Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 7 (Juli 1846)
- Date
- 1846-07-01
- Page
- Seite 279 (sequence 41)
- Language
- German
- Belongs to
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Recensionen. 279 jüdischen Parodien (Ltbl. 1843. S. 59 Anmerk.88. S.807.-1844. S. 11. 441. Wolf III, 914b.) muß auch auf die „Gesetzesfragen" bei Hariri, M. 32., (26. bei Rückert) zurückgegangen werden. '— Zu Cap. 33 hat Dukes (Ehrensäulen S. 42) höchst unpassende Parabeln aus der oriental. Literatur herangebracht. Es sind Homo nymen-Gedichte, sowie das p23 isb von Charifi, Moses Ibn Esra u. A. (Dukes, Mos. B. E. S.18). Zunz (Allg. Zeit. d. I. 1839. S. 388) halt diese Manier bei Charisi für eine Nachahmung Moses Ibn Esra'S, allein Hariri liegt ja hier naher, und jedenfalls folgte auch Moses I. E. arabischen Mustern.- Die Bezeichnung p32 paßt eigentlich besser auf eine Kasstdet mit gleichem Endreim, wie z. B. die grammatische Gabirol's. Die Homonymen, arab. Ted sch ins, nennt Charisi (a. a. £>.): 1222 In dem Gedichte vermuthet Gagnier (bei Wolf IV. p. 836) mit Unrecht eine bloße Einleitung in das Werk über specielte Heilmittel (rftVfto von Abderrhaman Ben Jshak (vgl. Uri p. 836). — Letzterer ist der Arzt Ibn ol Heitem (Dirn — s. Wüstenf. §. 140 das 1. Werk, vgl. Wenrich p. 217), vielleicht auch der Jsak Bar Ali mp. bei Wolf I, 161, wohl zu unterscheiden von Abu Ali el Häsin (Alhazen) oder Hossan Ibn ol Heilem, dessen astronomische Werke unter verschiedener Namensverstümmelung bei jüdischen Bibliographen Vorkommen (vgl. Wüstenf.' §. 130). —Ich hatte die mVttö von Ibn Esra (Rosst zu Cod. 422 gegen Wolf III. p. 341) für die Uebers. des Werkes von Ibn ol Heitem gehalten, wenn nicht das angegebene Volumen gegen jede Identification, und es nicht überhaupt noch fraglich Ware, ob die sniVttö von Ibn Esra (?) medici irischen Inhalts sind.— Dukes' Urtheil (Ehrensaulen S. 46) über n&ttöa kann ich nicht unterschreiben. Von Arabismen ist keine Spur vorhanden, vielmehr sieht man auf den ersten Blick, daß es eine Art Diätetik nach jüdischen Quellen sei, und wirklich bestätigt ein Epigraph in Cod. Rosst 1256 meine Vermuthung, daß Maimonides' Deot IV, 21. zu Grunde liege, sowie z. B. Maimonides' 8 Cap. einem Theil des D^2iL*n -Our (nicht dem ganzen Werke) von R- Gerson B. Salomo zu Grunde liegen *6). Daß das von Charisi aus dem Arabischen übersetzte W2N iLd nicht von Abraham Ibn Chisdai aus dem Griechischen des Galen arabisch übersetzt sei, bezweifelt Wenrich (p. 253) mit vollem Rechte, nur ist es unbegreiflich, wie Letzterer, nach der Inhaltsangabe bei Wolf, dieses Buch überhaupt für Galen's de anima nahm. Abraham Ibn Chisdai hat überhaupt kein arabisches Buch geschrieben, und man dürfte vielleicht an einen alteren Ibn Chisdai denken (s. oben). Der Commentar des „R. Jserles" bei Wolf (I.,p. 58) beruht wohl auf Jrrthum. — lieber den Inhalt des DMN maa gibt der h ebr. Catalog der Oppenh. Bibl. an: vWiW D18N -Q12. — Von dem Werk über frühere Beerdigung nach Galen spricht auch Maimonides in den Aphorismen, und gibt auch ein Stück daraus. Mehr hierüber habe ich in den Oesterr- Bl. (1845. S. 92) mitgetheilt. Es wäre zu wünschen, daß - 26) Siehe Wolf I. p. 864. Nr. 13. 19., dazu Rosst: Maimonides (S.203 Nr. 14). Oesterr. Bl. f. Lit. u. Kunst 1645. Nr. 57. 58. über das Werk bortum sanitatis, wohl dasselbe, welches Neander (bei Wolf I. p. 456) mit n&isn miä vergleicht. Es scheint mir hier eine Verwechselung von Mose Maimonides und Mose Almosnino Statt gefunden zu haben, die noch der Untersuchung bedarf.