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KC-Mitteilungen · 1929-05-22 · Heft 3-5 (22.5.1929) · p. Seite 31

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1929
Issue
Heft 3-5 (22.5.1929)
Date
1929-05-22
Page
Seite 31 (sequence 7)
Language
German
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81 In eigener Sache. Im Fanuar-Februar-Left der von Lans Reimann herausgegebenen Zeitschrift „Das Stachelschwein" hat ein Lerr Wolfgang Lirschberg einen „Offenen Brief an eine verehrliche Verbindung Bavaria im K. C." gerichtet. Er gibt uns darin eine Menge ungebetener Ratschläge, insbesondere den, „das Fleischhacken den Metzgern zu überlassen, Komment und Tradition auf sich beruhen zu lassen" usw. Es lohnt nicht, in diesen Blättern auf die uns erteilten Ratschläge und ihre witzig sein sollende Begründung einzugehen. Diejenigen unserer Kartellbrüder, die den „Offenen Brief" des Lerrn Lirschberg gelesen haben, wird es jedoch interessieren zu erfahren, daß einer unserer Bundesbrüder auf den Brief des Lerrn Lirschberg an der Stelle, wo er erschienen ist, antworten wollte, diese Absicht jedoch aufgeben mußte, weil die Zeitschrift „Das Stachelschwein" inzwischen ihr Erscheinen eingestellt hat. Verbindung im K. C. Bavaria. Wir schlossen das wirklich harmonisch verlaufene Semester mit dem Schlußkonvent am 25. Febr., auf dem wir unsere Chargen dechargierten und ihnen die Kreuze in Klammern verliehen, ebenso den Furmajoren den (F. M.). Wir rezipierten noch den Brander Rosenberg; inaktiviert wurden die Bbr. Bbr. Matthias, Müller und Wolff; das Philistrierungsgesuch unseres i. a. B. Fred Wachsmann wurde genehmigt. Bavaria, Heidelberg. Ueber die zweite Hälfte des Wintersemesters 1928/29 ist nur Erfreuliches zu berichten. Am 26. Januar veranstalteten wir im Schloßhotel ein Schwarz-Weiß-Fest, an dem alle Anwesenden viel Gefallen fanden. Unser Verhältnis zur Philisterschäft gestaltete sich besser als je zuvor. Davon legen die vielen Einladungen, die an die Bbr. Bbr. ergingen, das beste Zeugnis ab. Um das Maß voll zu machen, gaben die Damen der Aktivitas nach einer harmonisch verlaufenen Tanzstunde ein Abschiedsfest im Hotel Schrieder. Reben dem gesellschaftlichen Teil kam aber auch der interne Verbindungsbetrieb 31t seinem Recht. — Erwähnt seien besonders die beiden Pauktage, von denen der eine in Heidelberg, der andere in München stattfand. Wir können die erfreuliche Feststellung machen, daß der ganz überwiegende Teil der Aktivitas bereits gefachten hat, eine neuerliche Rechtfertigung des fechtfreudigen Rufes, den die Bavaria in Heidelberg genießt. — Im gleichen Maße wie das Fechten wurden die übrigen Sportarten gepflegt. Der Donnerstagabend des Wintersemesters war dem Boxunterricht Vorbehalten. Insbesondere die Gymnastik, eine Hanptvoraussctzung zum Boxen, fand den Beifall der Bbr. Mit verbissener Zähigkeit achtele der Sportwart auf die regelmäßige Durchführung der Schwimmoffizien. Gelingt es ihm, seine Pläne für das Sommersemester in die Tat umzusetzen, so werden wir den Verbindungsbetrieb vorwiegend im Neckarbad aufrechterhalten. Nach der derzeitigen Uebersicht sind die Keilaussichten recht günstig zu beurteilen. Wir richten an alle Bbr. Bbr. und Kbr. Kbr. die dringende Bitte, uns rechtzeitig die Namen von geeigneten Abiturienten anzugeben, die