Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 8 (August 1846)
- Date
- 1846-08-01
- Page
- Seite 307 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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307 Zur Wissenschaft des Judenthums. Zur WMntchast des Iu-enthums^ .1-1 “iisfern Ria« (Fortsetzung.) So gibt es noch andere Differenzen, die auf Schulen zurückgeführt werden können: 'pataö imm-- \ bd- 'n und noch andere. Es müßten sich interessante Resultate ergeben, wenn man diesen Spuren nachginge, und dieses Thema verlohnt sich wohl zu einer eigenen Monographie In die zweite Rubrik nimmt der Verf. die traditionellen Specialitaten: die Bestimmungen der Schrift sind in großen Categorien niedergelegt, die mündliche Ueberlieferung führt aber diese svecielt aus. Die Beispiele des Verf. sind nicht am glücklichsten gewählt, wenn sich auch gegen die Richtigkeit dieser Rubrik nichts Erhebliches einwenden laßt. Denn die vom Verf. gewählten Speckalitaten m d^ööaft d^dft ftwan und ftaftdd din nv->nwn gehören einem Gesetze an, dessen Biblicitat noch problematisch ist; dasselbe gilt von der Specialitat der jnism —\W ftratiS (richtiger nach dem Resultat: — ''^a 'n) zu dem'Wurzelgesetz ftLdd. Ob ferner "portal -paran in aller Strenge für d'bft gelten können, wie der Verf. apodiktisch hinstellt, dürste noch nicht so entschiedest sein. Man erwäge nur in Bezug auf •ptsiü die Leseart (rvara 41b.) »»tos aroaöa anpi *pa-rta CpTOiü); ferner die wichtige Stelle (rmm ratttEn* I.) dida teian dax ft^Mft 'n rtnm 4'n d^asft wn stä 'vssb 'twtib ynz ft'ft ‘pan -."»NISLft Ndr, woraus deutlich genug ersichtlich ist, daß die Maaßbestimmungeu nur fopherischen Werth haben. (d^NLId ^ftada). Dieses Resultat wird auch von dem babylonischen Talmud Chagiga 7. in Betreff der i-ft&n niSA angewandt: bm x ftiaai aii ftteai vfc *nsiü b ■ *pa pwft na^i nww n anid to ’w spa ftr>a mm a^aia d^adn. Vergl. Cholin 1371. t:ft n« w» ftarm WfcjftKö TOtö, die sammtlich nur ^dft-ia find. Maimunis Annahme, auf die sich Verf. beruft, gibt hierfür durchaus keinen Ausschlag, wer weiß nicht, wie höchst unzuverlässig die Maimunischen wa ftTdab rrc&ft* find, die in seiner Einleitung zum Mischna-Commentar aufgezahlt werden, und die im , freilich unkritisch genug, gewürdigt werden. Die dritte Rubrik umfaßt, nach Verfasser, die absolute Tradition, die weder aus dem biblischen Worte hergeleitet wird, noch überhaupt eine biblische. Voraussetzung hat, wie tran -poa ,ftd& ftnr “pnid tat» x""r ‘TOd'tid NX ft-'da ddrft, und andere. In der vierten Rubrik behandelt der Verf. die vermittelst der hermeneutischen Regeln hergeleiteten Bestimmungen. Mit Recht zahlt der Verf. zu den rvra S'i noch andere Regeln, welche die talmudische Interpretation zu handhaben pflegt: Wim ftitn lBpft, yaraö, d», -pttwtpsraiai,-■pama .iw nnrr udn ftabb aa ftt ^ft. Zu diesen vier Arten setzt der Verf. noch zwei Arten neuer Pentateuch isch nicht begründeter Zusatze hinzu. Die eine Art betrifft vorausfatzliche Bestimmungen des gesunden Menschenverstandes (xrad) die mit den streng biblischen gleichen Werth haben. Der Talmud beruft sich oft auf die menschliche Logik, oder auf allgemeine Erfahrungen, und räumt derartigen Bestimmungen die volle halachische Dignität ein: wie ft£ft snn raxlv ftöft Wftü, für dessen Begründung aufgestellt wird möx r<ift mdö &np tvsb