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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-11-01 · 11 (November 1846) · p. Seite 429

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
11 (November 1846)
Date
1846-11-01
Page
Seite 429 (sequence 31)
Language
German
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Z'urWissenschast des Zudenthums. 429 nes Kind müßte es ihm zur Pflicht machen, eine Mutter für daffelbeaufzusuchen. Da hat doch R. Josef Haccohen seine Vateryflichten besser verstanden! (S. Mo^d Katan 23, a). 3it der Beweisführung für die Kindheit des 'n durch die Jugend des nisa ist Hr. C., wie man fleht, nicht allzu glücklich. Aber auch die Worte *>22 uw wm, deren sich Abr. b. David bedient, beweisen eher für ein fünfzehnjähriges, als für. ein kindliches Alter. Denn die Redensart ist eine Lieblingsphrase des ehrlichen Geschichtsschreibers; er hat sie z. B. 44, d. zweimal und zwar im letzter» Falle soll der '% welcher läTO IS’D ist, zum Oberhaupte von Lucena und ganz Andalusien erhoben werden, was doch wohl wenigstens ein Alter von 15^-20 Jahre verbürgt: und Bl. 4L, b. endlich bei Josef Megas laßt er denselben Worten den Zusatz Jrütü n'Vps Nachfolgen. Indessen, ich schlage mich hier mit dem-gelehrten-Gegner nur de lana caprina! mag auch Abr. b.-D. unter seinem -,92 LtlNl verstehen was er will, mag auch Hr. C. machen, es schadet meiner Behauptung, daß -p2H S der vierte Gelehrte war, nicht das Mindeste. Die Tradition war da, mündlich oder documentarisch, daß vier auf einem Schiffe zu Gefangenen gemachte Weise die unwillkürlichen Zerstörer der babylonischen Akademien waren, indem dieselben nach ihrer Loskaufung in verschiedene Lander das Talmudstudium getragen und es für die Dauer vom Morgenlande emancipirten. Ob aber dieser ihr Einfluß gleich, wie sie vom Decke des Schiffes stiegen, zu wirken angefangen, oder einige Jahre sspater, was thut das zur Sache? Mansch kann meinetwegen ein Wickelkind gewesen sein, als er vom Schiffe kam, oder vielmehr getragen ward,- und dennoch kann von ihm gesagt werden, er fei einer der vier masn, durch welche die rabbinische Gelehrsamkeitim Abendlande und Egypten sich zum Verderben der Frequenz von Sura und Pumbedita entwickelte. Ja wäre wirklich noch ein vierter Gelehrter dagewesen, so bin ich überzeugt, die Sage würde von gesprochen haben, den Chanoch einschließend, und würde den V>a22tt '*1 als einen sechsten aufgeführt haben, wäre er schon mit auf dem Schiffe gewesen- Abr. b. D. selber vergißt sich später fast, indem er sagt (42, a): ,M Hat haßte den R. Chanoch .... •ü^DTinia —" was gewiß unstatthaft wäre, wenn Chanoch selber nicht dazu gehörte, und nur den Haß des R. Hai wegen des Vaters auf sich laden sollte. Ebenso spricht er (43,- a) davon, daß selbst durch den Tod des Chanoch die Revenuen der babylonischen Akademien vom Abendlande und Morgenlande aus nicht reichlicher stoffen, weil „dieser Gelehrte viele Schüler gebildet". Daß Asulai im LA an zwei Stellen den *p2n 'n als einen der Viere aufführt, haben wir schon oben in einer Note gesagt, und so wenig auch Hr. C< gehalten ist, sich von der Autorität des wunderbar gelehrten und belesenen, aber tact- und ordnungslosen Asulai einschüchtern zu lassen, so beweist es doch, wie die Leute unwillkürlich die sehr natürliche Meinung aussprechen, daß Chanoch und ckein anderer der vierte Gelehrte war. Die Adoption meiner Vermuthung von Seiten Sachs' kann r^ch nur in der Festhaltung derselben bestärken.. Ich bin nun mit meiner abermaligen Untersuchung des in neuerer Zeit viel geprüften und doch nicht genug geprüften Themas zu Ende. Ich glaube demselben manchen neuen Punkt abgewonnen zu haben, der einigen Anspruch auf die Rückfichtsnahme des prüfenden Publikums machen darf. Im Ganzen ist adhuc sub judice lis, besonders die Bedeutung der Worte rfo und die Ankunftszeit, wenn das Wort als echt und Bari als Heimath der Gelehr-

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