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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-06-01 · 6 (Juni 1846) · p. Seite 234

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
6 (Juni 1846)
Date
1846-06-01
Page
Seite 234 (sequence 36)
Language
German
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234 Zur Wissenschaft des Judenthums. ten Sohn des großen Hagib Almanfor, stattgefunden, der, der. Nachfolger des trefflichen Bruders Abdolmelek, die lang genährte Eifersucht der Großen durch seinen Leichtsinn weckte. Er ward enthauptet, und was N. ^Abraham sagt 2S -.22N2X -»22 rtebn Mpböiiü *-mb 22202 bYTT! W , fallt in das Jahr 1009, in welchem am 18. Februar Abderrhaman enthauptet worden war. Was den Grund der Reihe der vier Gelehrten betrifft, so ist obne Zweifel der von Lebrecht beizustimmeu. Sie gingen sicher, um die Einkünfte der Schule zu holen, obschcn es nicht sicher ist, ob alte vier diesem Zwecke dienten, da ja die anderen sich durch andern Zufall aus dem Schiffe befinden konnten. Die Gründe, die ich für diese Bestätigung habe, sind: 1) Schon der Verfasser des '2ttT nmiü R. Menachem Haltevi hat sie in seinem 1767 zu Fürth erschienenen. Buche. Cap. 13. heißt es d-> wn C|*i» -paria -pwsa 0^222 22p' -orx "W *pa 1^‘in i2r tpa *n 23 ssstip -p» 12 -|t^2 *pwi d<2 Also ganz richtig, um das Einkommen für die Jeschibot (p. 29. a.) zu holen, und da der Verfasser, wie man sich bei der Lectüre des Buches überzeugen wird, nicht so viel kritischen Geist hat, um das zu ernnden, so wird er cs aus traditioneller Anschauung gehabt haben, der ich auch hier wieder in diesen Dingen die Wahrheit zutraue. 2) Es haben in der That solche Gelosammlungen in der Zeit stattgesünden; das geht eben aus dem Antbeil, den richt nur der Kalif, sondern auch der babylonische Gaon an N.Mosche's Anfiedtung in Spanien genommen, hervor. 3) Da man einmal Schule n^2 nannte, so ist gar kein Zweifel übrig, daß man die Bedeutung des hbo no2rtt des Gelveinsammelns für die Braut auf die für die Schule übertragen hat. Merkwürdig ist freilich dabei, daß gerade der, den man ausschickt, um Geld zu sammeln, der Feind dessen wird, der ihn ansschickt; vielleicht hat aber auch der Zufall bei der Ansiedlung, der materielle noch mehr als. andere Bedürfnisse zu Grunde lagen, sein Spiel gehabt. Die Gründe freilich, die Herr Lebrecht *’) anführt, konnten nicht ganz genügen.- 1) Es steht nicht, daß diese vier Gelehrten die größten Gelehrten von Bari gewesen, denn das daraus zu schließen, daß R. Mosche so viel Aufsehen in Cordova gemacht, ist sehr ungewiß. Ein mittelmäßiger Gelehrter aus einer gelehrten Stadt ist ein bedeutender in einer minder intelligenten; auch ist noch gar nicht bewiesen, daß die Leute Männer aus Bari waren; waren sie fa bedeutend gewesen, hatte man sie durch ihre Söhne bezeichnet, die berühmter wurden, hatte man den vierten gar nicht mehr zu nennen gewußt? Denn daß der Knabe Chanoch der vierte gewesen, ist etwas sehr willkürlich angenommen. Auch ist es doch nicht ganz klar, 1) 05. Conde 1, 556. Schäfer p. 227. 2) Frankens Zeitschrift. Marz 1845. p. 100. 101. Cf. Octoberheft p. 408. Auch die Meinung des Hrn. Dr. Frankel müssen wir zurückweisen. Auch die, welche er in Bezug auf die Zeit der Ankunft des R. Mosche ausspricht. Decemberhest p. 450 N. b. Das Jahr 960 ist schon viel zu spat und „vielleicht, noch spater" ist gewiß nicht möglich. Juchafin hat nur, was das Sepher Harcab. mittheilt. So muß sich freilich Herr Lebrecbt mit der -Alliance eines 2*robn gegen die gewaltige Phalanx der Herren F. G- R. S. und Z. begnügen. Zuletzt bemerke ich noch, daß ut dem Buche von Sachs der Schreibfehler zu verbessern ist, wo er „R. Mosche ben Chanoch" schreibt. Cf. p. 182 und p. 250 N. 3. (Daß der im Texte angeführten so spaten Stelle eine traditionelle Anschauung zu Grunde gelegen, heiß: wohl die Tradition etwas zu sehr für Alles verantwortlich machen. Auch die anderen vom Herrn Eerf. angeführten Gründe find nicht schlagend. F.)

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