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KC-Mitteilungen · 1925-03-15 · Heft 3 (15.3.1925) · p. Seite 23

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Journal
KC-Mitteilungen
Volume
1925
Issue
Heft 3 (15.3.1925)
Date
1925-03-15
Page
Seite 23 (sequence 5)
Language
German
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23 } VerbandsnachricfifeD I Die „Vcrbandsnachrichten" für die nächste Nummer sind einseitig beschrieben bis spätestens 25. März an die Schriftleitung einzureichen.) Thuringia, Breslau. Das zweite Halbsemester brachte uns als Höhepunkt am 8. Februar den K.C.-Vall, der wie im Vorjahre — mit über 200 Teilnehmern — im Hotel „Vier Jahreszeiten" stattfand. Wir hatten -die Freude, den bei weitem größten Teil der ortsamvesenden und einen Teil der auswärtigen Bb. Bbr. und Kbr. Kbr. bei uns begrüßen zu können. Das Fest nahm einen durchaus harmonischen Verlauf und hat, besonders bei den Damen, einen glänzenden Eindruck hinterlassen. Die Beziehungen zur Breslauer Philisterschaft wurden ferner durch die nunmehr beendete Turnstunde gepflegt, die Veranlassung zu einer Reihe schöner Festlichkeiten bot. Kurz vor dem Ball rezipiertes wir die Brander Altmann, Büchner, Brück, Kamm, Katz, Lachotzki und H. Pollak; C.K. Büchner erhielt das Band der Verbindung. Anläßlich der Gedenkfeier für die im Kriege Gefallenen, bei einer Oberschlesier-Kundgobung und bei der Reichsgründungsfeier wurde chargiert. Wir schlossen das Wintersemester mit dem Convent vom 26. 2. und einer Semesterschlußkneipe am 28. 2. Die Wahl der Ferienkommission hatte folgendes Ergebnis: . F.E. X a.23. Hellmuth O. L. Wittner (XX); F.C. XX a.B.Ernst Brück; F.E. XXXa.F.Ernst Weitzenberg. Wir inaktivierten a. V. Guido Pollak (Spr. i. a. V.) und überwiesen unsere i. a. V. i. a. B. Max Pick und Georg Altmann dem A. H.V. A. H. Dr. Martin Gotthilf trat mit Ende des Semesters aus der Verbindung, dem A. H. V. und dem Verbände aus. A. H. Bruno Hirsch promovierte zum Dr.-Ing. mit dem Prädikat „sehr gut", A. H. Georg Altmann zum Dr. rer. pol, A. H. Hans Behrendt bestand sein Affessorexamen. A. H. Dr. Fritz Michaelis ließ sich als Rechtsanwalt, A. H. Dr. Pincsohn als Frauenarzt nied«'. Zu dem in Frankfurt stattgefundenon Pauktage beurlaubten wir unsere a. V. a. B. Vatschinski und Zweig. Da unsere Kneipe einer gründlichen Renovation unterzogen werden müßte, andererseits der Raum aber zu beschränkt ist, tragen wir uns mit der Absicht, eine neue Wohnung zu mieten. A. H. Dr. Richard Engel, Breslau, Kaiser-Wilhelmstr. 10, hat sich in dankenswerter Weise bereit erklärt, Zeichnungen für einen „Hausfonds" entgegenzunehmen, und wir möchten nicht verfehlen, auch an dieser Stelle an alle Bbr. Bbr. die dringende Bitte zu richten, sich an der Aufbringung der notwendigen Mittel recht rege zu beteiligen. Ferner bitten wir alle Kbr. Kbr., die im nächsten Semester in Breslau studieren wollen, uns dies tunlichst bald mitzuteilen, damit wir für Wohnungen sorgen können. Bavaria, Heidelberg. Das Wintersemester nahm einen sehr guten Verlaus. Die definitiven Chargenwahlen, die die interimistischen bestätigt hatten, erfuhren gegen Ende des Wintersemesters insofern eine Aenderu'ng, als die 1. Charge anstelle des bisherigen Crstchargierten a. V. Meyer von einem älteren i. a. V. übernommen wurde. Dlach den Weihnachtsferien konnten wir unsere Brander Archenhold, Bär, Haymann, Krakauer und Posener rezipieren. Besondere Achtung wurde in diesem Semester der sportlichen Ertüchtigung unserer Aktivitas gewidmet. Reben 9 Stunden Fechtunterricht wurde 2 Mal wöchentlich geschwommen. Die Erfolge dieses sportlichen Trainings blieben