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KC-Mitteilungen · 1929-02-22 · Heft 1-2 (22.2.1929) · p. Seite 16

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1929
Issue
Heft 1-2 (22.2.1929)
Date
1929-02-22
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 lichen Räumen des Schloßhotels, zu dem alle Kbr. mit ihren Angehörigen auf das herzlichste eingeladen waren. Rheno-Palatia, Würzburg. Das Winter-Semester nahm einen weiter sehr glücklichen Verlauf. Wir konnten mit frdl. Unterstützung einer stattlichen Anzahl von Kbr. Kbr. aus Heidelberg und Frankfurt, alsbald eine recht zahlreich besuchte Antrittskneipe steigen lassen, der wir am nächsten Tage ein Damenfest folgen ließen, das einen allgemein günstigen und nachhaltenden Eindruck hinterließ. Wir können die erfreuliche Feststellung machen, daß unser Ansehen in der hiesigen Philisters chaft nicht auf dem s atus q»o ante stehen geblieben ist, sondern — nicht zuletzt bewiesen an den übermäßig zahlreichen Einladungen von seiten dieser — einen beträchtlichen Aufschwung genommen hat, ein Umstand, der unfern Bestand am hiesigen Ort — so hoffen wir — fundamental beeinflussen dürfte. Wir konnten im Verlaufe des Semesters eine weitere Aktivmeldung entgegen nehmen und zwar die des Herrn cand. med. Herbert Loeb aus Grün- 'stadt, so daß wir mit unfern 8 Aktiven in Würzburg eine „winterlich" beachtenswerte Zahl darstellen. Daß eine kräftige Durchbildung der Aktivitas nach den verschiedensten Richtungen und in den mannigfachsten Gebieten statthat, ist eine nur allzu selbstverständliche Erwähnung. Wir richteten für unsere jungen Bundesbrüder wöchentliche Schulungsstunden in jüd. Geschichte und den sich hieraus ergebenden Kulturzusammenhängen und Gegenwartsfragen ein, die teils in die Tendenzfuchsenstunden miteinbezogen wurden, teils außerhalb dieser stattfinden. Es gelang uns, für die einzelnen Schulungsstunden inhaltlich und pädagogisch wertvolle Referate der Herren cand. theol. Plotke. Swarsensky und Zion von der Hochschule f. d. Wissenschaft des Judentums Berlin zu gewinnen. In der Absicht, hierdurch dem selbstbewußten Judentum nicht nur ein festes Fundament zu geben, sondern bewußt näher zu kommen — eben auf Grund positiven Wissens vom Judentum und um das Judentum — zeitigen wir gute Erfolge. Es gelang uns ferner, bei der Gründungsversammlung einer akadem. C. V.-Gruvpe am hiesigen Orte die Führung dieser und ihren Vorsitz für unsere Verbindung zu gewinnen, danach der jeweilige Erstchargierte der Verbindung die Leitung der C.V.- Gruppe in erblicher Folge übernimmt. Gemeinsame Ziele und Ideale führten uns zu dieser jetzt verwirklichten Ueberlegung. Wir kandidieren bei der hiesigen Astawahl durch Bbr. Süßmann und können schon bestimmt auf einen Sitz rechnen. Leider sahen wir uns gezwungen, unseren Bbr. a. F. Scheuer als unbrauchbar abzugeben. Die definitiven Chargenwahlen zeigten dieselbe Zusammensetzung wie die interimistischen. „Viadrina", Darmstadt. Der neugewäblte Rektor gab am l5. Dezember 1928 das übliche Rektoratsefsen mit anschließendem Ball, bei dem unser i. a. B. Cohn die Verbindung vertrat. Bei einer kleinen Damenveranstaltung unserer l. K. V. „Nassovia"- Frankfurt war unsere l. Verbindung hauptsächlich durch jüngere Bbr. Bbr. vertreten. Anläßlich seiner Anwesenheit in Deutschland konnten wir unseren l. A. L. Leo Erlanger hier bei uns begrüßen und einige gemütliche Stunden mit ihm zusammen verbringen. Am 26. Dezember 1928 batte unser l. A. §>. Friede! Monat seine Lochzeit in Mannheim, bei der unser i. a. B. Zaeobi der Braut das Band der Verbindung 'Überreichte. Wir gratulieren unserem l. Alten Lerrn noch, mals an dieser Stelle zu seiner Vermählung. Auf dem Convent vom 9. Januar philistrierten wir unseren i. a. B. Kreielsheimer. Zu dem 26. K. C.