KC-Mitteilungen
- Journal
- KC-Mitteilungen
- Volume
- 1926
- Issue
- Heft 1 (15.1.1926)
- Date
- 1926-01-15
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Ferbandsnadiiichten (Die „BerbandSilachricktei»" fttr die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 51. Januar an die Schriftleitung einzurelchen.) Bavaria, Heidelberg. Wie immer fasten W.-S. hat sich die Zahl der 9 fiktiven durch krasse Wüchse nicht erböht. -Aber gerade die kleine Anzahl läsit es zu, den Betrieb um so strammer zu gestalten und den inneren Zusammenhalt zu stärken und sich näher kennenzulernen. Die Wochenoffizien setzen sieb auS Konvent, Kneipe, Bierabenden, Spielkueipen (bei denen viel Schach gespielt wird) und Theaterabenden zusammen. -An Sport wird wöchentlich einmal Jiu-Jitsu getrieben, einmal geschwömmen und täglich gesorbten. Dazu kommen gelegentliche ausserordentliche Sportofsizien. -Am '.'l. Dezember veranstalteten nur mit einer l. K.B. „Neo-Fridllrgia" auf der Hirschgasse einen glänzend verlaufenen Panktag, zu den» um- H Partien stellten. -Am -Abend vereinten sich die „feindlichen Brüder" zu einer feuchk-sröhlichen Mensurenkneipe, mit der wir die erste Hälfte des Semesters schloffen. Wir philistrierten auf dein Konvent vom 21. l2. unser» i. a. B. Ludwig Bram» lXXX,XX)- Saxo»Bavaria, Leipzig. Bisher verlief das Semester sehr ansprechend. Der nach einer Zeit des Stillstandes einsetzende intensive Betrieb bat in diesem Semester noch weiter zngenomme». Wir baben die siir Leipzig ausebnliche Zal,l von 9-Akrivei»; fechten viermal »vöcheullich uild treiben sieisiig Sport. Llusserden» vereinigen »uiS »och zahlreiche -Abendoffizien. Sille gut verlallsene Sröffnilngskneipe und verschiedene Frühschoppen brachten uns mit der Philipe rsthaft in engeren Könner. -Als l. K. l. K. meldeten sich die Herren stud. vor. merc. Marens und Schwebe bei uns aktiv. Wir rezipierten die a.F. a. ,v. Bcannes und .Wiimaitn und philistrierten unser» l. i. a. B. Luft, der seinen vr pbil. cum laude machte. Wir danken ihlit allch hier für seine langjährige -Arbeit in der Berbindnng tind wünschen ihm auf seinen fernerem Lebensweg das Beste. Weiter »nachte unser l.i.a.V. Gutmann denNeserendar. A. H. B. Thuringia. Am 15. November 1925 fand unter grosser Beteiligung vorm. 10 ‘/j h auf der Kneipe dre letzte alljährliche' Mitgliedcrversammlnitg starr. Nach Berichterstattung des 1. Borsitzenden über die -Altberrentagung in Bonn, über die wichtigsten lokalen Ereignisse »vätzrend deS Zabres erstattete er den Kassenbericht. der erkennen lieft, das; ein grofter 5eil der Bundesbrnder auch der kapilalkrästigei» init Zahlungen int?uiekstande s'n»d. Diese seien an dieser Stelle noch einnral an ihre Berpflichtungen gemahnt, wenn sie Weiterungen aus dem Wege gehen wollen. Der-A. H. B. soll von nun an gerichtlich eingetragen werden. DieNeuwahl des Borstandes hatte folgendes Ergebnis: Landrichter Dr. iur. Ernst Nofenthal, Facharzt für Haut - ilnd Geschlechtskrankheiten Dr. med. -Alfred Glaser. Aff.