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KC-Mitteilungen · 1927-10-05 · Heft 8-10 (5.10.1927) · p. Seite 70

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1927
Issue
Heft 8-10 (5.10.1927)
Date
1927-10-05
Page
Seite 70 (sequence 8)
Language
German
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70 Staatspotttischer Schulungskursus. Die Deutsche Studentenschaft veranstaltet in der Zeit vom 30. Oktober bis 1. November 1927 eine Schulungstagung in Weimar. Zu dem Thema „Der Staat" sprechen: Professor Or. Walther Merk, Marburg: „Staat und Recht". Professor Dr. Friedrich L e n z, Gießen: „Staat und Wirtschaft". Professor vr. P a u l Athau s, Erlangen, und Professor Dr. Josef Lö h r, Tübingen: „Staat und Kirche". Professor Dr. Max Wundt, Jena: „Der Deutsche Volksstaat". Professor vr. Eduard Spranger, Berlin: „Hochschule und Staat" Am Sonntag, den 30. Oktober findet eine Fest- Vorstellung im Weimarer Nationaltheater statt. Der Tagungsbeitrag beträgt für jeden Teilnehmer Mk. 3. -. Die Kosten für Wohnung und Verpflegung trägt die Deutsche Studentenschaft. Da die Schulungstagung gerade zu Semesterbeginn stattfindet, wird allen Kartellbrüdern, nahegelegt auf der Reise zu ihrer Hochschule nach Möglichkeit in Weimar Station zu machen, zumal das in Weimar behandelte T hema n engem Zusammenhang mit der vom Freiburger K.C.-Tag LEHRBÜCHER ALLER WISSENS GRAFTEN ZUM NEUEN SEMESTER LIEFERT PORTO- UNO VERPACKUNGSFREI (RATENZAHLUNG) ERICH KIEWE, VERSAND - BUCHHANDLUNG BERLIN SW 61, GROSSBEEREN-STRASSE 78 angenommenen Forderung nach stärkerer staatspolitischer Betätigung im K. C. steht. Anmeldungen müssen bis spätestens k0. Oktober bei der Deutschen Studentenschaft, Lharlottenburg 2, Kurfürstenallee 12, vorliegen. SLudienstiflung des Deutschen Volkes. Letzter Termin für Einreichung von Gesuchen 1. November Die Studienstiftung des Deutschen Volkes wird auch zu Ostern 1928 wieder eine kleine Anzahl von Abiturienten, die besonders hervorragend zum Studium geeignet flnd und denen die wirtschaftlichen Mittel fehlen, aufnehmen. Bewerbungen sind durch die höheren Schulen bis spätestens!. November an die Wirtschaftshilfe der Deutschen Studentenschaft, Studienstiftung des Deutschen Volkes, Dresden-A., Kaitzerstr. 2 einzureichen auf Formblättern, die' von dieser Stelle bezogen werden können. Die Zahl der zu berücksichtigenden Gesuche wird keineswegs größer sein als in vergangenen Jahren Es konnten in der Regel von über 1000 Gesuchen nur höchstens 200 berücksichtigt werden. Es muss deshalb ausdrücklich darauf hingewiesen werden, daß bei der geringen Zahl der aufzunehmenden Bewerber auch diesmal die Auswahl eine sehr scharfe sein wird, und es muß dringend gewarnt werden, sich durch vorzeitige und unberechtigte Hoffnungen zum Studium zu entschließen. Irgendwelche Unterschiede in konfessioneller, politischer und weltanschaulicher Einsicht werden nicht gemacht, Auch werden männliche und weibliche Bewerber in gleicher Weise berücksichtigt. Berücksichtigung finden können nur Gesuche von Bewerbern, die sich einem vollen wissenschaftlichen Studium widmen wollen und die die Reifeprüfung schon bestanden haben oder zu Ostern 1978 bestehen werden. Junge Menschen, die bereits durch eigene Werkarbeit versucht haben, sich den Weg zum Studium selbst zu bahnen und die die übrigen Voraussetzungen der Studienstistung erfüllen, werden besonders berücksichtigt. j Verbemdsnachrichten i—■ i| (Die „Verbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 20. Oktober an die Schriftleitung einzureichen.) Thuringia, Breslau. Die zweite Hälfte des Sommersemesters stand unter dem Zeichen einer erheblich größeren Beteiligung auch der Altherrenschaft und der Inaktiven an den Offizien der Verbindung. Häufig besuchten wir die Abendkonzerte des Schlesischen Landesorchesters im Südpark, veranstalteten mehrere Exbuminel nach nahegelegcnen Ausflugslokalen und hielten während der warmen Tage auf unserem Haus nur einige wissenschaftliche, Bier- und Spielabende ab. Unser l.a. H. Fritz Michaelis setzte seine staatspolitische Vortragsreihe, die er im vorigen Winter begonnen hatte, fort, a. B. Heinz Fränkel hielt ein Referat über „Die soziale Schichtung in Deutschland", und der >< sprach über das Thema: Ehakesperes Iudengestalt im „Kaufmanr von Venedig". Der allmonatliche K. E.» Abend, bei dem wir auch den kurze Zeit in Breslau weilenden ftbr. Berlak begrüßen konnten, vereinigte eine große Zahl Kbr. Kbr. Bbr. Bbr. in unseren Räumen, -ln den Sonntagen machte die Aktivas mehrere schone Ausflüge in die rlmgebung Breslaus; Leichtathletik, Schwimmen und Fechten betrieben wir auch weiterhin regelmäßig. Infolge des Trainings konnten wir schöne sportliche Leistungen Hervorbringen; unser a. F. Heinz Brieger errang das Deutsche Turn- und Sportabzeichen. Die äußerst vergnügte Scmesterschlußkneipe war stark besucht. Am 2^. 7. schlossen wir das Sommersemester mit dem a. o. off. Hchlußconvent. Die Wahlen zur F. C. hatten nach Decbargierung der Chargen und Wartschaften folgendes Ergebnis:' F. C. X r a.B. Hans Bernstein (X) F. C. XX : a. B. Stefan Münz (Thur., Neo- Frib. (XXX, F- M)j F. C > XX: a. B. Günter Redlich. Das Assessoreramen bestand unser l. a. L. Rudi Brcitbarth, das medizinische Staats- und Doktorexamen unser l. i. B. Feuereisen und die zahnärztliche Doktorprüfung unser l. i.B. Bukofzer, den wir auch philistrierten. Dem i. a. B. Eurt Bannas wurde der Rat zum Austritt ans der Verbindung erteilt. Zum ft. C.-Sportfest könnten wir diesmal 8 Bbr. Bbr. entsenden, und da noch mehrere Inaktive zum ft. C.-Tag fuhren, traten l2 Thüringen gemeinsam die weite Reise nach Freiburg an. Das Sportfest selbst brachte uns trotz der vorhergchcnden beschwerlichen Fahrt -von 30 Stunden den Lohn für das Semestertraining, und besonders unser l. i. a. B. Walter Bernstein und unser l. a. F. Heinz Brieger konnten in Lauf- und Springkonkurrenzen mehrere erste, zweite und dritte Preise

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