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KC-Mitteilungen · 1928-07-25 · Heft 8 (25.7.1928) · p. Seite 68

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1928
Issue
Heft 8 (25.7.1928)
Date
1928-07-25
Page
Seite 68 (sequence 4)
Language
German
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sätzlich abgelehnt. Gleich ist allen Menschen nur die Menschenwürde mit ihrem Anspruch auf Achtung ihres Menschentums. Verschieden sind dagegen die einzelnen Menschen wie die Völker nach ihren, Werte. Es gibt führende Herrenmenschen und der Führung bedürftige Naturen, und ebenso führende Herrenvölker und Nachgeordnete Völker. Daher ist jeder Gedanke eines' auf. der Gleichheit aller Völker beruhenden Völkerbundes eine an den Tatsachen zerschellende Unmöglichkeit. Zu den führenden Völkern gehört ohne jeden Zweifel das deutsche. Von den Rassen, die das deutsche Volk mit aufgebaut haben, ist die nordische Rasse ganz besonders wertvoll. Sie bestimmt maßgebend sein Wesen. Der Rückgang oder die Vermehrung der nordischen Erbeinheiten im deutschen Bolkskörper entscheidet über Abstieg oder Aufstieg des deutschen Volkes. Zu dessen gänzlichem Verfall müßte aber die Entartung der in ihm liegenden Erbeinheiten, gleichviel welcher Rasse, führen. Als geschichtliches Ereignis der Vergangenheit kann sich die rassische Zusammensetzung des deutschen Volkes und damit seine Eigenart wie sein Eigenwert durch weitere Blutmischung in der Zukunft ändern, Aus der Wertüberlegenbeit der nordischen Rasse ergibt sich die Notwendigkeit, jede weitere Entnordung des deutschen Volkes zu verhindern, dessen Aufnordung aber anzustreben. Aus alledem fließt für die deutsche Volksgemeinschaft und deren Staat die Pflicht, sich in erster Linie nicht, wie bisher, wirtschaftspolitisch, sondern bevölkerungs- und rassepolitisch einzustellen, Rassehygiene und Rassepolitik nach innen und außen zu treiben. Nicht Wirtschaft, sondern Rasse ist Schicksal. 3) Jede Einbürgerung nicht-nordischer Ausländer ist zu verhindern. Die seit Krieg und Revolution vorgenommenen Einbürgerungen solcher sind wieder rückgängig zu machen. b) Die Einwanderung nicht-nordischer Ausländer ist nach Möglichkeit zu unterbinden, die nordischer aber zu fördern. - c) Die Jastardierung der Aeberseedeutschen ist mit allen geeignet'en"Mitteln zu bekämpfen. d) Fm besonderen ist die Landwirtschaft so zu heben und auszugestalten, daß sie ausländischer Arbeiter möglichst entbehren kann. Insoweit sie solcher aber unbedingt bedarf, ist die Werbung in erster Linie auf ausländische Arbeiter nordischer Abkunft zu richten, die im Osten aus germanischer Zeit noch vielfach sitzen. e) Die deutsche Auswanderung ist vom Deutschen Reiche planmäßig in Gegenden zu leiten, in denen schon geschlossene deutsche Minderheiten bestehen, um diese zu stärken und die Auswanderer vor Volksentfremdung zu bewahren. l) Die innere Gestaltung der deutschen Volksgemeinschaft, im besondern ihrWirtschafts-,Wohnungs-, Gehalts- und Lohnwesen, sowie die Erwerbslosenfürsorge sind derart einzurichten, daß die Erziehung der zur Erhaltung des Volkes erforderlichen Zahl von Kindern den Familien nicht zur wirtschaftlichen Anmöglichkeit wird. g) Darüber hinaus ist durch idealistische Amgestaltung der öffentlichen Meinung die aus materiali- . stischer Genußsucht, im besonderen der Frauen, eingerissene künstliche Geburtenverhinderung seitens gesunder Eltern als die größte Gefahr für das deutsche . Volk zu bekämpfen. Die deutsche Frau muß wieder ihren höchsten' Stolz darin sehen, Mutter gesunder Kinder zu sein, und es als größte Schande empfinden. diese