-Arzt l)r. mod. Arthur Gabriel. Die Ausschuftmitglieder: MareuS, Pick, -Allerbach, Krombach blieben wie in» Borjahre. Die Wohnungskommission unter Borsitz von Bbr. Nsthard Engel entfaltet rege Tätigkeit, um für die grossen cstistultgsfeste int Herbst 192li eine »vitrdige Wohnung zu bekommen; das ist jedoch nur möglich, wenn auch alle übrigen Bbr. Bbr. diesen» -Plane reges Interesse z»»»venden. Es bralicht hier doch »vohl nicht erst darauf hil»ge»viesei» zu »verden, »vie »vicktig eine anständige, «zeinütliche, günstig gelegene Wohnung ist, uin den Zufammcuhalr zu fördern, der hier »vie überall erheblich zu »vünsche» ilvrig lässt. — Das Hauptinteresse fand das Neferat Glasers: ., Die Pflichten des im Berufsleben stehenden K. E.ers." Er »vies darauf hin, »vie »vlchtig (lliid »oie leicht oft) für die jüngeren niedergelassenen Bbr. Bbr. die ^lnterstiinung dr»rch die älteren ist, die meist über eine grvfte Praxis verfügen. Leider »vird hier oft gesündigt, »vie einzelne Fälle betveisen, die er aussiihrlich anführt. Bei gutem Willen kam» man trotz der Nücksicht, die n»an auf andere Ltollegeu oft aus manilic,fache» Wriii»t>cn nehmen »nun, die Bbr. 'Bbr. — besonders in der heungen Wirtscliufcsiiot - gar nicht selten d>»rch Znlveisnng vra, Patienten und Klientel» »lnterstützen! Blau kai», sich hierin »vohl manchen der andern Berbände zun» Bo> bild nehlnen. Schliesslich »vnrde ailch die Stiftungsfestkoinmisfion gewählt, die bald mit dci» Borarbeiten für das grosse .f-ess in» Herbst beginnen soll. - Der Mitgliederversaunnlllng schloss sich in der „Gold. Gans" ein gemeinsaines Mittagessen bei fast Teilnehmern an (so zahlreich wie hier haben sich »vohl selten die alten Biadrinen allch aus der Ferne .zusammengesunden), das in altbe»vä!>rter Güte und bekannter Geinütlichkeit die Teilnehmer bis in den -Abend hillein znsamlnenhielt. - - -2l»n 12. Januar, d'.h, »vird eil» Bierabend in der „Gold, zvniis" eine grosse Zahl K. E. er ,», it ihren Fra»»en (zuin erste,» Male »vieder feit langer Zeit) gciniitlic'v .znsamni.nseha». Provi,»zialverba,»d Brandenbrrrgrscher K.Cer. Die siir den 2. Dezember angesetzte Mitcstiederverl'aininllliig »var leider so schlecht besucht, dass sie die in de» cssersaminlung vom 25. Oktober nicht endgültig entschiedene Frage der Personalunion in» Vorsitz des-A H. 2L Sorcvia und des Provittzialverbandes!vegen Berufu,:-,sin»ü»higkeit nicht erledige:» konnte. Insotgedessen fandani 51.Dezember bei dem regelmässigen Bierabend eine neue Mitgliederversammlung, an der ungefähr 55 Kartellbrüder teilnahmen, statt. Iiizrvischerr hatte and> der A.H.B.Sprevia zur Frage der Personaltmivn Stellung genommen. Für ihn stellte Kbr. Asch den Antrag, dass die zivangsmässige Personainnioi» ansgehoben »Verde, aber den» A. H.B. Sprevia das Necht Vorbehalten bleibe, 5 Kartellbrüder vvrznschlag.-n, unter denen der Vorsitzende zu wählen sei. Dieser -Antrag »vnrde nach langer, teiliveise sehr erregter -Anssprache angenommen. E»>» Gegenantrag Lndlvig Ma»>e»-, d»e Tstglluunclng bezüglich der Personalunion z>» streicl.el», »vnrde ab>,elehnt. Die chersamnilung beschloss ferner, gegen alle Kartellbrüder, die »veder ihren Beitrag bei»»» Provi»»zialverband bezahlt noch um Stundung nachgesucht haben, die Beruslmg von Ehrenräte,» bei den betreffenden Alt-Herren- Berbäilden zu beantragen. für die K.C.-Blätter