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KC-Mitteilungen · 1928-04-30 · Heft 3-4 (30.4.1928) · p. Seite 21

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1928
Issue
Heft 3-4 (30.4.1928)
Date
1928-04-30
Page
Seite 21 (sequence 5)
Language
German
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21 sagen: die maßgebenden Leute in der „D. St." sind durch die Erfahrungen, die sie gemacht haben, noch nicht klüger geworden. Die Stellung, in der sich die „D. St." befindet, ist, wenn das Ziel der „D. St." wieder die staatliche Anerkennung ist, hoffnungslos. Für jeden Einsichtigen gibt es nur eine (für die „D. St." negative) Lösung der Frage: eine Studentenschaft, der nicht alle deutschen Studenten, die sich zur deutschen Kulturgemeinschaft bekennen, angehören, und die in diesem Sinne wahrhaft großdeutsch ist, wird niemals wieder die staatliche Anerkennung erlangen! Walter Borchardt. Sport im Sommer semester. (Werner Grunsfeld, Sax.-Bav.) Nachdem sich unsere jungen K. C.er in den Wintermonaten ihre gesellschaftlichen Sporen verdient haben und mit mehr oder weniger Geschick und Erfolg das Tanzbein geschwungen haben, sollte eigentlich zu Be-?,inn des S. S. 1928 ein gesteigerter Sportbetrieb einetzen. Erstens weil sich die Sommermonate besser zum Sporttreiben im Freien eignen und zweitens, weil sich das Endresultat über die geleistete Semesterarbeit stets in den Ergebnissen des K. C.-Sportfeftes widerspiegeln wird. Aus diesem Grunde werden Leichtathletik und Schwimmen, sowie die verschiedensten Spiele als Training bevorzugt, um am Tage des K. C.-Sportfestes wenn möglich in Ehre bestehen zu können. Es kann daher schon jetzt den einzelnen Sportwarten nicht eindringlich genug ans Herz gelegt werden, sofort mit dem Beginn des neuen S. S. intensiv und regelmäßig mit dem Training zu beginnen. Die wenigen Sommermonate, die einer Verbindung im Laufe des S. S. zur Verfügung stehen, sind zu kurz und zu oft durch Regenperioden unterbrochen, als daß man auch nur einen schönen Tag ungenützt verstreichen lassen könnte. Eine sofortige Aufnahme des Sportbetriebes liegt nicht nur im Interesse eines jeden K. C.ers, nicht nur im Interesse der einzelnen Verbindung, sondern vor allem andern im Interesse des Verbandes. Es gilt in diesem Jahr mehr denn je bei den Aniversitätsmeisterschaften und Sportfesten zu zeigen, daß auch wir K. C.er unseren Mann stellen können. Mit leeren Redensarten ist im Sport nichts gewonnen, nur Taten, Erfolge und Zahlen beweisen und können uns die uneingeschränkte Achtung der gesamten Studentenschaft verschaffen. Kritik des vergangenen nnd Vorschläge ggj fitr das kämmende K. C.-Sportfest. Norbert Simonfohn (Sprev.-Nass.) In den K. C.-Mitteilungen vom 5. Ottober 1927 hat der.K. C.-Sportwart den Wunsch geäußert, es möchten die K. C.-Sportfestteilnehmer das Sportfest kritisch beleuchten. In denselben Mitteilungen hat in diesem Sinne bereits Kbr. Grunsfeld einige Vorschläge gemacht. Seitdem sind weitere 6 Monate verflossen, ohne daß ein anderer Kbr. dem Wunsche des Sportwarts entsprochen hätte. Wenn ich heute erst diesem Wunsche Folge leiste, so hoffe ich dennoch, daß meine Vorschläge für die kommenden K.C.-Sportfeste von Nutzen sein mögen. Zunächst schließe ich mich dem Vorschläge von Kbr. Grunsfeld darin an, daß für kommende K. ^.-Sportfeste ein zentral gelegener Ort in Aussicht genommen werden möchte. Als solcher käme vor allen anderen besonders Frankfurt a. Main in Betracht. Die Teilnehmer des 6. K. C.