KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1929
- Issue
- Heft 1-2 (22.2.1929)
- Date
- 1929-02-22
- Page
- Seite 15 (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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16 liche Nachricht, daß am 24. November unser l. Bbr. i a. B. Werner Holz ganz plötzlich verschied. Sein Andenken ehrend veranstalteten wir eine Trauerkneipe. — Die interimistischen Chargen und Wartschaften wurden bestätigt. Wir philistrierten unsere l. r.a.B. i. a. B. Rudolf Kobn aus Eberswalde, Ernst Baer aus Lorgelow i. P.. Peter F. Meyer aus Berlin und Fritz Leeser aus Hagen. Wir gratulieren auch an dieser Stelle unseren Bbr. Bbr. Leeser und Wallach zum bestandenen med. Staatsexamen. Es wurden renpiert unsere Brander Baer. Cohen, Grünebaum, Falkenstein, Esser, Lewin, Lichtenstein, Lefevre, Loeb. Metzger, Reinstein, Ringer u. Weil. Zur S. A.-Kneipe einer l. K.B. Bavaria entsandten wir zwei Vertreter. Ferner konnte uns die Entfernung vom äußersten SW zum äußersten NO Deutschlands nicht abschrecken, den K.C.-Tag mit drei Vertretern, darunter dem Erst- und Zweitcharqierten. zu beschicken. Anläßlich der Reichsgründungsfeier der Universität und zu dem Reichsgründungskommers der gesamten Freiburger Studentenschaft in der Festhalle chargierten wir. Hochschulvolitisch bemerkenswert ist es, daß unser Bbr. B. Lichtenstein als 3. Vorsitzender des Asta für denselben mitchargierte. Damit dürften die Differenzen, die durch die Vorfälle bei der Langemarkfeier entstanden. dank unserer unermüdlichen Arbeit und Unterstützung unserer A.H. A. H. ein Ende gefunden haben. Wir legen großen Wert darauf, daß unsere Aktivitas sich weiterhin dem Sport widmet und baben die große Freude, daß alle Bbr. Bbr. ohne Ausnahme bei dem wöchentlichen Skioffizinm den Sonnabend und Sonntag im verschneiten Schwarzwald verbringen. Das wöchentliche Schwimmoffizium, tägliches Fechten und 2 Stunden Turnen in der Woche vervollständigen das wörtliche Training der Aktivitas. Daß neben dieser körperlichen Ausbildung die Interessen und die Heranbildung unserer Bbr. Bbr. auf geistigem Gebiete nicht zurückstehen, bezeugen unsere regelmäßigen wissenschaftlichen Abende, an denen jeweils ein Bbr. ein Referat hielt, an das sich eine lebhafte Diskussion schloß. Große geistige Anregung erhielten die Bbr. Bbr. durch die Ausführungen und Belehrungen u. l. A. 6. Berlak, der bei seinem Hiersein einen Vortrag über die Bedeutung des K. C. hielt. Er. sowie unser l. A.h. Fritz Leeser ließen es sich nicht nehmen, ihre alte Verbindung und ihr l. Freiburg zu besuchen, hoffen wir, daß noch viele diesem Beisviel folgen. Keiner wird es bereuen, ein paar fröhliche Stunden im schönen Schwarzwald mit jungen K. C.ern verbracht zu haben. Zu dem Pauktag in Neckarsteinach konnten wir 5 Partien stellen, ein Zeichen dafür, daß auch das Fechten bei uns noch nicht ganz in den Hintergrund getreten ist. Auch zum Pauktag in München am 18. Februar werden wir einige Partien stellen. Erwähnenswert ist an gesellschaftlichen „Ereignissen" in unserer Verbindung vor den Weihnachtsferien ein Damenfest, das uns bei einer feuchtfröhlichen Bowlenkneive mit anschließendem Tanz mit unseren