nicht aus. Bei den llniversitätsschwimmwettkämpfen in Heidelberg und Darmstadl konnten wir uns durch unseren Fuchsen Kaufmann 2 erste Preise und verschiedene andere Preise erringen. Ein im Rahme,: eines Kostümfestes veranstalteter Tanzabend gab uns Gelegenheit, auf unserer gemütlichen Kneipe einige fröhliche Stunden mit unfern Couleurdamen und mit der Heidelberger Philisterschaft zu verbringen. „Suevia, Hannover. Das Semester verlief weiter befriedigend. Am 17. Januar chargierten wir zur Reichsgründungsfeier in der Stadlhalle. Mit dem Vorstand der Studentenschaft befinden wir uns in einer sehr gespannnten Lage, so daß wir anläßlich der am 24. 2. stattsindenden Verkündung der der hiesigen Hochschule angehörenden Sieger der deutschen Akademischen Olympia 1924 nicht mitchargieren konnten. Unsere auswärtigen Bbr. Bbr. bitten wir, doch für Keilfüchse sorgen zu wollen. Sprevia-Verlin. Auch der zweite Teil des Wintersemesters verlief harmonisch. Unfern A. H. A. H. Moses und K. Blumenthal, welche die Aktivitas zu sich zum gemütlichen Beisammensein eingeladen hatten, sprachen wir nochmals an dieser Stelle unfern herzlichsten Dank dafür aus. Ferner rnöchten wir nicht verfehlen, unfern A. H. A. H. Kirsch, Preuß und Lennhoff für das rege Interesse zu danken, das sie während des ganzen Semesters der Verbindung entgegengebracht haben. Gleichzeitig geben wir aber unserer Verwunderung darüber Ausdruck, daß von den übrigen Berliner A. H. A. H. nur selten jemand die Veranstaltungen der Verbindung besuchte, auch niemals während des Semesters ein Vertreter vom Vorstand des Altherrenbundes zu einem Offizium der Verbindung kam. Am Ende des Semesters belegte die Aktivitas einen Kursus des Kbr. Dr. Goldmann-Sax.-Vav. an der Jüdischen Volkshochschule über das Thema: „Wesen des Antisemitismus". Für das gemütliche Beisammensein des Vundesbrüder dienten unsere Bierabende, Kneipen und Frühschoppen. Wir fochten wie bisher sechs Mal wöchentlich Säbel. Im Lause des Semesters meldete sich noch Herr stud. jur. Simonsohn aktiv. Wir rezipierten die Brander Cohn, Biedermann, Cmmersheimer, Manasse und Schlesinger. Auf dem Schlußkonvent inaktivierten wir die a. V. a. V. Edgar Cohn und Adolf Weinbaum. Aus der Verbindung schied aus a. V. Lothar Spanier-Ghib. Die Wahlen zur F.C. hatten folgendes Ergebnis: F.C. X Heymansohn (Teleph.: Königstadt 3979), F.C. XX Fritz Braun, - F.C. XXX Cohn-Biedermann. Von den Ferienoffizien sind die ortsanwesenden Spreven benachrichtigt. Das Sommersemester beginnt am Mittwoch, den 29. April, um 8 Uhr mit dem Cröffrrungskonvent. In der Hochschulpolitik hat, wenigstens was die örtlichen Verhältnisse anbetrifft, das vergangene Semester mchts von wesentlicher Bedeutung gebracht. Auch hier nehmen wir nochmals gern Gelegenheit, unserm l. A. H. Lennhoff zu danken, der im Deutschen Studentenbund eine führende Stellung einnahm und so unsere Interessen in der Gesamtstudentenschaft aufs Veste vertreten konnte. Cr verstand es, den studentischen Korporationen wie den Behörden gegenüber die rechte Einstellung zu gewinnen, für welche Zeugnis ablegt die Tatsache, daß beim Ableben des Reichspräsidenten durch ihn allein die Verhandlungen der Reichspräsidentenkanzlei mit der Studentenschaft über die Teilnahme bei den Trauerfeierlichkeiten geführt wurden. Die Kämpfe, die im Studentenparlament zum Teil mit außerordentlicher Schärfe geführt wurden, gingen um Tagesfragen verschiedenster Art. lieber hiesige Kreise hinaus ist vielleicht von Interesse, daß die Vertreter, die im Juli 1924 zum Innsbrucker Studententag geschickt wurden, bis zum

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