die Absicht haben, im Sommer- Semester 1929 in Heidelberg zu studieren. Eine nochmalige Empfehlung Heidelbergs, dessen landschaftlichen Reize zur Genüge bekannt sind, erübrigt sich. Kurz vor Semesterende erreichte uns die traurige Kunde vom Ableben unseres l. A. H. Rosenbaum aus Barmen. Als äußeres Zeichen des Gedenkens umflorten wir unsere Farben und hielten eine Trauerkneipe ab, auf der Bbr. Schottland dem l. Ver-. storbenen ehrende Worte des Gedenkens widmete. Zum Schluffe des W. S. inaktivierten wir auf ihren Antrag unsere a. B. a.B. Sagan, Neugarten, Martin Wolff, Walter Mayer, Horwih, Lauchheimer, Schottland, hene, Wilhelm Mainzer, Kurt Seligmann und Jonas. Verschiedene der frischgebackenen Inaktiven haben die Absicht, sich im Sommer in Heidelberg aufzuhalten, so daß wir auch von dieser Seite eine Unterstützung unserer l. Verbindung erwarten dürfen.— Wir eröffneten das Sommersemester am 22. April mit einer Aktivitas von 9 Burschen. Eine l. K. V. Neo-Friburgia beurlaubte zu uns ihren a.B. Metzger. Eine l. K. V. Sprevia beurlaubte zu uns ihren a. B. Neu und überwies uns ihren C. K. Katzenstein. Es meldeten sich aktiv die Herren: stud. med. Alfred Polak aus Westerstede (Oldbg.) „ iur. Fedor Dreyfuß aus Frankfurt a. Main „ „ Willy Strauß aus Nürnberg „ „ . Lothar Nelken aus Neusalz (Oder) „ med. Theo Zuckermann aus Neusalz (Oder) „ Max Dreyfuß aus Frankfurt a. Main „ iur. Rudolf Salomon aus 'Mainz „ „ Manfred Kaufmann aus Frankfurt a. Main „ „ Kurt Jonas aus Lagenburg (Schbg.-Lippe» „ Karl Salinger aus Bad Lomburg v. d. L. Wir haben gute Aussichten auf weitere Aktivmeldungen. Die interimistischen Chargenwahlen hatten folgendes Ergebnis: - X a.B. Gerd Steinitz (XX) XX a. B. Lartwig Levy (XXX) XXX a. B. Rudolf Baer F.W. X Sp. W a. B. Fritz Glück K. W. i. a. B. Lans Lauchheimer iX) (Lie.) S. W. a. B. Erich Seligmann Asta-Vertr. XX F. M. F. C. a B. Erich Katzenstein (X) F. M. F. T. i. a. B. Wilhelm Mainzer (F. M.) E. R. E. R.: X; A. L. Kurt Spiegel; i. a. B. i. a.B. Bloch und Lauchheimer; a.B. Spier. Sofort zu Beginn des Semesters beganneu wir mit einem stramme« Verbindungsbetrieb. Wir betreiben diesmal offiziell von der Verbindung aus Leichtathletik, Fußball, Schwimmen und Fechten; täglich eine Stunde Schläger und Säbel. Außerdem veranstalten wir wöchentlich einen wissenschaftlichen Abend, der gewöhnlich Anlaß zu einer regen Debatte bietet. Am 4. Mai stieg die traditionelle Maibowle, auf der wir zahlreiche A. L. A. L. und Inaktive begrüßen konnten. Am nächsten Tag veranstalteten wir einen Exbummel mit Damen zur Baumblüte nach Leppenheim a. d B., der einen sehr harmonischen Verlauf nahm. Das Semester verspricht auch diesmal wieder einen besonders schönen Verlaus zu nehmen und wir hoffen, wie jedes Fahr, zahlreiche A. L. A. L. und Kbr. Kbr. in unserem schönen Leidelberg begrüßen zu können. Neo-Friburgia, Freiburg. Der letzte Teil des Semesters hatte einen durchaus befriedigenden Verlauf. Unsere Freiburger Damen veranstalteten für uns ein wohlgelungenes Revanchefest. Dies hinderte uns nicht daran, am nächsten Tage zum Pauktag unserer l. K. V. Licaria 3 Partien zu entsenden, die sämtlich ausgepaukt wurden. Wir chargierten anläßlich des Volkstrauertages und bei der Schlußkneipe der Freiburger F. W.B.

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