-Sportfestes werden sich der geradezu ideal gelegenen Sportplatzanlage und der sehr freundlichen Aufnahme sehr gerne erinnern. Weiterhin stimme ich einer Erweiterung der Laufstrecken auf 3000 und 5000 m zu, jedoch — und damit weiche ich von der Ansicht des Kbr. Grunsfeld ab — unter Belastung der bisherigen Strecken. Es soll m. E. doch jedem K. C.er die Möglichkeit gelaffen werden, sich in der Sportart zu beteiligen, für die er sich am besten eignet. Sodannn hatte ich es durchaus für erforderlich, daß von dem K. C.-Sportwart zeitig den einzelnen K. V. K. V. eine genaue Aufstellung der Wettkämpfe zugestellt wird, in welcher Reihenfolge und zu welcher Zeit die einzelnen Kämpfe ausgetragen werden. Ein weiterer großer Mißstand lag beim letzten K. C.-Sportfest in der Abgabe der Meldungen. Es konnte jeder sogar noch aus dem Sportplätze seine Teilnahme an irgend einem Kampf abgeben. Andererseits haben die einzelnen Verbindungen ihre Meldungen, die sie vorher abgegeben haben, in nur geringstem Maße erfüllt. Durch ein solches Nichtinnehalten der Meldungen entstanden bei der Abwicklung der Kämpfe nur unnötige Verzögerungen. Ich mache daher den Vorschlag, gleichzeitig mit der Zusendung der Wettkampfausschreibungen an die Verbindungssportwarte diese aufzufordern, ihre Meldungen für die einzelnen Konkurrenzen mit den Namen der Teilnehmer bis zu einem bestimmten Termin abzugeben. Am weiter Vielmeldungen, d. h. solche, die nachher doch nicht befolgt werden, zn vermeiden, die einzelnen Verbindungen bei unbegründetem Nichtantritt ihrer Teilnehmer in eine Geldstrafe pro Meldung zu nehmen. Ich halte es auch nicht für angängig, daß ein Teilnehmer sowohl an der Konkurrenz für Anfänger wie für Fortgeschrittene teilnehmen darf. Wir kommen sonst — wie auf dem letzten K. C.-Sportfest — zu dem unbilligen Ergebnis, daßjemand inderAnfänger-wieFortgeschrittenenkonkurrenz den 1. Preis erringt. Ich halte dieses für eineBena chteiligung der schwächeren Teilnehmer. Jeder, der am Wettkampfe teilnimmt, soll sich vorher entscheiden, ob er für Anfänger oder Fortgeschrittene starten will. Nicht für notwendig erachte ich ferner einen besonderen Preis für die beste Gesamtleistung. Es ist manchen Verbindungen, die sich z. B.znur schwach an den Konkurrenzen beteiligen können, unmöglich, sich jemals diesen Preis zu erringen, da ja hierzu eine B.eteiligung an allen Konkurrenzen erforderlich ist. Der ausgesetztePreis kann schließlich auch für eineandere Konkurrenz alsWanderpreisausgesetztwerden. Zum Schluß möchte ich noch darauf Hinweisen," daß ein K. C.-Sportfest nur für K. C.er und nicht für andere Teilnehmer statt findet. Sollte sich gegen diese Ansicht Widerspruch erheben, so bin ich gerne bereit, auch meine Gründe hierfür anzugeben. j Verbandsnacfiricfiten [ (Die „Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 10. Mai an die Schriftleitung einzureichen.) Bavaria, Heidelberg. Nach den kurzen Weih- Semesters mit ernster Arbeit und froher Geselligkeit zu nachtsferien, die die Bundesbrüder teils in der Leimat, verbringen. Leider fanden wir die traurige Nachricht teils im nahen Schwarzwald verbrachten, fanden sich vor, daß uns unser l. A. L. Paul '.Goldberger im alle wieder frisch gestärtt ein, um auch den Nest des blühenden Alter, kurz vor seinem Assessorexamen, durch

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