Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 9 (September 1846)
- Date
- 1846-09-01
- Page
- Seite 352 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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352 Recensiousn. empfohlen: wi b® wa ■•pttwro ■■'pifiwtöwuibawl» trt 'pnrm* (n^->Lv 4, 32) und endlich die Priester in 8 (nach Andern in 16) Klaffen eingetheilt (JTOSfi 27). — Noch schreibt der Vers., nach Babli, Moscheh die öffentliche Vorlesung aus der Thora an Montag und Donnerstag zu. (p':n 82) z hier hatte sich der Vers, lieber an Jeruschalmi halten sollen, welcher diese Anordnung mij Entschiedenheit Esra beilegt, nicht nur (ftVnjra IV.) mit trockenen Worten, sondern auch (niwi I.) als unbestrittene Voraussetzung: WS) *|pn a*iTS äVi antsü nv •py'ptt» invdri ‘öTra NN222 ww “»ttrnw p-iip «'pprnV w». Auch die^Voraita (p'n ibiä.) spricht mit deutlichen Worten gegen die rttaittn wn, die zu den ' gehören. Dagegen aber legt Jeruschalmi die Recitation an Sabbathen und Festtagen Moscheh bei, das dem Vers, nicht entgehen durfte: 'mrütt» fmiro .ynip WB'i&nttrtj ‘■ppnn nitta ri'nrüvrfnia 6'^ IV.) Josua gehören die zweite Dorologie im Tischgebete -— 'pnx'i N2N2 und zehn agrarische Bestimmungen an (p2 82). Boas soll den Gruß mit Erwähnung des Gottesnamens eingeführt haben —.öün üfaü — (msa 23), was aber nicht einmal talmudisch begründet ist. Der Prophet Samuel hat die Priesterclaffen bis auf 16 erweitert — w'L /jwsm hxmo — nach einer Leseart. David hat dieselben in vier und zwanzig Claffen abgerundet, ferner hat er im Tischgebete die Dorologie für Jerusalem hinzugefügt, endlich soll er nava ffiMa, in Folge der durch seine Schuld herbeigeführten Pest, wodurch täglich hundert Menschen das Leben ekngebüßt, eingeführt haben, nach Natronai (W n'rr 46). Solomo gehört der Zusatz in rotn für den Tempel an und eine agrarische Anordnung psin» (p2 81 b.). (Schluß folgt.) Necentionen. Gnosticismus und Judenthum. Von vr. H. Gratz. (Fortsetzung und Schluß.) Der Vers, zeigt dann nach, daß die in den verschiedenen gnostischen Systemen vorkommenden Begriffe von Aeonen auch im Talmud anzutreffen seien. Nach der charakteristischen Eigenthümlichkeit der Gnosis mußten verschiedene Begriffe aus verschiedenen philosophischen und Religionssyffemen, wie die ausgestellten Urelemente, zu einer Reihe sich zusammenfügen und an das Urprineip sich anreihen. Von diesem strömten oder strahlten diese Urbegriffe als Welten aus, die sich immer mehr verkörperten und durch den Abstand verdunkelten, bis die sichtbare Welt ins Dasein trat. Die Aeonen wurden nun verschiedentlich bald im Bilde des Wassers, bald in dem des Lichtes ausgehend, und verschieden an Zahl und Wesen gedacht; die am meisten verbreitete Ansicht, namentlich die der altern Gnosis, weist nun der Verf. im Talmud nach. Geistvoll ist hier die Disposition der allegirten talmudischen Stelle, und die Erklärung des Wortes