Freiburger Mädels zusammenführte. Wie alljährlich veranstaltete die Confuxia zu Channucah eine Feier, bei der auch die Freiburger A.h. A.h. und Kbr. Kbr. nicht fehlten. Der Channucahmann bedachte jeden Anwesenden mit einem schönen Geschenk. Die Weihnachtsferien verbrachte der größte Teil der Bbr. Bbr. im Schwarzwald. Nach den Weihnachtsferien eröffneten wir das 2. Halbsemester mit einem feuchtfröhlichen Bowlenabend auf dem Iägerhäusle. Zur Eröffnung der Karnevalszeit veranstaltete die Verbindung einen Karnevalsabend mit Damen, bei dem rhein. Stimmung und Humor herrschte, was ja bei der großen Zahl der Rheinländer in der Aktiviats nicht verwunderlich ist. Als Abschluß dieses Festes veranstalteten wir am anderen Tage einen Exbummel mit Damen zum Iägerhäusle, der zu Ehren unseres gerade anwesenden A.h. Berlak stattfand. Das herrliche Skiwetter gab unseren Aktiven reichlich Gelegenheit, den Skisport zu betreiben. Wir bitten alle Bundesbrüder, die die Absicht haben, einen Winterurlaub zu nehmen, hierbei Freiburg und unsere l. Verbindung zu besuchen. Zum K.C.-Tag nach Königsberg entsandten wir unsere Bundesbrüder Ullmann, Dreher und Abraham. Der außerordentlich befriedigende Verlauf der K. C.»Tags-Veranstaltungen war für unsere Bundesbrüder, wie wohl für alle Teilnehmer, eine reichliche Entschädigung für die weite und anstrengende Reise zur ostpreußischen „Albertina". Unseren lieben Königsberger Kartellbrüdern sagen wir auch an dieser Stelle herzlichsten Dank für die überaus gastliche Aufnahme. Noch ein paar Wochen des Zusammenseins und dann werden wir zurücksehen auf ein schönes Wintersemester in unserer l. Breisgaustadt, das erfüllt war von fröhlichem, studentischem Treiben, von Sport, unvergeßlichen Skitouren in unserer herrlichen Umgebung und das uns vereinte und einte in ernster Arbeit und in dem Gedanken an unser Ziel. Bavaria, Heidelberg. Das Wintersemester nahm bis zum Beginn der Weihnachtsferien einen schönen Verlauf. — Am 4. Dezember rezipierten wir unsere Brander: a.F. a. F. Steinitz, Seligmann, Levh, Katzenstein, Baer, Glück, Oppenheimer, Freundlich, Marcus, Cosmann. Aus Anlaß ihrer Rezeption veranstalteten die Iungburschen ein Damenfest auf unserer Kneipe, das überall großen Anklang fand. Nach alter Bavarentradition folgte die Bierrezeption, bei der a.B. Spier mit Schneid den Fuchsenritt inszenierte, der feierlichen Rezeption in kurzem Abstand. Die definitiven Chargenwahlen bestätigten das Ergebnis der interimistischen. Ihres bevorstehenden Examens wegen dechargierien aber die so gewählten Chargen. Die neuen Wahlen am 19. Dezember zeitigten folgendes Ergebnis: X a.B. Katzenstern XX a.B. Steinitz XXX a. B. Levh K.W. a.B. Lauchheimer, Bav. (X) Lic. F.W. n.i. XX F.W.n.a. a. B. Spier (XX,XX) S.W. X Sp.W. a. B. Glück Asta-Bertreter XXX. Kurz vor Weihnachten inaktivierten wir unseren a.B. Moch (Lic. i.a.B.). Zum Chargieren hatten wir bei der feierlichen Rektorratsübergabe, beim Besuche des amerikanischen Botschafters Schurmann und bei der Hochzeit unseres l. A.H. Ranis Gelegenheit. Um allen Bbr. Bbr. Gelegenheit zu geben, sich bald wieder in Alt-Heidelberg zu treffen, veranstalteten wir am 26. Januar ein Schwarz-Weiß-Fest in sämt-