KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 4 (15.4.1926)
- Date
- 1926-04-15
- Page
- Seite 26 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Za kl bcr Silben unter 1’tUO (!ü) Sludeuteu, 36 (1) 2,0 Prozent. Die tierärztlichen Hochschulen zählten l,2t> Prozent Inden. Unter 32'l Studenten (U waren 4 Inden. Die Bergakademie in Klausthal zählte unter 76! Studenten 2 Juden. Für die t-andelshochschnlen sind genaue Zahlen darum nicht zu deschasfen, weil ein Teil von diesen mit den Universitäten vereinigt ist. An den selbständigen täandeleihochschulen Berlin und Königsberg studierten in, Vinter 102V23 1671 männliche und 271 weibliche Personen, hiervon toaren .02 bzw. l3 '1,0 bzw. 3,3 Prozent Jude». Bei der Betrachtung dieser Zahlen ist za berücksichtigen, das; unter den jüdischen Studenten auch die Ausländer mitgerechnet worden sind. Trotz der Einschränkungen, die, wie wir oben bemerkt haben, bei der Beurteilung noch zu machen sind, dürften schon diese Zahlen beweisen, wie übertrieben auch in Vieser Frage vielfach die Behauptung unserer diiegner war, denn ein Satz von 3,3'l 0. i). jüdischer Studenten an 2l,riversitäten und 3,0 v. Vj. an technischen s),.chs.hulen erscheint unter Beruckst-Hkitjung der Berns/» und Vohnverleilnng der Inden keines,oegs als hach. Verbandsnachrichten (Die „Berbandsnachrichlen" für die »üichfto find einseitig de schrie bei, bis spätestens 3b. April an die Schriftleitung einznreichen.) Aassovia, Frankfurt a. Main. Am 2<>. Februar HV2C» beging die Aassovia mit einem grasten Kommerse im Festsaale der Knnstlergesetlschast ibr zehntes Stiftungsfest. Zahlreiche Bundes- und KarteUbrüder waren erschienen. Die Kartellverbindnngen hatten Ebargierte entsandt, welche, teils in Vollwichs. der Aassovia ihren (vnis; entboten. Unter der veilnng des Erslchargierien Dach nahm der Kommers einen imposaiuen Verlaus. Die zahlreich erschienene Philisterschasl belnndele der Aassovia ihre Shmpalhie. Aach den Begrüß» »gsworle» des Erstcha,'gierten brachte der Vorsitzende des A. t).V. Aassovia. Bbr. Dr. Bar,ich. namens des "Altherrnverbands Aassovia der Verbindung die Glückwünsche dar. Er gab einen Ueberblick ans das von der Verbindung Geleistete und Erreichte und wies ans die zahlreichen MißheUigkeiten und Widerstände hin, deren sich die jung? Verbindung mannhaft erwehrt habe. Für die Vereinigung Frankfurter K. E.er sprach deren Vorsitzen der, Vnndesbruder Dr. Klein. Er bekundete den Wunsch der Franksnrter K. E.er nach Einigkeit und Znsammenschlnst. Die Tendenzrede hielt Bbr. Dr. Lazarus. Sie bildete den Kernpunkt des Abends. S?}Iit warmer Empfindung und Hinreistender Beredsauikei! schilderte der Redner das Wesen des 6. E. Insbesondere wußte er die Bedeutung von Satisfaktion und Eonleur trotz ihres heutigen reaktionären Anscheins packend ans Herz zu legen. Wie eine Mahnnng an die älteren K. E.er klangen seine Worte, nicht nachznlassen im Kamps für den K. E. und treu zusammenzustehen. Die von kiesen Eiedanken durchzogene Tendenzrede wurde mit größter Begeisterung ausgenommen. Cölnck- und SegenSwnnselie brachten die' Vertreter des Zentralvereins, der Frankfurter jüdischen Gemeinde und der hiesigen jüdischen Logen In der Fidulität war der Jubel grost. als der älteste anwesende K. E. er. Kb. Dr. Mainzer, das Präsidium übernahm und forsch wie in seinen jungen Tagen durchs,",hrte. DaS wohlgelnugene Fest war unter ersth,verenden Amständen znsiandegekommen: Die Verbindung zählte nur drei Aktive und nur durch deren rege Tätigkeit im Verein mit der ftilfc der Inaktive» und des A.H.V. war der Kommers ermöglicht worden. Eine noch grössere Beteiligung der ortsanwesende,, älteren K. E.er wäre erwünscht gewesen. Der harmonische Verlauf des Komrners und die ans dem Feste herrschende Begeisterung, die freudige Anteilnahme der erschienenen Philister beweisen, daß die zehnjährige Arbeit der Aassovia im Kampfe für die K. E.-Idee in Frankfurt a. Alain nicht vergebens gewesen ist. ES wird jedoch noch reger Arbeit bedürfen, um die junge Verbindung auszubauen. Am Eifer der Aassovcn soll es hierbei nicht fehlen. A. h. B. Sprebia. Der 'Akte Herren-Bnnd Sprevia betrauert den Vertust seiner Bnndeoschwester Frau Hella Vlnmenthal. Die Verllärte hat sich durch ihr großes Interesse für den K. E. und durch ihre liebenswerte Frenndlichkeit, die sie allen Bttndesbrüdern und auch Kartell, brndern enlgr-gengebrachl hat, ein großes Verdienst um den K. E. erworben. Wir werden das Andenken der Bnndesschwester stets in Ehren halten. Landesverband Pfälzischer K. E.er, Kaiserslautern. Das auf ll. 'April angesetzte Kcilofsizinm mußte infolge des bevorstehende» Seiiiesterbeginiis schon am Sonnlag, de» 26. März, stattsinden. Zu der um >'_'>> tll),- in Aenstadt < Haardt) im Hotel zur Traube angesetzte Ewneralversauimliiiig fand sich die Mehrzahl der psälzisthen Kartellbrüder ein. Den an K. E.-Korporationen ergangenen Einladungen leistete nur eine I. K. V. .pBaoaria" durch Entjenünng eines offizieUeu Vertreters Folge. Der Vorsitzende Dr. Kehr (Lie.) gab den Tätigkeitsbericht, in welchem er der Anregung Ausdruck verlieh, daß sich die Kbr. Kbr. neben den selbstverständlichen Aufgaben des Keilcns auch an den jüdischen Ausgaben in der Pfalz beteiiigen inöchten. Die Keilanssichken für das fommcibc Semester sind derart, daß wir den einzelnen Kartellverbindnngen H Keilsüre annoncieren können. Es ist zu wünschen, daß die geleistete Vorarbeit zu dem erwarteten Erfolg führt! Die westdeutschen Kamptfpiele fl in Köln | Kartelibrütxzr, I kommt im Sommer= I femeftgr nach Köln! j