Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Journal
- Mitteilungen des Gesamtarchivs der Deutschen Juden
- Volume
- 2 (1910)
- Article
- Akten-Inventar der Synagogen-Gemeinde Bromberg
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2821022-2821025-2821223--0175-2821259- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
— 13 — S. 45 aufgezählten, zu der Gemeinde Bromberg gehörigen Dorf siedelungen kamen 1865 Gr. Sittno (A 6) und 1882 Prinzenthal (A 27) hinzu. Die Akten gehen in einzelnen Stücken bis zum Jahre 1800 zurück (AI). Literatur: L. Kühnast, Historische Nachrichten über die Stadt Bromberg, Berlin 1837; H. Wuttke, Städtebuch des Landes Posen, Leipzig 1864, S. 274 f.; Gebhardt, Drei Predigten, Bromberg 1884 (Vorwort zur dritten Predigt); M. Meyer im Jahrbuch des Bromberger Histor. Vereins für den Netzedistrikt, Bromberg 1895 S. 26 und 44; J. Herzberg, Geschichte der Juden in Bromberg, Frankfurt a. M. 1903 und ein Auszug daraus in Heppner und Herzberg, Aus Vergangenheit und Gegenwart der Juden und der jüdischen Gemeinden in den Posener Landen 1909, S. 321 f. Ak Organisation und allgemeine Verwaltung. 1. Repartition der Koscher-Fleischsteuer betr. 18091) Erhalten ist nicht die Repartition, sondern die Unterhandlung, in der festgestellt wurde, daß die Bromberger Judenschaft selbständig sei und nicht zu der Judengemeinde in Fordon gehöre. Die Schriftstücke sind polnisch und in deutscher Übersetzung im Jahre 1817 den Kaufleuten Hirsch Salamon und Genossen zugefertigt worden. Darin auch: 1800 April 21: Reskript der westpr. Kammerdeputation an den Ältesten Aaron Levin betr. Beibehaltung der von David Salamon umsonst zur Verfügung gestellten Betstube und betr. die vom Magistrat verschuldete Irregularität bei der Ältestenwahl. 1808. 1809: Zwei Schreiben betr. die Steuern der Juden zu Schubin (polnisch). 2. Regulierung des Gemeindewesens 1825—1828. 1832. Verbot der Baraschschen Betstube (vgl. D 2a). — Vorsteherwahl (1827). — Schuldenregulierung vom Ankauf des Greiterschen Grundstücks (vgl. B. 1). — Ankauf zur Erweiterung des Grundstücks (1827). Darin auch: Erlaubnis, das beth-hamidrasch als Nebensynagoge zu benutzen, 1829. 1) Als staatliche Judensteuer eingeführt am 1. Juni 1809 an Stelle der bis dahin — bis 1775 in runder Summe, von da an pro Kopf — gezahlten Kopfsteuer. Sie wurde am 4. Juni 1815 von der preuß. Regierung abgeschafft.