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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-04-01 · 4 (April 1846) · p. Seite 157

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
4 (April 1846)
Date
1846-04-01
Page
Seite 157 (sequence 39)
Language
German
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Recensionen. 157 p. 246. — p. 322.-„(Sin Dominicaner, Namens Raimund Martin, bekannt durch sein Werk: „Pugio fidei“, zeichnete sich durch tüchtige Gelehrsamkeit aus und citirt viele Stellen aus dem großen Leresehith rabba des R. Mosche Haddarschan." An diesem Satz ist wieder Znnz p. 287. schuld, den er durchaus nicht begreifen kann. — p. 340., wo er ein Citat aus ülatthaeus Paraden»» abschreibt, fügt er Folgendes hinzu: „Dieser befangene, von Aberglauben und mittelalterlichen Vorurteilen vollgepfropfte Berichterstatter erfindet so viele dergleichen Mührchen, daß es lästig, ja sogar ekelhaft sein würde, sie alle nachzuerzahlen." Hat man je etwas Aehnliches gehört, daß man von einem Autor, den man nie gesehen,, von dem man nicht einmal weiß, wann er gelebt hat, so spricht? daß man einem Manne, der 1259 gestorben ist, mittelalterliche Vorurtheile vorwirft? Aber, es ist das gar nicht wahr. Matthäus Paris giebt in seiner „Historia" zwar viele Notizen von Juden, aber nie gehässig; er bemitleidet sie und zankt mit den Königen, seinen, Zeitgenossen, die die Juden plündern. — p. 345. Note schreibt er aus Huie ein wörtliches Citat ab, nämlich: „Depping p. 346. f. The number of exiles is variously estimated from 15000 to 16500", indem er glaubte, daß Depping englisch geschrieben, wahrend es nur Huie's Aeußerung wahrscheinlich ist, den er nicht citirt. — p. 360., über die Vieles zu sagen wäre, ist ganz und gar aus'Jost 7, p. 252. —- p. 373. Jsak ben Schetach für Jsak ben Scheschet. Doch heißt p. 391. wieder richtig so, wo es eine andere Person zu sein steint. — p. 391. hc'aötf '•) tlTtt» S heißt R Abr. ben Israel rc. — p. 393. Jedaia Happenini bekannter unter dem fingirten Namen Jacob Bedraschi aus Basnage. Man lese ferner, was er über seine Werke sagt, wie seine Bakascha mehr Spielerei als andächtiges Gebet ist, was er Alles hübsch entlehnt hat. — p. 450. erwähnt er R. Gedalia ben Jachia, welcher Kepher Schalscheleth haccabalah heraüsgab, und vergißt ganz, daß er es schon p. 435. erwähnt. Nach Schalscheleth und Zemach David erwähnt er Schebet Jehuda. Sehr drollig ist die Note dazu: „Wir verweisen hier abermals, um nicht den Raum mit bloßen Namen zu füllen, auf de Rosst' und Seder Haddorot, Bartolocci und Wolf", wahrend er sich nicht einmal durch Jost hat darauf verweisen lassen. Doch wäre das wahrlich der geringste Verweis, den wir ihm ertheilteu. p. 509. wird Peter Beer sehr gerühmt. — p. 533. 534. Ueber Rappoport. Das muß man sehen, um es zu glauben; Scherit Jehuda, als gelehrtes Werk, ist von ihm bekannt; die „VLKure haitim" erscheinen noch rc. rc. — „A. Goldberger ist Verfasser des Lerem Chemed (Wien, 1836)", auch S. Pleßner gehört zu den österreichischen Gelehrten, und p. 540. zu den preußischen. Sind das etwa zwei Personen? — p. 535. „Der Erfolg der Verordnung im Jahre 1822, wodurch das Edict von 1812 für aufgehoben erklärt wird, war der Uebertritt von Ne and er, Gans, Mendelssohn Bartholdi, Bendeman, Simon, Seligo, Hitzig" rc. Es sind das einzelne Bemerkungen, herausgegriffen aus dem unendlichen Wirrsal von falschen und mißverstandenen Plagiaten. Ich habe sie da vorzüglich hingestellt, wo meine Listen aufhörten und die neueste Zeit nicht berücksichtigt, weil die Jeder selbst berichtigen wird und zu berichtigen weiß.. Es ist gewiß Vieles übergangen worden, was mehr zu rügen war, als das Genannte; auch rechte man nicht mit mir, wenn eine Quelle genannt zu werden, ein Citat Nachzuweisen verabsäumt wurde; ich gestehe selbst, die Masse hat mich überwältigt und erdrückt. Wem das Gegebene vielleicht noch nicht hiureicht, um das gefüllte Urtheil zu begründen^ der sehe selbst und urtheile dann; ebenso bemerke

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