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KC-Mitteilungen · 1927-10-05 · Heft 8-10 (5.10.1927) · p. Seite 71

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1927
Issue
Heft 8-10 (5.10.1927)
Date
1927-10-05
Page
Seite 71 (sequence 9)
Language
German
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71 erringen. Die Tage in Freiburg waren für uns alle ungetrübt und genußretch, und gerne werden wir an den K. C.-Tag 1927 zurückdenken. Unserer l. K. V. „Neo- Friburgia", die für das Gelingen der Tagung gewirkt hat. sagen wir deshalb an dieser Stelle unsern herzlichen Dank. Nach dem K. C -Tag, zu dem auch mehrere unserer l. A. L. 91 5). nach Freiburg gekommen waren, kehrten die meisten Bbr. Bbr. direkt nach Breslau zurück, nur einige machten noch eine Wanderfahrt in die nahe Schweiz Während der Ferien ist der Verbindungsbetrieb naturgemäß stiller, zumal ein Teil der Aktivitas nicht in Breslau ist. Wir treiben auch jetzt Leichtathletik auf dem Sportplatz in Wilhelmsruh, treffen uns oft auf dem Laus und halten mindestens ein Abend offizium wöchentlich ab. Am 11.8. veranstalteten die vier dem Korporativen Zweckverband angehörenden Verbindungen in den Räumen des $1. R. 93. eine Verfassungsknetpe, die auf unserem Laus ihre Fortsetzung uud früh um Vs4 h ihr vergnügtes Ende fand. Da wir im Interesse der gesellschaftlichen Stellung der Verbindung im Wintersemester wiederum eine Tanzstunde abhalten, für deren Gelingen eine große Aktivitas unbedingt erforderlich ist, bitten wir alle Kbr. Kbr. Bbr. Bbr., die das nächste Semester e v e ntu eil in Breslau verbringen könnten, dies auch bestimmt zu tun und unter der Berbindungsadresse Gabitzstr. 135 der F. C. möglichst bald davon Mitteilung zu machen. Wohn- und Lebensverhältnissc sind in Breslau nicht teuer, die nahen schlesischen Gebi ge bieten glänzende Gelegenheit zum Wintersport, und das gesellschaftliche Leben ist sehr rege; Konzerte und Theater sorgen für Abwechslung. Sprevia, Berlin. Wir schlossen das in jeder Beziehung schön verlaufene Sommersemester am 21 7. nach einer internen feucht-fröhlich verlaufenen Schlußkneipe. Die Wahlen für die Ferienchargen hatten folgendes Ergebnis: F. C. X : a. B. Walter Oliven (XX) FC. XX : a. B. Stefan Frankel F.E. XXX: a- F. Larry Pollak Zum F M. wurde a. B. Rudolf Adler gewählt. Die Verbindung, die im Gesamtklassement in Freibürg den 2. Platz belegen konnte, führt einen regen Ferienbetrieb durch. Wir chargierten anläßlich der Äochzeit unseres l. 91. L. Zlotnicki. Wir chargierten ferner bei der Verfaffungsfeier in der Funkhalle und nahmen an dem Fackelzug durch die Stadt teil. Die Verbindung wird das Wintersemester am Montag, den l 7. Oktober eröffnen und bittet schon heute alle Kbr. Kbr., die die Absicht haben, im Winter in Berlin zu studieren, uin Mitteilung, um einen Aberblick über den Verbindungsbetrieb im Winter bekommen zu können, und bittet sie fernerhin unter allen Amständen bis zum Eröffnungskonvent am 17. 10 nach Berlin zu kommen, um das Stiftungsfest mit sämtlichen Bbr. Bbr. würdig begehen zu können. Wir laden schon heute alle Kbr. Kbr. und Bbr. Bbr. zu unserem Stiftungsfest ein, für das nähere Einzelheiten in der nächsten Nummer bekanntgegeben werden. Kartetlbrüdern, welche in den Alpen, gleich welche Gruppe, im Sommer oder Winter Hochtouren auszuführen beabsichtigen, stehe ich mit Auskünften jederzeit zur Verfügung. ■ Or. Georg Franz Bergmann München, Barerstr. 