Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 5 (Mai 1846)
- Date
- 1846-05-01
- Page
- Seite 186 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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WS Zw Msseuschast des Jndenthums, Mischna der natürlichen BibelerklLrung an, welche nur annehmen kann, daß Absalon aus Stolz oder Eitelkeit sein Haar wachsen ließ; vgl. D. Kimchi zur Stelle 2. S. 14, 26 u. 26. ingl. R osenmülier, Ätes und neues Morgenland, 3. Bd. S. 143, - Würde die Mischna den Absalon umgekehrt als „lebenslänglichen Nasiräer" dargestellt haben, wie wäre sie deßhalb gescholten wordeui — Ebendas.: „Da hier -Qprn in der Einzahl stehet, ohne daß früher Jemand erwähnt wäre, auf de» man es beziehe« könnte, dann aber auch noch ausdrücklich hiuzugefügt wird, es wisse Niemand seine Grabstätte, so kommt die M. auf de«-Gedanke«, Gott selbst habe ihn (Moses) begraben, während JSmael (Sifre z« 4.,M. 6, 13. Th. I. §. 32.) es erklärt: 1MV dnn, er hat sich selbst begrabe«. Es bleibt dem Leser überlassen, welcher von beiden Meinungen er huldigen will/" . Jofephns (^nt. l. IV,) hat bereits Me ähnliche wunderbare Erzählung vom Tode MosiS; eine Wolke habe ihn umhüllt und in ein fernes Thal getragen. ES eignete sich darum nicht der Ausdruck, dessen Hr. G. sich bedient: „die M« kam auf den Gedanken""; da hierüber schon eine alte Volkssäge bestand, welche (um so mehr nach der Auffassung des Hrn. G-, s. weiter) vog der M. bloß aufihre Weise reproducirt wird. — Der Verf. schließt, „daß er dem Leser überlasse," welcher von beiden Meinungen er huldige« wolle/" Soll dieß etwa Zronie sein? — Nun sind aber Mischna und Sifre gar nicht so mit einander in Zwiespalt, daß der Leser (um mit dem Vers, zu sprechen), wenn er der ei-, «en Meinung huldigt, die andere verwerft« müsse. (A. Lichtstem im amt fcfftaa, Sifre ed. Dyrenf. bemerkt dieß schon, ohne es auf unsere Weift ansznführeu.) Es kommt hier nämlich der Mischna nicht darauf an, zu sagen, auf welche (natürliche oder übernatürliche) Weift Moses beerdigt worden sei, sondern bloß, daß, als Lohn seiner Beschäftigung mit den Gebeinen Josephs, die Herrlichkeit Gottes selbst sich mit ihm beschäftigt habe, d. h. ein hehres göttliches Eingreifen bei seinem Hinscheiveu und Begräbniß stch kund thatz wie dieß geschehen, wird nicht näher gesagt und ist die Meinung des R.Jsmael im Sifre, die Zbn-ESra noch weiter rationalifirt, wohl damit zu vereinigen. Der Schlußsatz der Mischna (der vielleicht von einem Späteren herrührt) scheint auch diese Erläuterung zu beabsichtige» und will andeuten, daß die vorhergegaugeue Stelle nicht etwa buchstäblich anthropomorphistisch zu nehmen sei, sondern daß sie-von Moses bloß das aussage, was allen Frommen bevorstehe, die durch chättge Liebesdienste sich dessen würdig machen (^p^L baß die Herrlichkeit Gottes sie einsammle .(^sv^ 'ft . Der bereits von Lippmanu Heller gerügte Widerspruch zwischen diesem Nachsatze «yd der vorhergehenden Stelle, den der Hr. Pr. G. aU „Schwanken zwischen sinnlicher Wörtlichkeit und geistiger Symbolik'" bezeichnet, ist dadurch gchoben. S. 36:: „Die Erklärung der b. Gemzu Sola 3, 4,, daß may die Sota deßhalbschleunigst aus dem Heitigthume entfernte tfc gelindestevS gchagt, gesucht." Mn» anch etwa anznnehmen wäre, daß die'Aufforderung, hie Sota so schnell gls möglich aus dem Heiligthume zu entfernen, darum geschah, weil man den längeren Aufenthalt einer in Sterbens uöthey befindlichen Mrbrecherin als unanständig nicht d-selbst dulde» mochte-Md. Up Mchruck EM yueigentlich zy üchmen G, ft kann -nun es doch derh.Oeur. MehV: nicht He «ach ihrer Weift-dft buchstäbliche AufsaffWS fe*