Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Journal
- Zeitschrift für die religiösen Interessen des Judenthums
- Volume
- 3 (1846)
- Issue
- 2 (Februar 1846)
- Date
- 1846-02-01
- Page
- Seite 67 (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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Die REnjerMGsWWlWg,;Me fie re, W stehende ZchWchW»;Mm;§; iß tlMM: W Wir Liche Okst dem AM «empfehle« müssen zum Krastken, Hessen HeilWH er überzsommM; Md doch, scheint <s nöthig, dieß besonders hervorzuheben. Ein großer TheÄ unsever Brüder, und darunter Biele Mit geistliche« Aemtem „BetWNte^ haben ihre Bildung in christlich-confesfionellen SchulM erhalte^ in welche» ihnen frühzeitig eine Achtung gegen Lehrer des fremden Glaubens eingeflößt, die Wahrheiten des Zudeuthums aber vorenthalte», und ne* benhei verächtlich gemacht wurden;die Eindrücke derJugend find schwer zu vermischen, und sie üben noch auf den gereiften Mann ihren M«fluß. Abneigung gegendie Grundsätze des eigenen, Vorliebe für die Behauptungen des fremden Glaubens begleiten die Gedanken und die Gefühle, und so gewinnt Alles, was zu Tage gefördert wird, den Charakter des Fremden und Unheimlichen. Es ist eine traurige Erscheinung inner; halb der Bewegung des Judenthums, daß Alles, was sich in diesem als haltbar zeigen soll, eine Analogie anderwärts her Nachweisen, oder sich als ein Gedankending, das keine reale charakteristische Eigenthümlichkeit an'sich trägt, gerirvn muß^ WaSrM leibhaftig «stritt und in die Augen fällt, dabei aber einen echt jüdischen Charakter trägt, wird verachtet, und es muß fallen, weil es nicht zeitgemäß ist; oder muß, wenn es auch an sich ganz unschuldig ist, daran doch wenigstens eine Veränderung vorgenommen werden, um es Äs ein Product einer Neue» Einführung einzuschmuggeln, und ihm die Hhnmch seines Urspmngs in Vergessenheit zu bringen. Za selbst. Institutionen, die ihre Trefflichkeit und Gediegenheit deutlich an der Stirne tragen, als die Feier des Sabbats; die Vorfeier des Sabbat-Abends, Institutionen, deren Zwecke in andern Confessionen Mühsam erstrebt werden, werden angegriffen und abzustellen gesucht. In solchem Treiben ist nichts anderes als eine innere Abneigung gegen das Bestehende zu erblicken; und muß daher hervorgehoben werden, daß Liebe und Achtung für das Herkömmliche die Versammelten durchdringen müsse. Angenommen, das Judenthum habe Schwächen, so muß es dennoch von den Mitgliedern trotz dieser Schwächen Und Gebrechen geliebt werden. Und verdient es nicht dazu diese Liebe? Ist in ihm die Gottesidee nicht rein und lauter ausgesprochen? Beseligt cs nicht seine gläubigen Anhänger? Birgt es nicht in seinem Schooßh Wahrheiten aller Art, die wir nur dunkel ahnen und deren Fülle.und Bedeutung noch lange nicht unserm geistigen Auge erschlossen ist? Leitet mrs dasselbe nicht zur Versittlichung und-Erhebung? Es darf daher an Achtung und Liebe auch gegen jene Institutionen mcht fehlen, die so Vielen jetzt lächerlich erscheinen, die von so Vielen sogar als Hindernisse des Fortschrittes und der Veredlung der Menschheit betrachtet, werden. Sie sind es, hie uns das theuere Kleinod, den heiligen