74 I) Trp. I. Mitglied d. Sektion Bergland des O. OE. A. V. » Liearia, München. Die Pfingstferien hatten unsere lb. Bbr. Bbr. in alle Welt entführt. Salzkammergut und das heitere Wien war das Ziel der einen, das sonnendurchglühte Italien, der Lido an der blauen Adria das der anderen gewesen. Unsere Alpinisten trieben sich im Wcttersteingebiet und in Tirol umher, und unsere Genießer erholten sich am Bodensee von den vorangegangenen Strapazen des Semesters. Der 13 Juni sah die Zerstreuten wieder vereint am Isarstrand, braun gebrannt und frisch wie das blühende Leben, aber mit leeren Taschen und bargeldlos Doch unsere Alten Lerren halfen uns gern aus der Kalamität. Alsbald war wieder ein lustiges und strammes Seinester in vollem Schwung. Ein überaus schöner Sommer, der uns fast täglich blauen Limmel und Sonnenschein brachte, ließ uns nur ungern ins Kolleg gehen Viel mehr 91»- ziehnngskraft besaßen das Isarbad Maria Einsiedeln, der^ Tennisplatz, der „Chinesische Turm" und der Kleinheffcloher See im Englischen Garten, sowie das Lofgartencaf« Anna st. 9lls größere Damenveranftaltung hatten wir einen literarischen 9lbend mit anschließendem Tanz auf der Kneipe. Bundesbruder Günther Wachsmann hielt einen längeren Vortragüber Gogol vor einer mehr oder weniger unruhigen 9lnzahl von Damen und Lerren, von denen besonders die erstenes nicht erwarten konnten, bis der Lerr Vortragende zu Ende war und sie das Tanzbein schwingen konnten. Durch reichliche Stiftungen der 91lten .Ferren war es uns möglich, eine sehr niedliche Bar einzurichten, die großen Anklang fand und derart überlaufen wurde, daß sie gegen Schluß der vollauf gelungenen Veranstaltung infolge Stoffmangels den Betrieb einstellen mußte. Das Semester flog dahin wie ein Traum, aus dem wir jäh erwachten, als unser Erster sprach: „Silentium! Ich eröffne die heutige Semesterschlußkneipe." Dieses Officium erhielt eine besondere Weihe dadurch, daß cs das letzte derartige Officium sein sollte, das auf unserer schönen Kneipe, in der die Liearen 40 Semester hausten, stattfand. Im nächsten Semester wird die Antrittskneipe in unserem neuen Lause steigen, das bereits in den Ferien bezogen wird. Ein Bbr. gedachte in herzlichen Worten unseres lb. Thoma, der auf unserer Kneipe alt geworden ist. und unserer„Thomamma", die schon manchem Bundesbruder am Monatsende geholfen hat. Durch dieses Officium fand das Semester einen frohen und zugleich auch würdigen 9lbschluß. 9llü wir in der Fidulität, auf den Stühlen stehend, 9lrm in 9lrm, unser Münchener Lied, „Solang der alte Peter", sangen, da erkannten wir, wie schön und gemütlich das allzu gemütliche München seilt kann. 9lls wir dann im Schlnstossseinm das Andenken unserer gefallenen und gestorbenen Bundesbrüder durch einen Salamander und Trauersilentium ehrten, da gelobten wir uns im stillen, in ihrem Geist in unserm neuen schöneren Leim fortzuwirken. Zwei Tage später zogen alle Bbr. Br. nach Larlaching hinaus, tun noch einmal 9lbschied zu feiern im Grünen. Zwei Bowlen wurden vertilgt, und der Stilnmung Wogen schlugen hoch. Erst gegen Morgengrauen kamen wir müde vom Leimweg und der grrten Bowle auf unsere Buden. 9luf dem Schlußcvnvent erhielten die Chargierten und beiden F. M, F. M. ihre Klammern. Anser i. a. B. Fred Wachsmann wurde F. C. (X)- Inaktiviert wurden a. B. Walter Rosenberg (xX) und Berthold Moch. Das Wintersemester beginnt wieder am um 14 Ahr mit dem Cafe in der „Neuen Börse". Mittwoch mittag trafen sich die Bundesbrüder auf dein Bahnhof, um ihren Sportlern, die nach Freiburg zogen, Lebewohl zu sagen. Anserer Faustballmannschaft gelang es, in der Vorrunde unter großer Begeisterung der Zuschauer eine l. K. V. „Bavaria" mit 1 Punkt zu schlagen. In der Zwischenrunde mußten wir jedoch von dem Endsieger, der l. K. V. „Nco-Friburgia" eine

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