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Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums · 1846-02-01 · 2 (Februar 1846) · p. Seite 74

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Journal
Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1846)
Issue
2 (Februar 1846)
Date
1846-02-01
Page
Seite 74 (sequence 36)
Language
German
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74 Reeensionen. gen, daß diese Art zu arbeiten etwa nicht einem oder dem anderen Theile allein anhangt, sondern das ganze Buch, so weit seine Quellen reichten, durchzieht. Cap. XI.'(Die Herodaer bis zum Tode des Agrippa.) P. 99. aus Holberg 2, 243. und Jost 2 , 280. Es ist aus diesen ein Auszug. Die Citate stehen bei Jost 2, Anh. p. 107. Note 22. — p. 100. aus Holberg 2, 245. 246. und Jost 2, 10., mit den Laoten. — p. 101. 102. derselbe Proceß. Aus Holb. wie schon p. 98. — p. 103. Citat aus Jost 1, Anh. p. 48. Note 26. — p. 105. (denn p. 104. ist kein Citat) das erste aus Holb. 2, das zweite, aus Jost 2, Anh. 73. Cap. XII. (Agrippa II. Unruhen in Palästina vor dem Kriege.) P. 106. Citat aus Jost 2, Anh. p. 109. Note 51. - p. 112. aus Jost 2, 32. Anh. 84. Note 19. a. —Das zweite Citat ist wörtlich aus Holb. p. 277.— p. 113. mit dem Citat ist beinahe wörtlich aus Holb. p. 279. Cap. XIII. (Bürgerkrieg.) Er leitet dieses Capitel mit einer Abhandlung über Flavins Josephus ein, die fast wörtlich aus Holb. 2, p. 348. 349. ist. Er citirt ihn, aber um durch ihn zu beweisen (man staune!), daß die jüd. Alterth. des Vers, am meisten der Kritik spaterer Jahrh. unterworfen sind. P. 118. Note 4. lautet: „Joseph. Antiq. lib. 1. cap. 1—9." So sagte er z. B. von der Schlange, Gott hatte sie ihrer Sprache beraubt, ihre Zunge giftig gemacht, ihre Füße abgehauen u. s. w. Die Söhne Noah-s stiegen vom Gebirge rc. herab." Wer sollt? nun nicht glauben, der Verfasser habe im Josephus gelesen. Allein es sind auch diese Notizen wörtlich aus Holb. p. 353. u. Jost 3. Anh. 163. Da, wo er Jost citirt, hat er wörtlich eine Stelle in den Text ausgenommen. — p. 119. aus Jost 3, p. 47. 48. Für „Priester" hat er dabei „Volk." — Für Jakim steht durch einen Fehler Jakir. Eine herzbrechende Schilderung setzt er am Ende hinzu. „Daß man am siebenten Tage in die. obere Stadt gedrungen" ist aus Holb. 2, 284. — p. 120. aus Jost 3, p. 51. — p. 121. (der obere Theil) aus Holb. 2, p. 285. 286.; der untere Theil über Scythopolis aus Jost 3, 53.; über Alerandria aus Holb. 2, 286. — p. 122. Die Beschreibung der Stadt Jerusalem ist aus Holb. p. 288 — 300. auszüglich, aber dieses fast wörtlich. Wer sich ein Vergnügen machen will, die Beschreibung der Zerstörung Jerusalems mit der von Jost zu vergleichen» wird dieses Verfahren fortgesetzt finden; er wird entdecken, wie sehr nnd wie schlecht man abschreiben kann. Weil uns die Anhängsel der Citate fehlen, an denen hier Mangel ist, indem Josephus auch für Jost eine einzige Quelle ist, gehen wir kurz vorbei, da es zu viel Raum kostet, um Inhalt und Inhalt neben einander zu stellen. Es schließt hier der erste Abschnitt und den zweiten wollen wir wieder untersuchen. Hier wie dort halte der Leser den Grundsatz fest, daß Alles, was er im Buche findet und lesen wird, ein' Chaos von gestohlenen Gütern ist, die der räuberische Besitzer weder zu verstehen, noch zu verwerthen weiß. Wie zum Lügner, so gehört auch zum Plagiator Talent und Gedächtniß. Der zweite Zeitraum beschäftigt sich mit den Schicksalen der Nation nach der Zerstörung des Tempels bis zur Vertreibung aus Spanien.

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