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Unsere Tribüne · 1926-11-01 · 13-14 (November 1926) · p. Seite 5

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Journal
Unsere Tribüne
Volume
3 (1926)
Issue
13-14 (November 1926)
Date
1926-11-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Nf. 13—14 Unsere Tribflne Seite 5 JüdiMbe Zur Krise der bürgerlichen zionistischen Jugendbewegung. fiine Er wider unga-a^ärr^Dfö Kurt Gr un wal d. , Die bürgerlich-zionistische Jiigendbewegung befindet «ich in einem ideologischen und organisatorischen Niedergang. Die tragenden,.Fundamente ihres-ideellen Baues sind mit der zeitlichen Fortentwicklung geborsten und~ihr gauzes Gebäude droht ..zusammenzustürzen. Krampfhaft versuchen nun bürgerliche Ideologen die Katastrophe ^.ztt verhüten. Nicht, indem sie mit scharfem Blick .nach, der wahren Ureaöhe forschen, um dann deu Forderungen der Zeit gemaß'gründlioh umzubauen, sondern, indem; sie , nach richtig' Jdeinbürgerlicher Manier mit .Kleister und-anderen Kleb- Aoffen die Sprünge im,.Fundament zusammenhing wollen. Einen solchen Versuch „ unternimmt auch, Di*. Kurt Grunwald in der .Prager ,,Selbstwehr" Nr. 39-4Q vom 28. September 1926. Wenn ich zu seinen. Ausführungen hier Stellung' nehme, so nur. deswegen,. weil . ich viele seiner; Be- .flierkungen und Vorschläge geradezu als Herausforderung Jedes. ehrlich gesinnten Menschen. betra<?htev'Qa^ ein:,Großifaeü der.Leser, dieser Erwiderung wahrscheinlich nicht, die Gelegenheit hatten, die. Ausführungen Drf. Qrunwalds zu leisten, .will ich -hier einige der. markantesten Stellen» „wiedergeben. ' .-. ......1 >t. ,.,. .-•-» , Zunächst ist er ehrlich genug, zuzugeben, daß es eine Krise in der zionistischen Jugendbewegung gibt* tEr führt Sie auf verschiedene Ursachen . zurück. Die.. Zeit der großen ^Hausse der .^Weltanschauungen", . .von der die Menschheit nach. dem Kriege, erfaßt war, ist; vorüber;. und:-anihre Stelle^ sei ein individualistisohes; Streben naych ^Bildung und Vervollkommnung, getreten. Soweit einyerstandenj. Wenn dieser Behauptung' aber die. Tatsacho,. entgegensteht^ daß große Teile der jü<Iischen . Jugendlich Lager gerade . an den. ,wicht%s]ten. und-aktiystenv Festen befinden, so führt. Dr. Grunwald..in 3^cüs#h-naiyerr Art diese Erscheinung bloß darauf ..zurÜQk, daß.} die Sozialdemokratie einen guten Volksbüdungsapparat.thesitzt. .Wir.-wissen ganz gut, daß der Volksbildungsappamt Wiens jedem Men- •söhen zur Verfügung, steht und ^daß_> die- Ursache ganz wo anders zu suchen ist. -! .... ,, , Aber Dr: Grunwald geht weiter und sagt wörtlich: „Die zionistische Idee, das geistige. Element, ist in ,w den Hintergrund getreten, die zionistische Tat ist die Forderung. Die Tat kann für die' Jugend[ nur .in. Chajuziuth. bestehen, «toer^^nur ein kleiner Teil kann diesen,. Weg gehen. Der Äfehrzahl. ergeht es wie einer Armee, die, Gewehr bei Puß steht. Sie-zerfällt im Innern, wird demoralisiert, d. h. in unserem Falle, man wendet sich dem Sozialismus, zu, der heute-'eine (scheinbar) starke Ideologie besitzt, die keine konkreten Taten verlangt Bei der Beurteilung dieser Worte können wir entwedvr über - die Naivität lächeln, oder aber, wir müssen diese- Heraueforderungen aufs Schärfste zurückweisen. Es ist-»wohl'-mehr als naiv, zu behaupten, daß das Eindringen immergrößerer Kreise der zionistischen Jugend , in die Ideen' des ^Sozialismus auf ihre Demoralisation zurückzufäüTen-ist. «Vielleicht, ist es eher eine Flucht vor der Demoralisation und Verwässerungy in die heute der bürgerlici^,,ZionismushineinzugeirateJi droht. Daß-, der Sozialisn^.k&;n8.