Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 3 (März 1846)
- Date
- 1846-03-01
- Page
- Seite 116 (sequence 38)
- Language
- German
- Belongs to
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116 Zur Wissenschaft des JuventhmnS. z« R«m. 16, 2. keine Variante des Jerusch al im an gezeigt. Allein da hier Jo- IWthan auf Grund des Nr. 1. erwähnten Miorasch »rbw »iw 'in fi-p 2*v‘>1 fortfahrt und hier Kvrach die bekannte Frage ni2N nii22) sria thun laßt, so muß für diesen B. 2. Jerusch. anders überseht haben, da er V. 1., wie oben angeführt wurde, diesen Midrasch nicht hat. — Wenn Jerusch. sich auf die Todesart, wie Erod. 21, 14. 20. zeigt, nicht einlaßt, so ist daraus zu schließen, daß auch Erod. 21, 12. der Zusatz Jonath. »ötö2, das. V. 15. 16. der Zusatz jmrn »pTO)2, das. V. 17. pan» rMba»2 sich im Jerusch, nicht gefunden habe. Dieses gilt auch für Levit. cr 20., wo Jonathan sich darin gefallt, die halachifchen Todesstrafen anzugeben. — Wenn Erod. 34, 26. deutlich darauf hinweiset, daß Jerusch, die dortige Hagada des Jonathan für »2012 22 pTai^» tos psmai p22 Tm spprr »in — 12» 2in2 to i2)2N »i 'l21 pn^niiin, so hatte Jerusch, auch nicht die bei Jonath. sich findende Hagada Erod. 23, 19.. wenn auch dort keine Variante ist. — Wenn Levit. 24, 20. Je-. rusch, 'w "QU) nnn 222) wörtlich übersetzt, so ist dieses auch für Erod. 21,. 24. Deuteron. 19, 24 auch bei der sehlenden Variante anzunehmen, ß) Wir erhalten auch hierdurch Aufschluß über die Andeutungen, die. die Variante geben will. Jerusch, kennt nach A. keine Angelologie. Es ist daher auch sehr unwahrscheinlich, daß er Erod. 3, 2. 'n ^»ia »‘Ti werde wie Jonathan übersetzt haben: 'm »2»i2 b»)TO1 ^ÄN->»1 und scheint die dortige unvollkommene Variante hierauf hinzuweisen. (Hiernach wäre auch zu schließen auf Erod. 24, 1*V121 2a» NM2 i»l bei Jonath. »N22N -,220 i»-12 2a», dem also schon hier der 2TLN 22) und hierdurch •jnairo .27 b»2^a vorschwebt). — Num. 25, 12. ^121 2ia» -,2b. Jonath. Swisi ->m 22->p ^»ia wiasw '121 22122)2 »*W t,122 »nbl»ä »22)2ai weifet die dortige einfache Variante des Jerusch, darauf hin, daß er diesen Zusatz nicht gehabt und wird bestätigt durch Erod. 3, 2. vgl. oben. Und so weisen noch andere Varianten darauf hin, daß Jerusch, den Midrasch des Jonath. nicht habe. — Wir schließen noch hier an, daß Jerusch, selbst einen Midrasch, den Onkelos hat, vermeidet. Genes. 26, 10. 22a2 V2N -IN» 222). Onkelos »222 TOI, und nach ihm Jonath. TOI »2ia »a22. Jerusch, »nirs 2n. — Vgl. auch Erod. 19, 21. nn Taa böii. Jonath. -,1222 22 -,ma bwi. Jerusch. p»Tö pöbai» pro bwi. %at nun Jonathan viele Midraschim, die im Jerusch, nicht Vorkommen, so finden im Gegentheile sich bei ersterem alle Midraschim, die Jerusch, bringt. Ueber die Ratnr dieser Midraschim beim Jerusch, ist überhaupt zu merken, daß sie nicht so ercentrischer Art wie die des Jonathan sind, und auch mehr der allgemein bekannteren Gattung angehören. Jerusch. Liebt zwar die Midraschim zu amplificiren und fromme Betrachtungen oder Lobpreisungen an sie zu knüpfen; aber sein Ziel scheint gewesen zu sein, den Text zu geben und den Midrasch gelegentlich Leizufügen, wahrend von Jonathan fast das Gegentheil behauptet werden kann: er gehet vom Midrasch aus (darum wird auch der noch so fernliegende herbeigebracht), und wird der Text nur nebenbei beachtet. Wenn übrigens Jeruschalim manche selbstständige Paraphrase hat, so ist sie nicht ganz geschmacklos. So Erod. 12, 11. 22Wa V-TON. Jerusch. »rT2l»2 »NTOa2 ‘pro». Das. 34, 20. vp-n TL 1»T> »bl. für ÖTS221 — »^pb2i. Welchen Sinn gibt aber dieses Wort für das Hebräische? Allein es scheint 8, 1-fut dia^»n in der Variante »->22 »^p2) (vergl. Jonath. für »*^ptt5) gewesen zu sein; und da die Uebersetzung doppelt war, so warf man eines hinauf an einen ganz Unrechten Ort.