KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 1 (15.1.1926)
- Date
- 1926-01-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
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bmibc wertvolle# und H'crfooUfte# Material, loir haben juiuie Bnudosbrüdor auS besten '.Familien und mtt der besten (yrjtebumv Und da sei es oberste und edelste 'Ausgabe eine# ft. M im K' (5.: ci» zug-eben auf die ftndividualität seiner ftücbse. Denn was wir in unserem Juiiitpfe braurbe». ist nicht der Herdenmensch, loir broncho» Persönlichkeiten. beider wird sebon manchmal in der ftoit der ftuchsenerziebnng die Persönlichkeit ,\ti- Gunsten eines sebablonenbast strammen und korrekten Couleurstudenten oder gar Conlenrfanken nnlerdrüdk. Ge»vist. wir sind Couleur-, wir sind U'orporationsstudenten nicht nur ans der Notwendigkeit der Couleur und der .Korporation als Kampfmittel heraus, sondern anch, als junge Akademiker, aus Uiebe zur alten Tradition des deutschen StudententumS. 'Aber das eine must uns oberster Grundsan. dem ft W. wichtigste ÖAcbtlinie sein: nicht über den, Couleurstudententum den Menschen zu vergessen ''licht nur ein liebevolles dingeben auf die Persönlichkeit der ftücbse, sondern auch eine Uertiesnng und Vergeistigung des ihnen anerzogenen Coulettrstndententums mnst der ft?.A. erstreben. Seine 'Verantwortlichkeit sollte sich nicht nur ans die Couleurerziebung erst reden, er soll sieb mitverantwortlich fühlen für die geistige und seelisebe Cntwicklnng der ihm anvertrautet» BundeSbrüder. Um dieser Beranlwortlic.,l'eit Genüge zu tun, bedarf es fveüid> eines attderen Mittels als der ftncbsenstnitden »md des Bieres, die beide doch nur die Gesamtheit oder die 'Aeusterlicbkeiten eines ein* zeliten treffen. Der ft.??l. beschäftige sich nicht mit der ..Consuchsta", er beschäftige stch mit de» .Wüchsen, istie Redensart, von dem ...f nchfett. einem S (üvf ftlcijch ohne Sinn und Aet stand", must fallen, dem» in unseren .vtkbieit schlummert mir, salls sie noch nicht ausgeprägt fein sollte, die V'eviöitlubleit; diesen Scl'lumnier zu stören, die Persönlichkeit zu werte», sei 'Ausgabe und ftrende eines ft. .VW Der ft.??l. fet jedem feiner .viivhfe ftreund. jedem noch seiner '.Art. Uabet must et aber erreielte», das; nicht er sieb den ft lieb seit ansebliestt. sondern die fttichse sieb zu ihm bingezoge» fiiblen. .Aitbt unnahbar sein, aber auch nicht selbst zum ftüchsen toerde», diese zwei Negationen zeigen den selnveren, aber sebönen Bö eg eines ft. M. Und dies alles trifft in verstärktem .Maste für die Ueibburschen zu. fttt ze.,.'ben, das; die Ueibburschensrage eine der sebtvierigsien ist, die an den Konvent und den jungen Bundesbruder gestellt werden, eins . must man sich initiier vor 'Augen balten: zwischen Ueibvurseb und Ueibniebs müssen andere Bindungen bojtebe», als ztvisebe» Bundeebruder und Bundesbruder. ftreundsebaft. Ptteressengeineinsebast, was es atnb fei. es liegt in der Outtiir des Veil'oerlK'.Unii’eo, da st der l’eil'l'urieb sieb nicht nur aus seinem Betanlwortlichkeitsgesübl heraus mehr und eingelnntder mit seinen V'eibsücbse» beschäftigt, als mit den anderen Bundesbrüdern. Und so gilt