-ikoi^^ verlangt, IctwuiAAiioh n.ur;-der Ausdruck eiae3 -kleinbürgerlichen Denkens, sein, das etwa den* heldenmütigen Katjnpf der engli- «^n^Bjergajjbjeitej: für^in kliednliche^^egoipfeische^ 'Veitlangen nach mehr Genuß und die so zahlreichen .^darunter «WSa^Wftscfrea) durch Mord, .und Kerker umgebrachten l^ä^yr^^tdeiiki^QzialeA Revolution für Phantasten und-,Schädüage der" menschlichen Gesellschaft hält. , Daß der Sozialilpus-'eine ^sch^inbar" starke Ideologie besitzt, scheint dfcfpyDr. grunwald ,*scheinbaK, nurvÄOhednbar* au sein,' da ersieh.-,nur. soweit. traut* i.sein „scheinbar" runter Klammer anzufühlen, ... » >■ p *Ijx -seinen weiteren Ausführungen ist der Verfasser darüber empört, .daß, die tschechische Chaluzorganisation ihxen Mitlgiedem,>maa^istas<&e!-.^ will und meint, daß nur diese ^parteimäßige-, Erziehung sei daran flQhuld, daß Menschen des . Teoheleth-Lawan bei einer O^misohahrAssadj-Eejer. den B^s^oi^tm.ztirufen^konnten: #^ieder - mit den * künftigen ' Arbeitermördern". Daß dies ni^^pol^isch^vvye?hetZTmgi. sotnd^bder,ig©waltsa*ne Ausbruch jÄ»g^,Äurüokgi^rangteT Erbitterung isitf daß hier gerade .mangelnde politische Fähigkeit,,..:gegen ein entstehendes. . jjidis,Qhes.#a,kenkreuzlextum \ anzukämpfen, sich solchen ■ unfruchtbaaien. Ausbrüchen ausdrückt, scheint Dr. Grunwald : nicht begreifen zu können. - j-- Haben wir in den obigen Ausführungen nun zur Genüge die dem t Sozialismusdurchaus feindlichen Anschauungen des Dr. Grunwald kennen' gelernt, so dürfen wir doch nicht glauben, daß er keine Möglichkeit hat,;alles wieder zue^menzuleimen. ^nd so schlägt er uns eine einheitliche egoistische Jugendorganisation, vor, von der es wörtlich fckgjßt: <äg „In ihr mages Sozialisten, Revisionisten, Orthodoxe geben. (Unter den älteren Leuten, die jüngeren haben mit Politik nichts zu tun.) Die Organisation gehört keiner WJMWti'.: T .....■*■ «•--»• Gruppe, keiner Fraktion an. Daran muß festgehalten werden, um einer übermäßigen Politisierung und Zersplitterung zu steuern. Es darf kein« revisionistische und keiue sozialistische, sondemf nur eine zionistische Erziehung geben. Freilich bedarf es hier großer menschlicher Keife und großen Taktes der Führer" usw. Daß., solche Führer entweder Zauberkünstler oder Heuchler sein müßten, das werden auch die jüngeren, die mit Politik nichts. zu tun haben, verstehen. Denn, wie kann, z» B. der eine Führer, dem Dr. Grunwald infolge seines Alters i Sozialist zu sein erlaubt, undder andere, der. Bevisionist ist, unter zionistischer Erziehung dasselbe verstehen? Ist denn Sozialismüs öder Revisionismus >4tfwasi das man nur im Privatleben, so nebenbei, sein kann and nicht vielmehr etwas, das zwei verschiedene Weltan*«faa.m* ungen, auch, in Bezug auf den Zionismus darstellt? 