KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 4 (15.4.1926)
- Date
- 1926-04-15
- Page
- Seite 27 (sequence 7)
- Language
- German
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□ Bücher« uns Bläücrfcbaa □ Dr. A d o l s A s ch,?vechtsan»valt und Notar in Berlin: „Der Grundstückükauf." Verlag Georg Stille, Berlin I92Ü. 9in Vorwort seiner soeben erschienenen Arbeit über den „Grimdslückskaus" hebt Kbr. "Asch hervor, dag er keine wissenschaftliche Vlvnographie, sondern ein praktisches Dandbnch geben wolle. Das Werk entspricht aber nicht nur den Vcdürsuissen der Praiis: es ist zugleich von wahrem wistenschastlichen Geiste getragen, eine»» Geiste freilich, den» die juristische stonstrnklion nicht Selbstzweck ist. Per offen daS zn erstrebende Ergebnis in« "?luge saßt und dadurch die Gefahren der „Krnptosozial ogie" vermeidet. bürgerlichesOiecht »mdStenerrecht.össentlich.rechtliche und gruudbuch.rechtliche Fragen sind mit gleicher Sorg, fall behandelt. Die Nechtspre-chung über das .vorn», e»fordernis des $ 515 BGB. ist übersichtlich zusammen, gestellt.?ie Vorschriften der Verordnung über dcir Verkehr mit landwirtschaftlichen Grundstücken vom 15. V!ärz H>1S m»d des preußischen Grundstückverkehrsgeseges vom 10. Februar 1925 werden eingehend be. sprechen, insbesondere die Frage deS Scbwae.zkanfs und die Einrede der "Arglist gegenüber der Berufung auf den und erläutert die "Anwendung dieses Grundsatzes im Gebiete des "AuswertungSrechleö an einer Neihe von Beispielen. "An diese Fälle der sogenannten „freien Aufwertung" schließt der Versal,er dann die Betrachtung der „gesetzlichen Auswertungbeschrcinkuiigen" an. Fn libersichtlicher Weise setzt er sich hier mit de»» verwickelten Bestiinttunigen des "Anfwertungsgefetzes und des "Anleiheablosungsgesetzeü auseinander. Gerade in diesem "Abschnitt verdient die iAirze der Darstellung und die irvtzdein erreichte Klarheit und Vollständigkeit besondere "Auerkeiiiiung. dankbar ustrd eü auch begrüßt werden, dast der Verfasser im 'Anhang die gesetzliche stmrechnungStabelle zum "Abdruck hat bringen lassen. "Alles in allem ist der Schrift weiteste Verbreitung zu ivünschen. N.-A. M. l'üwcnstein, Äamborn. Ausnierksame Beachtung verdienen die "Alissührimgen "AscbS über Grundstücks kauf und Anjwe-tungsrecht. Sein Vorschlag, die "AnsivertungSstelle solle in geiviisen Fällen wenn Sigeuliimer und persönlicher Schuldner verschiedene Personen sind die Döhe des Auswertung'«, betrage von der Erfüllung beslinnnter Bedingungen oder dein Srgebnis der Vertreibung von?cechten abhängig mache»», ist deswegen sehr erwägenswert, »veil er einen ^steg zeigt, wie man ebne Verletzung des 8 4 Aufw. bi es. zu einen, brauchbaren Ergebnis gelangen kann. Freilich wird man diesen Weg nur einschlagen, »venn die Festsetzilng eines besinunren Betrages nach stage der Sache zu Unbilligkeiten führen »vürde. Bei einer Neuauflage »vird auf Seite 105 (2. Absatz) ein stnnentftetteikder Drucksei,ler zn beseitigen sein. Ss »uust wohl beißen: ,/Auf Grund einer Verständigung mit dem G laubig e r absichtlich zu Schaden des i g e n 1 ü n» e r s Der klar geschriebenen Darstellung kann man nur weiteste Verbreitung ivünschen. Dr. Fritz Goldschn, idt - Spreviae „Gemeinverständliche Darstellung deS Auf, wertungSrcchteS." VonNechtsanwalt Dr. Heinrich N o s e n r h a l (?!ass.,Nb.-Bav.> in Dortmund: Druck und Verlag vor, S. "2. Krüger in Dortmund. Unter der umsangreichen Literatur über das "Aufwerkringsrecht verdient die vorbezeichnete kleine Schrift des NechtsanwallS Dr. Noseuthal ii» Dortmund besondere Veacl'tuug. Sie stellt, n»ie der?itel stbon besagt, sich zur "Ausgabe, eine a»»ch dem Asten verstündliche stebersicht des "AufwertungSrechteS zu gehen. Der Verfasser löst diese Ausgabe mit erfreulichem Geschick. Fm ersten "Abscbuilr der wohl als Giuleiruug gedacht ist - befaßt »ich derAutor mit deilGrimdbegrii,ei». Sodann ennvickelt er mir besonderer Gründlichkeit zunächst die Gruudsätze, die die Rechtsprechung i.n taufe der Feit entwickelt hat, ausgehend von der Regel des 8 242 BGB.: „Der Sch»»ldner ist verpflichtet, die Leistung so zu bewirken, wie Treu und Glaube»», mit Rücksicht auf die BerkehrSsitte es erfordern" r kü! Liselotte Ndthdn Rechtsanwdlt Dr. Ernst Struch Verlobte April 1926 M Ai ' Mn«,n nitr. V> JJ| T Grete Engel Wilhelm Hertz (Rli.-no-Silcii.ip) Verlobte i J VolkJflnrt.-iulr. Köln, April 1926 , 15. (ilridhiichcr Sir. 6. Jj j Kärl Friedmdnn (Tlmr.. Fril>.) Lotte Friedmdnn geh. Friede,.sohn ( ( | Vermählte ) Breda,i, Kaiser-Wilhelm-Str. 127 ( ( 1.1. I'-.h.. midi <.K F'AC HARZT für \ Idls-, Nusenu.Ohrenkrankheiten M ü N C tt Ji N, Pcttcnkoferitr. 19,0 TH. I9J22 Sprechstunden 11-1, 2-5 Ulir Auni-r.i.-m: Pr;.,tzk,usen Montag u. Donnerstag 6-7 Uhr Dr. med. E. Elsbach (oi.-.i>)