Ehre um der eigenen Genußsucht willen in den Staub getreten zu haben. h) Andererseits müssen erblich Belastete auf Kinder verzichten. Durch Eheberatung ist das Gefühl für diese Verantwortung gegenüber den Nachkommen und dem Volk zu stärken. Die Allfruchtbarmachung Entarteter ist einzuführen. Denn die Verhinderung der Erzeugung Gebrechlicher ist noch besser als die Fürsorge für solche schuldlos Anglücklichen. i) Die körperliche Ertüchtigung und Gesundheit des Volkes, Mann lvie Frall, ist mit allen Mitteln, im besonderen durch Turnen, Sport und Wehrübungen, ebenso aber auch durch Schaffuirg gesunder Wohnungen, entsprechende Bemessung der Arbeitszeit und Ge- Werbehygiene zu fördern. Denn die Gesundheit des Volkes ist ein größerer Schatz als Geld und Gut. 3. Nicht-nordische Minderheiten innerhalb des deutschen Volkes sind von der Verschmelzung mit diesem abzuhalten. Es ist ihnen die Rechtsstellung völkischer Minderheiten zu geben. Hierzu gehören im besonderen die Juden, die durchaus als völkische Minderheit zu behandeln sind. Abgelehnt wird dagegen jeder auf religiösem oder ethischem GesiHtspunkt aufgebaute Antisemitismus, der das jüdische Volk als solches in dessen Gesamtheit als sittlich minderwertig ansieht. Die wirtschaftliche und geistige Herrschaft, die das jüdische Volk und dessen Literatentum über das deutsche Volk gegenwärtig erobert haben, ist jedoch um jeden Preis zu brechen. 4. Die vom Gott der Menschheit gesetzte Aufgabe kann keine andere sein als die, im Laufe der Menschheitsgeschichte den Menschen als sittliche, vor Gott unmittelbar und selbst verantwortliche Persönlichkeit in immer höherer Formung herauszuarbeiten. Mit steigender Allgemeinkultur, sowohl in Richtung auf die Erkenntnis der Welt, wie auf die Verfeinerung der sittlichen Anschauungen steigt die Möglichkeit zu solcher Veredelung der Persönlichkeit. Damit wird die Äöherführung der'Kultur zu einer entwicklungsgeschichtlichen, d. h. sittlichen Aufgabe für jedes Volk. Die Geschichte lehrt uns, daß die Lösung der großen Menschheitsfragen, deren Beantwortung den erkenntnismäßigen Teil der Kultur ausmacht, nur ganz allmählich und nur dadurch vorwärts schreitet, daß einerseits die einzelnen kulturschöpferischen Völker in gruppenweisen Arbeitsgemeinschaften ihre Kulturarbeitsergebnisse austauschen und einander vererben, und daß andererseits hierbei jedes Volk die ihm angeborene Wesensart rein und unverfälscht an die von ihm zu leistende Kulturarbeit setzt. Je schärfer ein kulturschöpferisches Volk bei dieser Arbeit die ihm angeborene kulturelle Eigenart herausarbeitet, um so höher werden seine Leistungen für den Kulturfortschritt der Menschheit sein. Ein Volk, das seine Eigenart von fremdem Volkswesen durchsetzen und verfälschen läßt, macht sich dadurch untüchtig, die ihm von Gott gestellte Kulturaufgabe zu lösen. Auch erzeugt die Arbeitsgemeinschaft der Kulturvölker keine allgemein menschliche, allen diesen Völkern gemeinsame Menschheitskultur, sondern ausschließlich volkliche Kulturen, deren Wesen von dem je ihves Volkes bestimmt werden, und die je nur von diesem Volk in vollem Amfang gelebt, und nur aus der Eigenart dieses Volkes heraus verstanden werden können. Daraus ergibt sich für das deutsche Volk unt> damit auch für jeden einzelnen Deutschen die entwicklungsgeschichtlich-sittliche Pflicht, das deutsche Volkstum in seiner Eigenart scharf herauszuarbeiten und eine nur aus deutschem Wesen erwachsende deutsche Kultur zu schaffen, welche Aufgabe von Vergangenheit und Gegenwart nicht gelöst wurde.

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