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KC-Mitteilungen · 1927-07-16 · Heft 7 (16.7.1927) · p. Seite 50

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1927
Issue
Heft 7 (16.7.1927)
Date
1927-07-16
Page
Seite 50 (sequence 4)
Language
German
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50 bandssitzung den Kartell- und Bundesbrüdern vor. An der Beteiligung und der anschließenden Diskussion war zu ersehen, daß der Gedanke an sich von wohl allen K. C. ern als erstrebenswert angcsprochen wurde, daß aber die Realisierung dieser Pläne verschieden beurteilt wird. Wohl alle K. L. er wissen, daß derartige Entscheidungen und Entschlüsse nicht von einem Gremium erledigt werden können, das wäre gleichbedeutend einer Vertagung ju! calendas graecas. % Ich habe meine Vorarbeiten folgendermaßen aufpebaut: Mit Unternehmern und Vermittlern habe ich verhandelt, um ein Grundstück am Wasser gelegen, mindestens 2000 Quadratmeter groß. leicht erreichbar, zu erstehen. Das Grundstück muß so gelegen sein daß die An- und Abfahrt auch den jungen Bnndesbrüderu nicht allzu große Opfer auferlegt. Meine Bemühungen in dieser Hinsicht sind wenig befriedigend gewesen. Grundstücke, die in Frage kamen, waren horrend teuer, pro Quadratmeter 2t)—,‘iO Mark, billige wieder schwerer erreichbar. Da als (Sammelpunkt des K. E. Interesse nur ein Grundstück an den westlichen Havelgewässern in Betracht kommt, werden wir voraussichtlich doch weiter herausgehen müssen. Den Aufbau des Heims habe ich mir folgendermaßen gedacht: Der Grund und Boden wird von K. L. ern durch Anteilscheine erstanden, jeder Zeichner partizipiert entsprechend seiner Einzahlung als Eigner an Grund und Boden. Bei einer Wcrtsteigerung des Grundes wird somit auch der Wert seiner Aktie stcigeu. Es wird diesmal also nicht an den Geldbeutel des einzelnen appelliert, sondern auch an den gesunden geschäftlichen Geist, denn eine Beteiligung an Grund und Boden dürfte noch immer eine gute Kapitalsanlage sein. Auf dein eignen Grund und Boden müßten Bootsunterstände. und, abhängig von den gezeichneten Geldcrn, auch ein heim gebaut werden, das zunächst den bescheidenen Ansprüchen einer Akademischen Vereinigung entspricht. Nicht gedacht ist das heim als Segler- resp. Nudervereinigung an sich, jedem K. E.er soll Gelegenheit gegeben werden, dort Ruhe und Erholung zu finden. Andrerseits wäre es begrüßenswert, wenn sämtliche K. C. er ihre Boote in das K. C.-Haus bringen und dort die Standgelder zahlen, so daß aus diesen Beiträgen die Verzinsung des angelegte)! Kapitals erreicht würde. Jeder Sachkundige weih, daß es schwierig ist, ein geeignetes heim für sein Boot zu bekommen, so daß mancher, wenn er der Sorge der Unterbringung des Bootes enthoben wäre, sich bald zum Bootseigner aufschwingen würde. haben wir ein Zentrum, das die Wünsche des Großstadtmenschen erfüllt, das ihm gleichzeitig Licht, Luft. Erholung und Befriedigung gibt, dann haben wir die Renovation des K^E., dann führen wir wieder die alten und ältesten K. C. er dem K. C. zu, die jahrelang abseits gestanden haben und die, wenn nicht in letzter Stunde etwas geschieht, ganz de)) Konnex verlieren und vollständig verloren gehen. Darum, Kartell- und Bundesbrüder, auch Ihr in Tilsit und Ihr im Rheinland und in Hamburg und iu Konstanz, teilt mir mit, mit welcher Summe ich ans Euch rechnen kann, damit danach das Objekt bestimmt werden kann. Die Berliner Bundesbrüder und Kartellbrüder bitte ich, mir geeignete Objekte mitzuteilel). Kartellbruder Oskar Guttmann und Erich Mar Simo)) sind die Kommission, die sämtliche Vorschläge mit nrir prüfen werden. haben wir erst einmal begonnen, auf eigner Scholle zu sitzen, dann wird zwangsläufig der Ausbau des Heims sich entwickeln, dann werden die Bundesbrüder und Kartellbrüder, wie sie immer wieder dem Elternhaus zustreben, analog zu diesem sich ihrem heim widmen, dann wird durch dieses starke Gefühl, im eignen Haus, auf eigner Scholle oder Planke sihend, der Zusammenschluß, die Genreinsamkeit gefordert und wir werden das erreichen, was alle besorgten K. C. er für unseren K. E. ersehnen. lD)E<Dl flfeademiidie und allgsm. Darfiricfiten ICIISDl K. C.-Erfolge bei den deutschen Hochschulnreifterschaften. Bei den Berliner Lochschulmeisterschaften konnten die beiden Berliner K. C.-Verbindungen verschiedene Siege erringen. So wurde Max Friedemann (Vin.) Meister des Kreises 10 in der Lalbschwergewichtsklaffe im Boxen und wird als solcher als Vertreter des Kreises 10 zum Deutsch-Akademischen Olympia nach Königsberg entsandt. ' . Beide BerlinerVerbindungen nahmen an dem Endlauf ihrer Lochschulen in der 4 X 100 m Staffel teil. Die „Vineta" wurde trotz schärfster Konkurrenz Dritte in dem Kampf der Technischen Lochschule. Die „Sprevia" belegte in zahlreichen Konkurrenzen mehrere gute Plätze. So wurde der Fux Pollak Dritter im Dreikampf. Zur Spaltung im Hochfchulrirrg. Aeber die in den K. C.°Mitteilunqen Nr. 6 S. 33 erwähnte Entschließung der Deutschen Burschenschast berichten die „B u r s ch e n s ch a f t l i ch e n B l ä t» t e.r" .(heft dl S,. 209) folgendes: - Zu Pfingsten tagten in Eisenach der Aussch))ß für Vaterländische Arbeit der Deutschen Burschenschaft und der Hochschulpolitische Ausschuß der Deutschen Burschenschaft. Mit der Tagung war eine Schulungs- Woche verknüpft, über die no chberichtet wird. Der hochschulpolitische Ausschuß faßte über den Hochschulring folgende Entschließung: „Die Deutsche Burschenschaft hat aus ihrer geschichtlichen Aeberlieferung und Aufgabe heraus den Hochschulringgedanken immer unterstützt .Die jetzige Tätigkeit der augenblicklichen Mehrheit der Leitung des D. H.R., die den ursprünglich auf allgemein nationaler Grundlage stehenden Hochschulring richtungspolitisch festgelegt hat. muß jedoch vom burschenschaftlichen Standpunkt abgelehnt werden. Der hochschulpolitische Ausschuß der Deutschen Burschenschaft legt de)l Burschenschaften, die dem Arbeitsausschuß des Deutschen Hochschulringes angehoren, nahe, aus dem Arbeitsausschuß auöju« treten. Eine Mitarbeit in den örtlichen Hochschulringen wird weiter unter der Voraussetzung empfohlen, daß der Vertretertag mit der ein-

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