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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-04-01 · 4 (April 1846) · p. Seite 156

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
4 (April 1846)
Date
1846-04-01
Page
Seite 156 (sequence 38)
Language
German
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Zur Wissenschaft des JüdenthumS. Z«ob aus Cagliari oder R. Jacob Cagliari heißen und der Beisatz kündigte Ben den Fremden an. In Cagliari soll sich Jemand den Namen R. Jacob Cagliari gegeben haben? Man kann sich denken, daß seine Familie aus Sardinien ausgewaydert und anderswo niedergelassen und da eben den Beinamen Kaliv von Cagliari angenommen habe. Im andern Fall hat der Name keinen Sinn nnd es ist deutlich, daß selbst, zugegeben, Kalir sei Caller, es mit den sardinischen Nnranas, die sich Ln seinem Piutim spiegeln, besondere Schwierigkeiten hat. Hat also Kalir nicht in Caller gelebt, wie viel weniger paßt dann wieder Kirjat-Sfar? (Fortsetzung folgt.) N e c t it (i 0 n t n. (Schluß vom Februarheft.) P. 293. ist nkch Jost 6, 152. R. Juda b, Koreisch, neben dem Menachem ben Seruk wieder erscheint rc. rc. — p. 295. heißt es: „Trotz dieses Unglücks förderten damals viele jüdische Gelehrte die Wissenschaften und widmeten fich dem Studium der peripatetischen'Philosophie, wodurch sie die strengen Anhänger des Rabbinismus so gegen sich aufbrachten, daß die ehemals über einen Juden, der seinen Sohn im Griechischen unterrichten ließ, ausgesprochene Verdammniß erneuert wurde, allein N. Samuel ben Abraham ben Adereth von Barcelona milderte spater die Strenge dieses Gesezzes rc. und R. Mar endlich ertheilte der studirenden Jugend die volle Freiheit wieder, alle Künste und Wissenschaften zu erlernen." Kann das mehr Verzeihung finden, wenn wir wissen, daß es aus Holberg 2, 584. ausgeschrieben ist? Uebrigens hat Holberg „N. Salomon", nicht Samuel und im Inder hat es auch Deffauer (s. unter Adereth p. 583.).— p. 296. Von Jbn Esra sagt er: „Nämlich Aben (Eben, Jbn) Esra." De Rosst hat er nicht gesehen. Die Fabeln über Jbn Esra und Maimonides schreibt er aus. p. 308. Note 8. lautet: „Rplst. R. Jud. ad R. D. Kimch. et R. D. Kimch. ad R. Judam." Es ist das Citat aus Jost 6,195. Ein deutscher Jude schreibt von einem andern Deutschen das lateinische Citat eines hebräischen Briefwechsels ab. Ein Aehnliches ist p. 325. N. 1. — p. 310. Nur Moses Haddarschan, „der Prediger", „der dritte berühmte Schüler des R. Gerson, führte die bisher vernachlässigte Sitte wieder ein, in den Synagogen zu predigen" re. Dazu ci< tirt er mit großer Unverschämtheit Zunz G. V. p. 386., wahrend er Basnage t. 9, 1. p. 148. wörtlich wiedergiebt ^). — Daß er über Raschi, der Jarchi natürlich heißt. Falsches haben würde, weil es die Quellen hatten, läßt fich denken. Sein Schwiegersohn heißt R. Juda b. Nachschon nach Basnage 9, 1. p. 287. und der Raschbam heißt- R. Simson b. Abraham (p. 312.) nach Jost 6, 1) „Moise Haddarscian, c’est a dire le Predicateur etait aussi un des disciples de Gerson, (Der Dritte, den Basnage erwähnt.) On commencoit alors a faire des Sermons dans les Synagogues, ee qui avoit dtd fort ne» gligd jusque 1a." '

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