Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 8 (August 1846)
- Date
- 1846-08-01
- Page
- Seite 314 (sequence 36)
- Language
- German
- Belongs to
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314 Zur Wissenschaft des Judenthums. Nrbertrag 789 Verse. : Die Parascha 0*1520 enthalt 40 - - - - 70 - - - wan - 52 * - ftaaasr twv - 41 - Zn Summa 992 Verse. Wir fanden aber oben, daß die Gesammtangabe der Maffora am Ende dieses Buches die Verszahl auf 955 angiebt, und hier, nach Additioy der Einzelangaben, erhalten wir 992 Verse, also eine Differenz von 37 Versen! Dieses Resultat ist so auffallend, daß es uns Wunder nehmen muß, wie der sonst so umsichtige Heidenheim nicht gleich von vorn herein hier einen Rechnensehler vermuthete. Und in der That haben wir nur die Einzelangaben der speciellen Maffora etwas genauer zu prüfen, und die Differenz schwindet, ihrem bei weitem größten Theile nach, alsbald. Die Maffora giebt in dem oben angeführten Verzeichnisse die Verszahl der Parascha auf 70 an; scheuen wir aber nicht die Mühe, diesen kleinen Abschnitt durchzuzahlen, so finden wir nicht 70, sondern nur 30 Verse. Woher kommt das? Die Verszahl dee Parascha t^a^a betragt 40, die von 30, beide zusammen 70. Es hat nun die specielle Maffora, wie auch meistens bei uns heute noch im jährlichen Paraschacyclus in der Synagoge geschieht, diese beiden Abschnitte (40 Verse) und ‘■jVa (30 Verse) zusammengefaßt und bei dem zweiten derselben (^Va) die Gesaiymtsumme ihrer Verszahl (70) aufgeführt, dennoch aber die Specialzahl von a^aso (40 Verse) stehen lassen. Wollen wir deshalb ein richtiges Facit erhalten, so. müssen wir entweder die 40 bei v^aL streichen, oder bei für 70 die Zahl 30 substituiren, und dann ergeben sich nicht 992, sondern nur 952 Verse als Gesammtsumme. Bei alle dem ist aber^die Differenz noch nicht ganz ausgeglichen, denn wir fanden ja die von der Maffora am Ende des fünften Buches Moscheh angegebene Gesammtsumme von 955. Versen, wahrend uns die Addition der Einzelangaben nur 952 Verse giebt. Also auch hier, wie im zweiten Buche Moscheh, eine Differenz von 3 Versen, und zwar ist hier wie dort die Gesammtsumme der Maffora um diese 3 Verse größer, als das aus der Addition der Einzelzahlen erzielte Facit. Auch hierauf weiß Heioenhcim nichts zu antworten. Zu diesen beiden Fragen fügt Reggio^) noch eine dritte, und seine Worte lauten in der Uebersetzung also: „Unsere Maffora giebt die Totalsumme der Verse der fünf Bücher Moscheh auf 5845 (^v if»rt'fi) an. Diese Angabe ist aber nicht richtig, denn die Maffora behauptet, die Zahl der Verse im zweiten Buche Moscheh beträgt 1209 (aarr), und dies ist irrthümlich, denn es find 1210 Verse, was aus der Maffora selbst erhellk, welche den VerS: „Richter sollst du nicht lästern" (Er. 21, 27.) als die Halste des Buches anführt, während.doch, wenn die Verszahl 1209 betrüge, dev VerS: „Denn das ist feine einzige Bedeckung" (Er. 22, 26.) die Hälfte des Buches bilden würde. Ferner ist die Angabe am Ende des fünften Buches Moscheh, welches nach der Maffora 955 (*pn) Verse! enthalten soll, falsch, denn es enthält 956 Verse. Auch dies ergiebt sich aus der Maffora selbst, welche die Halste des'Buches bei dem Verse: „Und du thue nach dem Ausspruch, den sie dir verkünden werden" (Deut. 17, 10.) bestimmt, und diese Bestimmung doch nur in dem Falle ihre Richtigkeit hat, wenn die VerSzahl 956 beträgt. Diese beiden Fehler bewirken natürlich auch die Fehlerhaftigkeit der 4) In seinen a"taV ryiasK JSBien 1834 S. 39.