alles, was in diesen fteileit über die hohe 'Ausgabe des ft. M. und den Bö eg zu ihrer Crfüllung gesagt ist, besonders auch für den Üeibburschelt in seinem BerHältnis zum Leibfuchsen. Dum was der ft. M. den ftüchsen, ist der Ueibbursch dem ftüchsen. Cr must nicht nur volles BerständniS zeigen und betveifen für die Wünsche und Neigungen seines Ueibsuebsen, er »tust auch auf denen ftnterlekt eingeben und ihm troudem das zeigen und anerzieben, was dem jungen Bnndesbruder noch zum wahren K'. (5. er fehlt. -Dliebt nur ftreund soll er ihm sein, sondern auch Berater; nicht Borgesenter, sondern erfahrener ftreund. Cr soll dem Veibf»elften daS sein, waS man mit dem 'Ausdrttek „selbstgewäblte 'Autorität" bezeichnet, dabei aber nie vergessen, was fein Ueihfuehs bei der UeibburschenwaHl von ihm erwartete und erhoffte. Wir kommen also nun zu dem CrgebniS, dass der, der dazu berufen ist, imferen Nachwuchs zu erziehen, sieb von zwei Seiten für dieses 'Amt qualifizieren must: er must sowohl die äusterlicbe als auch die innerliche Besäbigung zu diesem Crziehnngswerk haben. Die änsterliche, die in den selbstverständlichen, nvttvendigen Kenntnissen besteht, und die innere, die mehr von seiner Persönliebkeit verlangt. Cr mnst überzeugter Korporations- und Wassenslndent fein, must Deutscher aus lileberzeugtutg und Gefühl sein, ohne das Jüdische zu vergehen. Cr darf keine Selbstherrlichleit kennen und must dock durch sreundschastliehe Beratung die ftücbse voükontmen in der ftand haben. Cr ntttst in jedem jungen Bimdesbruder die Individttalität sehen, achten und pflegen. Cr mnst ftreund sein können und es verstehen, sich in seine ftücbse hineinzndenken, mit ihnen zu fühlen, zu leiden und steh mit ihnen zu freuen. Wen» unsere ftnehsmajore diesen ft orderungen genügen, dann können wir mit Stolz von dem Chrentitel „ft. M. im K. C." sprechen, dann »verden die jungen Bundesbriider, die von der Schulbank tveg zu uns „an die ftroitt" kommen, sich bei uns tvohlsühlen, »verden echte Deutsebe und Juden »verden, Kämpfer für das Deutschtum im ftudentun», Kämpfer für das Judentum im Deutsebtnm und herantvaebsen zu Menschen, aus die nicht nur der VC. C.. aus die das ganze Judentum stolz sein kann. Meier 1 iucI) Imntlhin^f Leitung: ERICH KIEWE (Sprev.) BERLIN SW 68, Friedrichstr. 55 NeueiSrhriliUligCIl; Aimcltii I /.: Krirlisverfnssung, geh. M. 10. Blum i cU-S cl» :i ch i a n: Einkommensteuergesetz. l»r. M. 18.- . geh. M. 20.— Dalcke: Strafrecht und Strafprozeß, geh. M. (4..SO (2. erw. Auflage) Handwörterbuch der Rechtswissenschaft. Her.aisgegeben von Stier-Somlo- Elster, erscheint in Lieferungen, (jesamt preis etwa M. 180. . Bisher Lfg. 1 ... 2. je .Vl. 6.— Jaelfer: kc.iclis/.ivilgesetze, geh. M. 15. - Koppe: I )ur< h(uhruiigshcstimmu»gcn zum A. W. M. 1.20 Mügel: Durchführungsverordnung, etwa M. 7. Neufeld: AUösuogsge.setz, geli. M. 10.— Schlegelberger: Durchführungsverordnung. M. 8. — Schlegelberger-Harmening: Das Aufwe.rtimgsgese.tz mit den Durchführungsbestimmungen, br. M. 22.—, geh. M. 25.— ^OOÖO Assessor '1,lli)'t Hi.'f^h<;it.crmögVi'chu in Strafpraxis Angebote unter „Dr. R. HL“ ein die Expedition der K. C. -Blätter