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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-05-01 · 5 (Mai 1846) · p. Seite 181

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
5 (Mai 1846)
Date
1846-05-01
Page
Seite 181 (sequence 23)
Language
German
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Allgemeine theologische Bibliographie. 181. Bedeutung zugleich auf einen verworfenen Menschen angewenbet wirb; vgl. Deuteron. 23, 15. und 2. Kön. 8, 13. und andere Stellen. Was der Berf. S 21 über, mittheilt/ findet sich schon in Reland. Dissert. de persicia talmudis. Merkwürdig ist, was S. 23 über Joma 10. nt pbr» V-waK gesagt, wo also ein biblischer Ortsname durch zwei andere Namen erklärt wird- Der Verfasser theilt uns hier ausführlich mit, daß R. Joseph nach Rappoport hier nAb von r&b abgeleitet und es durch das hebräische spa und das griechische — vvfupr] erklärt, wie Ndu n^b schöne Braut, wo also R. Joseph Hebr. und Griech. in seiner Erklärung combinirt! S. 24 erhalten wir einige schöne Bemerkungen über die Verhärtung des Digamma in der hebräischen Schreibart in i,b ,S, sowie über die Beibehaltung des spir. asper mitten im Worte. Die daselbst gegebene Coujectur p^s^N (Midrasch lüren. 1,5.) für (AthenopoUs) per aphaeresin zu erklären, ist sehr gefällig, nur müßte erwiesen werden, daß dieser Name außerdem im Midrasch vorkommt, da gewöhnlich b"WK* gefunden wird. Zu der Bemerkung S. 25 über r^-p^b hätte der Verfasser noch das abpbn bin anführen können, was wohl damit in Verbindung steht. ~— Am reichhaltigsten und schlagendsten find die-Beispiele, die der Verfasser für die Arabifirung des Hebräischen anführt, wo wir nur eines S. 27 hervorheben, nämlich für *2122 — dem arabischen w für Wtf. Wir hoben diese Einzelheiten heraus, um auf die Gründlichkeit dieser Arbeit aufmerksam zu machen und schließen mit dem Wunsche des Verfassers, daß seine schöne Skizze zu einer'ausführlichen Bearbeitung seines Themä'S anregen möge, für welche wir von seinen tüchtigen, gerade diesem Fache mit vielem Fleiße zugewandten Kräften viel zu hoffen berechtigt find. * 35. bxrrü' bNlb der israelitische Kinderfreund. Ein Lese- und Lehrbuch ssür.Schule und Haus. In ausschließlich erzählender Uorm, als in der einzigen, dem kindlichen Gemüthe zusagenden Lehrweise abgefaßt, von S. Mauer, Lehrer und Prediger der israelitischen Gemeinde in Münden. Leipzig, Baumgartner 1842. VIII. und S. 341. Das Bedürfniß nach einem in israelitische Schulen eLnzuführenden Lesebuche ist sehr fühlbar. Zwar soll nicht dem ausschließenden und trennenden Geiste eine Berechtigung eingdräumt werden, aber es ist wohl ein gerechter Wunsch, daß die israelitische Jugend nicht mit dem neuen Testament zeitlich vertrauet werde und in ihm ein Religionsbuch erblicke. Dieses stellt sich bei den in den Schulen gewöhnlichen. Lesebüchern mehr oder weniger heraus; und obschon Stellen überschlagen werden können, so wird doch gerade die Neugierde-des Kindes durch daswas ihm nicht geboten wird, am meisten erregt und gerath der redliche Lehrer, der seine Schüler treu im väterlichen Glauben, aber auch fern von Fanatismus und Mißachtung jeder andern Confessio« erziehen will, hierdurch oft in große Verlegenheit. Diesem Uebelstande abzuhelfen, haben in neuester Zeit mehrere jüdische. Schulmänner versucht; und wir rechnen das vorliegende Buch zu einem der glücklichsten dieser Versuche, Der Verfasser hat es (wie der etwas zu lange Titel und die Vorrede besagen) in der ausschließlich er-

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