04m sollte Drv Grunwald derselben Auffassung sein, wie «fe Vorläufer, Herr Dr. Weisel, von dem ich mich erinn«*^ daß er vor mehreren Jahren in., einer Jugendgruppe gesagt hat: Ja,; Sozialismus ist eine sehr schöne Sache, aber wir können uns jetzt nicht den Luxus leisten, Sozialisten zu sein. Jetzt haben wir vor,, uns. nur die Aufgabe des Palästina-Aufbaues. Dort, in Palästina, können wir Sozialisten seih." Und wir haben das Glück gehabt, zu, sehen, wie der Sozialismus des -Dr. Weisel, in Palästina immer schwärzer und schwärzere Formen angenommen :hat.; > Nein) Dr. Grunwald wird mit seinen Vorschlägen nicht viel erreichen. Der Zionismus ist eben zu weit von seiner utopischen Periode entfernt. Die Realitätdes Palästina- Aufbaues, seine Nachwirkungen auf. die^fialuth, haben die Augen, aller, auch, die der.; Jugend, weit . geöffnet. Die Kampffront zwischen Arbeiterschaft und Bürgertum in Palästina schafft auch eine solche in .der Galuth. Die. jüdische Jugend, mit ihrem Chaluz- und Arbeitsideal, beginnt jetzt einzusehen, daß sie berufen ist, diesen Kampf, auf Seite der Arbeiterschaft zu führen. Und alle Erscheinungen der. letzten Zeit deuten darauf,.hin und sind daraus1 m erklären. Der Zusammenbruch des Blau-Weiß in Deutschland, der Wirrwarr in der österreichischen Jugendbewegung, ..zeigen deutlich. auf,., daß. die bürgerlich-zionistische Ideologie .nicht mehr ausreichen , kann, eine Jugendbewegung, zu nähren. Auch., der. Brith-hanoar, der schonvor zwei Jahren diese Tatsache erkannt hat, beginnt seine unklare Haltung aufzugeben. Aufi.der Tagesordnung seiner Weltkonferenz, „ die. .im September hätte >stattfinden sollen, konnte .man schon die Frage eines. Anschlusses, an die Jugendinternationale finden,,..Aber besonders kennzeichnend für diesen Umschwung,: ist das . Aufblühen der ..klassenbewußten ,, jüdisch - sozialistischen .Jugendbewegung in".der letzten Zeit, die zum Ausdruck kommt:-In-der, Grändung der Bachruth .sozialistith. .-und., .der «..zofimnaowdimr-.in-v.Palästina, in dem Zusammenschluß der jüdisch-sozialistischen Jugendverbände Polenszur .mächtigen „Freiheit'VBewegung, in der Gründung des Verbandes der jüdische sozialistischen Arbeiterjugend in WTien und. nicht.., zuletzt , in der. Haltung des Jungjüdischen Wanderbundes (Brith . haolim) aul. der letzten._.Delegierten!kagung.in..Deutschland. . ...r f ■ Alle. (Hvese ,Symptouie. :weisen daraiif hin, daß die Ideologie der jüdischen; Jugendbewegung; sich, in einem, großen Umwandlungsprozeß befindet. Die,.Synthese von . Sozialismus und Zionismus, welche die Palästinensische Arbeiterschaft in heldenmütigem Ringendurchgeführt hat .und täglich durchführt, ist nicht .ohne -. Einfluß auf die jüdische Jugend in der Galuth geblieben. ■ .. Das, ist die Ursache, der. Krise in der bürgerlich-zionistischen Jugendbewegung. Der Kleister, des Herrn Doktor Grunwald wird nichts nützen. Wir stehen vor. der Aufgabe, die bürgerlich-zionistische Jugendbewegung' in eine jüdisch-sozialistische umzubauen.;, Josef Schuller. Der jung-Jüdische Wanderbund a,,M in peütschlättd: L * Zum genauen Verständnis de3 J. J. W. B. diene unseren,. Chawerim die . nachstehenden kurzen Angaben über, die Geschichte des Bundes:- Seinen heutigen Bestand leitet er aus zwei Bünden her, die nach einer verschiedenen Herkunft