Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 8 (August 1846)
- Date
- 1846-08-01
- Page
- Seite 312 (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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312 Zur Wissenschaft -es JudenthumS. aufftellt — IVV^N -jvxs vix ^2 &&10 iw — sondern die Verzech ntung desZ weifelten; so faßt es auch der Talmud: •ppnm 102 -,-wxl 1TDS» ü*hfia C32a W5 nplbn (ibid). - Zwar scheint auf den ersten Blick der ebenfalls an dieser Stelle gebrauchte Ausdruck: to 1W1 für des Vers. Ansicht zu sprechen, daß ^>iefe Anordnung eine ni^W gewesen fei: allein ich habe bereits oben nachgewiesen, daß im Talmud diese Begriffe noch nicht unterschieden werden, und daher iw mit ppnin im- Talmud durchaus noch synonym sind.— Dagegen hatte der Verf. hierherziehen sollen Hyrcanos' liturgische Veränderung: pmsrrt m ban »ati px und zum Theil auch das: ^251 "pspirn nx; das Erste gehört sicherlich nicht unter die nispn, wohin es der Verf. placirt. Von dem Ersten der Prasidentenpaare (nwith p), Jose b. Joeser und Jose b. Johauan sind zwei Bestimmungen bekannt: tnwn pix NX12I2 11W mDra tev(n2tö 11) . (Fortsetzung folgt.) Die Verszahl der fünf Bücher Moscheh. Wir haben in den neuesten Zeiten so mannigfgche Vorwürfe gegen die Mischna- und Talmudlehre aussprechen hören, haben gesehen, wie man sie einer grenzenlosen Bornirtheit geziehen, und ihnen sogar jede Kenntniß der hebräischen Sprache abgesprochen hat, daß es uns nicht allzu sehr Wunder nehmen dürste, wenn wir nun auch erfahren müßten, daß die Alten die vier Cpecies im Rechnen, in welchen es unsre zehnjährigen Schulknaben zu. einer nicht geringen Fertigkeit bringen, nicht zu behandeln verstanden. Sie, die mit unsäglichem Fleiße und uns unbegreiflicher Ausdauer es nicht verschmaheten, die minutiösesten Dinge zu erforschen, sie, die die Buchstaben der heiligen Schrift zahlten und wieder zahlten und nachwiesen, wie oft jeder einzelne Buchstabe des Alphabets in der Schrift vorkomme, sie, die Alten konnten nicht — addiren! Wundern wir üns nicht über den .in dieser Behauptung zu Tage liegenden Wioersprüch; wo es eine Anklage des. Talmuds gilt, wo es darauf ankommt, ihn Ln den Augen des Volkes herabzuwürdigen, sind Fälschung, Halbheit, Verdrehung erlaubte Mittel. Diese Zeitschrift selbst hat schon oft Gelegenheit gehabt, hiervon Zeugniß abzulegen, sie mußte sich dazu verstehen, solch niedrigem Treiben entgegen zu treten und die Frivolität in der Behandlungsweise des mit Unrecht vielfach geschmaheten Talmuds aufzudecken. Auch in Folgendem glaube ich einen Beitrag dafür zu liefern, daß es.wohl gerathen sei, ehe man den Alten jede Ürtheilskraft und Fähigkeit, esse man ihnen jede vernünftige Erkenntniß abspricht, den betreffenden Gegenstand nach allen Seiten hin genau zu durchforschen und zu erwägen; in den meisten Fallen wird man dann den Tadel gegen den Talmud, als einen übereilten und ungerechten zurückhalten, und da Besonnenheit wahrnehmen, wo man früher nur Unwiffenheit zu finden wähnte. Die Maffora am Ende des zweiten Buches Moscheh lautet: „"pISS ffdb <2*1 Äpn trröx ram : n"ix .N2WN1 p^x mzv isv die Summe der Verse des zweiten Buches Moscheh (nivV) betragt 1209 (2'ix) und die Halste des Buches ist bei dem Verse: Richter sollst du nicht lästern u. s. w. (Er. 22, 27.) ' .