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KC-Mitteilungen · 1926-04-15 · Heft 4 (15.4.1926) · p. Seite 25

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1926
Issue
Heft 4 (15.4.1926)
Date
1926-04-15
Page
Seite 25 (sequence 5)
Language
German
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siatislil trcH'cn auch für die od>übuI)'tatiitit zu.?ic«k muß vorausgeschiclt werden, wenn man sich mit der iyraiK der l>od)icliiilüa:i'tif beschäftigen will, -Aus den Mitteilungen des Amtlichen preußischen Pressediensten sei zunächst über die IMiK der Universitäten folgendes festgestellt: Die (Gesamtzahl der Studenten an preußischen Universitäten belief sich im Wintersemesler 1927 2.7 auf 20 001 Studierende und stieg tm Sonunersemester 1927 uns 21280; dien bedeutet werten über 1911 mit 21228 Studierenden eine n i ch t u u b e t r ä ch t l i ch e Z u n n b m e. Hüter dem Oiesichtspunkt der Fakultäten ergibt sich salbenden Bild: einen nicht unerheblichen -Rückgang weist das eva! lge! isci)--Iheo1 ogische Studium auf, das im Wintersenaester 1927.27 von SS(i Studierenden cr^riffeu wurde, eine Zahl, die im Sonunersemester zwar aus SK>1 stieg, gegenüber UN t jedoch eine -Abnahme von 212 Studierenden zeigt. 'Auch die katbolisch-tbeologische Fakultät weist eine -Abnahme auf: UN l gehörten ibr 977, 1927 27 SJO. 1927 920 Teilnehiner an. Die juristische Fakultät Wien zusammen mit der rechtslind siaatswissenschastlichen Fakultät liN! .1770, 1927 *J.» dagegen SSL1;5, 11)2.) 9207 Stildierende auf. Bemerkenswert ist das Interesse für die wirtschaslliche Fakultät, der im Wintersemester lind Sonunersemester U)2'l bzw. 1927 27 2712 bzw. dS5:J Surdenten angebörten. In der lnediziriischen Fakultät blieben die Zahlen einigermaßen stabil: l100 im Iabre 1911, 7070 im -lIinterseinesler 1927 2.» ulid 7017 im Sonunersemester 102.1. Die philosophische Fakultät endlich zrrsainmen mit der »aiurwissettschastlichen Fakultät umfaßte 11 017 Studierende iin Wintersemester 1927 1927, 12282 im Sotnmersemester 192.1 gegen 12 097 im Vergleichsjabr. Die Universität Ber 1 i tl erfuhr von 8721 Besuchern im Iabre UN 1 im Wintersemester 192'! 27 eine A b n a b m e aus 73! t und im Sommersemester 1927 eine weitere -Abnahme aus 0928. Srbeblich war auch der -Rückgang in «Greifswald von 11 .">2 im Bergleichsjahr ans 79't im Wintersemester I92'i 2 >. wenngleich hier im solgenden Semester eine Erholung aus ss.i eintrat. Die Nniversität 8öln wurde in de» beiden letzten Semestern von '.979 bzw. 772«) Studenten besucht. Bicht unerbeblich ist der -Rückgang in Bonn von 2.797 im Bergleichsjahr aus 2728 im teßten Soinmersemester. sicherlich teilweise eine -Auswirkung der Besatzung. Unter dein cöesichtspunkt der Fachgebiete betrachtet ergibt sich für das Studium der Volkswirtschaftslehre eine s a st 200p rozc n tige Zunahme, nämlich von 1202 im Bergleichsjahr auf 2077 im Wintersemester 192't 27 bzw. 2717 im Sommersemester 192.7. Medizin einschließlich der Zahnheilkunde erstlbr eitle geringe -Abnahme uild bewegt uch um die Ziffer .">200 herum. Bene Sprachen wurden in en beiden letzten Semestern von O’iO bzw. 128S Personen getrieben, während das Studium der alteu Sprachen kaum ein Viertel dieser Zahl erreicht. Dem landwirtschaftlichen Studium wid» ineteu sich 1020 bzw. 1278 Studenten. Ihrer Staatsangehörigkeit tiach waren im Jahre 1911 20.107, im W.-S. 1027 21 27.109. im S.-S. 1927 2.181; Pretthen; sonstige -Reichsdeutsche studierten an preußischen Universitäten in den Berichtssemestern 2122 bzw. 2770 gegen 2802 tm Bergleichsjahr, -Ausländsdeutsche und -Ausländer waren in heu letzten Semestern 2200 bzw. 2012. gegen 18.18 im Bergleichsjahr. Männlicize Studierende erreichtet: 1011 92,0 v. tj. und iit den beiden letzten Semestern 88,.1 v. weibliche Studenten gab es 0,7 bzw. 11,7 v. h. Unter dem Olesichtspunkt der Konfession gab es in den beiden letzten Semestern 70,7 bzw. 00,17 v. h. gegen 00.7 v. t). evangelisc1)e. 28,7 bzw. 20.27 gegen 27,7 katholische, 0.2 bzw. .1,2.7 gegen 7,0 jüdische und 7,0 bzw. 7.2.7 gegen 0,7 bekenntniösreie usw. SNldenten. Born <9ynu:asintn kanren im Jahre 1011 09,0!), in den beiden Berichtösetttesreru nur noch 72,00 bzw. 72,0 Studierende, während die Zahl der do in -7vealg n in nasi itm to mmenden von 17,12 aus 22.07 bzw. 27,0 Prozent stieg. -A n ch d i e 0 h e r r c a I f d) u l c lieferte mehr Studente n als fr ü her; nämlich 0,87 v. f). im Jahre 1011, 17,12 v. t). bzw. 17.7 in den Berichtssemestern. -Aach dem Beruf des Vaters betrachtet, ergeben sich folgende Ziffern für die beiden letzten Semener, denen ans dem Jahre 1011 keine Vergleichsziffern zur Seite gestellt werden können, da vor dem Kriege nicht nach diesen Berufsgruppen gezählt wurde: in dem Wintersemester 1927 27 bzw. im Sommersemester 1027 waren 12,02 v. ich bzw. 17,00 v. L). Studenten Söhne höherer Beamten. 27.10 bzw. 20,18 v. i>. Söhne mittlerer und in beiden Semestern 1.2«) v. tj. Söhne unterer Beamten. 20,88 bzw. 20,7.1 v. t>. Studenten waren Söhne von Handels, und «Gewerbetreibenden, 1,2.1 bzw.! ,20 v. h. waren Söhne von -Arbeitern. -Aus freien -Atademikerkreisen endlich rekrutierten sich 7,10 bzw. 0,00 v. h. aller Studenten. Die Technischen Hochschulen in -Preußen wurden im Wintersemester 1027 27 von 8719 Stubenten (hierunter 87 Frauen) besucht, hiervon waren 22t (6 Frauen) jüdischen Glaubens, d. h. 2,9-proz. -Auf den Forsthochschulen studierten keine Juden, bei den landwirtschaftlichen Hochschulen betrug die

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