und Entwicklung sich vereinigt haben ^-r der. Brith Haolim und der alte Jungijüdische Wanderbund, Der Brith ■< Haolim entstand aus,.der;Opposition im Blau-weiß, als derselbe in Prunn auf seinem Bundestage 1922 jene .bekannten und berüchtigten Gesetze annahm, die seinen Mitgliedern die Verpflichtung auferlegte, nur im Rahmen des Bundes und nur an dem Bundeswerk in Palästina zu arbeiten und die alle sozialistischen Tendenzen von vornherein unterband. In jener falschen, den Führern kaum, den Geführten überhaupt nie bewußten Devise, daß es erst gelingen müsse, Menschen nach Palästina zu bringen, und daß die Frage der Einordnung in eine bestimmte Klasse eine spätere Sorge .sei, war ja der Mißerfolg des Blau-weiß von vornherein begründet. Wir Sozialisten wußten, daß der -katastrophale Mangel von Wissen um soziologische Gesetze, die utopischen Begriffe über das . Leben in Palästina und die vollkommene Un^ Jugend. yT< '->ru sr .os«;«£i /:*>d^ö8 kenntnia des wirklich aufbauenden Faktors in Erez*Isra«3^ nämlich der Arbeiterschaft, stets tu* Mißerfolgen führet! mußten. Einige. Ortsgruppen des Blau-weiß und vo?» allem Dingen eine größere -Anzahl^hahiasimversuchten damal« eine energische Opposition durchzuführen* die jedoch innep" halb des Bundes gesohickti unterbunden, sie zum AusMü axxs dem Blau-weiß veranlaßt« und zur Gründung des Britte- Haolim führte. Im Wesentlichen haben damals zwei;Hiisl£» tungen dem Bunde der Ausgetretenen das Gepräge gegebetofc eine? religiöse, besseri gesagt eine religiös-soziaKstifl'che (d«r Iliohtung des Frankfurter Kreises, um Ernst Simon nal»* sUhemd) und eine damals schon ausgesprochen klassfeitt* bewußt-Bozialistische, ideologisch der Poale Zion nieM fernstehende. Es gelang zwap.immer wieder, in dem starkedi Kampf nach Außen,, den dieser kleine aber außerordentlicit aktive Bund führte, diese Gegensätze, beider Richtungen zmijwrbrücken und eine programmatische Synthese diese* beiden Anschauungen zu finden, ohne daßdamit endgültig dieser innere, geistige Zwiespalt beseitigt/»orden wäre* Ueber diesen noch 'heute im J.. J.< W. B.^ vorliandenen wird^im folgenden zu - sprechen sein. . Die andere Gruppe: der Jung-jüdische Wanderbuad entstand 1920 und war ursprünglich die Jugendgruppe de» noch, heute: bestehenden neutralen jüd. Jugendvereines. €h*- mäß der Tendenz»-dieses Verbandes mußten diese Jugeädgruppen alle-Richtungen politischer und religiöser Richttuig: offen, stehen, j Allerdings sollte, die Neutralität der Gesam%- heit des Rundes gewahrt bleiben. In seto langen und teilweise unerquicklichen Kämpfen konnten jedoch verschiedener Bundesleitungen diesem neutralen Bund, der von Anfang aa starke sozialistische Gruppen in sich hatte, endlich auch dem Zionismus näher bringen und, auf;. Grund einiger, auf Tagungen f .des Gesamtbundes angenommener1 Resolutionen entwickelte er sich langsam zu einem ausgesprochen zionistisch-sozialistischen. Interessant .ist, „daß der/Blau-weiß kurz zuvor 1924 es fast, erreicht hätte, daß zwischen; Blauweiß und diesem J. J. W. B. eine Fusion .geschlossen worden wäre, und zwar unter Zugrundelegung der von Blau-weiß vertretenen, verderblichen Gedankengänge. D» jedoch die sozialistische Gruppe im J. J. W. B. zum Teil mit Unterstützung palästinensischer. Partei-Chawerim und Ohawerim!des \ BrithTHaolim - .sehr rühriggearbeitet hat£ forurde schließlich erreicht,-, daß diese Fusion-.'