Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 7 (Juli 1846)
- Date
- 1846-07-01
- Page
- Seite 261 (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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Zur Geschichte der Jude» in Pole«. 261 Ergab ein Werk heraus unter dem Titel: „Gedanken über'Reform zu Gunsten der polnischen Juden und Mittel sie zu nützlichen Bürgern des Vaterlandes zu machen." 1789. '' (Fortsetzung folgt.) Tagesbegebrnheiten. Die schwedischen Juden sind auf Anregung des Buchhändlers A.Bonnier zu Stockholm entschlossen, dem Professor Wergeland, dem zu. zeitlich verstorbenen Vorkämpfer der Juden am norwegischen Storthing, dessen Secretär er war, einMonument zu setzen. DieErlaubniß dazu ist vom Präsidenten des Storthing eingegangen, und wird bei der eifrigen Verwendung des Bankier W. Bendixzu Stockholm das Project zur Ausführung kommen. Der Jude hat ein dankbares Gedächtniß. Zwar werden die Stifter bei der Enthüllung des Monuments nicht anwesend sein, noch zu ihm hinwallen können, da die Juden den Boden Norwegens nicht betreten dürfen: so soll denn mindestens das Monument von den in der Ferne schlagenden dankbaren Gefühlen sprechen. Und ob es nicht auch laut gegen Norwegen sprechen wird, ob es nicht die stechendste Saryre auf seine harte Gesetzgebung ist? * * * Die französischen Blätter bringen häufig Nachrichten über die Tergiverfationen der Pariser Beschneider (Mohelim) hinsichtlich der Meziza, die sie trotz der Verordnung des Centraleonsistoriums, wodurch diese zu unterlassen ist, sortsetzen und hierdurch häufig zur Strafe gezogen werden. Wir bedauern diese Vorfälle /ehr, die nur zu Zwistigkeiten und zur Verspottung des Judenthums (vwn ViVn) Veranlassung geben. Es sollte doch billig Orthodoxie von blinder Beharrlichkeit geschieden werden. Die Meziza ist, wie wir S. 266 ff. 299 ff. v. Jahrg. nachgewiesen haben, für unsere Zeit auch nach den Lehren des Talmuds ungesetzlich: und fanden wir durch eine Mittheilung im Orient unsere Ansicht durch den sel. Oberrabbiner R. Moses So pH er zu Preßburg bestätigt, der ebenfalls die.Abschaffung der Meziza zuließ. Warum also gegen eine derartige Verordnung Opposition bilden? Die in einem sonst achtbaren, aber mitunter etwas zu sehr die blinde Orthodoxie vertretenden Journale vorgebrachte Ironie, daß man aas ai, wenn er noch heute lebte, ebenfalls wegen feiner Anempfehlung der Meziza zur Strafe ziehen würde, entbehrt jeder Spitze. LebteR. Papa heute, so würde er, der von einer umsichtigen Frömmigkeit