wir eröffneten das Sommersemester am 22. April mit dem Antrittskonvent. Die Wahlen der interimistischen Chargen und Wartschaften hatte folgendes Ergebnis: X Harry Rosenbaum XX Harry Fleischer XXX Fritz Dallmann F.M.f.C. i.a.B. Günter Redlich (X) F.M.f.T. a.B. Kurt Stanner Hochschulpolitischer Vertreter: i. a. B. Kurt Fraenkel (F.M.) F.W. X, Sp.W. a.B. Stanner, Z.W. a.B. Herzberg K. W. i. a. B. Schrenk (X). Es meldeten sich aktiv die Herren: stud. jur. Rudolf Beuthner, Breslau sind. jur. Werner Mühlfelder, Bielefeld stud. jur. Alfred Wischniher, Hindenburg O.-S. stud. jur. Alfred Wolf, Striegau stud. med. Erich Schöngut, Groß-Strehlitz, O.»S. stud. med. dent. Heinz Hermann Cohn, Breslau stud. pharm. Ernst Beiner, Königshütte, O.-S. stud. pharm. Herbert Gadiel, Grottkau, O.-S. Als O.V. G. nahmen wir Herrn stud. Math. Arthur Taczek aus Ratibor, O.-S., auf. Wir danken nochmals an dieser Stelle ganz besonders unfern auswärtigen A.H. A.H. und Kbr. Kbr., die durch ihr reges Interesse unsere Keilarbeit nachhaltig unterstützt haben. Semesterantrittskneipe und unser traditioneller Himmelfahrtsbummel verliefen in gewohnter, vergnügter und feuchtfröhlicher Weise. Die definitiven Chargenwahlen ergaben: X Harry Rosenbaum XX Günther Froehlich XXX Fritz Dallmann. Die Wartschaften wurden bestätigt. Unsere Aktivitas besteht nunmehr aus 18 Mann. Das weitere Semester verspricht, in geistiger, hochschulpolitischer und gesellschaftlicher Beziehung einen erfreulichen Verlauf zu nehmen. Friburgia, Königsberg i. Pr. Die Arbeit des ganzen Wintersemesters stand unter dem Zeichen des K. C -Tages. Lauptsächlich waren es die für die Weiterentwicklung des K. C. wichtigen Fragen, ob Korporation oder Tendenzverbindung, die das Thema für unsere wissenschaftliche Arbeit bildeten Das Ergebnis dieser Diskussionen gipfelte in unseren K. C.- Tags-Anträgen. Lieber den Verlauf der Tagung selbst brauchen wir an dieser Stelle nicht mehr zu berichten, doch wollen wir es nicht versäumen, allen Kbr. Kbr. dafür zu danken, daß sie die Kosten und die weite Reise nicht gescheut und durch ihr Erscheinen mitgeholfen haben, die für den Bestand unserer Verbindung sehr bedeutungsvolle Tagung würdig auszugestalten. Llnseren Dank auch dem G. A., dem A.L. V. Friburgia sowie dem „Verein der Freunde der Friburgia", die dafür gesorgt haben, daß wir die wirtschaftlichen Schwierig, keiten überwinden konnten. Wir glauben, daß sich alle Kbr. Kbr. bei uns wohlgefühlt haben, und würden es begrüßen, wenn dieses dadurch zum Ausdruck käme, daß wir auf einen Zuzug von vielen Kbr. Kbr. für die nächsten Semester rechnen dürfen. — Das Verhältnis der Königsberger Philistersckaft zur Verbindung hat sich durch den K. C.-Tag sehr erheblich gebessert, und wir können wohl mit Recht sagen, daß wir fast alle Vorurteile, die gegen uns und überhaupt gegen den K. C. in Königsberg bestanden, zerstreuen konnten. So bedeutet dieses Semester in der Geschichte der Friburgia einen unbedingten Erfolg. Reben geiziger Arbeit, auch außerhalb der Verbindung in der C. V.-Fugendgruppe, war es mit den üblichen geselligen Veranstaltungen ausgefüllt. In den Semesterferien mußten wir unser Lauptaugenmerk auf die Schaffung einer neuen Kneipe richten. Diese Aufgabe ist für uns in ganz vorzüglicher Weise gelöst worden, da durch die günstige Lage des neuen Leims endlich ein glücklicher und reibungsloser Verbindungsbetrieb gewährleistet wird. Wir verdanken dieses den pekuniären Opfern, die der A. L.V. nicht gescheut hat; und endlich haben wir eine Kneipe, auf der wir uns nicht nur zu offiziellen Veranstaltunaen, sondern auch zu gemütlichen Zusammenkünften treffen können. Die Keiltätigkeit gestaltete sich besonders schwierig, da wir gegen die starke Konkurrenz und den mit viel leichteren und einfacheren Mitteln keilenden K. I.V. anzukämpfen hatten. Es gelang uns trotz aller Schwierigkeiten, 4 krasse Füxe zu gewinnen: Lerrn stud. med. Felix London. Bartenstein; „ „ jur. Siegbert Groß, Danzig; „ „ „ Max Rubenslein. Gerdauen; „ „ „ Martin Sternfeld, Königsberg. Außerdem meldete sich unser O.V. G. Ilja Frischmann aktiv, dem wir das Burschenband verliehen Eine l. K. V. „Sprevia" beurlaubte zu uns ihren a. B. Adolf

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