.unterblieb und der Bund, nachdem ein .kleiner Teil tsich abgespaltete hatte, dem Brith-Hanoar (dem zion. Welt-Jugendverbandei^- beitrat und sich im Jänner, 1925-mit dem iBrithi .Haoliflir vereinigte. Die alte Formulierung des Brith HabHms: „Nachwuchsbewegung der palästinensischen Arbeiterschaft" wuiä» angenommen/ Seit: dieser Zeit datiert die schnelle Äufwärt'sr: entwicklung und die außerordentliche Wirkungskraft: *d«f Bundes.'Und nicht zu vergessen ist,-daß^diesa JFusioh, wie überhaupt die Arbeit dieser Chawerim.vhier in DeütaohlioiöÄ» und in Palästina ihr Teil dazu beitrug, den■» arbeaterfexod^ liehen und antisozialistischen Blau-weiß za Fall zu bringen*;- -.........-• 1 "' "iir v;;.'. ,.s,v' Betrachtet man einmal den heutigen J. J. W. so ist folgendes' zu'bemerken: 1 " ' ' ' ' Der oben , geschilderte, seiner Ideologie von Anfang sut aUzu verschiedenaTtigl^zusammengesetzte, Brith Haolim, der von der Fusion an-die geistige Entwioklungtdes JX>'^T.'fW. Bbestinimend. beeinflußter und die auch: rechtheterogetBfeaai alten Gruppen des J.tJ. W. B.?beginnen sich vgtmz^lamgsaitt einheitlich zu orientieren und eine--wirkliche ideologisch» Klärung bereitet sich t unseres- Eraohtens eben erst :"/vxial- Während früher politische Ideen des Hapoel HazairrneWa Gedankengängen unserer Partei, und wie schon oben erwähnt-, ein religiöser' Sozialismus gewisse Einflußsphätea imiBunde ^hatten,' so ist' bis heute wohl der radikale, 'klassenbewußte Charakter-dieser Bewegung immer-stärker hervorg*- treten undvdamit teilweise'ganz ungewollt einecAnhaherirag' an die •Ideologie unseiw Partei eingetreten.-' M^-UHf-:;?;^*. Die; Ent>yicklung der letzten Zeity vor allen Dingen die für uns nur allzu verständliche Ablehnung des Bunde» durch die bürgerlichen Zionisten, wird ja zwangsläufige da* Resultat ergeben; daß der J. J. W. B. seinen politische* Rückhalt in der Poale-'Zion-Partei findet. Es dürfte aber nicht unbedenklich sein; ihn etwa jetzt als Parteijugehdgruppei der Poale Zion zu bezeichnen und ihn von im« . aus. hierzu zu zwingen, bevor nicht der; Prozeß einer inneren ' Vereinheitlichung amd Konsolidierung endgültig; durchgeführt ist. Wie aus dem letzetn Rundschreiben'des' -Bunde» hervorgeht, ist dieser Prozeß im vollen Gange und darf,< um organisch zu sein, in keiner Weise durch die Partei gestörtt werden. Es läßt sich wie erwähnt, heute schon klar und deutlich die Tendenz dieses Prozesses in einem . offto-' sichtlichen Hinneigen zu unserer Parteiideologie feststellen, so daß wir seine Entwicklung also kaum mit Sorge zu betrachten haben. In diesem Augenblick nun eine Jugehdpartei, wie von mancher Seite vorgeschlagen wurde, zu, sohaffen, wäre wahrscheinlich: deshalb so verkehrt, da man einerseits damit verringerte Einwirkung auf den J. J. W. Bhat, weil unsere Partöi-Ghawerim von der Jungpartei gebraucht wurden, andererseits aber ein ähnlich geartete» und daher Konkurrenz-Unternehmen des J. J. W. B. geschaffen wird, das sicher nicht werbefähiger nach Außen

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