- Tag in Königsberg entsandten wir als Vertreter unseren a. B. Laus Spittel. Wir danken unserer l. K. V. „Friburgia" für die gastfreundliche Aufnahme. Bei der Reichsgründungsfeier der Darmstädter Studentenschaft am 18. Januar chargierten wir in der Otto-Berndt-Lalle und abends, beim Kommers im Städtischen Saalbau. A. H.V. Friburgo-Ghibrllinia. Die Sammlung für das Freiburger Haus macht jetzt zusehends Fortschritte. Wenn die Bundesbrüder, die bisher auf unsere Rundschreiben noch nicht geantwortet haben, jetzt endlich aus ihrer Reserve herausgehen und uns mrtteilen, ob und in welchem Umfange wir auf ihre pekuniäre Unterstützung rechnen können, wird sehr bald der Hauskauf getätigt! Jeder Baustein ---- 20 RM., den ein Aktiver, und jeder Grundstein - 250 RM., den ein Alter Herr zeichnet (und in Raten bezahlt), beschleunigt die Möglichkeit der Verwirklichung unseres Wunsches. Den Bohkottversuchen, die unserer Aktivitas das Leben in Freiburg und den Verkehr in den dortigen Gastwirtschaften immer aufs Neue erschweren, können wir am wirksamsten durch die Schaffung eines Verbindungshauses begegnen. Alle Mitteilungen, Zeichnungen und Anfragen in der Hausangelegenheit sind zu richten an den Vorsitzenden des Ä. H. V. Dr. Erwin Rosenow, Berlin SW 61, Belle Alliance- Straße 23; Zahlungen sind zu senden an Dr. Siegfried Hein, Freiburg i. Br., Friedrichstr. 45 (Postscheckkonto Karlsruhe 31024). Die bereits früher ausgesprochene Bitte, daß alle Bundesbrüder den Vorstand des A. H. V. von allen wichtigen Vorgängen und Familienereignissen rechtzeitig in Kenntnis sehen, wird hiermit noch einmal wiederholt. A.H.V. Albingia. An der Abstimmung zum Königsberger K. C.-Tag hatten sich von 33 Albingen .32 beteiligt. Der A. H. V. Albingia hatte daher zwei Mandate und wurde auf dem K. C.-Tag durch Bbr. Stern vertreten. Prodinzialderband Brandenburgischer K. C.er. Am 19. Dezember 1928 hielt Bbr. Holländer einen überaus anregenden Vortrag über das Thema „Dinge, die man sonst nicht sagt". Am 9. Januar d. 3.' veranstalteten wir einen Vortragsabend über „Die geistige Gestalt Moses Mendelssohns". Auf Veranlassung der Gesellschaft zur Förderung der.Wissenschaft des Judentums hatte Herr Dr. Bamberger liebenswürdigerweise das Referat übernommen. Auf dem Königsberger K C.-Tag wurde der Provinzialverband durch Kbr. Stern vertreten. In der am 21. Januar abgehaltenen Ausschußsihung wurde eine Vergnügungskommission gewählt, die aus den Kbr. Kbr. Chapp (Svrev.), Sternberg (Sprev.), Hiller (Sprev.), Joseph (Frib.-Ghib.), Dawidowitz (Frib.) besteht. Vorsitzender der Kommission ist Chavp. Am 13. Februar findet anläßlich der offiziellen Einweihung des neuen K. C.-Heims ein Herrenessen statt, das alle Berliner Alte Herren zusammenführen soll. Am 3. März d. I. soll ein Ball bei Kroll stattfinden. (Siehe Anzeige.) * ' •’ Ferner wurde in der Ausschußsitzung eingehend darüber beraten, durch welche praktischen Maßnahmen

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